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StrategieSit & Go

Beispiele und Erläuterungen zum ICM

Einleitung

Dieser Artikel vertieft die Betrachtung zum Spiel nach dem Independent Chip Model, indem er verschiedene Spielsituationen aus den späteren Blindphasen eines Sng darstellt, um anhand der gezeigten Beispiele die bestimmenden Vorgehens- und Denkweisen zu vermitteln.

 

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Kommentare (16)

#1 djcore, 02.01.08 00:04

Sehr feiner Artikel!

Danke dafür

core

#2 jtpied, 28.03.08 10:19

Ziemlich gut, die Beispiele sind klasse und verdeutlichen das Prinzip von ICM hervorragend.

#3 jtpied, 28.03.08 10:23

Tight vs Loose I
"Wir sehen also: Je tighter unsere Gegner, desto looser können wir pushen. Auffallend ist auch, dass bei sehr tighten Calling-Ranges die Suitedness bei den Push-Händen eine wesentliche Rolle spielt."

Woran liegt das denn? Im Beispiel ist AQo und A2s angegeben. Der Unterschied ist sehr extrem, ich sehe aber nicht zwingend einen so großen Vorteil aufgrund der Suitedness?! Discuss im Forum!? Es gibt keinen Feedbackthread, oder bin ich zu blöd den zu finden?!

#4 zottell, 16.05.08 11:51

Toller Artikel, hilft ICM – Programm – Berechnungen besser zu begreifen, ohne nachrechnen zu müssen.

Frage: Wenn 2 Bigstacks an der Bubble gegeneinander spielen (S. 11), kann ein Call auf einen loosen Push nicht doch profitabel sein, wenn ich nicht nur in die Money sondern auf Platz 1 will und das Preisgeld für den 1. Platz deutlich höher ist?

#5 lynchDavid, 27.06.08 21:56

@#3: Denke, dass die Begründung hierfür in der erhöhten Chance auf einen Flush liegt. Da man gegen tighte Spieler eine sehr gute Riverhand haben muss, d.h Two-Pair und besser, inklusive Flushs. Und ohne diese, bleiben eigentlich nur die Straßenmöglichkeiten.

#6 SanWogi, 25.02.10 23:51

Bin bei Beispiel 1 hängen geblieben und hab mir mal den Spaß gemacht, per Hand die Pushingrange auszurechnen. Hab rausbekommen (ohne Gewähr), daß man bloß 30% Equity braucht, was verdammt wenig ist. Pushrange: 22+, T2s+,93s+,84s+,73s+,62s+,52s+,42s+,32s, A9o+, K9o+, K7o-K3o, Q9o+, Q6o, J9o+, T9o, 87o,76o, 65o, 54o. Ein nettes Beispiel dafür, wie man den zu tighten Big Blind exploiten kann.

22 ist natürlich auch ein Nash-Push, aber die Nashrange in der Chipsituation ist mit 35% aber deutlich tighter, weil sich BB mit seinem Stack eine Callingrange von 11.5% leisten könnte.

#7 Huckebein, 01.03.10 17:30

@6: Vielen Dank für die Arbeit! :)

#8 Th0m4sBC, 11.10.10 18:01

Astreiner Artikel. Danke dafür :)

#9 Bierlothar, 19.04.11 22:59

Wo ist der Artikel hin?

#10 David, 20.04.11 13:11

@9: Es gab ein kleines Serverproblem, Artikel ist allerdings schon wieder da. :)

#11 Pits3r, 31.10.12 09:06

Also erstmal vielen Dank für den tollen Artikel. Ich habe leider noch ein grundlegendes Verständnisproblem. Wie komme ich denn z.B. beim Beispiel auf Seite 10 ausgehend von den Erwartungswerten und der Range des SB auf meine Callingrange? Also den bereich mit dem ich profitabel callen kann? Wie kann ich das bspw. mit Equilab bzw. ICM-Trainer berechnen?

#12 Pits3r, 31.10.12 09:58

Ich habe noch eine weitere Frage. Wie kommt man denn beim genannten Bsp. auf EV=18,6% = 93$ bevor die Blind gesetzt werden? Wenn ich die genannten Stackhöhen und Blindstufen in den ICM-Trainer eingebe, dann erhalte ich für Hero im BB folgende Werte: PreEQ=19,6% und PostEQ=17,57%. Wenn ich den Mittelwert berechne komme ich auf die angegebenen 18,6%. Aber ist das richtig so? Wofür stehen im ICM-Trainer dann PreEQ und PostEQ?
Vielen Dank.

#13 Pits3r, 31.10.12 09:59

Ich habe noch eine weitere Frage. Wie kommt man denn beim genannten Bsp. auf den EV von 18,6% (93$) für Hero bevor die Blind gesetzt werden? Wenn ich die genannten Stackhöhen und Blindstufen in den ICM-Trainer eingebe, dann erhalte ich für Hero im BB folgende Werte: PreEQ=19,6% und PostEQ=17,6%. Wenn ich den Mittelwert berechne komme ich auf die angegebenen 18,6%. Aber ist das richtig so? Und wofür stehen im ICM-Trainer dann PreEQ und PostEQ?
Vielen Dank.

#14 Pits3r, 31.10.12 10:00

Ich habe noch eine weitere Frage. Wie kommt man denn beim genannten Bsp. auf EV=18,6% = 93$ bevor die Blind gesetzt werden? Wenn ich die genannten Stackhöhen und Blindstufen in den ICM-Trainer eingebe, dann erhalte ich für Hero im BB folgende Werte: PreEQ=19,6% und PostEQ=17,57%. Wenn ich den Mittelwert berechne komme ich auf die angegebenen 18,6%. Aber ist das richtig so? Wofür stehen im ICM-Trainer dann PreEQ und PostEQ?
Vielen Dank.

#15 Pits3r, 31.10.12 10:07

Damn! Was ist denn da passiert? Bitte Posts 13-15 löschen. Danke

#16 Pits3r, 02.11.12 08:54

@11: Habs rausgefunden, man kann z.B. bei Equilab unter dem Reiter "Tools" auch "Handrange-Rechner" anklicken, dort gegen die Range des Gegners eine Mindestequity eingeben und sich dann die entsprechende Handrange anzeigen lassen. Auf die Equity die man braucht kommt man, indem man:
EV Diff = EV(Call) - EV(Fold) <= 0 setzt und umstellt:
EV(Fold) <= EV(Call)
für EV(Call) setzt man dann:
EV(Call) = P(Win) * EV(Win) + (100% - P(Win)) * EV(Lose) ein, wobei der letzte Term in diesem Fall =0 ist (man scheidet ja aus und bekommt nichts). Es folgt:
EV(Fold) <= P(Win) * EV(Win) bzw. dann:
P(Win) => EV(Fold)/EV(Win). Das ist die Equity die man mindestens braucht, damit ein Call den gleichen EV hat wie ein Fold.

@12: Man kommt mit 3000 Chips auf den EV=18,6% (93$) wenn man z.B. dem Holdemresources Nashcalculator nimmt, der ICM spuckt etwas andere Werte aus (s.o.). Trotzdem ist dieser Wert falsch, da man auf eine Range von 88+, AJs+, AQo+ käme. Das ist im Beispiel also ein bissl verwirrend dargestellt. Für die Berechnung der wie im Beispiel angebenen Handrange muss man jedoch 1.) nicht obigen EV (93$, für 300 Chips) nehmen, sondern den für den Fall, dass man foldet und den BB (400) verliert, also: 3000-400=2600 Chips. EV(Fold) ist dann 82,5$. Die Handrange wäre dann, laut obiger Berechnung: 55+,A9s+,ATo+. Daher muss man 2.) auch noch die eingangs im Artikel erwähnten 0,5% mehr EV für einen Call/Push gegenüber dem eines Folds geben. Wir möchten ja nicht gleich EV(Fold) sein, sondern +EV spielen. 0,5% von den im Beispiel genannten 500$ Preisgeld sind 2,5$. Daher folgt: 2,5$ + EV(Fold) = P(Win) * EV(Win) also P(Win) = (2,5$+82,5$)/161$ = 52,79. Und das entspricht dann der angebenen Handrange von 66+, AT+. Man sieht also, wie winzige Änderungen im Chipstand, oder bei Verwendung unterschiedlicher Programme zu leichten Unterschieden in der Equity führen, die sich dann in z.T. anderen Ranges wiederspiegeln. Ich hoffe ich konnte anderen Leuten, die ein ähnliches Problem wie ich hatten helfen.
Allerdings konnte ich immer noch nicht rausfinden warum es PreEQ und PostEQ gibt und wofür diese stehen. Ich habe bei allen Berechnungen immer den PreEQ-Wert genommen.