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StrategiePsychologie

Effektive Lernmethoden

Einleitung

Dieser Artikel befasst sich mit Lernmethoden beim Poker. Zuerst wird erläutert, warum beim Poker besondere Aspekte bezüglich des Lernens wirksam sind. Sodann gliedere ich die Lernstrategie beim Poker in drei Module und gebe danach strukturiert Lernmethoden an, die dem Lerngegenstand Poker und dem jeweiligen Modul angepasst sind. Viele Lernmethoden sind schon bekannt, nur der Umfang und die Intensität sind anders bzw. es wurden andere Schwerpunkte gesetzt. Dies stellt eine Anpassung zugunsten effektiver Lernstrategien dar. Wie in allen meinen Modellen liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Anwendung!

Lernen – ein Überblick


Lernen ist ein zentrales Forschungsthema innerhalb der Psychologie. Den „Mechanismus“ zu verstehen, wie Menschen Dinge erlernen, wie man Lerninhalte besser vermitteln kann und wie man Lernprozesse beeinflussen oder sogar kontrollieren kann, ist in seinem Nutzen (mal abgesehen von moralischen Implikationen) leicht nachvollziehbar.
Lernen ist aber auch ein wissenschaftlich sehr umstrittenes Thema. Einen universalen Mechanismus zu finden, der das Lernen unabhängig von dem lernenden Subjekt erklärt, ist ein oft gescheiterter Ansatz in der Psychologie. Lernen ist immer eine aktive Tätigkeit des Lernenden, wir können die Lernarbeit nicht umgehen.
Man kann zwar den Lernaufwand durch didaktische Aufbereitung des Lernstoffes verringern, dadurch ändert sich jedoch nicht die Notwendigkeit des Lernen-Wollens. Es gibt ja einige schwache Pokerspieler, die Begriffe wie Odds und Outs anwenden, ohne sie wirklich in ihrem Konzept verstanden zu haben, geschweige denn, danach spielen. Sie haben das vielleicht von stärkeren Spielern aufgeschnappt, oder sogar in einem Buch gelesen. Wahrlich, man kann Bücher lesen, ohne irgendetwas zu verstehen. Zumeist in der naiven Hoffnung „Irgendetwas wird schon hängen bleiben.“. Das funktioniert nicht. Die meisten Spieler wollen sich mit dem Thema einfach nicht auseinandersetzen, das ist zu mühsam. Wenn man den Lernaufwand meidet, vergrößert sich allerdings der Lernaufwand.
Folgende Erkenntnisse sind daher leider unumgänglich:

1. Erkenntnis: Wir müssen selber lernen. Und es auch wollen.


2. Erkenntnis: Wir steuern unseren Lernprozess und den Lernfortschritt selbst.

Die Lernmethoden müssen auf den Lerngegenstand angepasst werden, dadurch ist es auch notwendig, den Lerngegenstand selbst zu erforschen, seine Struktur und Beschaffenheit zu analysieren. Ich werde hierzu unten mehr ausführen, da dies bereits eine Lernmethode ist.


Lerngegenstand Poker


Die spezielle Fragestellung ist, wie ich effektiv und fundiert Poker lernen kann. Hierzu müssen die Besonderheiten des Lerngegenstandes berücksichtigt werden. Wenn man an das Erlernen und Trainieren anderer Spiele und Sportarten denkt, fällt folgendes auf: Es gibt bei allen Sportarten (außer vielleicht Sackhüpfen) einen erheblichen Unterschied zwischen Training und Spielen. Das trifft bei Poker besonders zu, weil im Poker die Zusammenhänge zwischen Spielaktion und effektivem Ergebnis vermittelter sind. Nur durch Spielen zu lernen, ist nicht möglich, da wir die Effekte unserer Aktionen nur auf statistisch aussagekräftiges Datenmaterial stützen könnten, was Lernsessions von mehreren Wochen bedeuten würde...

Damit verbindet sich das Problem, dass wir im Poker unser theoretisches Wissen nicht direkt an der Realität prüfen können. Wir können es nur anwenden und prüfen, ob wir es richtig angewandt haben. Die Spielkonzepte und -strategien sind aus statistischen Erwägungen entwickelt und haben auch deutlich statistische Bezüge. Das konkrete Spiel stellt jedoch immer einen Einzelfall dar, es kann im Ergebnis sowohl das statistische Mittel treffen, als auch eine extreme Abweichung darstellen.

Lernmethoden müssen diesen Punkt berücksichtigen, es gilt Lernmethoden so zu konzipieren, dass das zu Erlernende deutlich aus dem Spiel hervortritt. Wir müssen lernen, so zu spielen, wie es richtig ist und unser Spiel an dem, was wir theoretisch wissen, kontrollieren. Der unmittelbare Effekt der Spielaktion, womöglich sogar der Verlust des Pots, darf nicht zur Lernkontrolle herangezogen werden.


Lernstrategie Poker


Zur Anschauung gliedere ich die Lernstrategie in drei Module: Wissen, Anwendung und Reflexion. Die Grafik unten zeigt, dass die drei Module in einer ausgewogenen Beziehung stehen.





Die Verhältnisse der Module zueinander ändern sich im Laufe der Zeit, bzw. hängen von dem jeweiligen Lernziel ab. Wichtig ist, dass jedes Modul in seiner Bedeutung erkannt und berücksichtigt wird. Gehen wir der Einfachheit halber von einem gleichwinkligem Dreieck aus (nicht Grafik nachmessen!). Intensiviere ich das Modul Wissen, ziehe ich also an dieser Ecke, verzerrt sich das Dreieck. Um die Symmetrie wieder herzustellen, muss ich notwendigerweise auch die anderen beiden Module intensivieren. Der Lernprozess und Lernerfolg folgt dann dem Pfeil.

Aus diesem Modell abgeleitet, werde ich im folgenden Lernmethoden zu den Modulen Wissen, Anwendung und Reflexion vorstellen. Einige Methoden sind einem Modul z.B. Wissen zugeordnet, die auch mit Recht einem anderen Modul hätten zugeordnet werden können. Darin kommt natürlich auch die Verflechtung der Module zum Ausdruck, die zur Veranschaulichung von mir getrennt wurden.


I. Modul: WISSEN


In diesem Modul geht es um das theoretische Wissen. Im Poker ist dieser Bereich sehr umfassend. Dass es in diesem Bereich vermehrt um das Lesen von Büchern geht, ist recht nahe liegend. Zumal sich Pokerwissen exzellent schriftlich vermitteln lässt.
Somit steht auch an erster Stelle unserer Methodenliste:

- Bücher bzw. Artikel lesen und erneutes Lesen (Re-reading -> möglichst täglich)
- Diskutieren von Spielstrategien (aus Büchern, Forumsbeiträgen)
- Diskutieren von Handpostings anderer Spieler (PS.de oder 2+2)
- aktive Verfolgung der Coachings mit Vorbereitung
- Equityanalysen mit Pokerstove
- Strategieanalysen


Bücher lesen


Nein, ich will jetzt nicht erklären, wie man ein Buch liest...
Jedoch gibt es natürlich unterschiedliche Arten der Bearbeitung eines Buches. Ich empfehle, wichtige Passagen zu markieren und auch eigene Gedanken hierzu in das Buch hinein zuschreiben. Rechnet bei Beispielhänden auch mal mit PokerStove die Equity aus und schreibt sie dazu. In den meisten Büchern finden sich „Handquizzies“, bearbeitet diese sorgfältig, d.h. schreibt nicht nur die richtige Aktion auf (MLH: fold ), sondern begründet diese möglichst unter Einbeziehung aller gegebenen Informationen in eure Argumentation.

Dieser Punkt, der noch häufiger auftauchen wird, ist sehr wichtig:

Versprachlicht euer Wissen!!

Lest Bücher mehrfach, Kapitel oder Absätze wiederholt lesen. Ihr solltet tatsächlich einplanen, täglich zu lesen. Durch die Wiederholungen werden die Inhalte alltäglich und somit vertraut. Ihr nähert Euch immer mehr pokerspezifischen Denkstrukturen an. Abstrakte Konzepte und longterm-Bezüge werden so stärker ins Bewusstsein gerückt. Ihr denkt dann mehr in abstrakteren Zusammenhängen. Die Anfängerschwäche zu sehr innerhalb der konkreten Situation zu verbleiben, wird verbessert.


Diskussion von Spielstrategien


Aktives Mitdiskutieren in der Strategiesektion des Pokerstrategy-Forums ist eine sehr gute Möglichkeit, das theoretische Wissen und Verständnis zu vertiefen. Verfolgt Strategiediskussionen, bringt Eure eigenen Beiträge oder stellt Fragen. Gewöhnt Euch einen sorgfältigen Diskussionsstil an, schreibt eure Posts nicht nebenher beim Pokern. Das Posten im Forum ist eine anspruchsvolle Tätigkeit, nehmt euch auch Zeit dafür! Setzt Euch kritisch mit Sichtweisen der verschiedenen Buchautoren auseinander und stellt Eure Ergebnisse im Forum zur Diskussion. Das wichtige ist: Versprachlicht euer Wissen!


Diskussion von Handpostings


Hände diskutieren ist exzellent, wenn man auch wirklich diskutiert.
Beachtet außerdem, dass Beiträge wie „finde ich gut“, „OK“, „gut gespielt“, „Flop: Raise“... keinen theoretischen Wert haben und auch keinen Lernvorteil bieten, weder für euch noch für den anderen. Begründet eure Kommentare: Versprachlicht euer Wissen!


Aktives Coaching


Verfolgt ein Coaching aktiv. Formuliert vorher Fragen, die euch interessieren. Bei entsprechenden Situationen im Coaching könnt ihr diese dann stellen. Bedenkt jedoch, dass die Coaches begrenzt Zeit haben, deswegen sollten die Fragen recht knapp und präzise formuliert sein. Komplexere Sachverhalte fragt ihr natürlich besser im Forum nach.
Setzt euch Schwerpunkte beim Coaching, achtet auf Situationen, die euch interessieren z.B.: Wie spielen die Coaches Top Pair mit weak Kicker in Position gegen zwei loose Gegner? Oder wie spielen sie Flushdraws mit mäßigem Kicker?
Eine kleine Selbstverständlichkeit, aber: Beim aktiven Coaching solltet ihr nicht parallel spielen. Ich wage mal die Hypothese, dass ihr dadurch im Ergebnis mehr Value abgebt (dadurch dass ihr schlechter lernt).


Equityanalysen, Strategieanalysen


Nutzt PokerStove und analysiert die Equity verschiedener Hände (siehe Artikel von sholvar: Pre-flop: Der Einsatz von Pokerstove ). Pokerstove ist auch sehr gut geeignet die Handranges der Spielertypen näherungsweise zu erfassen.
Schreibt die Ergebnisse auf, druckt sie aus oder speichert sie.

Ein weiterer Wissenszugang ist die Analyse von Pokerstrategien. Ich verdeutliche dies an dem Starting Hands Chart aus der Anfängersektion.
Das SHC ist eine hervorragende Synthese mehrerer Strategien und Taktiken im Preflopplay beim Poker. Neben der reinen Befolgung, bietet sich eine Analyse und der Versuch, die jeweiligen Einträge nachzuvollziehen, als didaktisches Mittel an.
In der SHC sind ja viele Konzepte integriert: Position, Equity, Postflop Information Advantage, Postflop strategic Advantage, Blind Steal und Blind Defense, Handstärken und -eigenschaften (Highcard Value, Suitedness, Connectedness, Pairs) usw.. Diese Konzepte analytisch zu zerlegen, fördert das Verständnis der Preflopstrategien beim Poker enorm.


II. Modul: ANWENDUNG


In diesem Modul geht es um die Anwendung des erworbenen Wissens. An dieser Stelle muss noch einmal deutlich gemacht werden, dass einfaches Spielen, gar Multitabling, keine Lernqualität im Sinne des Moduls Anwendung besitzt.
Bei Lernsessions braucht ihr eine sehr gute Arbeitsatmosphäre. Vor allen Dingen macht euch unabhängig von der Winrate; Es muss klar sein, dass es in Lernsessions niemals um Gewinne/Verluste geht. Betrachtet mögliche Verluste als hervorragende Investitionen in euren skill!
Wie weiter oben schon ausgeführt, gilt es bei der Anwendung von Pokerwissen dasjenige, was trainiert werden soll aus dem allgemeinen Spielkontext hervorzuheben, also zu betonen. Hierzu dient wiederum die Versprachlichung von Wissen.
Daneben empfiehlt es sich, wann immer es möglich ist, dass ihr technische Skills wie z.B. Pot Odds Berechnungen, das Counten and Discounten von Outs, Hidden Outs, das Erinnern der Betting Action usw. übt.
Die beiden wesentlichen Lernmethoden in diesem Modul sind jedoch:

1. Selbstcoaching
2. gegenseitiges Coaching/Trainingsgemeinschaften


Selbstcoaching


Das Selbstcoaching ist eine perfekte Lernmethode. Spielt zwei, maximal drei Tische und coacht euch quasi selbst, ohne Zuhörer. Erklärt eure Moves, erklärt, was ihr macht und, begründet es auch. Optimal wäre es, wenn ihr eure Coachingsessions mitschneiden könntet, diese Mitschnitte könntet ihr für das dritte Modul „Reflexion“ auch sehr gut verwenden.
Ich weiß, das mag vielen nun etwas albern vorkommen, insbesondere wenn eure Mitbewohner/Partner/Eltern jetzt endgültig denken, dass ihr völlig abgedreht seid. Aber, die Versprachlichung von Handlungen und Handlungsabläufen ist in der Sportpsychologie z.B. eine der fundamentalen Methoden zum Erlernen und Verbessern von komplexeren Bewegungsabläufen.
Folgende Herangehensweise wird hierbei empfohlen: Zuerst wird der Ablauf ausführlich versprachlicht. Im fortschreitenden Trainingsstadium werden die Sätze immer mehr zu Phrasen verkürzt. Am Ende stehen einzelne Worte/Begriffe für den gesamten Handlungsablauf bzw. für wichtige Teilhandlungen.
Genau das ist ja im Pokerbereich z.B. mit dem Move „check-raise flop, bet turn“ passiert, hier wurde eine Spielsequenz mit den impliziten Strategien zu einem Begriff verkürzt.


Gegenseitiges Coaching


Unterscheidet sich eigentlich nur dadurch, dass ihr euch gegenseitig coacht. Dabei geht es nicht darum, dass der eine den anderen etwas beibringen soll, sondern eher, dass ihr auch eine gewisse Kontrollinstanz habt, oder auch dass euch Fragen gestellt werden.
Man neigt einfach weniger dazu, kompliziertere Sachverhalte unter den Tisch fallen zu lassen.
Findet euch zu zweit oder zu dritt zusammen, öffnet jeweils einen Tisch, den die anderen beobachten können und coacht euch, z.B. mit dem Programm Skype mittels Dreierkonferenz.
Real-Life-Trainingsgemeinschaften sind auch eine hervorragende Möglichkeit, jedoch sollte man sich schon bewusst sein, dass es ums Training und nicht ums Zocken geht.


III. Modul: REFLEXION


In diesem Modul geht es darum, sein eigenes Spiel zu reflektieren, und zu analysieren. Beim Poker gibt es hier das Problem, dass die direkte Reflexion (also während des Spiels) äußerst anspruchsvoll ist, und dabei naturgemäß nicht sehr ausführlich sein kann. Denken wir an das Erlernen eines Musikinstrumentes. Beim Üben bemerken wir einen schrägen Ton sofort, beim Poker kann es sein, daß sich ein Fehler sogar „positiv“ auswirkt (allerdings rein situativ betrachtet). Die Reflexion des eigenen Spiels ist als drittes Modul ebenso unerlässlich wie alle anderen Module auch. Erst durch sie kann sinnvoll zum ersten Modul zurückgekehrt werden, hier kann man sogar ganz gezielt entdeckte Schwächen theoretisch aufarbeiten.
Ein Tool wie PokerTracker oder PokerOffice ist natürlich für diesen Bereich Gold wert!


Hand- und Sessionanalyse


Analysiert eure Hände und auch ganze Sessions (Replayfunktion bei PT). So habt ihr ausgiebig Zeit, eure Moves zu überprüfen, Equities nachzurechnen und vielleicht bessere Aktionen zu finden. Die Analyse ganzer Sessions hat auch den Vorteil, dass man hierbei auch auf nicht so offensichtliche Fehler stößt, die ansonsten unbemerkt bleiben. Diese Herangehensweise bietet somit auch den Vorteil, dass man so Hände entdeckt, die gut geeignet sind, um sie im Forum zur Diskussion zu stellen.


Handposting


Im Bereich der Reflexion des Pokerspiels ist das Posten und Diskutieren von gespielten Händen eine hervorragende Methode. Hände so zu posten, dass auch ein positiver Lernerfolg erwartbar ist, ist nicht ganz so leicht. Beachtet folgende Punkte:

1. Fragestellung formulieren
2. geeignete Hände aussuchen
3. eigene Überlegungen formulieren
4. relevante Informationen zusammentragen
5. Thread erstellen und pflegen


Desweiteren rate ich euch, die Punkte recht ausführlich und sorgfältig anzugehen. Je mehr ihr argumentiert, euch Gedanken zu euren Händen macht, die Diskussion verfolgt und weiter mitdiskutiert, desto effektiver ist das Handposting.


Statistik der eigenen Hände analysieren


Ab einer gewissen Anzahl von Händen, lohnt sich der vergleichende Blick z.B. in den Artikel  Wie verwendest du PokerTracker-Stats? oder das Posten eurer Stats im Forum. Hat man nur wenige Hände, fehlt die Aussagekraft. Mitunter könnte man zu Einschätzungen gelangen, die nicht zutreffen, weil die Varianz der Werte einfach zu groß ist.
Außerdem muss bedacht werden, dass die Stats euer Spielverhalten nur quantitativ erfassen, ob ihr z.B. die richtigen Hände aggressiv gespielt habt, darüber können eure Stats keine Auskunft geben. Die Analyse der Stats ist also nur ein erster Schritt, sind dort Schwächen entdeckt worden, sollte man sich auf die Suche nach Beispielhänden begeben und die Aufmerksamkeit in den nächsten Lernsessions auf die entdeckten Schwachpunkte legen.

Ja genau! Jetzt geht wieder alles von vorne los! Wissen -> Anwendung -> Reflexion

Zunächst hatte ich vor einen Trainingsplan zu entwerfen und euch gut zuzureden motiviert und fleißig eure Lernarbeit zu meistern, aber wozu? Denkt an die 2 Erkenntnisse ganz oben unter der Überschrift „Lernen – ein Überblick“. Ihr müsst schon selber lernen, es wollen und euch selbst mit eurem Lernen auseinandersetzen.

Denn schon Konfuzius sagte:

„Sage es mir, und ich vergesse es;
Zeige es mir, und ich erinnere mich;
Lass es mich tun, und ich behalte es.“

Viel Erfolg!
 

Kommentare (17)

#1 Jackaces1978, 13.02.08 02:57

echt cool!<br /> ich habe die psychologie sektion bisher viel zu sehr unterschätzt.<br /> seitdem ich angefangen habe den ersten artikel zu lesen verschlinge ich <br /> sie förmlich.<br /> warum ich gerade hier den ersten beitrag schreibe ist der spruch von <br /> konfuzius, der mir etwas was ich schon weiß so vor augen hält, dass ich <br /> es vielleicht auch endlich mal anwende.

#2 Chandolu, 02.03.08 04:41

Geht mir ähnlich gerade. Hab gegen 3°° ein Spiel ausgemacht und wollte schlafen. Dachte ich mir "Rauch noch eine und schau mal auf PS.de". Bin dann hier in der Sektion gelandet und lese die Sektion nun seit gut 3 Stunden. <br />

#3 Mautz, 20.04.08 01:15

Klasse! Ich studiere Psychologie als Nebemfach und kann dem nur zustimmen! Wenn man das hier liest, denkt man erst mal: Wow, ich glaube ich brauche vier Monate frei, ich muss lernen. :)

#4 silverblue, 16.05.08 13:08

sehr guter, artikel der in die einsteigersektion sollte und nicht in den additiven bereich für die bronze-spieler

#5 goxie, 12.11.08 02:40

ja, ich kann mich meinen vorrednern nur anschließen.<br /> SUPER ARTIKEL!!!!<br /> <br /> @#: ich finde auch dass dieser artikel durchaus bei den einsteigern auch gut aufgehoben wäre.

#6 dmars, 13.11.08 18:13

Sehr guter Artikel,<br /> aber wenn du so einen in die Einsteigersektion stellst hast du höhere chancen das sie wirklich dranbleiben...so welche wie ich, und noch motivierter mit dieser Seite hier arbeiten...

#7 malexmave, 13.01.09 10:53

Joa, guter Artikel, durchaus auch für einsteiger geeignet. Ich lese von Anfang an die Psychologie-Sektion, da ich sie vor allem für einsteiger für sehr wichtig halte, da man dort lernt, wie man aus seinen Fehlern lernen kann, dass man ablenkung verhindern soll, usw. Auch wenn es hier nichts nützt, da ihr alle eh schon Psychologie-Artikel lest, möchte ich allen diese Sektion ans Herz legen.

#8 paule7777, 04.04.09 19:31

sensationell, bisher der Artikel, der mir am meisten weitergeholfen hat.

#9 HamburgmeinePerle, 14.04.09 17:25

schöner Artikel, sehr wertvoll!

#10 allgot, 25.04.09 15:58

sehr guter artikel. ich würde mir noch ein video dazu wünschen.

#11 schoxx, 14.05.09 14:31

@ 3 Mautz<br /> <br /> "Wow, ich glaube ich brauche vier Monate frei, ich muss lernen. :) "<br /> <br /> Genau das hab ich auch gedacht! ^^<br /> Super Artikel, nach dem ich mir hier alles durchgelesen<br /> habe, habe ich vorallem eines wirklich gelernt!<br /> Ich lese es jetzt nochmal!<br />

#12 bestia78, 10.08.09 13:03

Könntest du mal bitte einen trainigsplan grob beschreiben? ich hab vor auf bss umzusteigen und und will mir sowas wie ein leitfanden o trainingsplan zum lernen erstellen. da das angebot auf ps.de aber sehr groß ist (artikel, videos, coachings, handbewertungen, strategyforum, quiz u.s.w.) hab ich noch nicht so recht die ahnung wie ich alles SINNVOLL unterbringen soll. Oder gibt es da erfahrungswerte?

#13 Jimmey69, 26.02.10 11:25

ich denke man sollte es mit dem lernen nicht übertreiben. Nach dem dritten Artikel/Video vergisst man viel vom ersten!Artikel ist klasse. Man könnte aber aus dem Dreieck ein Viereck machen und an vierter Stelle Entspannung erwähnen,da sie essentiell ist.

#14 Vandar111, 30.08.10 19:44

ich denke wichtig ist nicht einfach nur viel zu lernen sondern auch die beständigkeit sprich täglich. Aber wird ja im Artikel hier schon super erklärt^^

#15 kalle123, 13.09.13 08:40

Sehr Nachdenklich,werde jetzt auch ofter hier rein sehn

#16 ihatewonderbras, 15.07.14 21:20

„Sage es mir, und ich vergesse es;<br /> Zeige es mir, und ich erinnere mich;<br /> Lass es mich tun, und ich behalte es.“

#17 Caesar61, 16.05.15 20:26

Wow, sehr viel auf einmal.<br /> So ein Trainingsplan wäre schon sehr hilfreich, kannst du den irgendwann noch nachreichen?<br /> Mir wären einige Beispiele auch lieb bzgl. Hände oder Statistiken.