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StrategieTurniere

Erste Tipps zum Start deiner Turnierkarriere

Hier lernst du, was es mit Pokerturnieren auf sich hat und welche Gewinnmöglichkeiten sie dir bieten. Zudem erhältst du wichtige Tipps für deine ersten Turniere und erfährst, wie du diese in "Freerolls" sogar gratis und risikolos testen kannst.

In Turnieren spielst du um einen großen Preispool

In einem Turnier erhältst du eine festgelegte Anzahl an Chips für dein Startgeld (Buy-in). Im Gegensatz zum "Cash Game" kannst du bei Turnieren in der Regel später keine Chips mehr nachkaufen. Ein Turnier endet, wenn ein Spieler alle im Spiel befindlichen Chips besitzt. Er ist dann der Sieger des Turniers. Die anderen Platzierungen werden nach dem Zeitpunkt des Ausscheidens bestimmt. Damit Turniere nicht ewig dauern, steigen die Grundeinsätze (Blinds) kontinuierlich.

Da in der Regel viele Spieler an einem Turnier teilnehmen, gibt es für die Spieler in den Preisrängen viel zu gewinnen. Preisgelder gibt es meist für die bestplatzierten 15% der Teilnehmer. Bei den größten Turnieren erhält der Sieger mehr als das 1000-Fache seines Buy-ins. Bei kleineren Turnieren erhält der Gewinner in der Regel das 50- bis 200-Fache seines Buy-ins.

Turniere machen Spaß, auch Freizeitspielern!

Turniere erfreuen sich sowohl bei Freizeitspielern als auch bei Profis größter Beliebtheit. Bei einem Turnier liegt ein sehr gutes Risiko-Nutzen-Verhältnis vor, da man ein Vielfaches seines Buy-ins gewinnen kann. Außerdem wecken sie den sportlichen Ehrgeiz der Teilnehmer: Wie viele Teilnehmer kann man hinter sich lassen? Nicht zu vergessen, dass auch die Pokerweltmeisterschaft ("World Series of Poker" oder kurz "WSOP") in diesem Format ausgetragen wird.

Jeder, der schon einmal ein Turnier gespielt hat, kennt auch den Nervenkitzel wenn die Blinds im Laufe des Turniers steigen und jede Entscheidung immer bedeutender wird.

Starte deine Turnierkarriere mit kostenlosen Freerolls

Freerolls sind kostenlose Turniere, bei denen es allerdings echtes Geld zu gewinnen gibt. Für neue Spieler sind sie die perfekte Gelegenheit, die eigene Bankroll (Pokerguthaben) von Grund auf an den Tischen aufzubauen, ohne Geld investieren zu müssen. Da sie kostenlos sind, ziehen sie jede Menge Spieler an, die teilweise nur rudimentäre Kenntnisse der Regeln haben. Schon mit grundlegendem Wissen ist es daher möglich, schnell Erfolge zu erzielen.

Eine übersichtliche Zusammenfassung unserer aktuellen Freeroll-Angebote und Promotions findest du hier: http://de.pokerstrategy.com/freerolls/

Natürlich entscheidet auch bei Turnieren die richtige Strategie. Halte dich in deinen ersten Turnieren daher an die nachfolgenden Tipps.

4 Tipps für deinen profitablen Einstieg in die Turnierwelt

1. Spiel tight-aggressive

Tight bedeutet, dass du nicht alles spielst, was dir in die Finger kommt. Es gibt eine Menge Karten, die sehen nicht nur schlecht aus, sondern sind es auch. Es gibt aber auch welche, die sehen gut aus, sind es aber trotzdem nicht, König-Bube zum Beispiel.

Nach dem Flop musst du dich nicht an jedem Paar festbeißen. Zu wissen, wann man geschlagen ist oder der Einsatz unvertretbar hoch, kann einem viel Geld sparen.

Die richtige Startkartenauswahl ist die halbe Miete und viele deiner Gegner auf den kleinen Limits (bei Turnieren Höhe des Buy-ins) machen bereits dabei große Fehler. Sie spielen zu viele Blätter oder wissen nicht, wann sie sich mit bestimmten Karten lieber aus der Schusslinie halten sollten, die ihrer Meinung nach doch ganz gut aussehen.

Aggressiv bedeutet, dass du das Maximum aus deinen starken Händen herausholst. Setz groß, wenn du deine starke Hand hast und versuch dich nicht im Slowplay (mit einer starken Hand so spielen, als hätte man eine schwache, um den Gegner zu locken).

Wie hoch deine Erhöhungen ausfallen, mit denen du in ein Turnier einsteigst, machst du von der Turnierphase abhängig. Zu Beginn, während es noch keine Antes (kleiner Zwangseinsatz für alle Spieler) gibt, solltest du um 3 bis 4 Big Blinds (BB) erhöhen, wenn du als erster Spieler in die Hand einsteigst. Sobald Antes einsetzen, kannst du diesen Betrag zunächst auf 2,5 BB verringern, später – wenn du bereits ein Preisgeld sicher hast – sogar auf lediglich 2 BB reduzieren.

2. Wende die Call-20-Regel an

Gepaarte Startkarten können eine Möglichkeit darstellen, mit geringem Einsatz große Pötte abzustauben. Wenn bereits ein oder mehr Spieler in eine Hand eingestiegen sind, kann ein Call sehr profitabel sein.

Als Faustregel sollte der zu zahlende Betrag maximal 5% deines Chipstacks entsprechen (du solltest also noch 20-mal so viele Chips übrig haben) und deine Gegner sollten über einen vergleichbaren oder größeren Stack verfügen.

Triffst du am Flop dein Set (Drilling), spielst du die Hand natürlich aggressiv weiter. Triffst du hingegen nicht, kannst du sie einfach aufgeben, ohne viel investiert zu haben.

3. Mitgehen (Limpen) ist keine Option

Ein häufiger Anfängerfehler: Du hältst eine spekulative Hand wie QSpade TClub oder 9Heart 8Heart und würdest dir damit gerne den Flop anschauen. Der günstigste Weg scheint hier das Mitgehen zu sein, was bedeutet, einfach nur den Big Blind zu bezahlen und nicht zu erhöhen. Das ist jedoch falsch!

Der Limp mag verlockend wirken, ist aber in den wenigsten Situationen sinnvoll. Viel sinnvoller ist es mit einer Erhöhung (Raise) in die Hand einzusteigen, da es dir ermöglicht den Pot bereits vor dem Flop einzusammeln oder später am Flop glaubhaft eine starke Hand zu repräsentieren. Schließlich hast du auch schon vor dem Flop Stärke demonstriert.

4. Setz Continuation-Bets

Wenn du vor dem Flop erhöht hast und ein oder zwei Spieler deine Erhöhung bezahlt haben, solltest du am Flop die Hälfte des Pots setzen. Dieser Spielzug wird Continuation-Bet genannt.

Folgende Voraussetzungen müssen hierfür gegeben sein:

• Du befindest dich mit maximal zwei weiteren Spielern in der Hand.

• Du hast vor dem Flop eine starke Hand repräsentiert und bist mit einer Erhöhung in die Hand eingestiegen.

• Am Flop hat noch kein anderer Spieler erhöht.

Spiel die "Push-or-Fold"-Strategie mit wenigen Big Blinds

Sobald dein Stack nur noch 15 Big Blinds oder weniger beträgt, solltest du auf einfache Erhöhungen verzichten und dich vor dem Flop stets nur zwischen einem direktem All-in (Push) und einem Fold entscheiden.

Schritt 1: Bestimm die Spielsituation und deine Position am Pokertisch

Du kannst die Push-or-Fold-Strategie nur spielen, wenn noch kein Gegner vor dir in die Hand eingestiegen ist. Achte also darauf, dass du "first-in" bist, also noch kein Gegner vor dir mitgegangen ist oder bereits erhöht hat.

Deine Position am Pokertisch wird durch die Position des Dealerbuttons bestimmt. Dieser wird als "Button" bezeichnet. Die anderen Positionen kannst du gemäß der folgenden Illustration ablesen:

UTG steht hierbei für "Under the gun", MP für "Middle Position", CO für "Cutoff", BU für "Button", SB für "Small Blind" und BB für "Big Blind".

Schritt 2: Wähl die richtige Tabelle aus

Es stehen dir drei Tabellen für die unterschiedlichen Positionen zur Verfügung:

• Befindest du dich in einer der Positionen von UTG bis MP1, so wählst du Tabelle 1.

• In den Positionen MP2 bis CO greifst du auf Tabelle 2 zurück.

• Am Button und im Small Blind solltest du deine Entscheidung gemäß Tabelle 3 treffen.

Schritt 3: Triff die korrekte Push-or-Fold-Entscheidung

In jeder Tabelle befinden sind alle möglichen Starthände. Dabei werden die folgenden Abkürzungen benutzt:

• A = Ass, K = King (König), Q = Queen (Dame), J = Jack (Bube), T = Ten (10)

• "s" steht für "suited" und bedeutet, dass beide Karten die gleiche Farbe haben.

• "o" steht für "off suited" und bedeutet, dass beide Karten unterschiedliche Farben haben.

ATs steht also zum Beispiel für AClub TClub, während KJo zum Beispiel für K JSpade steht.

Du solltest nur mit Händen All-in gehen, die farblich markiert sind. Die Farben geben dabei an, wie viele Big Blinds sich noch maximal in deinem Stack befinden dürfen:

Mit roten Händen gehst du All-in, falls du 15 oder weniger Big Blinds besitzt.

Mit blauen Händen gehst du All-in, falls du 10 oder weniger Big Blinds besitzt.

Mit grünen Händen gehst du All-in, falls du 5 oder weniger Big Blinds besitzt.


Tabelle 1: Du befindest dich in UTG bis MP1


Tabelle 2: Du befindest dich in MP2 bis CO


Tabelle 3: Du befindest dich am BU oder im SB

Bankroll-Management

Wenn du beim Poker langfristig Erfolg haben möchtest, solltest du ein Bankroll-Management verwenden. Sieh das Geld, mit dem du dich an einen Tisch setzt, immer als Investition an. Du investierst nur, wenn Aussicht auf eine gute Rendite besteht und das Verlustrisiko überschaubar ist. Das erreichst du beim Poker, indem du ein Bankroll-Management anwendest.

Es sagt dir, in welche Buy-ins du investieren kannst, also wie hoch du spielen solltest, um ein gutes Gleichgewicht zu finden zwischen deinem Wunsch ...

• ... im Erfolgsfall bei einem Turnier möglichst viel Geld zu gewinnen.

• ... die Verluste zu überbrücken, wenn es mal eine Zeit lang nicht läuft.

Das erreichst du zu Beginn, wenn deine Bankroll stets mindestens 150-mal so groß ist, wie das Buy-in des Turniers, das du spielen willst. Bankroll-Managment wird vor allem wichtig, wenn du dich entscheidest, Turniere sehr regelmäßig zu spielen. Zum Testen der Variante musst du natürlich nicht mit 150 Buy-ins starten. Je höher die Limits werden, die du spielst, desto konservativer sollte jedoch auch dein Bankroll-Management ausfallen.

Viel Erfolg bei deinen ersten Turnieren!

 

Kommentare (22)

#1 Friniko, 19.09.14 09:32

Super einführung!

#2 kufenpoker, 20.10.14 07:30

ja die erfrischungskur gefällt mir auch ☺

#3 Snatch11, 14.12.14 10:26

Bisschen verfeinert gegenüber dem im Forum. Trotzdem niceeeee

#4 Mizu2506, 08.02.15 17:10

supi!

#5 robmaster711, 04.03.15 19:29

Naja geht so

#6 mostinsane, 12.05.15 10:52

ok

#7 DracusLY, 22.06.15 11:58

Nice! Wieso habe Ich diesen Artikel all die Jahre nicht gesehen ? Jetzt kann es losgehen.

#8 DracusLY, 22.06.15 11:58

Nice! Wieso habe Ich diesen Artikel all die Jahre nicht gesehen ? Jetzt kann es losgehen.

#9 aAhdH, 04.07.15 18:06

gut visualisiert

#10 Cr4voN, 05.07.15 16:21

Danke für den Artikel, möchte mich mal an MTTs wagen

#11 AndoW, 16.07.15 13:25

Die Tabellen sind klasse!

#12 mindstorm88, 09.09.15 08:20

gut verständlich geschrieben

#13 Alaton, 02.12.15 21:10

Guter Artikel

#14 PeterRockx, 12.12.15 12:49

Sehr guter Artikel, weiter so!! (Y) :) Muss mal dazu sagen soiele auch schon seit kurzer Zeit und habe mir einiges davon schon angeeignet ohne es gelesen zuhaben :) dennoch, man lernt nie aus!! :D

#15 janbd, 15.12.15 14:56

nice

#16 Berphor, 08.01.16 11:40

Top Artikel!

#17 Kishan, 12.01.16 13:59

Echt klasse der Artikel, besonders die Push-Fold-Tabellen sind praktisch für Einsteiger

#18 MoneymakerMike, 25.03.16 21:07

Wirklich super erklärt! Danke!

#19 Dyonis88, 22.04.16 10:06

Nice to know! Won my first tournament with this!

#20 marcus4206, 20.06.16 16:31

astreiner Artikel, but by the way lesen das auch die Osteuropäer ;-)

#21 Mediasinres, 21.08.16 15:23

Ich find das recht gut erklärt aber die Tabellen sind ja der wahnsinn.<br /> Kann das einer von euch auswendig ? Das zu lernen ist der hammer.<br /> ich kann diese ja wohl schwer ausdrucken und an den pokertisch mitnehmen ?!

#22 Znab89, 29.08.16 13:22

top !