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StrategiePsychologie

Tilt: Scared Money

Die Angst vor dem Verlust

Wer Angst hat, sein Geld zu verlieren, wird aus dieser Angst heraus falsche Entscheidungen treffen

Das Thema „Scared Money“ hat eine weitreichendere Bedeutung als vielleicht angenommen werden könnte. Zunächst bedeutet „mit Scared Money zu spielen“, ja erstmal nichts anderes als die Angst vor dem Verlust des eingesetzten Geldes, die verhindert, die der Spielsituation angemessenen Entscheidungen zu treffen. Wir können nicht mehr frei spielen, weil uns das eingesetzte Geld in unseren Entscheidungen hemmt. Das Spielen mit Scared Money ist nichts anderes als eine andere Form von Tilt.

Interessanterweise ist an anderer Stelle genau dieser Effekt wieder gewünscht, nämlich bei unseren Gegnern, die unser Spiel gezielt unter Druck setzen und im besten Fall zu falschen Entscheidungen zwingen soll, durchaus auch gerade dann, wenn der Gegner ein falsches Bankrollmanagement fährt und underrolled ist. Der Gegner soll Fehler machen, nicht nur unter mathematischen, sondern möglichst auch unter psychologischen Gesichtspunkten.

 

 

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Kommentare (13)

#2 McBeff, 31.01.08 09:39

great , grosses Kino.<br /> Ich habe hier vor nicht all zu langer Zeit einen Beitrag im Forum gelesen, wo die BR bei einem Spieler sich bei 4 Stacks(100%BR Einsatz) des jeweiligen Limits betrug(NL100 - NL400) und er meinte: Warum sollte ich 80% meiner BR ungenutzt lassen?<br /> Dieser Artikel gibt die Antwort darauf. Die 80% helfen uns sich beim Spiel wohlzufühlen und enspannt sein A Game zu spielen. Also kann man nicht direkt sagen das diese ungenutzt sind sondern auch diese 80% erfüllen ihren Zweck.<br /> <br /> grossen Kino dieser Artikel

#3 briareos, 31.01.08 10:17

Der 100% BR-in-Action Typ ist ja wohl das genaue Gegenteil von einem Spieler auf scared money. Wer täglich 5x das Limit wechselt hat, so glaube ich, wenig Bezug zu Geld. <br /> <br /> Ich hatte seit 4 Jahren nicht mehr soviel Geld auf einmal auf meinem Konto wie meine BR beträgt(armer Student). Das Geld hat einen gewaltigen Wert für mich, und desshalb spiele ich auch entsprechend over-rolled. Die Vorstellung wärend eines völlig normalen Session mehrere hundert Dollar zu verlieren macht krank. <br /> <br /> Ich glaube ans System, aber ich traue meinem Skill solche Summen einfach noch nicht zu. Wenn ich mir sicher sein könnte das ich leakfrei spiele wäre das eine andere Sache. (entsprechend viel Zeit investieren ich in "Weiterbildung")<br /> <br /> Ein Tipp an die, denen es ähnlich geht: einfach mal kleinere Summen auscashen. Der BR tut das nicht weh, ein Aufstieg ist eh bis auf weiteres verschoben. Zack, 30 euros aufs Konto und mit Freunden saufen gehen. Oder Klamotten kaufen. Kleinigkeiten halt. Es macht einfach ein gutes Gefühl sagen zu können "Das habe ich mir jetzt mit meinem Pokerspiel finanziert!"

#4 christ0ph, 31.01.08 10:52

weiter so, sehr nützliche artikel! Danke

#5 Face1, 01.02.08 11:09

sehr guter Artikel:<br /> <br /> Was aber machen wenn es umgekehrt ist? Wenn das psychologische BR sagt "Ich das sind ja nur $ 5, ist ja kein Geld". Bei mir merke ich oft, dass ich aufgrund des virtuellen Geldes und auch der Beträge eher in versuchung komme loose calls zu machen, wenn ich auf meinem homelevel spiele da die Beträge zu niedrig sind.<br /> <br /> Im live Game hab ich schon längere Zeit das Problem - es gibt in unserem Casino keine Möglichkeit zum Aufstieg - Die BR reicht für min. 2 höhere Limits. So spiele tw. lustlos auf den "Babylimit" und schaffe es nicht die Session positiv abzuschliesen, da ich den Respect vor dem Money verloren habe. Auf höheren Limits ist dann der Respect vorhanden und ich spiele mein A Game. Sind die Einsätze zu niedrig ärgert man sich ja trotzdem über die Verluste, doch die Gewinne bereiten aufgrund der kleinen Größe keine Freude. Ich denke dass ist genau das umgekehrte Phänomen, wie im Artikel beschrieben.<br /> <br /> Schade dass hierzu nichts erwähnt wird.

#6 delfink, 07.02.08 12:10

sehr sehr guter artikel. das sagt wieder etwas über die qualität von pokerstrategy aus:). <br /> hat mir wirklich sehr geholfen, ich werde jetzt auch mein br management etwas umkrempeln.

#7 transterra, 25.04.08 13:25

Ich kann jetzt hier nur als short stacker sprechen ,da ich nichts anderes Spiele. Mir hat es auch schon geholfen kurzzeitig ein Limit höher zu spielen, da ich dann scared war mein Geld zu verlieren und mich so diszipliniert habe meine A-Game zu spielen. So muss halt jeder seinen Weg finden.

#8 knorki, 04.11.08 20:52

Sehr schöner Artikel, als ich durch einen Turniercash von NL10FR auf NL50SH geswitcht bin gings mir genau so ...

#9 mschneider, 19.02.09 00:21

super artikel

#10 Noonien, 04.03.09 12:48

Sehr guter Artikel. Die Psycho Serie hat wirklich einige sehr hilfreiche Artikel.

#11 blackJ0, 03.08.09 19:46

Big thanks! Habe mein Problem garnicht erkannt. Musst absteigen, weil ich ein sehr marginales Bankrollmanagement habe und leider auf dem neuen Limit nach 10k Hände viel zu loose broke gegangen bin. Nun hatte ich das Problem, dass ich unbedingt das Geld wieder schnell erspielen wollte, damit ich meine Verluste wieder wett machen kann. Dadurch habe ich im Prinzip einen Dauertilt gehabt. Habs nun erkannt und spiele wieder relaxed, ohne mir viel Gedanken um das Geld zu machen. Ich will einfach möglichst gut spielen und versuchen, so wenig Fehler, wie Möglich zu machen, egal, ob ich dabei einmal einen Pot aufgeben muss oder auch mal ausgesuckt werde.

#12 bonnito, 15.02.11 03:23

Bester Artikel - trifft voll zu - hab ich so noch nirgends gelesen

#13 hubble, 26.03.11 15:37

Schönes Ding

#14 AlexAlberti, 15.09.12 10:25

Super Artikel!