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StrategiePsychologie

Die Tugenden des Pokerspielers

Einleitung

Um ein guter Pokerspieler zu werden, bedarf es so einiger Tugenden. Dieser Artikel zählt sie auf, und beschreibt, warum sie gerade für das Pokerspiel so wichtig sind.

Die Tugenden

Geduld

Geduld beim Pokern hat mehrere Bedeutungen:

  • Warten auf gute Starthände (strikte Befolgung des Charts).
  • Warten auf den Gewinn eines Pots. Wer schon lange keinen Pot mehr gewonnen hat, der ist möglicherweise anfällig dafür, auch bei schlechten Bedingungen auf dem Flop und danach zu lange in der Hand zu bleiben.
  • Geduld beim Aufstieg in den Limits. Man sollte sich nicht künstlich unter Druck setzen, sondern gemäß des von uns propagierten Bankrollmanagements voranschreiten.

 

Disziplin

Erfolg im Pokern ist eng verbunden mit Disziplin in der Befolgung von Bankrollmanagement, Zeitmanagement und dem disziplinierten Studium der Theorie. Disziplin benötigt man auch bei der Befolgung strategischer Prinzipien in der Hand, auch wenn man lieber seinen Emotionen und Trieben freien Lauf lassen würde.

 

Gelassenheit

Wer lernt, Bad Beats, Downswings und Niederlagen gelassen hinzunehmen und als notwendigen Teil des Spiels / unabwendbares Schicksal zu akzeptieren, der ist auf gutem Weg zur Meisterschaft. Übermäßiger Ärger, Frust und Verzagtheit sind ihm fremd. Er besitzt stets kühlen Kopf und ist Herr seiner Sinne.

 

Fleiß

Wer alle wichtigen Pokerbücher durchgearbeitet hat, der lese sie noch ein zweites und die besten davon ein drittes Mal.

 

Objektivität (Selbstkritik)

Selbstgefälliges Ausruhen führt zur Stagnation. Selbst gute Spieler besitzen diverse Leaks, die es zu schließen gilt. Das Streben nach Perfektion macht den wahren Meister aus. PokerTracker ist ein gutes Tool, um Schwachstellen aufzuspüren. Zur Objektivität gehört auch, zu erkennen, auf welches Limit man tatsächlich gehört. Siehe hierzu den Artikel The Peter Principle.

 

Gesunder Optimismus, Courage

Letztlich ist Poker eine Art Kampf mit Gewinnern und Verlierern. Effektive Bluffs und mutige Value-Bets gehören zum Repertoire des Könners. Permanente Angst, dass man die Nuts gegen sich hat, lähmt das Spiel. Wer zu verzagt ist, kann niemals den perfekten tight-agressiven Stil zelebrieren.

 

Sportsgeist

Man sollte ein guter Verlierer sein können. Nur dann wird man nicht von Bad Beats beeinträchtigt und lässt sich von Rachegedanken die Sinne vernebeln. Letzlich ist das auch eine Stilfrage. Schlimm sind die Leute, die ihre Gegner beschimpfen.

 

Wirtschaftliche Vernunft

Nur die Achtung vor dem Geld und die strikte Einhaltung des Bankrollmanagements gewähren Erfolg im Pokern. Zocker und Hasardeure sind wirtschaftlich unvernünftig und daher unsere Kunden.

 

Konzentrationsfähigkeit

Manchmal sind hochkomplexe Entscheidungen zu treffen. Das gelingt nur dem, der auch wirklich bei der Sache ist. Hat man seine Starthand gefoldet, sollte die Konzentration nicht nachlassen. Nun heißt es, die Gegner zu beobachten. Die Kunst besteht natürlich darin, auch noch nach vier Stunden voll da zu sein. Schafft man das nicht, ist eine Pause angesagt.

 

Nervenstärke

Wenn sich der Pot richtig füllt, beansprucht das die Nerven. Am besten dran ist jener, der Spannungssituationen nicht als Bedrohung sondern als Stimulus empfindet.

 

Bescheidenheit, Demut

Vielen Profis ist eines gemein: Sie sind demütig geworden aufgrund der Menge bereits erlebter Downswings. In den Phasen des Erfolgs wissen sie, dass der nächste bereits auf sie wartet, hinter der nächsten Ecke, mit einer Keule in der Hand. Man sollte sich gerade am Beginn seiner Karriere von schnellen Erfolgen niemals täuschen lassen und übermütig werden.

 

Kommentare (17)

#1 wespetrev, 21.01.08 21:05

Ein guter Artikel, prägnant und auf den Punkt gebracht. Liest sich wie eine Anleitung zum Leben :-)

#2 DonAndre25, 16.03.08 18:09

nice!<br />

#3 sinistre, 28.05.08 16:09

Gut, daß diesen Artikel die mehrzahl aller pokerspieler nicht liest bzw nicht beherzigt - nähmen sie ihn ernst, würden sie gleich wieder mit der zockerei aufhören - doch ohne fische geht es leider nicht. darüber bin ich bislang auch noch am wenigsten hinweg-manche ´gegner´ tuen mir ernsthaft leid, und ich frage mich dann, ob ich nichts unrechtes mache, wenn ich ihnen die chips nehme.(kein witz) bin ich zu mitfühlend, um ein ´echter´pokerspieler zu werden ? lol <br /> wer in dieser gemeinde hat auch diese gewissensbisse ? oder schwimme ich hier im haibecken lol ?

#4 PSun, 25.06.08 13:43

"It's immoral to let a sucker keep his money."<br /> - Canada Bill Jones, 19th century poker player<br /> <br /> Ich denke es ist nicht unrecht jemandem der Keine Ahnung hat sein Chips abzunehmen. Schließlich spielt der Fisch ja freiwillig. Außerdem meinst du nicht der Fisch würde das selbe tun wenn er besser spielen könnte als du.

#5 cRaaaGoooR, 28.09.08 21:02

1a !

#6 flashfy, 19.10.08 12:44

hehe da hat #1 recht. guter artikel, leider manchmal schwer einzuhalten. wer sich jedoch daran haellt kann nur erfolg haben

#7 dieExxe, 19.10.08 16:27

true

#8 malexmave, 07.01.09 19:23

Und vor allem das "Nicht frustriert werden" ist wichtig. Musste mich echt anstrengen, heute nur die Chart zu spielen. Ich habe 45 minuten gespielt und habe keine (!) der starthände bekommen, aber durch die Blinds insgesamt 7$ verloren. Und das bei NL 0.05/0.10. Grrr ;-)

#9 JohnnieWalker8, 19.01.09 17:45

Super Artikel man sollte sich diesen Artikel jedesmal durchlesen bevor man an die Tische geht

#10 rictirol, 28.02.09 11:26

Auf den Punkt gebracht. Lesenswerter Artikel!

#11 Mykokos, 26.03.09 08:01

Super Artikel<br /> Absolut lesenswert

#12 XjermoX, 01.07.09 13:04

n1 artikel

#13 sportsgeist, 16.07.10 12:27

schön, dass ihr mir hier eine ganze Überschrift widmet xD xD

#14 Jayomat1x, 16.12.10 20:47

#3 Gewissensbisse den Fischen Geld abzunehmen? NO WAY! :D

#15 bandusch, 21.01.11 09:26

"Wer alle wichtigen Pokerbücher durchgearbeitet hat, der lese sie noch ein zweites und die besten davon ein drittes Mal." - naja obv. sollte jemand, der ein Buch nicht nach dem zweiten Lesen verstanden hat definitiv kein Poker mehr spielen :)<br /> <br /> am wichtigsten ist Bescheidenheit und die Demut! Als ich anfing Live zu grinden in Casinos, habe ich am Wegrand überall so viele 50er liegen lassen, das sollte man echt vermeiden :D

#16 bandusch, 21.01.11 09:30

#3 ich kann das durchaus verstehen, aber wenn du mal Menschen beim Blackjack beobachtet hast, die gerade 50.000 $ in 20 min. verzocken, kannst du kaum noch Mitgefühl für Fische haben. Fische muss es geben, wo kommt denn sonst unsere Edge her? Ich kenne dein Problem und manchmal hab ich bei jüngeren Fischen auch Gewissensbisse, aber niemals bei älteren Fischen.Und schon gar nicht wenn ich nem Regular die Kohle abnehmen kann.<br /> <br /> Nur haben die anderen sicherlich kein Problem damit dir die Kohle abzunehmen, thats Poker.

#17 ReneRocoon, 28.01.11 13:37

Die Keule kommt^^