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StrategieOmaha

PLO for Beginners (2) - Preflopspiel

Einleitung

In diesem Artikel
  • Die wichtigsten Grundkonzepte des Preflopspiels
  • Welche Starthände spielbar sind und welche nicht
  • Die wichtigsten Unterschiede zwischen Heads-up und multiway Pots

In diesem Teil der Serie „PLO for Beginners“ dreht sich alles um die Grundlagen des Preflopspiels. Daher lernst du zunächst die Basics kennen, die du im Spiel vor dem Flop beachten solltest.

Im weiteren Verlauf des Artikels werden dann verschiedene Handkategorien und Grundkonzepte näher betrachtet. Dabei wird die Wichtigkeit der Starthandauswahl anhand eines ausgewählten Beispiels verdeutlicht und du erfährst einiges über die Unterschiede zwischen Heads-up und multiway Pots.

Zu guter Letzt findest du in diesem Artikel noch Anregungen für eine UTG-Range sowie einen Abschnitt über Bet- und Raisesizes.

Preflop Basics

16432 verschiedene Starthände

Beim PLO gibt es insgesamt 16432 verschiedene Starthände, die sich aus allen Möglichkeiten der 270725 stochastisch möglichen Kombinationen zusammensetzen.

Kein Starting Hands Chart

Deshalb gibt es auch kein simples Starting Hands Chart für Omaha. Selbst die Frage, welches denn nun die beste Starthand in PLO sei, ist mitunter heftig umstritten, da es nicht nur auf die Preflopequity, sondern auch auf die Playability ankomme.

Ob man nun AAKK doublesuited oder AAJT doublesuited bevorzugt - beides sind sehr starke Hände. Ein Starting Hands Chart wäre auch dann in Omaha wirkungsloser, da es sehr viel mehr als in Hold’em auf das komplexe Postflopspiel ankommt.

Knappere Preflopequities

Darüberhinaus sind die Preflopequities sehr viel knapper als im Hold’em. Eine der stärksten Starthände wie AAKK ist gegen eine Randomhand nur 65,5% Favorit.

Equityanalyse
Board

  Equity
Win  Split
Combos
Hand
Spieler 1
65,5%
65,17%
0,33%
6961
AA**
Spieler 2
34,5%
34,17%
0,33%
270725
100%

Im Hold’em hast du mit Aces eine über 85% liegende Gewinnwahrscheinlichkeit. Während sich dieser Equityvorteil meistens nicht groß verändert, ist im PLO oft das Gegenteil der Fall. Viele Flops machen AAKK zum totalen Underdog.

Know your Equity and Playability

Umso wichtiger ist es, deine Equity preflop zu kennen, sowie die Playability deiner Hand. Und auch für viele Floptexturen solltest du in etwa die Equity gegen die Ranges deiner Gegner kennen.

Lernen wirst du dies aber nur, wenn du immer und immer wieder deine Equities nach einer Session analysierst und dir Muster zurechtlegst, wann du z.B. auf welchem Board mit Assen bet/folden oder sogar check/folden solltest, und wann du broke gehen kannst.

Ausgewogene 3-Bet-Range

Die meisten Fehler preflop passieren Einsteigern aber, wenn sie eine falsche Range 3-betten. Viele Umsteiger von Holdem 3-betten alle Aces, und sogar marginale Kings und Queens, da sie es aus dem Hold’em so kennen.

Im PLO solltest du aber eine ausgewogene Mischung aus guten AA, Premium-Kings, und doublesuited Hände mit hoher Playability und Deception 3-betten, z.B. große und kleine Rundowns.

Limping behind am CO oder BU

Anders als im Hold’em ist ein Isolationraise aus late Position gegen early Limper kein Muss in PLO. Position hat einen so großen Wert und gutes Postflopspiel so wichtig, dass ein Limpbehind kein Fehler ist, sondern in vielen Situationen sogar von Vorteil sein kann. Einer der Gründe warum du nicht raisen solltest, ist auch der folgende Punkt.

Weniger Continuationbets

Contibette in PLO weniger. Deine Gegner werden beinahe immer eine gute Hand getroffen haben und gerade in multiway Pots kannst du gleich auf eine Continuationbet als Bluff verzichten.

Du wirst damit auf Dauer nur Geld verbrennen. Wenn du mit AA** geraist hast, 3 Caller bekommst und das Board 875 rainbow liegt, kannst du deine Hand eigentlich mucken und solltest check/fold spielen.

Die verschiedenen Starthände im Überblick

Handtypen: Pair Hands

Die erste Handkategorie sind alle Starthände mit einem Pärchen.

Es gibt insgesamt 10725 verschiedene PLO-Starthände mit einem Pärchen und 234 Hände mit Twopair. Die Wahrscheinlichkeit, ein Pärchen in deiner Starthand zu halten liegt damit bei 30,4%. Twopairs sind hingegen sehr viel seltener, nur zu 1% wirst du diese seltene Hand halten.

Da du im PLO selten mit einem Pärchen den Showdown gewinnst, ist es immer dein Ziel, ein Set zu floppen. Dann hältst du zwar eine starke Hand, allerdings nicht das Monster, das ein Set beim Texas Hold’em darstellt.

BEISPIELE
AdAcJdJc (Premium, sehr stark)

AsAhQhJs (Premium, sehr stark)

AsAh8d4c (schwache Aces, keine Suitedness, nicht connected)

 

Folgende Punkte musst du beachten:

  • Suitedness macht paired Hands stärker.
  • Double Pairs sind sehr starke Hände (in 21% der Fälle triffst du ein Set am Flop).
  • Kleine Pocketpairs sind in PLO etwas gefährlich, da man leicht in höhere Sets laufen kann.
Handtypen: Suitedness

Suitedness ist ebenfalls ein sehr wichtiges Thema in Omaha. Flushdraws sind sehr starke Hände in PLO und aufgrund der Regeln kannst du einen Flush nur machen, wenn du zwei Karten in einer Farbe hast. 2x2 Karten in einer Farbe sind also das Beste und heben den Wert jeder Hand enorm an.

Deshalb sind doublesuited Hands immer auch die stärksten Hände in PLO. Du bekommst sie mit ca. 13,5% Wahrscheinlichkeit.

Singlesuited Hands sind nicht ganz so stark wie doublesuited Hands, in mehr als der Hälfte aller Fälle wirst du eine singlesuited Hand bekommen, nämlich in ca. 75%. Immerhin hast du mit ihnen ebenfalls die Chance, einen Flush zu machen.

BEISPIELE

Doublesuited: AsAhQhJs

Singlesuited: AsAhJs4c

Rainbow: AsAh8d4c

Einen Sonderfall unter den singlesuited Händen bilden onesuited Hände, also wenn du vier Karten einer Farbe hältst. Onesuited Hands sind ebenfalls schwach, da du dir die Outs für einen Flush selber wegnimmst und zusätzlich die Möglichkeit, dass ein anderer Spieler ebenfalls einen (wenn möglich kleineren) Flush hält.

Rainbow Hände sind leider meistens nur Trash, denn sogar bei AA wie im Beispiel sinkt die Playability enorm. In knapp 10% der Fälle hältst du eine rainbow Hand.

Folgende Punkte musst du beachten:

  • Doublesuited Hands heben die Handstärke und Playability enorm.
  • Singlesuited Hands haben einen größeren Wert als rainbow Hands.
  • Rainbow Hände sind meistens Trash.
  • Onesuited Hands sind ebenfalls schwach, da du dir die Outs für einen Flush selber nimmst.
Handtypen: Rundowns

Rundowns sind eine Handkategorie, mit der du in PLO oft konfrontiert sein wirst. Sie sind die vielleicht mächtigste Handgruppe in PLO, da sie hohes Straight- und Nutpotenzial bieten.

BEISPIELE

AdKhQsJs

JsTs9h8d

9h8d7d6s

Der Rundown ist in Omaha eine Starthand mit vier zusammenhängenden Karten.

Merke dir folgende Grundregeln:

  • Rundowns sind im Normalfall umso besser, je höher sie sind. Je höher deine Karten sind, umso höher stehen die Chancen, deinen Gegner mit kleineren Karten zu freerollen. Zusätzlich gibt es immer den Highcardvalue. Wenn du Twopair machst, hast du meistens das bessere Twopair.
  • Kleine Rundowns drawen oft nicht zu den Nuts.
  • Kleine Rundowns sind eher spekulative Hände.
  • Doublesuited Rundowns sind extrem stark, da sie zusätzlich Flushpotenzial haben.

Im Zusammenhang mit Rundowns muss man auch vom Dangler sprechen. Ein Dangler ist eine Karte, die nicht zu den anderen passt und dir keine zusätzlichen Outmöglichkeiten bietet. Im Beispiel wäre das AKQ4 die 4, die die anderen Karten nicht unterstützt.

BEISPIEL: DANGLER

AdKhQs4c

Im Zusammenhang mit Rundowns stehen auch die gapped Hands.

Handtypen: Gapped Hands

Eine gapped Hand ist ebenfalls ein Rundown, jedoch mit einer Lücke, der Gap. Man gibt eine Lücke innerhalb der vier Karten mit den Bezeichnungen Top Gap , Mid Gap und Bottom Gap an. Die Lücke beeinflusst die Wahrscheinlichkeit, Nutdraws zu treffen und ist deshalb ein Qualitätsmerkmal. Je weiter unten die Gap, umso besser ist deine Hand. Ist die Gap hingegen oben, drawst du oft nicht zu den Nuts.

BEISPIELE

Top Gap: Js9h8d7d

Mid Gap: 9h8h6s5s

Bottom Gap: 9h8h7d5s

Mit Rundowns (mit oder ohne Gap), ist es dein Ziel, WRAPS zu floppen.

Ein Wrap ist ein Draw, der das Board umschließt und dadurch sehr viele Outs hat.

BEISPIEL
Hero: 9h8h7d5s

Flop: 
Ad6s4c

Im Beispiel siehst du sehr schön, was das bedeutet. Du hältst 9875 und der Flop kommt A64. Deine Hand umschließt sozusagen die 6 und die 4, was dir eine Fülle an Outs bietet: Jede 3, jede 5, 7 oder 8 gibt dir eine Straight. Wraps sind sehr starke Hände, eben durch die Anzahl der Outs.

Soviel nun zu den verschiedenen Handtypen. Bei der Starthandauswahl ist vor allem eines sehr wichtig: Du willst immer Hände halten, die sowohl starke made Hands als auch sehr starke Draws floppen können oder beides zusammen: Also z.B. ein Set mit dem Nutflushdraw, einen Wrap mit zusätzlichem Flushdraw und ähnlich starke Hände.

Preflop: Grundkonzepte

Starthandauswahl ist sehr wichtig

Gerade weil die Preflopequities viel näher zusammenliegen, könnte man auf die Idee kommen, dass looses Spiel per se profitabel ist, da man den Gegner ausfloppen kann und oft am Flop eine nette Equity besitzt.

Das ist aber ein Trugschluss, da sich der Equitynachteil immer durch die ganze Hand zieht. Stell dir vor, du callst eine 3-Bet und hast gegen die Range deines Gegners 40%. Oft wirst du auch am Flop noch 40% Equity haben und spielst nach Pot Odds weiter. Das gleiche am Turn und am River. Im Endeffekt spielst du also die ganze Zeit mit negativem Erwartungswert, hast dich aber selbst in diesen unprofitablen Spot gelevelt.

Wähle deine Starthände mit Bedacht aus und vermeide mit solider Handselection, gefreerollt zu werden.

Bigger is better

Bigger is deshalb better, weil du erstens kleinere Pärchen und zweitens kleinere Rundown-Hände dominierst. Du wirst immer die höheren Draws halten und zudem sind deine Twopairs besser als die deiner Gegner. Solltest du zusammen mit einem anderen Spieler Trips treffen, hast du die besseren Kicker.

Das alles sind Gründe, die dafür sprechen, vornehmlich Broadwaykarten zu spielen, besonders in mulitway Pots.

Multiway = Nuthands

In multiway Pots ist es immer sehr wichtig, zu den Nuts zu drawen. Wie bereits erwähnt, willst du nicht gefreerollt werden, d.h. nicht zu einem 2nd Nutflush drawen, wenn ein anderer zum Nutflush drawt. In PLO ist in multiway Pots sogar der K-High-Flush in vielen Fällen nicht mehr gut. Merke dir diese Regel sehr gut, sie wird dir sehr viel Geld sparen!

Heads up = Non Nuthands possible

In Heads-up Pots, also z.B. im Blindbattle oder im 3-bettet Pot muss man nicht zwingend damit rechnen, dass dein Gegner die Nuts hält. Hier kann unter Umständen auch ein kleinerer Flush die beste Hand sein.

Jetzt wirst du vielleicht einwenden, dass das doch alles Flopthemen sind, die preflop keine Rolle spielen. Das stimmt nicht ganz: Du musst das bereits bei der Auswahl deiner Starthände bedenken. Beziehe immer die spätere Flop- und Gegnerkonstellation mit in deine Handauswahl ein.

3-Bets

Anders als in Texas Hold’em ist eine ausgewogene 3-Bet-Strategie für Anfänger sehr schwer zu erreichen. Denn im Gegensatz zu NL werden 3-Bets in PLO eigentlich grundsätzlich gecallt. Das hängt zum einen mit den knapperen Preflopequities zusammen, zum anderen haben viele Hände am Flop eine grundsätzlich andere Equity als preflop. Spieler tendieren daher auch dazu, sich erstmal immer den Flop anzusehen.

Deshalb ist es wichtig, eine ausgewogene 3-Bet-Range zu haben. Du solltest nicht nur AA 3-betten, sondern eine gute Mischung aus guten Assen, premium doublesuited Kings, sowie großen und kleinen doublesuited Rundowns. Damit ist deine Range so ausgewogen und deceptive, dass dein Gegner dich nicht auf eine Hand setzen kann.

Im Umkehrschluss kannst du schlechte Spieler, die nur AA 3-betten, hervorragend exploiten und perfekt gegen ihre eine Hand, nämlich die Aces, spielen.

BEISPIEL
Flop: 9h8d6s

Dieser Flop ist für AA** relativ unangenehm. Wenn du weißt, dass dein Gegner nur AA 3-bettet, kannst du diesen Flop immer angreifen. Wenn er nicht gerade günstige Beikarten (z.B. AAT7, AA99) für diesen Flop hat, muss er auf Action folden. Dasselbe gilt natürlich auch, falls du selber nur AA** 3-bettest: deine Gegner werden das Board attackieren.

Enthält deine 3-Bet-Range neben AA auch Rundowns, können die Gegner nicht mehr nur blind das Board attackieren. Wenn du in der Situation auch JT97 oder ähnlich starke Rundowns halten kannst, wirst du auch deine AA profitabler spielen können.

Multiway vs. HU

BEISPIEL:
Hero: Jc9c8d7d

Flop:
KdQdTh

Um dir die Wichtigkeit der Starting Hands Selection zu zeigen, folgendes Beispiel am Flop. Du musst immer die Playability deiner Starthand mit einbeziehen:

Du hast dich entschieden J987 doublesuited zu spielen. Am Flop sieht es aus, als hättest du Gin gefloppt. Du hast die Straight sowie einen Flushdraw.

Viele werden jetzt bedenkenlos ihr Geld bereits am Flop reinbringen, aber ist das ein gutes Play?

Sehen wir uns einige Equities an, gegen Hände die möglicherweise ebenfalls All-In gehen:

  • Axxx mit Flushdraw: 46.92%
  • Set mit beliebigen Beikarten: 54.99%
  • AJxx: 27.75% (AdJd**: 0,00%)
  • Set und höherer Flushdraw: 26.54%
  • Set, höherer Flushdraw & Nutstraight: 0.00%

Obwohl der Flop fantastisch für dich aussieht, ist er das keineswegs. Sogar gegen relativ schwache Hände wie einen Flushdraw hast du kaum mehr als einen Coinflip, gegen die stärkeren Hände bist du sogar drawing dead.

Betsizes

Deine starken Hände solltest du immer raisen. Die Standardraisesize ist entweder 3BB bis Potsizeraise.

Man kann zwar gelegentlich überlegen, Hände wie AA UTG zu limp/3-betten, oder spekulative Hände zu limp/callen um den Pot klein zu halten. Das ist durchaus eine Option. Allerdings spielt es sich einfacher, wenn du standardmäßig raist: Dann musst du dein Spiel auch nicht balancen. Probiere aus, was dir mehr liegt.

Ein sehr wichtiger Punkt wurde bereits vorher besprochen: Deine 3-Bet-Range sollte einigermaßen gebalanced sein. Raise nicht nur AA**, sondern eine gute Mischung aus guten Assen, premium doublesuited Kings, sowie großen und kleinen doublesuited Rundowns. Damit ist deine Range so ausgewogen und deceptive, dass dein Gegner dich nicht auf eine Hand setzen kann.

Zusammenfassung

Du hast in diesem Artikel gelernt, wie wichtig eine gute Selektion deiner Starthände für ein erfolgreiches Spiel im PLO ist. Diese Auswahl ist deutlich komplexer und unterliegt mehr Faktoren als z.B. beim NL Hold'em, weshalb ein Chart auch nicht sinnvoll wäre.

Die verschiedenen Handtypen wurden dir hier vorgestellt und du hast die Merkmale aufgezeigt bekommen, anhand derer du über die Qualität einer Starthand entscheiden kannst.

Weiterhin hast du gesehen, was es für einen Unterschied macht, ob du gegen einen oder mehrere Gegner spielst.

Wenn du die hier vorgestellten Grundkonzepte verinnerlichst und auch die nächsten Artikel aufmerksam liest, wird deinem Start in das Spiel PLO nichts im Wege stehen.
 

Kommentare (22)

#1 Th0m4sBC, 11.11.10 14:50

Erster

#2 OnkelHotte, 11.11.10 15:20

Danke Herbert, schönes Ding:)

#3 thepassenger1, 11.11.10 15:52

der 6. punkt sollte "limping behind am cu oder bu" heißen...

#4 Huckebein, 11.11.10 16:31

@3: Ist schon gefixt. :)

#5 Markobuen, 11.11.10 16:34

Guter Artikel, Danke.

#6 keinohrhase, 11.11.10 16:44

dann will ich das später mal ausprobieren ;)

#7 Th0m4sBC, 11.11.10 17:55

Finde den Artikel gut, danke dafür. Was mich stört ist sind die Statusvoraussetzungen. PLO ist ein Spiel welches grosse Action generiert. Dies fördert zum einen, dass man vom Spass 'abgelenkt' wird und zum zweiten weiss mancher Einsteiger doch noch gar nicht was die Nuts in PLO sind. In summa sumarum, halte ich PLO und somit auch diese Artikel für ABSOLUTE Neueinsteiger als ungeeignet. Der Rest wird wohl mal ein paar Strategiepunkte erspielt haben.<br /> Meine Anfangszeit ist zwar schon ein weilchen her, aber ich erinnere mich noch ziemlich genau daran, dass ich mir alle Strategien kurz angeschaut habe bis ich dann bei der SSS hängen geblieben bin. Wäre ich bei PLO hängen geblieben....mh, da wäre die Kohle verdammt schnell den Bach runter gewesen, ich hätte die Schuld der Strategie zugeschrieben und nie nachgecasht und es wäre ein Verlustgeschäft für PST gewesen.

#8 Huckebein, 11.11.10 18:16

@7: Im ersten Teil habe ich doch klar über die Voraussetzungen gesprochen, um PLO zu spielen. Natürlich sollten keine blutigen Anfänger PLO spielen.<br /> <br /> Allerdings spielt jemand ohnehin PLO, wenn er will. Ihn dann nicht ganz allein zu lassen, erscheint mir schon sinnvoll. <br /> <br /> Darüberhinaus bieten wir PLO ohnehin nicht für unsere Neumitglieder an, da ist das Angebot auf NL, FL und SnG beschränkt.

#9 betzebub71, 11.11.10 18:45

Sehr schöner Artikel. Weiter so. Jetzt fehlt nur noch ein vernünftiges Bronze Video zum Thema. ;-) Bin mal gespannt.

#11 David, 11.11.10 18:49

@9: Hi betzebub71, in der Linkbox ist doch die passende Videoserie verlinkt, und die ist ebenfalls ab Basic verfügbar :)

#12 TheMonotype, 21.12.10 15:55

Wie kommt man auf 270725 mögl. Kombinationen ? Meiner Meinung nach beträgt die Anzahl 52*51*50*49 = 6.497.400

#13 Huckebein, 23.12.10 10:57

@12: Deine Rechnung stimmt nicht ganz, denn die Reihenfolge der Karten (ABCD, ABDC, ACBD, ACDB, ...) spielt keine Rolle. Deshalb musst du noch durch die 4!=24 versch. Reihenfolgen von der Gesamtzahl der Hände dividieren: also 52 × 51 × 50 × 49 geteilt durch 24 = 270,725.

#14 TheMonotype, 23.12.10 11:27

achja, logisch ;) okay danke !

#15 Huckebein, 23.12.10 12:47

@14: Gerne, musste auch erstmal überlegen :)

#16 Tarsis23, 12.02.11 11:49

Ich würde beim pf-Spiel noch erwähnen, dass es ein großer Fehler sein kann alle 3 bets zu callen. <br /> <br /> Wenn man z.B. den Button loose open raised und ausgeglichene 3 Bets bekommt, kann man viel Geld verbrennen. Ich finde das schon sehr grundlegend und ich habe lange gebraucht um nicht jede 3 Bet mindestens zu callen.

#17 Mubll, 08.10.11 09:16

Zum Beispiel.<br /> <br /> Warum sind wir mit unserer Straight gegen einen Axxx flushdraw underdog. Er hat doch nur 32% ca. den Flush zu treffen? Mit was kann er uns sonst noch überholen?

#18 ifishucall, 02.03.12 14:29

#17 wollte gerade das gleiche fragen<br /> "Axxx mit Flushdraw: 46.92%" woher das kommt würde mich interessieren?!

#19 Michi86, 12.03.12 17:10

#17, 18<br /> <br /> xxx sind ja zufällige Karten, von denen das A sicher und mind. 1 weitere Karte Karo ist. Wenn 1 oder mehrere x für einen J stehen, ist man schon zu 100% hinten. Desweiteren kann man noch gegen ebenfalls J9, Set, 2 Pair laufen, sodass sich die Equity über 32% hinaus erhöht.

#20 jamaal1888, 09.10.13 11:13

Suitedness: das "Unwort des Jahres" 2013-2016.

#21 nilrem200, 01.09.14 23:26

cool

#22 DiscoStu85, 21.10.15 08:32

wieder was gelernt

#23 dolo66, 16.02.16 15:49

es hört nicht auf