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StrategieSit & Go

Bubblespiel für Fortgeschrittene in 6-max SnGs

Einleitung

In diesem Artikel
  • Warum eine Anpassung der Strategie für 6-max SNGs notwendig ist
  • Was die häufigsten Fehler in 6-max SNG sind
  • Typische Situationen an der Bubble

In letzter Zeit haben sich 6-max SNGs auf den High Stakes zur beliebtesten Pokervariante entwickelt. Das liegt einerseits an der reduzierten Anzahl von Regulars und andererseits am niedrigeren Spielvolumen insgesamt. Aus dem gleichen Grund ist dieses Spielformat auch auf den kleineren Stakes beliebter denn je.

9- bis 10-handed Games, in denen drei Spieler ausgezahlt werden, werden in Büchern, Videos und Pokerforen bereits seit längerem ausführlich behandelt. Die Analyse einer korrekten 6-max Strategie ist hingegen eine eher junge Disziplin. Daher werden 6-max SNGs von vielen, auch von Regulars, oft schlecht gespielt – vor allem in der Nähe der Bubble. Häufige Fehler sind dabei u.a.:

  • Vernachlässigung korrekter ICM-Strategien: An 6-max Tischen musst du im Vergleich zu Fullring leichte Anpassungen an der ICM-Strategie vornehmen. Manche Spieler tun dies aber nicht und agieren an der Bubble sowie in der frühen Phase des Spiels viel zu vorsichtig.
  • Aggressivität/Metagame: Allerdings gibt es auch viele Spieler, die in 6-max Games zu aggressiv spielen. Sie machen -EV-Calls oder -Shoves, weil sie auf Tilt sind oder weil sie ihren Gegnern das Spiel erschweren wollen. Auch überschätzen sie oft den Nutzen, an der Bubble einen großen Stack aufzubauen.
  • Blindes Verlassen auf das ICM: Obwohl es sich beim ICM um ein nützliches Tool für SNGs handelt, solltest du stets im Hinterkopf behalten, dass es nicht perfekt ist. Es gibt durchaus Situationen, in denen du vom ICM abweichen solltest. Da du an 6-max-Tischen öfter die Blinds zahlen musst und es am Tisch weniger Chips gibt, musst du solche Entscheidungen bei hohen Blinds viel öfter treffen als in Fullring Games.
  • Veraltete Informationen: Auch Spieler, die mit 6-max Sit and Gos bereits Erfahrung haben, müssen vorsichtig sein. Es gibt Spieler, die zur Analyse korrekter Ranges mit veralteten Programmen und Berechnungsmethoden arbeiten. Du solltest immer darauf achten, dass du mit den aktuellsten Programmen und Methoden vertraut bist, z.B. mit dem Nash-Equilibrium.
 

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Kommentare (8)

#1 Premiumnerd, 12.09.11 15:47

bin etwas enttäuscht, imo besteht der Artikel größtenteils doch nur aus Text und weniger aus Content. Das einzige was mich etwas überrascht hat ist der unterschied zwischen dominierenden und nicht dominierenden Chipleader.<br /> <br /> Bsp. 1:"Pushst du bei 100/200-Blinds 15 Big Blinds (welches sich am oberen Ende der Skala befindet, was du als All-In riskieren solltest)"<br /> Begründung?<br /> gerade gegen gute Gegner, die die risk-aversion an der Bubble verstehen und somit light restealen, kann man denke ich schon mit bis zu mindestens 20 BB pushen<br /> <br /> Bsp. 2: "Dies ist eine Situation, in der das ICM den Wert deiner Chips wohl unterschätzen wird."<br /> Begründung?<br /> Gegen den Bigstack können wir nur sehr tight callen und auch nicht übertrieben loose pushen, wohingegen sowohl der shorty als auch der chipleader viel druck gegen uns machen wird, ich denke dass das ICM den wert unserer chips in dem spot vielleicht sogar überschätzt.<br /> <br /> Hätte mir eine etwas (mathematisch) fundiertere Analyse gewünscht, Situationen in einen Nash-calculator eingeben und diese dann beschreiben kann ich auch alleine.

#2 RoiBlack, 12.09.11 16:27

[...] dass du mit den aktuellsten Programmen und Methoden vertraut bist, z.B. mit dem Nash-Equilibrium.[...] stopped reading here (auch wenn ich den status hätte ;))

#3 JayGatsby, 12.09.11 21:49

der Titel ist halt schonmal komplett irreführend, das ist kein fortgeschrittenen Content sondern eher eine Einführung zum Thema 6max Bubble.<br /> <br /> Gut finde ich den Ansatz prototypische Spots zu analysieren, und dabei die Nashranges als ausgangspunkt zu nehmen.<br /> <br /> Noch besser fände ich es allerdings mit Bubblefaktoren, weil man damit verschiedene Structures besser vergleichen kann.<br /> <br /> Überhaupt nicht gut finde ich Anmerkungen wie "hier solltest du...", ohne diese Leitsätze genauer zu begründen. Wie Premiumnerd schon sagte, kann man nicht einfach dinge behaupten wie "das ICM unterschätzt hier unseren Stack".<br /> <br /> Gerade die empfehlung mit 15BB zu minraisen anstatt push or fold zu spielen ist hier nicht genau genug begründet. Phil geht davon aus, dass unsere Gegner immer reshoven oder folden, und schließt passive defenses aus.<br /> <br /> Das ganze Thema ist halt weitaus komplizierter siehe Bobbs Diamond Post...<br /> <br /> Wenn man diese Dinge aber erstmal überliest, dann ist es insgesamt ein sehr schöner Einführungsartikel, den man aber locker auch schon Silbermembern zugänglich machen kann...<br /> <br /> Insgesamt also nh...

#4 ibumania, 13.09.11 06:06

"Du kannst deine Gegner weiter ausnehmen und wirst sehr wahrscheinlich gewinnen, während sie um den zweiten Platz spielen."<br /> <br /> Was fürn irreführender Quatsch

#5 UrielSeptim, 13.09.11 08:09

Wäre schon hilfreich gewesen, wenn Phil zu einigen seiner Aussagen ausführliche Analysen geliefert hätte, wie z.B. dass mr/f mit A9o für 15bb unter Umständen besser ist, oder weshalb der eine SS plötzlich -EV-Plays machen muss. Natürlich kann ich diese Analysen auch selber machen, aber wer das wirklich selber kann, der braucht diesen Artikel wohl kaum.

#6 Huckebein, 15.09.11 16:35

Danke für euer Feedback!<br /> <br /> @4: Verstehe nicht, was du meinst, kannst du das naeher erklären?<br /> <br /> @3: Der Titel ist in der Tat irreführend und mir ist das jetzt erst bewusst geworden. Das Thema 6-max Bubble ist an sich ein Fortgeschrittenes Thema, werde den Titel nochmal überdenken, du hast ja shcon im englischen Artikel auch gepostet (da klang dein Feedback aber positiver). Phil wird da bald antworten :)

#7 Premiumnerd, 16.09.11 11:04

Hey Huckebein leitet ihr meine Fragen/mein Feedback zum Artikel an Phil weiter oder soll ich es lieber auch nochmal zum englischen Artikel schreiben?(wär kein Problem ^^)

#8 David, 19.09.11 10:14

@7: Hi, es wäre super wenn du deine Frage unter dem englischen Artikel posten könntest, dies beschleunigt die Kommunikation mit dem Autor enorm.