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StrategieFixed-Limit

Postflop: Standardspielzüge gegen einen Gegner

Video: Klicke hier

Einleitung

In diesem Artikel
  • Die 6 Arten des Heads-ups
  • Profitable Standardspielzüge gegen einen Gegner

Out of Position
(ohne Position)

Du bist out of Position, wenn du in den Setzrunden nach dem Flop vor deinem Gegner handeln musst. Kannst du dir hingegen erst anschauen, was dein Gegner macht, bist du in Position.

Häufig wirst du dich in einer Spielsituation wiederfinden, in der du am Flop gegen nur einen Gegner stehst. Das nennt man Heads-up. Für das Spiel in dieser Situation existieren verschiedene Standardspielzüge, die du unbedingt kennen und beherrschen solltest.

Dieser Artikel bezieht sich auch explizit auf den Artikel Erweiterungen zum Spiel vor dem Flop, in dem du verschiedene Starthandübersichten erhalten hast, nach denen du nun vor dem Flop weitaus aggressiver als noch nach der puren Einsteigerstrategie vorgehst.

Isoliert betrachtet nützen dir die Übersichten wenig. Nur in Verbindung mit den Spielzügen aus diesem Artikel wirst du in der Lage sein, das aggressive Spiel auch in die späteren Setzrunden zu tragen. Beide Artikel bilden eine Einheit.

Downloads

Die erweiterten Charts zum Spiel vor dem Flop

Die Übersicht zur Mathematik des Pokerns - Odds und Outs

 

Video: Postflop: Standardspielzüge gegen einen Gegner
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Den Inhalt dieses Artikels kannst du dir auch als Video anschauen. Klicke dazu einfach auf das linke Bild, um das Videofenster zu öffnen.

Du solltest dennoch auch den Artikel durchlesen, um die Strategie auch wirklich zu verstehen. Dein Pokerkonto wird es dir danken.

Vor dem Flop hat niemand erhöht

Du bist out of Position

Du setzt immer! Deine Karten sind egal. Der Gegner muss nur in etwas mehr als 1/3 der Fälle aussteigen, damit dieser Einsatz profitabel ist.

Geht der Gegner deinen Einsatz mit, dann ...

  • ... setzt du am Turn erneut mit einer gemachten Hand oder einem Draw.
  • ... gibst du die Hand auf, wenn sie nichts wert ist. Du schiebst und steigst auf einen Einsatz hin aus. Das nennt man check/fold.

Erhöht der Gegner am Flop, dann ...

  • ... erhöhst du mit einer guten gemachten Hand oder einem starken Draw erneut.
  • ... steigst du mit allen anderen Händen direkt aus.

 

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Bet Flop, Bet Turn
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Dieses Beispiel zeigt die Spielweise mit einem starken Draw, bei der man am Flop und Turn setzt (bettet).


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Bet/3-Bet Flop, Bet Turn
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In diesem Beispiel triffst du einen Flushdraw und einen OESD, und der Gegner erhöht deinen Einsatz am Flop. Du erhöhst (3-bettest).


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Bet Flop, Check/Fold Turn
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Du setzt am Flop als Bluff und der Gegner geht mit. Was nun? Check/fold ist angesagt, also schieben und die Hand aufgeben, wenn der Gegner setzt.

Du bist in Position

Schiebt dein Gegner am Flop, dann setzt du mit jeder Hand.

Setzt er, dann ...

  • steigst du mit jeder nicht spielbaren Hand aus.
  • gehst du den Einsatz mit gemachten Händen und Draws nur mit, um am Turn zu erhöhen. So erhältst du mehr Profit für deine gemachten Hände und erhöhst die Chance, dass dein Gegner dir den Pot auch so überlässt, wenn du einen Draw hältst.
  • Auch mit schwachen Draws wie Überkarten kannst du am Flop einmal mitgehen. Wenn du dich am Turn aber nicht verbesserst, steigst du aus.

 

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Bet Flop
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In diesem Beispiel hast du Position auf den Gegner und er schiebt am Flop.

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Call Flop, Raise Turn
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Hier wird gezeigt, wie man seine Entscheidung trifft, die Sequenz call Flop, raise Turn (am Flop mitgehen und am Turn erhöhen) zu wählen.

Dein Gegner hat vor dem Flop erhöht

Du bist out of Position

Mit schwachen Händen spielst du einfach check/fold, du schiebst und steigst bei einem Einsatz aus.

Mit gemachten Händen und Draws spielst du check/raise. Du schiebst zuerst, da ein Einsatz vom Aggressor zu erwarten ist. Erst dann erhöhst du.

Danach solltest du in den meisten Fällen auch am Turn setzen. Hier musst du abwägen, wie wahrscheinlich es ist, dass der Gegner das Board auch getroffen hat, schließlich hat er vor dem Flop erhöht. Dazu setzt man den Spieler auf einen Handbereich und vergleicht diesen mit der eigenen Hand und den Gemeinschaftskarten.

 

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Ohne Initiative mit einem Toppaar
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Du triffst ein Toppaar, musst zuerst agieren und hast nicht die Initiative. Wie spielst du nun?

Du bist in Position

Auch hier gilt, dass du aussteigen solltest, wenn du nichts hast. Hast du hingegen eine spielbare Hand, spielst du call Flop, raise Turn: Du gehst bei einem Einsatz des Gegners nur mit, um dann am Turn zu erhöhen.

Aber Achtung: Hier hat der Gegner vor dem Flop erhebliche Stärke gezeigt, da er ja auch noch out of Position ist. Vor allem gemachte Hände sollten schon deutlich stärker sein.

Mit mittleren Draws und gemachten Händen sollte man daher eher nach Odds&Outs mitgehen, da die Wahrscheinlichkeit, dass man den Gegner am Turn durch eine Erhöhung aus der Hand bluffen könnte, sinkt. Er hat einfach häufig eine gute Hand, von der er sich nicht trennen möchte.

 

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Toppaar, aber Gegner zeigt Stärke
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Du hältst ein Toppaar mit bestmöglichem Kicker (Toppair/Topkicker), doch der Small Blind hat viel Stärke vor dem Flop gezeigt. Spielst du nun passiv oder aggressiv?

Du hast vor dem Flop erhöht

Du bist out of Position

Dieser Fall entsteht, wenn man erhöht und hinter einem geht ein Spieler vor den Blinds mit. Hier sollte in jedem Fall die Continuationbet erfolgen, auch wenn du nichts getroffen hast, sprich: Du setzt am Flop auf jeden Fall. Die Chance ist nicht klein, dass der Gegner auch nicht getroffen hat. Wenn du nicht setzt, kann dieser auch nicht aussteigen.

Erhöht der Gegner, solltest du mit starken Händen (gemachten Hands wie Draws) sofort nochmal erhöhen und am Turn abermals setzen. Oft hat der Gegner versucht, dich einzuschüchtern, sodass du am Turn schiebst und ihm eine kostenlose Karte (Freecard) gewährst. So spart er Geld.

Machst du weiter Druck, wird die Angelegenheit für ihn allerdings teurer und du erhältst die eigene Initiative aufrecht. Ohne starken Draw oder mit nur wenig Outs, gehst du die Erhöhung nur mit und steigst am Turn aus, wenn sich dein Blatt nicht verbessert.

Geht der Gegner den Einsatz am Flop nur mit und du hast eine gute Hand, setzt du natürlich am Turn erneut. Hast du aber nur eine mäßige Hand und das Board lässt Draws zu, könntest du ein Problem bekommen. Setzt du nämlich erneut und dein Gegner erhöht, musst du einschätzen, was diese Erhöhung bedeutet.

Erhöht er nur mit sehr starken Händen, tritt kein Problem auf: Du steigst einfach aus.

Was ist aber, wenn er das sowohl mit einer starken gemachten Hand, als auch mit einem Draw macht, so dass du nicht einfach aussteigen kannst?

Hier entstehen schwierige Fragen, die in diesem Zusammenhang nicht weiter erörtert werden können. Pauschal solltest du erstmal nur mit starken Händen, wie Top Paar aufwärts, mitgehen und mit Draws nach Odds & Outs spielen. Steigst du aber in dieser Situation zu oft aus, werden sich die Gegner das merken und du kassierst in Zukunft ständig Erhöhungen in dieser Situation.

 

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Bet/3-Bet Flop, Bet Turn mit einer gemachten Hand
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Im Artikel wurde beschrieben, dass du starke gemachte Hände und starke Draws gleich spielst. Hier sind zwei Beispiele für die Umsetzung dieser Theorie.

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Bet/3-Bet Flop, Bet Turn mit einem Draw
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Der Gegner erhöht deine Continuationbet und du hast nur einen Draw. Wie spielst du nun nach dem Artikel?

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Bet/Call Flop, Check/Fold Turn
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Da du kein überaggressiver Spieler bist, gibst du auch mal auf. In dieser Hand wird gezeigt, wann so ein Punkt erreicht ist und wie du damit umgehst.

Du bist in Position

Diese Situation entsteht immer, wenn du erfolgreich einen Spieler isoliert hast. Schiebt er, sollte immer die Continuationbet erfolgen. Auf ein Checkraise solltest du natürlich die hoffnungslosen Hände weglegen.

Gleiches gilt, falls dein Gegner nicht schiebt, sondern vor dir setzt. Mit spielbaren Händen, wie Überkarten oder Draws mit ähnlich vielen Outs, solltest du am Flop einmal mitgehen und am Turn unverbessert auf weitere Gegenwehr aufgeben.

Mit starken gemachten Händen und starken Draws solltest du am Flop nur mitgehen. Am Turn überlegst du dir dann, ob die eigene Hand stark genug für eine Erhöhung ist, entweder als Semibluff (sind die Outs und die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegner aussteigen könnte, gegeben?) oder um Geld in den Pot zu bekommen.

Da dein Gegner trotz deines Verhaltens vor dem Flop Stärke gezeigt hat und er sich daher nicht so oft von seiner Hand trennen wird, sind hier für das Spiel mit Draws alle drei Optionen möglich: aufgeben, mitgehen oder erhöhen.

 

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Gegner setzt in uns hinein
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Du isolierst einen Spieler erfolgreich. Der Flop kommt dir ganz gelegen, doch der Gegner setzt in dich hinein. Was sagt der Artikel?

Fazit

Das Spiel gegen einen Gegner am Flop kann sich, wie schon erwähnt, sehr kompliziert gestalten und lässt sich nur schwer in ein Schema pressen. Der hier vorliegende Artikel hat dir jedoch einige Standardspielweisen an die Hand gegeben, an denen du dich orientieren und auf denen du aufbauen kannst.

Natürlich ist es unabdingbar, dass du während und auch nach einer Hand aktiv deine Spielweise hinterfragst und der Frage nachgehst, ob es Alternativen gibt und was die Effekte einer solchen wären.

 

Kommentare (43)

#1 NobodyJH, 15.02.08 13:16

Anschauliche Beispiele, ausführlich kommentiert. Gefällt mir!

#2 nachtkrab, 24.02.08 10:48

jab! cooler artikel! danke

#3 Chaperone, 27.02.08 15:26

Früher gabs den artikel in einer tabelle zusammengefasst beim ORC dabei, könnte man das vllt wieder irgendwo hin machen?

#4 naujukkel, 29.02.08 08:42

hui...jui...jui...da eröffnet sich einem aber wieder eine neue Art des Poker!

#5 Holger84, 01.03.08 18:54

Artikel in Tabelle wäre echt nicht schlecht... Ist vielleicht alles ein bisschen viel für sich direkt zu behalten...

#6 ibumania, 08.03.08 19:07

für die microlimits ist 2.2 Call Flop, Raise Turn aber nich zu empfehlen... bei all den callingstations... würd damit rechnen dass der toppair getroffen hat oder sogar nen drilling...

#7 TigerTom, 10.03.08 06:27

<br /> #6 ohne Toppair wär ich da auch vorsichtig. Andererseits verdienen wir an callingstations ja auch nicht schlecht, da die ja benkanntlich so ziemlich alles runtercallen. Z. B. Secondpair, Bottompair oder A high, Overcards usw. <br />

#8 ibumania, 18.03.08 16:22

ja richtig, die callen so manches runter, aber hier setzt SB am Flop und Turn, das passiert auf den Lows eher sehr selten ohne ordendtliche hand...

#9 MatzeYeah, 21.03.08 18:23

Auf den microlimits ist call flop/ raise turn nicht unbedingt zu empfehlen denke ich, denn da gibt es zu viele Leute die top pair, two pair, drillinge etc. einfach nur mal so callen würden. Da wiegt man sich dann in Sicherheit und verliert am Ende doch...

#10 ente111, 05.04.08 15:42

versteh ich jetzt nicht so ganz. wieso wird der spielzug call flop, raise turn hier erklärt wenn er auf den micros nicht zu empfehlen ist? ist doch für anfänger hier.

#11 6Wishmaster6, 11.04.08 10:43

Call Flop Raise Turn ist ein serh starker Spielzug gegen Leute auf den microstakes. Es wird auch mit schlechten Händen sehr häufig noch der Turn ohne drüber nachzudenken erneut gebettet. <br /> Mit Call Flop Raise Turn holt ihr das Maximum aus den schlechten Händen euer Gegner heraus!

#12 patmars, 17.05.08 12:36

folgende situation:<br /> <br /> gegner hat preflop geraist, und ist der aggressor<br /> wir callen, und sind dann am flop HU in position.<br /> am flop treffen wir das full house oder sonstwas gutes ;)<br /> gegner check, hero?<br /> <br /> wenn er betten würde, würden wir nach "call flop, raise turn" spielen, aber was tun bei meinem beispiel?<br /> <br /> betten wir dann standard-mässig? warum sollten wir dem gegner eine freecard geben? <br /> check/raised er uns daraufhin, was mir persönlich etwas sinnlos erscheint, da er die initiative hat(te), und da wir keinerlei aggression preflop gezeigt haben, er nicht davon ausgehen kann dass wir betten, würden wir ihn mit unserem fullhouse natürlich erneut raisen<br /> <br /> eigentlich... ist meine frage einfach: kann man bei - raised pot, gegner PFA, iP, gegner checks -, statt eigentlich "call flop, raise turn" einfach, weil es nix zu callen gibt "bet flop, bet/raise turn" spielen?

#13 DarkLachs, 01.06.08 23:38

@12: Wenn der Gegner zu dir checkt, bettest du natürlich! Wenn unser Gegner uns dann check/raised, ist uns das nur recht. Dann callen wir das Raise und raisen seine Turnbet.

#14 Heiwy, 28.07.08 08:35

Ich lese diesen sehr guten Artikel jetzt zum 3.Male und bin wirklich begeistert. Leider ist es sehr schwierig diese komplexen Spielzüge im Game present zu haben. Egal, ich lese weiter.....;-)<br /> <br /> Eine Frage aber zum allerletzten Videobeispiel: Wir halten K-Ds und treffen Top Pair auf einem nicht ganz ungefährlichen Board wie ich finde.<br /> Durch die Anwendung von Call/Flop - Raise/Turn gebe ich meinem Gegner einen billigen Turn und riskiere gegen eine bessere Hand zu laufen! Ich hätte hier Postflop sicherlich mit einem Reraise reagiert.<br /> <br /> Gibt es hier Meinungen dazu?<br /> Danke für eure Hilfe.<br />

#15 Malte265, 22.08.08 13:50

@#14 ich denke mal, dass du die antwort im Protection Artikel finden wirst. <br /> <br /> MfG

#16 Breiti, 01.10.08 11:44

@#14: Wenn man ihn reraist wird er trozdem oft die korrekten Odds zum callen haben, wenn er auf einer drawing Hand sitzt. Außerdem wird der pot so größer und ermöglicht ihm eventuell auch am Turn korrekt callen zu können.<br /> wenn man aber den Pot am Flop klein hält und dann am Turn raist (vorausgesetzt kein offensichtlicher draw ist angekommen), sind die Odds schlechter und der Gegner wird folden oder einen unprofitablen Call machen was beides gut ist! Die Wahrscheinlichkeit, dass ein draw ankommt ist bei nur einer verbleibenden Karte zusätzlich nochmal geringer.

#17 moneymanni11, 23.03.09 15:27

noch ein bisschen verinnerlichen und dann mal los... =)

#18 allgot, 08.06.09 13:48

bei unraised pott, was ist der unterschied zwieschem einem draw und einem starken draw? ist mit stark >15outs gemeint? mit einem normalen draw ist OESD und Flushdraw gemeint?

#19 Huckebein, 09.06.09 09:27

@18: Hi, ein Draw mit über 15 Outs ist ein Monsterdraw. Ein starker Draw ist ein Draw mit ca 10-12 Outs, wenn du also ein paar Outs zusätzlich zu deinem OESD oder Flushdraw hältst, z.B. durch Overcards.

#20 Fruzzle84, 25.06.09 21:03

Wieso spielt man denn gegen den Preflopagressor oop nicht ebenfalls call flop raise turn sondern c/r flop bet turn wenn man eine made Hand bzw Draw hält?<br /> <br />

#21 Benzodiazepin, 09.08.09 20:53

@20 die frage stelle ich mir auch. meine überlegung:<br /> 1. falls er overpair oder bessere made hand hat, riskiert man sonst ein reraise am turn. wird man am flop gereraist dann ist ein calldown mit der 2. besten hand nicht so teuer.<br /> 2. hat man gegen den preflopaggressor mit der call flop raise turn line eine geringere foldequity als es beim unraised pot der fall wäre.

#22 byLon, 17.12.09 18:05

@20. ich denke wegen der gefahr der freecard am turn

#23 Pseudomage, 09.06.10 23:14

Mal so ne andere Frage: Was machen wir eigentlich dann am River?

#24 Hendrik04, 26.06.10 21:10

Was mache ich denn, wenn sowohl der Gegner als auch ich erhöht haben? Gilt dann der, der zuletzt erhöht hat?

#25 Hendrik04, 26.06.10 21:10

ich meine preflop

#26 David, 28.06.10 08:31

@24/25: Hallo Hendrik, könntest du deine Frage bitte etwas spezifizieren?

#27 Hendrik04, 30.06.10 18:51

@26 Hallo David, gerne doch. Es wird ja unterschieden, ob ich preflop erhöht habe oder ob der Gegner erhöht hat. Was passiert denn, wenn ich erhöht habe und er einen re-raise macht oder umgekehrt? Dann haben wir ja eigentlich beide erhöht. Wer gilt dann als der, der erhöht hat?

#28 David, 01.07.10 08:48

@27: Hi Hendrik04, ich bin mir nicht sicher ob ich dich richtig verstanden habe, aber der erste (Open-)raiser gilt als der der erhöht hat. <br /> <br /> In unseren Einsteigerartikel findest du Starting Hand Charts mit Empfehlungen für Hände die Du nach einem Openraise des Gegners re-raisen (3-betten) solltest, ebenso für den umgekehrten Fall (wir openraisen, Gegner 3-bettet).

#29 Hendrik04, 01.07.10 13:16

@28: Hi David, das hilft mir, vielen Dank. Mir war nicht klar, dass der erste (Open-)raiser als der gilt, der erhöht hat.

#30 jogiebaer, 25.07.10 11:50

Hey, gibt es hierfür eine PDF die das ganze deutlich gegenüberstellt?

#31 cjheigl, 13.08.10 13:12

Muss hier David widersprechen: in diesem Artikel wird immer von dem ausgegangen, der als letztes erhöht hat. Raist du und du wirst gereraist, dann zählt das so, als hätte der Gegner erhöht.

#32 Hendrik04, 15.08.10 14:01

Die Videos von diesem Artikel gehen bei mir in letzter Zeit nicht mehr. Ich habe es mit Firefox und Chrome und auf jeweils zwei Computern versucht. Es kommt immer die Meldung "handfile missing". Ist das bei anderen auch so?

#33 Hendrik04, 15.08.10 20:21

Das Video, das den Inhalt des Artikels noch einmal wiedergibt, geht als einziges. Die anderen, die jeweils kurze Situationen zeigen, gehen halt nicht.

#34 David, 16.08.10 09:33

@32+33: Hallo Hendrik04, danke für deinen Hinweis, unsere IT wird sich schnellstmöglich darum kümmern.

#35 Gentleman8, 23.09.10 22:18

Ein weiterer Hinweis: beim Video zu "Gegner setzt in uns hinein" sagt der Sprecher: "Wir hatten König/Bube suited...".<br /> Hat zwar kein Bild drauf, aber der Bube sieht für mich eher wie eine Queen aus.<br /> Vielleicht ein Zwitterwesen ;P

#36 Ronnieoo1, 01.10.10 22:03

TIPP:<br /> das video von liverix hierzu angucken (http://de.pokerstrategy.com/video/13088/)<br /> da wird alles nochmal sehr gut erklärt und auch das "warum"!

#37 jahjah87, 21.12.10 12:36

guter artikel, gefällt mir !

#38 stefanie1991, 24.12.10 11:34

Ich habe Flussdiagramme daraus gemacht:<br /> <br /> http://flic.kr/p/94gMhE<br /> http://flic.kr/p/94dGDx

#39 TigerTom, 11.03.11 11:33

#20<br /> <br /> Mit unseren starken Händen oder starken Draws machen wir ooP immer direkt Action. Wenn Du am Turn c/r spielst, kann es passieren, daß der Gegner behind checkt. Damit würdest Du Value liegen lassen. Man kann sich nämlich nie sicher sein, ob der Gegner auch tatsächlich am Turn bettet. Schau Dir hierzu mal Video 2 von Liverix aus der Serie Fullringessantials an. Ein sehr gutes Video.

#40 ribpoker, 12.08.11 13:06

Eine Standardline bringt mich - auch aus meiner bisherigen Erfahrung - ins Grübeln:<br /> unraised pot, Hero ooP. Standard ist hier bet mit any2. Gegner muss nur jedes 3. Mal folden, damit das profitabel wird. Soweit so gut, aber macht er das???<br /> <br /> Wir haben hier doch die recht spezielle Situation eines openlimpers gegen Hero im BB. In sehr vielen Fällen ist Villain also eine Callingstation, gegen die ich mir selbst als preflop Aggressor eine Contibet mit Air am Flop gut überlegen sollte.<br /> Im unraised pot hab ich da kaum mehr foldequity, weil dieser(!) Gegner eben nicht nach Odds&Outs callt, sondern am Flop aus Prinzip ("kost ja fast nix").<br /> <br /> Ich würde da zwei Gegnertypen unterscheiden: die eine CS, die wirklich hoffnungslos passiv bleibt und unserem Check oft ne Freecard gibt und der andere Typ, der fast nie eine bet raist, aber gerne mal nen purebluff platziert, wenn der Gegner zu ihm checkt. Hab den Eindruck, dass der 2. Gegnertyp fast häufiger vorkommt als der erste und dagegen drängt sich mir eher die Line c/f flop mit air und c/r flop bet turn mit draws und made hands.<br /> Voraussetzung ist natürlich der Eindruck, dass Villain eben nicht mindestens jedes 3. Mal folden wird.<br /> <br /> Da aber wie oben gesagt allein der Openlimp genau für diesen Gegnertyp spricht, halte ich es durchaus nicht für einen Spezialfall sondern fast besser als Standardspielzug wie bet any2. Oder täuscht mich mein Eindruck, was die foldequity <1/3 betrifft?

#41 TigerTom, 31.08.11 05:42

#40<br /> <br /> Es gibt hierzu einen Artikel in der Goldsektion, wann und warum man in unraised Pots von der Standartline abweicht. Wenn Du aber mit Air immer c/f Flop spielst und nur Deine guten Hände c/r, bist Du lesbar wie ein Buch.Das würde sogar schlechten Gegnern auffallen und selbst sie könnten perfekt gegen Dich spielen.

#42 wirschhhi, 07.12.11 21:21

Die Beispiel videos funktionieren nicht

#43 milo480, 17.08.12 02:27

Sehr gut!!!