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StrategiePsychologie

Mental Coaching (2) - Tilt - Ein Perspektivenwechsel

Einleitung

In diesem Artikel
  • Perspektivenwechsel
  • Sekundärgewinn - die Vorteile einer nachteiligen Situation
  • Die wahren Quellen des Tilts
  • Dein Tilt, deine Chance

In diesem Artikel wird das Thema Tilt einmal völlig neu aufgerollt und eine neue Perspektive auf das Thema aufgezeigt. Diese Perspektive wird dir neue Wahlmöglichkeiten bieten, wenn es um Bad Beats und andere eher unangenehme Dinge geht. Des Weiteren wirst du eine einfache Technik lernen, die dich unterstützt, “negative” Situationen schnell zu akzeptieren.

 

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Kommentare (19)

#1 leechy, 05.08.11 09:13

da kommt man aber auch von selber drauf...ohne fachtermina versteht sich...

#2 Wamaroa, 05.08.11 10:12

bissl yoga und atemtechnik trainieren bringt einem mehr als solche artikel.

#3 overpro, 05.08.11 11:00

geiler artikel! danke

#4 Wuscher, 05.08.11 11:10

@#1: Der Plural ist "Termini". :)

#5 MITStudent, 05.08.11 11:33

Hm ich benutze Tilt immer um mein Spiel aggressiver zu gestalten, öfter zu 3betten, jede Hand zu floaten - ich werde unreadable! :)

#6 mergelina, 05.08.11 11:56

hmmm, die sedona methode, weiss nicht, ob das so funktioniert.<br /> <br /> kann ich das Gefühl in diesem Moent akzeptieren?<br /> - schlecht, ...eher nicht<br /> <br /> könntest du dieses Gefühl jetzt loslassen?<br /> - hmm.schlecht....wie nur!?<br /> <br /> würdest du dieses Gefühl gerne loslassen wollen?<br /> <br /> jaaaaaaaaa!!!!!!!!!!!!!<br /> <br /> wann würdest du es loslassen?<br /> <br /> sobald ich kann.<br /> <br /> Das Problem ist eben tieferliegend. Das Gefühl liegt in dem von Dir erklärten Werteonflikt.<br /> <br /> Und bei vielen Spielern ist dieses Gefühl so übermächtig, dass die Sedona Methode im Keim schon scheitert. Der springende Punkt ist: Kann ich das Gefühl akzeptieren. Mit anderen Worten, komme ich mit dem Wertekonflikt klar.<br /> <br /> Du hast hier nähmlich einige Beispiele und ich würde mal sagen Luxus-Problembeispiele aufgeführt. Aber der am meisten verbreitete Wertekonflikt, und dieser verschafft wahrscheinlich die empfindlichsten bad beats, ist ein Spieler, der einen Grossteil seiner Zeit investiert, um entweder wieder winningplayer zu sein oder es überhaupt zu werden. Spieler, die mal eine deutliche edge hatten und gute Ergebnisse erzielten, diesen Vorsprung aber mehr und mehr einbüssen. Spieler, die an Ihre Grenzen gelangen und es schwer fällt zu erkennen und akzeptieren, dass sie nicht (mehr) die edge in der immer tougher werdenden Pokerszene haben. Oder eben Spieler, die davon ausgehen, dass Ihre Intelligenz und Lernbereitschaft zu profitablen Ergebnissen führen müssen aber es (noch) nicht schaffen.<br /> <br /> Hier entseht dann der Wertekonflikt.<br /> Nicht etwa, weil es unmöralisch wäre, auf diese Weise soviel Geld zu verdienen, das stört eher weniger imo ^^, aber soviel Zeit zu investieren und am ende einen Stundenlohn zu erziehlen, den man besser keinem erzählt oder eben sogar noch Geld verliert.<br /> Wenn jemand sein ganzes Selbstvertrauen auf Poker aufgebaut hat (und soviel Zeit zu investieren damit es sinn macht bedeutet gleichzeitig andere Wege nicht zu gehen) und erkennen muss, dass sich seinen Erwartungen nicht erfüllen und er allenfals als Lohn irgendwann eine schmerzhafte Erkenntniss (im pos sinn erfahrung/weisheit) erlangt, der hat mehr mit bad beats zu kämpfen, als jemand, der täglich den profitablen Vorteil des Pokerns erlebt und zur Schau tragen kann.<br /> <br /> Wenn du schon so in die Tiefe gehst und das ist sicher der beste Ansatz an die Sache heranzugehen, dann nimm halt nicht so profane beispiele, sondern solche, in denen sich die meisten "Patienten" wiederfinden können. ;)<br /> <br /> Ansonsten enorm wichtig und wertvoller Artikel.

#7 mergelina, 05.08.11 12:03

vergessen hab ich noich, das auf die meisten zutreffende Beispiel: ganz einfach Spieler, die sich bis dato für Ihre Anstrengungen nicht angemessen belohnt sehen und IHre Erwartungen verfehlen. Die spüren eine Bad Beat viel härter als jene, für die es erwartzungsgemass oder sogar über-erwartungsgemäss läuft.<br /> <br /> das wars von mir :) - bin gespannt auf die gesammte Serie.

#8 mergelina, 05.08.11 12:12

sry (muss sein ^^) noch n kommentar.<br /> <br /> "Dein Tilt ist somit ein nützlicher Ratgeber, der nicht nur dein Pokerspiel, sondern auch dein Leben in eine angenehmere Bahn bringen kann. Er weißt dich daraufhin, wenn du deine Grundbedürfnisse vernachlässigst oder Konflikte vorliegen"<br /> <br /> Nun machen sich jene bewusst, dass sie Ihre Erwartungen nicht erfüllt haben und eventuell nicht erfüllen werden. Dies führt dazu, dass sie sioch die Frage stellen ob es sinn macht und wie es sinn macht - dh mehr content und selbstkritischer.<br /> <br /> Trotzdem sehe ich für jene die Sedona Methode als nicht praktikabel.<br /> <br /> Dieses Gefühl ist zu diesem Zeitpunkt einfach auf diese Weise nicht zu akzeptieren und schwer zu schlucken.<br /> <br /> Es wär schön, wenn du eine alternativ Technik anzubieten hast. :)

#9 7outs, 05.08.11 12:17

Schöner Artikel. Man könnte das mit dem Händchenhalten noch etwas besser umschreiben ^^

#10 Heinejen, 05.08.11 17:29

N1 freu mich auf mehr

#11 jonnykr, 05.08.11 22:44

#6 > artikel

#12 CashLoser, 06.08.11 08:22

@mergelina: <br /> <br /> Tilt kann kann aus vielen unterschiedlichen inneren Einstellungen und Gefühlszuständen heraus entstehen. Es ist nicht immer der "Ach sch...e, immer triffts mich - Tilt". Ich denke, die Sedona Methode ist ein gutes Mittel, um sich kontunierlich mit den eigenen Schwächen auseinander zu setzen. Mit jeder Anwendung erhöht und festigt sich der emotionale Abstand zum eigenen unbewußten emotionalen Problem. Dies gibt dir die Möglichkeit einer besseren, rationaleren Sicht auf dich. <br /> Somit verschwindet der Tilt mMn über Zeit, weil sich der innere Abstand zur persönlichen emotional unbewußten Ursache vergrößert. Es geht nicht darum, die richtigen Antworten auf die Fragen zu geben - es gibt keine Falschen! Jede Antwort ist richtig, weil sie dich mehr und mehr in die Lage versetzt dich rationaler mit dir selbst auseinander zu setzen, da man Abstand gewinnt. That's it. Die Frage nach dem 'Ob' oder 'Wie' stellt sich gar nicht.<br /> <br /> Kern der Methode: Bringe dein Gehirn dazu mit bewußten Fragen, unbewußt eine Art neuronales Muster im Cortex dauerhaft zu instalieren, worauf bei der nächsten emotional negativen Stimulation zurückgegriffen wird. Ich denke jedoch eine wichtige Vorraussetzung für dass Gelingen dieser Methode ist ein gewisses Grundvertrauen in sich selbst. Fehlt das, ...hmmm ja ....gute Frage. Nichts für Skeptiker mMn.

#13 mergelina, 06.08.11 09:55

@ Cashlooser (12)<br /> <br /> Wir sind uns gänzlich einig.<br /> Die sedena-Mathode ist eine Sichtungsmethode. Sie führt wie im Artikel erklärt, zur Sichtung und Konfrontation von den inneren Werte-Konflikten. <br /> Selbstverständlich gibt es andere Ursachen, andere Konflikte und man muss dem Coach zu gute halten, das er sonst wahrscheinlich ausschliesslich mit echten Pro´s zu tun hat, wo die von mir genannten Wertkonflikte eher auszuschliessen sind bzw die vorhandenen von ganz anderer Natur und Herkunft sind (zb Sinn des Lebens ect).<br /> Aber tatsache ist nunmal, dass in einem Pokerforum/schule wie diese der Grossteil der Klienten ganz andere Wertekonflikte hat. Auf diese wollte ich hinweisen. Ich denke, man ist dem Thema schuldig, es sorgfältig zu behandeln und der Coach bzw Autor hat dieses in diesem Punkt etwas versäumt.<br /> <br /> Der Ertrag der Sedena-Methode ist im Grunde, dass man sich der Realität klar wird und dann Konsequenzen zieht. Für das Klientel hier bedeutete das in der Mehrheit die Träume und Pläne aufgeben oder die Lernbereitschaft und schlagzahl des Inputs zu erhöhen bzw an seiner Kritikfähigkeit zu arbeiten und ganz allgemein für Alle, das selbstbild zu hinterfragen.<br /> <br /> Aber ob es hochwirksame Methode ist, um akut zu entilten ist sehr fraglich?<br /> Natürlich anerkenne ich Ihre Wirkung und Wert für jeden Spieler.<br /> Ich hatte lediglich die Absicht, diese auf den Grossteil des Klientel hier auf PS anzupassen bzw nach einer akut wirkungsvollen Methode gefragt, wie man schnellstmöglich aus dem Tiltzustand herauskommt.<br /> Zudem gibt es wie du auch schon erwähnt hast, eine menge Skeptiker und auch Leute, denen schlicht die Bereitschaft oder auch Fähigkeit fehlt, so tiefgehend zu reflektieren.<br /> Für diese ist sie ebenso nicht anwendbar. Der Artikel ist in seiner Kernaussage toll und eine Bereicherung. Nun wäre ich aber schon auch an einer Methode interssiert, die auf einer ganz anderen Ebene wirkt. Das geht dann in Rihctung Yoga und wäre dann wohl für jegleiche Stresssituationnen anwendbar. Atemtechnicken ect, bisher hatte ich im Spiel direkt keinen Erfolg damit. Dafür sind meine Emotionen und mein Temperament von Natur aus zu stark.<br /> Daher warte ich sehr gespannt ;)

#14 mergelina, 06.08.11 10:14

nochma @ Cashlooser,<br /> <br /> Woher nimmst du die Gewissheit, dass durch das sich wiederholte klarmachen des eigenen Wertekonflikts auch ein emotionaler Abstand entwickelt?<br /> <br /> Es hört sich logisch an, aber ist dem wirklich so?<br /> Einen ungelöster Konflikt (und wie wollen diese den Konflikt lösen, wenn sie einfach nicht aufgeben möchten und die Anstrengungen trotzdem nicht fruchten), der so tiefgehend ist bezüglich Selbstwertgefühl, dem "Ich", der eigenen Existenz, mit emotionalen Abstand zu betrachten, dafür muss mein meiner Ansicht fast schon Zen-Meister sein ;) und diese wissen ohnehin, wie sie mit Tilt fertigwerden.^^

#15 mergelina, 06.08.11 18:37

"Jede Antwort ist richtig, weil sie dich mehr und mehr in die Lage versetzt dich rationaler mit dir selbst auseinander zu setzen, da man Abstand gewinnt. That's it. Die Frage nach dem 'Ob' oder 'Wie' stellt sich gar nicht.<br /> <br /> Kern der Methode: Bringe dein Gehirn dazu mit bewußten Fragen, unbewußt eine Art neuronales Muster im Cortex dauerhaft zu instalieren, worauf bei der nächsten emotional negativen Stimulation zurückgegriffen wird."<br /> <br /> hmmm ^^ sehr schön formuliert (TOP - kurz und präziese) ich erkenne den Wirkungsweg der Methode wie du ihn benennst. Du meinst also, nicht durch die Reflektion des Problems gewonnenn Erkenntnisse und insbesondere darauf folgende Neujustierung sei der Wirkungsweg, sondern nur durch die immer wiederkehrende Konfrontation mit dem Wertekonflikt führt die gewonnene Erkenntniss allein zu einem emotionalen Abstand, einer Art Abgestumpftheit oder besser zu einer neuen Roitine. Der Konflikt wird schneller emotional verarbeitet, wird quasi "ein alter Hut" ohne den Konflikt überhaupt erst bewust entspannen/bereinigen zu müssen?<br /> <br /> simples beispiel:<br /> ich werde mir klar, dass ich dick bin und nehme ab - jedoch ist das gar nicht primär gemeint,<br /> sondern: Ich weiss längst dass ich dick bin, früher war ich deshalb leicht zu verletzen, heute juckt mich das gar nicht mehr)<br /> <br /> Meintest du das soo in etwa :)...??<br /> (wenn du verstehst was ich meine, oder bin ich jetzt vollends abgedriftet bzw mit meinen vergleichen nicht auf dem punkt :))?)<br /> <br /> In der Tat könnte aber da was dran sein.<br /> Ich werde das bei mir anwenden (tu ich ja bereits) und die Wirkung beobachten.

#16 Str8Shooter, 07.08.11 11:39

Sehr schöner Artikel, danke<br /> regt zumindest mal zum nachdenken an über das eigen Verhalten in manchen Situationen und das war ja wohl auch der Sinn

#17 caeci, 02.09.11 05:27

Perspektivwechsel bringt einen immer weiter!

#18 ocirnede, 28.02.12 16:09

ok, weiter so.

#19 Chipsking, 05.05.12 19:00

Ich persönlich finde die Aussagen in diesem Artikel (und auch die Aussagen in allen anderen Artikeln in dieser Strategiesektion - dieses allgemeine Lob sei an dieser Stelle auch ausgesprochen) sehr hilfreich und vor allem ein mehr als nur wichtiger Faktor bei dem Unternehmen, ein Winning Player zu werden.<br /> <br /> Mein größtes Problem war immer das Scared Money, obwohl ich nie eigenes Geld eingezahlt hatte. Erst mithilfe dieser Artikel hier, konnte ich, nachdem ich $100 verdonkt hatte, zum Winning Player werden. Mittlerweile verbuche ich eine konstante und hohe Winrate, einfach aufgrund der Tatsache, dass ich kein Break-Even-Hunter mehr bin, und rechzeitig bei einer Loosingsession aufhöre und bei meinen gut laufenden Sessions mittlerweile satte Gewinne einfahre.<br /> Vielen Dank Pokerstrategy, aber vor allem vielen Dank den Autoren der Artikel im Bereich Psychologie und Didaktik!<br /> <br /> Viele Grüße,<br /> ChipsKing