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StrategieOmaha

PLO for Beginners (1) - Grundlagen

Einleitung

In diesem Artikel
  • Grundlagen und Konzepte
  • Mindset für PLO
  • Typische Anfängerfehler

Dieser Artikel richtet sich vor allem an Spieler, die bereits etwas Erfahrung in den Texas Hold’em Spielarten haben und nun neugierig sind, eine andere Spielart auszuprobieren.

In diesem Artikel werden dir allgemeine Konzepte und typische Anfängerfehler vorgestellt, jedoch ohne weiter ins Detail zu gehen. Es werden dir also ein Überblick und wichtige Grundlagen vermittelt, die du in den anderen Artikeln erweitern und vertiefen kannst.

Zu den verschiedenen Stichwörtern findest du hier die wesentlichen Informationen übersichtlich aufgereiht.

Handkombinationen

Im Texas Hold’em bekommst du nur zwei Holecards. Daraus ergeben sich 1326 mögliche Kombinationen, die 169 unterschiedliche Starthände ergeben. Es ist ja für die absolute Handstärke preflop egal, ob du AdQd oder AhQh gedealt bekommst. Aus diesem Grund werden diese Kombinationen weggerechnet.

Im Omaha bekommst du jedoch zwei Karten mehr, was die Anzahl der möglichen Kombinationen stark ansteigen lässt: es gibt insgesamt 270725 Kombinationen, die 16432 verschiedene Starthände ergeben. Diese Zahlen sind erst einmal nice to know, allerdings erklärt beinahe von selbst, wieso ein Starting Hand Chart für PLO beinahe ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Die Regeln von Pot Limit Omaha

PLO ist von den Grundregeln weitgehend wie Texas Hold’em. Vor jeder Hand müssen zwei Spieler die Blinds bezahlen, es gibt einen Flop, Turn und River, genau wie in Texas Hold’em. Der einzige, aber gravierende Unterschied ist jedoch wie eingangs erwähnt, dass du anstelle von zwei gleich vier Holecards gedealt bekommst.

Beim Showdown musst du darüberhinaus immer zwei Holecards und drei Communitycards benutzen. Es ist also nicht freigestellt wie in Texas Holdem, wo du einfach die 5 besten der insgesamt 7 Karten spielst. Aus diesem Grund sind die schlechtesten Starthände im Omaha Quads auf der Hand. Du darfst nur zwei dieser Karten benutzen, hast aber keine Möglichkeit mehr, deine Hand zu verbessern.

Pot Limit

Eine weitere Besonderheit im PLO ist natürlich auch die Betsize: Sie ist nicht unbegrenzt wie im No Limit, aber auch nicht fix beschränkt wie im Fixed Limit. Das maximale Raise orientiert sich immer am derzeitigen Pot. Als Faustregel kannst du dir merken, dass ein Potsizeraise immer aktueller Pot + dreimal der Einsatz deines Gegners ist. Ist der Pot 25$ und dein Gegner setzt ebenfalls 25, kannst du auf max. 25 + 3x25 (75) = 100$ raisen.

Mehr zu den Themen Regeln und Pot Limit erfährst du im Strategieartikel Regeln für Omaha PL.

Bankrollmanagement (BRM)

Du solltest das auf den ersten Blick sehr konservative BRM von 50 Stacks beachten. Erfahre mehr in unserem Artikel zu PLO Bankrollmanagement. Darüber hinaus sollten Umsteiger noch weitere Dinge beachten.

Kleine Limits

Spiele im Verhältnis zu NL kleinere Limits, um dich an das veränderte Spiel zu gewöhnen. Steige also nicht von NL 100 gleich auf PLO 100 um, denn das könnte ein teurer Spaß werden. Sogar solide NL 400 Regulars tun sich auf PLO 50 mitunter sehr schwer und sind keine Winning Player. Überschätze daher deine Fähigkeiten nicht. PLO ist bei aller Ähnlichkeit ein grundsätzlich anderes Spiel, welches erlernt werden will.

100 BB

Spiele regulär mit 100BB und meide als Beginner die Deep-Tische, die vereinzelt angeboten werden. Deep ist sehr schwierig zu spielen und gerade für Anfänger nicht zu empfehlen. Eine gute Alternative können auch die Cap oder Shallow Tische sein, die jetzt vermehrt angeboten werden. Dort spielst du nur für 40BB und hast etwas leichtere Entscheidungen zu treffen. Das ist gerade für Einsteiger eine empfehlenswerte Option.

Vermeide auch zu shortstacken. Die Shortstack-Strategie ist zwar auch in PLO möglich, erfordert aber eine grundsätzlich andere Herangehensweise an das Spiel.

Mindset für große Swings

Bereite dich mental auf größere Swings vor. Sie kommen immer wieder vor und sind in PLO ganz normal. Zweifle also nicht gleich an deinem Spiel, wenn du 10 Buy-ins oder mehr verlierst. Es kann ein Swing sein, aber auch an deinem Spiel liegen. Analysiere deine Sessions daher immer und poste Hände in unseren Handbewertungsforen, um fundierte Meinungen zu deinem Spiel einzuholen.

Stop-Loss Limit setzen (3-5 Buy-ins)

Die Tiltgefahr ist im PLO sehr viel höher. Die Swings können brutal sein und man kann sich leichter in Hände hineinreden. Setze dir daher ein Stop-Loss Limit, um deine BR zu schützen.

Pot Limit Omaha vs. NL Hold’em

Nur die Nuts zählen

Im Gegensatz zu Hold'em gibt es in Omaha logischerweise mehr drawing Hands, da man ja vier statt zwei Karten zur Verfügung hat. Allerdings sollte man in Omaha anders als in Hold'em eigentlich immer nur zu den Nuts drawen. Ansonsten kann das Unternehmen Draw sehr teuer werden. Besonders als Omaha-Neuling ist diese Grundregel von großer Bedeutung, da man versuchen sollte, knifflige Turn- und Riverentscheidungen möglichst zu vermeiden.

Q- und J-High-Flushes sind oft nur Bluffcatcher. Idiotend-Straights sind bereits in Texas Hold’em sehr gefährlich, in PLO ist es meist nur Verbrennen von Geld. Drawe deshalb immer zu den Nuts und sei vorsichtig, wenn du nur die 2nd oder 3rd Nuts hast. Damit ist ein weiterer Aspekt bereits genannt.

PLO ist ein drawing Game

Made Hands können Underdog gegen Draws sein, d.h. mit Topset kannst du Underdog gegen einen sehr starken Draw sein, mit einer made Straight kannst du ebenfalls Underdog gegen einen starken Draw sein. Darauf wird in den folgenden Teilen noch näher eingegangen.

PLO ist ein Postflopspiel

Anders als im Hold’em liegt im PLO der Fokus sehr viel mehr auf der Action am und nach dem Flop. In Texas Hold’em kannst du mit AA auf beinahe allen Flops kaum Fehler machen, meistens bist du immer noch haushoher Favorit gegen die Range deiner Gegner. In PLO sind AA** zwar preflop nach wie vor Favorit, auf den meisten Flops jedoch nichts mehr wert, da deine Gegner sehr oft bereits Twopair oder sehr starke Draws haben, gegen die du hinten bist.

Um das zu veranschaulichen sehen wir uns die Wahrscheinlichkeit von AA** gegen eine Random Hand an:

Equityanalyse
  Equity
Hand
Spieler 1
65,6%
AA**
Spieler 2
34,4%
100%

Du bist bereits preflop nur 66% Favorit (in Texas Hold’em sind es über 80%), auf vielen Flops hast du oft nicht mehr die beste Hand. Wenn dein Gegner bereits nur ein Pärchen hat und keine offensichtlichen Draws im Spiel sind, hat er ca. 40% Equity gegen deine Aces.

Varianz

Die Varianz und die Möglichkeit, trotz guten Spiels Geld zu verlieren, ist in PLO höher als im Texas Hold’em. Du kannst darüber hinaus mit schlechtem Spiel noch "komfortabler" Geld verlieren. Stelle dich also auf die Varianz ein. Ein typischer Graph soll dir das veranschaulichen.


Wie du an den beiden Linien sehen kannst, unterscheiden sich der helle Graph (der den EV, den Expected Value darstellt) und der dunkle Graph (das tatsächliche Ergebnis). Sehr deutlich sieht man daran, dass der Mathematik zufolge profitabel gespielt wurde, der Dealer hier aber in manchen Spots anderer Meinung war.

Das ist für PLO normal und du wirst dich darauf einstellen und daran gewöhnen müssen, falls du dauerhaft PLO spielen willst. Sinnvoll ist es hier, sich ein Stop-Loss Limit einzubauen, um seine Bankroll nicht zu gefährden. Wenn es nicht läuft, beende die Session. Trotz Varianz gibt es selbstverständlich gute Gründe, PLO zu spielen.

Warum spielst du PLO?

Action

Pot Limit Omaha ist ein actiongeladenes Game mit hohem Spassfaktor, es ist einfach Fun, ab und an zu gamblen. Die Hold’em Games sind alle mittlerweile ziemlich tough geworden und viele Spieler suchen nach einer Alternative. In PLO können schlechte Spieler viel mehr Hände und Geld gewinnen, ohne selber zu merken, wie schlecht sie eigentlich spielen. In PLO ist man eigentlich nie drawing dead, so dass man auch als Underdog immer noch eine akzeptable Gewinnchance hat und sich viele Fehler schönreden kann. PLO ist derzeit noch sehr viel fischiger als Texas Hold’em.

Erweitere dein Mindset

Dazu kommt, dass Omaha theoretisch sehr viel schwieriger zu erschließen ist. Man kann z.B. kein einfaches Starting Hands Chart erstellen und auch keine einfache Winning-Strategie entwickeln, die auch jemand ohne Erfahrung profitabel spielen kann.

Die Ausseinandersetzung mit PLO wird auf jeden Fall dein Mindset erweitern und deinen Pokerskill verbessern, z.B. weil du immer sehr viel knappere Postflopentscheidungen treffen musst. Deine Lines wollen ebenfalls gut überlegt sein, damit du nicht aus deiner Hand geraist wirst, die du evtl. zum Showdown bringen willst.

Warum nicht PLO?

Tilt

Die größte Gefahr in PLO ist der Tilt. Du wirst bei deinen Session sehr viele knappe Situationen und Coinflips eingehen müssen. Dabei kannst du sehr unlucky sein:

  • Die Swings/Varianz sind sehr hoch
  • PLO ist anspruchsvoller als Texas Hold’em
  • Multitablen ist schwerer
  • Es gibt weniger Tische (viele Seiten bieten wenig bis keine PLO-Action)

Grundkonzepte in PLO

Position ist extrem wichtig

Position ist ein sehr wichtiger Vorteil in PLO. Omaha ist ein drawing Game, das sich weniger um starke made Hands, als vielmehr um starke Draws dreht. Draws lassen sich jedoch sehr viel leichter in Position spielen. Darüber hinaus kannst du in Position auch starke Hände repräsentieren, die in deiner Range liegen und profitabel bluffen. Dein Gegner kann out of Position meist nur ehrlich seine Hand spielen. Das sichert dir auf Dauer einen großen Vorteil. Es gibt jedoch noch einen weiteren Grund.

Equity realisieren

Was ist damit gemeint? In PLO hast du mit beinahe jeder Hand eine beträchtliche Equity. Deshalb willst du in der Hand bleiben, bis die letzte Karte ausgegeben ist. In Position hast du sehr viel mehr Kontrolle über den Pot und kannst leichter bis zum River kommen und versuchen, deine Equity zu realisieren.

Oft wirst du am Turn noch einen Gutshot oder einen Flushdraw haben: Im Schnitt werden es oft ca. 30% Equity sein. Falls du bettest und geraist wirst, verlierst du die Möglichkeit, deine Equity zu realisieren, weil du nicht mehr profitabel callen kannst. Das gleiche gilt, falls du OOP bist. IP kannst du mit einem Checkbehind die letzte Karte billig ansehen und schauen, ob du deine Hand verbesserst. Dieses Konzept ist in Texas Hold’em meistens nicht so wichtig, da du behind meist nur 15% Equity gegen die Range deines Gegners hast und dich nicht so oft verbessert.

Protection

Da auch schlechte Hände gegen dich noch eine beträchtliche Equity haben, musst du deine starken Hände immer protecten und groß betten. Aus dem gleichen Grund solltest du auch nie slowplayen: Bette deine starken Hände for Value und Protection, da du ohnehin von vielen Händen gecallt wirst.

Kein Slowplay. Wenn du eine starke Hand hast, bette immer hart for Value und Protection.

Freerolling

Was ist ein Freeroll? Ein Freeroll ist, wenn zwei Spieler die gleiche made Hand oder den gleichen Draw haben, aber ein Spieler noch zusätzlich Outs auf eine bessere Hand hat. Z.B. wenn zwei Spieler den gleichen Straightdraw gefloppt haben, aber ein Spieler dazu noch einen Flushdraw hat. Er kann die Hand also nicht verlieren, aber alleine gewinnen, wenn sein Flush ankommt. Du willst also nicht an der Stelle des Spielers ohne Flushdraw sein. Deine Gewinnerwartung ist negativ, da du nicht gewinnen, sehr wohl aber verlieren kannst.

Ein Beispiel soll das verdeutlichen:

Board: Kd9d7c

Hero:QcJcTh8s
Villain:QdJdTc8h

Obwohl du eine sehr starke Hand hältst (ohne Suits dieselbe wie dein Gegner), hast du in diesem Spot nur 32% Equity. Das sind Situationen, die du auf jeden Fall vermeiden solltest. Freerolling ist ein sehr wichtiges Konzept in PLO: du wirst sehr viel Geld verlieren, wenn du immer Hände spielst, die gefreerollt werden können. Eine gute Starting Hand Selection wird dich meistens davor bewahren, gefreerollt zu werden.

Typische Anfängerfehler

AAxx misplayen

Einer der größten Fehler von Hold’em-Umsteigern ist es, hohe Pockets zu überschätzen. Sogar AA sind teilweise sehr schwer zu spielen, KK und QQ sollten meistens eher passiv gespielt werden. Zum Misplayen gehört auch, dass viele Spieler nur mit AA 3-betten. Das wird von jedem halbwegs erfahrenen PLO Spieler knallhart ausgenutzt werden, er wird jede 3-Bet callen und dich in sehr schwierige Spots verwickeln, da er deine Hand genau kennt und seine dir unbekannte Hand optimal spielen kann. Es ist so, als ob du deine Karten aufdeckst.

AAxx preflop:

  • vs. Random Hand: 65.51%
  • vs. guten Rundown: Tdiamond9diamond87 55.97%
Zu loose in den Blinds sein

Aus den Blinds solltest du sehr wenige Hände spielen. Da Position noch wichtiger ist, solltest du aus den Blinds und damit OOP sehr wenige und nur die stärksten Hände spielen. Zu oft werden deine schwächeren Hände dominiert sein, oder du bekommst keinen Value, da sich Draws OOP nur schwer profitabel spielen lassen. Solche Hände nennt man auch Eye Candy Hands, da sie schön aussehen, wie kleine doublesuited Hands oder kleine Pockets. Du wirst dich damit gerade OOP sehr oft in Probleme bringen, da du sehr oft dominiert bist oder gefreerollt wirst.

Nicht an die nächsten Streets denken

Da sehr viele Turn- und Riverkarten entweder die Action killen können oder deine Hand wertlos machen (wenn z.B. alle Straights und Flushes ankommen), solltest du immer bereits an die weiteren Streets denken und wie du auf die verschiedenen Möglichkeiten reagieren kannst.

Du wirst gefreerollt

Ein weiterer typischer Anfängerfehler ist es, nicht zu den Nuts zu drawen, sondern zu den 3rd Nuts oder gar zu Idiotend-Straights oder zu kleinen Flushes. Hier besteht die Gefahr, bereits so gut wie drawing dead zu sein. Mit den 2nd Nuts wirst du oft sehr viel Geld verbrennen. Merke dir: Drawe immer zu den Nuts und freerolle die anderen.

Slowplay

Aufgrund der viel knapperen Equity-Unterschiede musst du sogar ein Topset immer protecten. Slowplay kommt höchstens dann in Frage, wenn du die absoluten stonecold Nuts hast. Aber auch dann willst du möglichst viel Geld in die Mitte bekommen und solltest generell nicht slowplayen. Du bekommst ohnehin nur Geld, wenn dein Gegner ebenfalls eine starke Hand hat.

Zusammenfassung

In diesem Artikel hast du einige Gründe erfahren, warum du Pot Limit Omaha ausprobieren solltest und welche Vorteile die Auseinandersetzung mit PLO auch für deine anderen Gametypes bringen kann. Wenn du leicht auf Tilt gehst, solltest du dir sehr klare Stop-Loss Limits setzen und auf "kleineren" Stakes umsteigen.

Darüberhinaus hast du einige Grundlagen und Grundkonzepte von Pot Limit Omaha kennengelernt, wie etwa Freerolling und die Wichtigkeit von solider Starthandselection. Mit diesen Kenntnissen solltest du das richtige Mindset für deine ersten Gehversuche auf PLO haben.

 

Kommentare (22)

#1 kukasi, 14.07.10 15:38

#1

#2 OnkelHotte, 14.07.10 15:53

Schönes Ding! Ich denke, das wird jedem Einsteiger den richtigen Einstige bieten!

#3 kluetschi, 14.07.10 21:57

Schöner Artikel ;)<br /> <br /> Jedoch habe ich einen kleinen Fehler entdeckt, in dem Teil Freerolling:<br /> Ich zitiere :" wenn zwei Spieler die gleiche Straight gefloppt haben"<br /> In dem Bsp. hat jedoch niemand eine Str8 gefloppt..<br /> <br /> Zwar nur ein kleiner unwichtiger Fehler aber wollte nur drauf hingewiesen haben :)<br /> <br /> Mfg kluetschi

#4 Huckebein, 15.07.10 07:40

@3: Vielen Dank für deinen Hinweis: das sollte natürlich Straightdraw heissen. Habe die Stelle gefixt :)<br /> <br /> Viele Grüße<br /> Huckebein

#5 DrDarm, 19.07.10 16:45

"Nicht an die nächsten Streets denken"...ergibt keinen Sinn.

#6 Huckebein, 22.07.10 16:58

@5: Typische Anfängerfehler --> Nicht an die nächsten Streets denken"<br /> Was ergibt daran keinen Sinn? Verstehe ich nicht? Kannst du dasn noch etwas genauer erklären?

#7 Banzhai, 30.07.10 10:57

Nicht an die nächsten Streets denken<br /> <br /> Da ... solltest du immer bereits an die weiteren Streets denken und wie du auf die verschiedenen Möglichkeiten reagieren kannst.<br /> <br /> Also was denn jetzt? Nicht an die Streets denken oder doch?

#8 David, 30.07.10 15:00

@7: "Nicht an die nächsten Streets denken" ist unter den typischen Anfängerfehlern gelistet, folglich ist es ein Fehler nicht an die nächsten Streets zu denken :)

#9 Banzhai, 30.07.10 15:02

Ah jetzt ja so machts Sinn. Jetzt hab ich auch noch nen Ticket geschrieben, naja nichts für ungut := Danke für die Erleuchtung

#10 Huckebein, 04.08.10 14:58

@9: Dann ist es ja jetzt geklärt :)

#11 mongo3006, 25.08.10 11:18

super artikel, ich hab richtig lust bekommen!!<br /> werd ich beizeiten mal ausprobieren aber vooooorsichtig :D

#12 MrIndependent, 11.01.11 09:53

Mir fehlt trotzdem ein wenig eine kurze Auflistung von den Arten an Starthänden, die gut oder gut spielbar sind.<br /> <br /> In dem Artikel schnappt man zwar ein wenig auf bzgl. AAxx oder das ein 2fach suit gut ist, am besten als rolldowner oderso, aber was jetzt wirklich schlecht ist aus quads auf der Hand und was zB nie wirklich profitabel gespielt werden kann sehe ich leider noch nicht.<br /> <br /> <br /> Das Freerolling Bsp. finde ich auch nicht so gelungen. Es verdeutlicht zwar das Prinzip, aber mein Gegner kann doch in der Situation genauso auf dem Ax Flushdraw sitzen, wie auf dem Straightdraw (abgesehen davon, dass ich dagegen natürlich auch hinten bin).<br /> <br /> Trotzdem thx für den ersten Einblick.

#13 MrIndependent, 11.01.11 09:55

Sry, grade gesehen, dass die mir fehlenden Themen im nächsten Artikel behandelt werden.

#14 Huckebein, 12.01.11 11:51

@13: Dann ist ja gut :)

#15 Fettbacke, 12.01.11 12:10

"Ist der Pot 25$ und dein Gegner setzt ebenfalls 25$, kannst du AUF max. 25$ + 3x25$ (75$) = 100$ raisen."<br /> <br /> Aus meiner Sicht sollte dort stehen "... UM max. 25$ + 3x25$ (75$) = 100$ raisen.", also auf 150$ (25 sind im Pot plus 25 vom Gegner plus 25 von mir = 75 im Pot plus 75 Potsize-Bet, also UM 100 AUF 150).

#16 Huckebein, 12.01.11 15:40

@15: Die Frage mit raisen auf oder raisen um wurde schon oft diskutiert, imo ist es einfacher verständlich, die von mir beschriebene Weise zu verwenden.

#17 Fettbacke, 13.01.11 11:53

Naja, auch wenn es so einfacher verständlich sein soll, was ich nicht nachvollziehen kann, ist es trotzdem nicht richtig. Aber gut, ich kann's und Schwamm drüber.

#18 Huckebein, 14.01.11 09:13

@17: Im Artikel http://de.pokerstrategy.com/strategy/bss/1586/1/ sind die Unterschiede bei der Berechnung eines Raises auf oder eines Raises um beschrieben.<br /> <br /> Bei dir verstehe ich nicht, was du mit auf meinst? Das auf bei dir bezieht sich ja überhaupt nicht auf deine Raisesize, sondern auf den Pot....<br /> <br /> Aufgrund der Regel eines Potsizeraises, kannst du niemals schlechtere Odds als 2:1 bekommen.

#19 hertenfels, 22.09.11 17:27

Sehr hilfreich für anfänger, finde wie bei fast allen Beiträgen sehr gut wie flüssig alles erklärt wird.

#20 s3nad, 29.10.12 12:00

gerade ausversehen in nem PLO MTT regged,..mal sehen wie weit ich komm mit dem artikel, vorher noch nie PLO gespielt :D

#21 Smoflow, 17.04.15 06:01

@7 <br /> Du solltest schon am Anfang wissen, was Du am Ende vorhast. Aber meistens kommt es dann doch anders. ;-)

#22 aAhdH, 12.09.15 12:54

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