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StrategiePsychologie

Downswing – eine psychologische Betrachtung

Einleitung

Dieser Artikel befasst sich mit dem Downswing-Phänomen von einem psychologischen Standpunkt aus. Es wird auf mögliche negative Lerneffekte hingewiesen und daraus werden Empfehlungen und Ratschläge zu Verhaltensweisen abgeleitet. Das daraus entwickelte Drei-Phasen-Modell kann als Leitfaden für den Umgang mit einem Downswing dienen. Es funktioniert übrigens am Besten, wenn man es anwendet ;-)

Die spontane Einstellung zum Downswing


Viele fragen sich während eines Downswings, was schief läuft. Manche eröffnen einen Thread in der Sorgenhotline. Hierbei gibt es u.a. zwei Arten von Threads:

1. Ich mache alles richtig, nur diese dummen Ami-Fische bescheren mir einen Bad Beat nach dem anderen.
2. Hilfe, ich bin am Ende, dead, nearly dead, almost dead, dead and gone, das war´s, schlechtester Player oder so was in der Art.

Nach meinem Empfinden haben es diejenigen schwer, die denken „Ich bin der Beste und ich heul hier mal nur so rum.“ Ihnen Tipps zu geben, ist ermüdend, denn man hört oft: „Ach, ich hab jetzt gerade wieder nach 5k Händen Plus gemacht, das ist schon in Ordnung!“. Ich denke ferner, dass die Aufmunterung, so und soviel Hände seien noch nicht aussagekräftig und "Kopf hoch", "wird schon", allein nicht hilfreich ist. Besonders verwehrt sie jenem Spielertyp den Blick auf das Wesentliche. Die Entwicklung.

Der zweite Spielertyp ist derart verunsichert, dass er überhaupt nicht mehr weiß, wo er steht. Die Verzweiflung steht im Titel. Kein Ausweg, kein Tipp ist eine wirkliche Hilfe. Er hat es ebenfalls schwer. Auch ihm ist der Blick verwehrt.

Legen wir den Blick frei und führen uns vor Augen, was bei einem Downswing passiert (passieren kann):


Die Downswing-Lernfalle


Ein Downswing versetzt einen psychologisch in eine recht schwierige Lage. Man ist sich in vielerlei Hinsicht unsicher. Es fehlt die Souveränität, die Zuversicht, das eigene Können in dieser Situation umzusetzen. Es fehlt auch das gute Gefühl, der Spaß und die Selbstbestätigung.
Wenn ich spiele und verliere, muss ich schon sehr erfahren und wissend sein, um beim Spielen zu beurteilen, ob ich richtig gespielt habe oder nicht. Das Ergebnis ist negativ. Daß das Spiel demzufolge auch negativ war, drängt sich ungefragt auf und setzt sich gedanklich fest (wenn es Euch gefällt, meinetwegen auch unterbewusst).


Was passiert genau?


Negative Gedanken und Assoziationen haben Auswirkung auf die nachfolgenden Situationen. Man ruft sich in ähnlichen Situationen immer wieder eben diese Gedanken ins Gedächtnis zurück. Aus diesen Gedanken werden Erkenntnisse (Kognitionen).
Auf lange Sicht führt das zu Leaks, man verändert sein Spiel, um gegenzusteuern. Ein sehr plausibler Vorgang: Du tust etwas und kriegst was auf den Deckel. Du bist wieder in so einer Situation…hmm, Du willst keinen auf den Deckel kriegen.
Beispiel: Du raist eine Hand nicht mehr, um den Gegnern den Draw zu verteuern, weil Du denkst: die folden eh nicht auf mein Raise und treffen am Turn oder River sowieso, da spar ich mir jetzt wenigstens diese eine Bet.

Ein Lerneffekt aus Spiel-Erfahrung. Dem steht ja eigentlich das theoretische Wissen entgegen. Aber: Erfahrung ist fundierter. Wir wenden mehr das an, was wir bereits erfahrend angewandt haben, als das, was wir „nur“ wissen.

Wir bilden Hypothesen über unsere Niederlagen, es sind mitunter irrationale Annahmen über die eigene Spielweise, den Zufallsfaktor, die Gegner usw.
Ich gebe mal Beispiele:
„Immer, wenn ich Pocket Aces habe, treffen meine Gegner am River Two Pair, Set, Straight oder Flush!“
„Pocket Queens brauch ich erst gar nicht zu spielen, auf dem Flop, kommt sowieso ein King oder Ace.“
„Die Fische treffen regelmäßig ihre 2-outer, doch mein Flushdraw kommt nie an.“
„Ich spiele zu weak.“
„Mein WTS ist zu hoch.“

Die letzten zwei Beispiele irritieren wohl. Das scheinen doch sehr plausible Annahmen über das Spielverhalten zu sein. Wahrscheinlich hat der Spieler seine Stats gepostet und ein erfahrener Spieler hat ihm geschrieben, daß sein WTS (Went to Showdown) zu hoch sei, sein AF zu niedrig usw.
Das mag stimmen, hilft aber nicht in der Downswingphase. Der Spieler greift nach diesem Strohhalm, gerade weil die Situation so komplex ist und verfahren scheint. Die Gedanken an seine „schlechten“ Werte, sein Minus, beeinflußen den Spieler in Form von negativen Kognitionen und verschlechtern seine Leistungsfähigkeit. Sie blockieren das Spiel, man ist auf tilt.


Eine rationale Betrachtung


Ziehen wir eine rationale Definition des Downswings heran: Ein Downswing ist die zufällige Häufung von Ereignissen/Bedingungen, die eine Abweichung von dem angenommenen Erwartungswert herbeiführen, so daß über einen unbestimmten Zeitraum negative Resultate erzielt werden. Ein Schwachpunkt der Definition ist der Erwartungswert, denn dieser ist unbekannt. Kontaminiert wird dieser Mechanismus noch von Leaks, sie vergrößern die Varianz zusätzlich bzw. sie sind unbekannte Faktoren, die den Erwartungswert herabsetzten.
Einen Downswing kann man nicht abwenden. Wir können die Faktoren, die ihn bedingen, nicht beeinflußen, aber er beeinflußt uns.
Verstärkt treten Lerneffekte wie oben beschrieben ein, sie verringern unseren Erwartungswert zusätzlich. Daran müssen wir ansetzen.


Was kann ich tun?


Während eines Downswings stehen wir unter besonderer psychologischer Belastung. Unser Spielverhalten verändert sich und auch unser Lernverhalten ändert sich. Wir haben einen gewissen Leidensdruck, der uns motiviert, Veränderungen herbeizuführen. Wir wollen gegensteuern. Wenn ich mich in genau dieser Situation blindlings in verstärkte Lernarbeit stürze, habe ich zwei Probleme. Mir fehlt einerseits meine optimale Leistungsfähigkeit, andererseits schwächt sich mit dem nächsten Upswing die Motivation, an mir zu arbeiten.
Deswegen müssen wir planvoll mit dieser Situation umgehen.


Das Drei-Phasen-Modell im Downswing


Aus unseren bisherigen Überlegungen heraus teile ich den Umgang mit dem Downswing in drei Phasen ein. Alle Tipps der jeweiligen Phasen können natürlich unabhängig angewandt werden und empfehlen sich auch außerhalb eines Downswings. Die Einteilung in Phasen hilft bei der Bewältigung des Downswings, da sie eine Struktur vorgeben, wenn man ansonsten das Gefühl hat, den Boden unter den Füßen zu verlieren.

In der ersten Phase des Downswings empfiehlt es sich, die Konzentration darauf zu lenken, Gedanken und Verhaltensweisen zu vermeiden, die das eigene psychische Befinden belasten. Fragen wie: „Woran erkennt man, dass ich ein schlechter Spieler bin?“ sind Warnsignale. Die hierin zum Ausdruck kommende depressive Haltung muss unterbrochen werden, bevor sie sich verstärkt.

Hierzu einige Regeln:

- Beende während eines Downswings eine Session niemals mit dem Gedanken: „Ich höre besser mal auf, damit es nicht noch schlimmer wird.“ Am besten spielst Du zeitlich fixierte Sessions und hörst einfach auf, wenn die Zeit um ist. Wenn es allerdings sehr gut läuft, spielst Du natürlich weiter.
- Unterbreche jedwede Art von Gedanken, die negativ zu deinem Spiel oder Dir selbst gerichtet sind durch aktiven Gedankenstopp. Das ist eine Technik aus der Psychotherapie, in der Du bei aufkommenden, negativen Kognitionen Dir selbst den Befehl „Stop“ sagst und dadurch den Gedankengang aktiv unterbrichst. Entlarve sodann diesen Gedanken als irrational und kontraproduktiv. (Gilt auch für Wutausbrüche bei Bad Beats, unterbrich die Wut und entlarve sie, sie nützt Dir nicht, sie schadet nur)
- Wenn es nicht gelingt, die negativen Gedanken zu unterbrechen, brich die Session ab.
- Wenn Du angespannt, nervös oder deprimiert bist, brich ebenfalls die Session ab.
- Suche nicht nach Selbstbestätigung durch das Gewinnen einzelner Hände.
- Vergleiche Dich nicht mit den Erfolgen anderer Spieler, die z.B. ein Limit schneller erreicht haben.
- Setze Dich nicht unter Druck mit kurzfristigen Zielen (Bonus freispielen, schneller ein Limit wechseln, usw.). Hier mußt Du, wenn es schlechter für Dich läuft, gut abwägen, ob es unter diesen Bedingungen noch +EV ist, den Bonus freizuspielen.
- Halte Dich konsequent an die Regeln zum Bankrollmanagement.
- Spiele strikt nach bestem Wissen, unter bestmöglichen Bedingungen und ändere Deine Spielweise nicht.


Hält der Downswing weiter an, gehst Du zur zweiten Phase über. Hier geht es ausschließlich darum, daß es Dir gut geht! Vergiß in dieser Phase Deine Winrate, den Stand Deiner Bankroll, das bisherige Minus, Deine Leaks...


Mach eine Poker-Pause!


Eine Pause ist sicher die stärkste Empfehlung, sie unterbricht fehlerhafte Lerneffekte und die Bildung stabiler, negativer Kognitionen. Du solltest Dir über Deine Situation klar werden und Entlastung suchen. Angestaute Anspannungen müssen abgebaut werden (Stressphänomene), treibe vermehrt Sport, mache Waldläufe oder Fahrradtouren, je nachdem was Dir liegt.

Lass PokerTracker aus, schaue Dir Deine Statistiken nicht an.

Lass Dich aufbauen. In der Sorgenhotline des Pokerstrategy-Forums kannst Du lesen, dass es anderen auch so geht wie Dir. Beschäftige Dich nicht mit dem was Du möglicherweise falsch machst, in dieser Phase ist das völlig unwichtig! Die Leaks und Spielfehler sind nämlich auch noch nach dem Downswing und während eines Upswings da, sie wirken sich nur nicht so stark aus.

Es geht in dieser Phase wirklich nur darum, daß Du Dich wieder gut fühlst.
Aus diesem Grund ist auch eine Auseinandersetzung mit den eigenen Schwächen und Spielfehlern in dieser Phase nicht zu empfehlen. Die konkrete Fehleranalyse, die Formulierung von Lernzielen sowie das Planen von Trainingsmethoden sollte in seiner Notwendigkeit zwar erkannt werden, aber bis zu einem Zeitpunkt verschoben werden, an dem wir auch effektiv an unserem Spiel arbeiten können.


Damit gehen wir zur dritten Phase über. In dieser Phase setzt Du Dich abstrakt wieder mit Poker auseinander. Frage Dich nach Deinen Motiven und was Du bereit bist, in Zukunft zu investieren.
Das Erlernen des Pokerspiels verlangt eine gute Abstraktionsfähigkeit, es geht spielstrategisch um langfristig wirksame Zusammenhänge. Mache Dir bewußt, daß Poker zu erlernen, Arbeit ist. Wenn Du ein guter Spieler werden willst, bist Du hier auf dem richtigen Weg.
Setze Dir Ziele und mache Dir einen Lernplan, wie Du sie erreichen kannst. Du musst Dich damit auseinandersetzen, wie Du Poker erlernst.
Wenn Du Dich befreit und leistungsfähig fühlst, kannst Du Dich an die Arbeit machen.

Ein wichtiger Hinweis, wenn Du wieder spielst: Gehe niemals an den Tisch und denke dabei „Mal sehen ob ich noch im Downswing bin.“ oder „Jetzt muß ich erstmal das ganze Minus aufholen!“. Oder auch, wenn Du wieder einen Bad Beat verpasst bekommst und denkst: „Shit(!), wieder alles beim Alten.“
Gehe dann wieder zur ersten Phase zurück, so nervend es auch sein mag, da musst Du durch.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Shark Attack!
 

Kommentare (17)

#1 CaSanova21, 23.12.07 14:15

hahahaha was is denn bitte das shark attack am ende? besonders lustig und überraschend wenn man das hörbuch hört.... :D

#2 torytrae, 20.01.08 21:32

Klasse Text, klasse Sprecher! Top.

#3 StrohhutRuffy, 26.02.08 20:33

ich hab zwar das hörbuch nicht gehört, aber ich muss sagen dass mir der text auch spitze gefällt und sehr nützlich ist.<br /> <br /> großes dankeschön auch von mir!<br /> <br /> und des shark attack is geil, bringt einen so richtig zum lachen^^

#4 Mautz, 20.04.08 00:56

;) Muss mir das Hörbuch wohl mal anhören. (finde ich übrigens sowieso klasse, dass es das hier gibt!) Hab jetzt den Text gelesen und finde die Tipps hilfreich. Hatte neulich eine solche Phase und muss sagen, ich habe den Fehler gemacht und weiter gespielt. War nicht gut... Aber ich werde mich beim nächsten Mal an das hier halten! Danke an den Autor!

#5 sinistre, 28.05.08 16:30

ein kurzer, vehementer wutausbruch bei nem badbeat sollte schon noch drin sein - sportpsychologen sprechen von der neuaufbauung von positiver konzentration durch affektiven adrenalinabbau - kurz mal gegen den boxsack (sehr empfehlenswertes Interieur für onlinemaniacs lol), sprint um den block, da "ist die wut verflogen", und falls das nervenkostüm eh dünn ist, am besten gleich präventiv täglich eine stunde sport zum ausgleich - WICHTIG. Schöner artikel, danke

#6 domi222, 11.09.08 11:39

very nice! thx

#7 Althor, 14.05.09 09:34

danke ein Pokerbibel text mehr... Häng ich mir in Gross an die Wand beim nächsten Downswing ;-)

#8 TeamHCC, 27.12.09 19:06

Ich befinde mich gerade in dieser Phase. Gerade der Punkt mit dem BONUS ist gut. Ich weiß noch, wie ich in meiner ersten "Pokeronlinekarriere" viel zu verkrampft irgendwelche Bonusangebote frei spielen wollte. Dies hat eher dazu geführt das ich immer mehr nach gecasht habe.<br /> <br /> Nun ja.... jetzt bin ich erstmal wieder im Limit runter. Ich will mich ja streng an BRM halten. Und Gott sei Dank habe ich die 50$ von PS.com frei gespielt. Ich setzt mich da nun keinen Druck aus und kann stressfrei mich wieder nach oben spielen.<br /> <br /> Der Artikel ist super.<br />

#9 United28, 09.08.10 15:19

Wenn ich einen Bad Beat erleide mache ich es wie 5 gesagt hat und baue meine Wut am Sandsack ab und ich raste mal kurz aus was aber auch manchmal künstlich ist das beschimpfen der Gegner habe ich mir Gott sei dank abgewöhnt weil es mir hinterher auch leid tut was ich dort vom Stapel gelassen habe.Das sind ja keine schlechten Menschen die sich mal wieder einen Flush erdonkt haben und ich gewinne immer mehr Souveränität darin auch dank dieser klasse Artikel hier bei Pokerstrategy es ist wie im Fussball da gleicht sich Glück und Pech meistens auch aus und so ist es doch auch beim Pokern, so empfinde ich jedenfalls.<br /> Was ich mal gemacht habe ist eine Liste erstellt über meine Fehler anhand der Strategieartikel und das waren nicht wenige :-). <br /> Nun versuche ich sie alle aus meinem Spiel zu bekommen und bis jetzt läufts nicht schlecht.

#10 YourN8brhood, 11.12.10 15:40

Ich finde den Artikel fehlleited.<br /> Psychologie ist das eine.<br /> Technische Fehler, Game Selection, BR Management, etc. sind meiner Meinung nach in diesem Zusammenhang mindestens genauso wichtig.<br /> <br /> Nicht jeder Spieler mit einem Downswing ist psychologisch angeknackst.<br /> <br /> Mir hat der Artikel recht wenig gebracht.

#11 elinK, 09.01.11 22:45

#10, dass sich der Text v.a. mit psychologische Fragen des Downswings beschäftigt, geht doch bereits aus dem Titel hervor. Von daher kann ich Deine Kritik nicht nachvollziehen. Ich halte den Text für sehr gelungen!

#12 bandusch, 21.01.11 09:43

XFlix gab da mal einen Tipp (ich weiß kein PS.de Member) aber man sollte sich einen Zettel machen und für jeden good beat einen strich auf der haben seite und für jeden bad beat / cooler / downer, einen auf der soll seite. wenn das bei ca 10 ist, dann quit session.<br /> Hat mir immens geholfen.

#13 bandusch, 21.01.11 09:44

achja und downswings gibts eigentlich gar nicht. es gibt nur Tilt :) deshalb s.o. (#12)

#14 FunKyFresH24, 25.04.11 23:07

Wo isn das Hörbuch hin, plz?

#15 SvenBe, 28.04.11 10:41

He FunKyFresH24,<br /> wir hatten das in diesem Artikel als Test drinn, leider gabs mit dem Player ein paar Probleme weswegen wir ihn vorerst abgeschalten haben. Schau dir auch gern unsere Videos und Livecoachings an.

#16 FunKyFresH24, 28.04.11 20:20

Fu, will aber das Hörbuch xD<br /> <br /> Hoffe die Hörbücher gibts in naher Zukunft wieder, jedenfalls thx für die Antwort.

#17 ihatewonderbras, 12.07.14 23:57

n1