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StrategieSit & Go

Das Gigabet-Dilemma

Einleitung

In diesem Artikel
  • Warum das ICM manchmal an Grenzen stößt
  • Wie du dieses Konzept erweitern kannst
  • Was die 35%-Regel bedeutet

Wie im Artikel „ICM“ bereits beschrieben, gibt es Situationen, in denen das Independent Chip Model an seine Grenzen stößt. So macht es zum Beispiel manchmal Sinn, einen -$EV-Push aus UTG zu machen, da man sonst in der nächsten Runde den Big Blind zahlen müsste und damit die Fold Equity sänke.

Ein anderes Konzept ordnet den einzelnen Chips im Stack verschiedene Werte zu und verlangt deshalb manchmal einen -$EV-Zug, da die Chips, die man setzen muss, weniger wert sind als die Chips, die man gewinnen kann. Das mag abstrakt klingen, aber ich werde versuchen das Konzept in diesem Artikel ausführlich und möglichst plausibel zu beschreiben.

 

Das ist noch nicht der ganze Artikel...

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Kommentare (24)

#1 gsusin, 25.04.08 15:44

Nanana, der Verfasser dieses Artikels ist aber nicht PokerStrategy.com.

#2 Zenetti, 12.06.08 19:51

Dieser Artikel ist peinlicher Unfug hoch 3. Mit seinem D4o reraise allin riskiert Hero ohne jede Not seine komfortable Chipposition und noch dazu sein Tableimage als zurechnungsfähiger Spieler.<br /> <br /> 1) Es ist durchaus möglich, das einer der ersten beiden Limper mit AA oder KK getraplimpt hat. Gerade an Tischen mit short stacks in späten Positionen keine schlechte Strategie.<br /> <br /> 2) Ein völlig überzogenes reraise allin zeigt eher Schwäche als Stärke, oft auch AK und könnte deshalb durchaus von Mittelpaaren mit plus EV, oder einfach einem "Fisch", der sich nicht rausbluffen lassen will (in diesem Fall zu Recht) gecallt werden.<br /> <br /> 3) Selbst wenn das allin die beiden limper vertreibt, wird damit im Endeffekt nur das short stack geschützt, das damit klarer Favorit wird, sich beinahe zu verdreifachen. <br /> <br /> 4)Alle Spieler werden sehen, mit welcher Hand unser Hero allin gegangen ist. Die beiden Limper, die das short stack vielleicht geschlagen hätten, werden zu gefährlichen Feinden, die auf Rache sinnen. Steals in späteren Runden werden dadurch erschwert. <br /> <br /> 5)Hero gerät mE durchaus begründet in den verdacht der Collusion mit dem short stack Spieler. <br /> <br />

#3 wursti100, 28.06.08 09:53

Ich finde dieses Konzept auch nicht gut. Mit Q4o push ist meiner meinung nach kompletter schwachsinn, denn du wirst den shorty sogut wie nie dominieren aber er dich fast immer und es kann doch nicht das ziel sein das du ihn mit einem bad beat vom tisch nimmst. So doppelst du den shorty nur auf und er ist weiter dabei....

#4 maxwi, 30.07.08 16:26

Exzellenter Artikel!<br /> Vielen Dank.

#5 RickZzen, 13.08.08 00:47

Find den Artikel sehr interessant. Er gibt gute Denkanstöße.<br /> Der Fakt das der Shorty mit fast jeder Hand pusht gibt einer Hand wie Q4o ca 45% - 40% Equity. also durchaus vertrettbar (odds).<br /> <br /> Das die Gegner so eine Hand sehen kann auch zu unserem Vorteil genutzt werden. (Image)<br /> <br /> Das ist hier übrigens kein Cashgame, und der 1. Platz sollte unser Ziel sein. Von daher ist ein Chipvorteil gegenüber 2nd chipleader wie gerad beschrieben sehr hilfreich. <br /> Ein Verlust schmerzt nicht so sehr. (Risk/Reward = super)<br /> <br /> Zu der Gefahr von AA/KK es ist lediglich ein Bsp. um die Idee zu verdeutlichen.

#6 alex800, 01.09.08 17:40

Also ich hab soetwas öfter schon gemacht,und damit nur den Gegner geholfen.Kann davor nur abraten!

#7 Renne01, 12.09.08 09:57

Ich finde den Artikel gut. Wichtig ist halt nur, dass man gute Reads hat, da das mit dem Allin sonst leicht in die Hose gehen kann (traplimp). Ich habs aber bisher selten gemacht, da ich meistens nicht ausreichende Reads habe, spiele normalerweise Cashgame. Bevorzugt würde ich in einer solchen Situation also eher folden und hoffen, dass einer der Limper callt und den Shorty vom Tisch nimmt. <br /> Aber wie gesagt, wenn man gute Reads hat, ist das sicher ein guter Move, da der Shorty mit sehr vielen Händen pusht.

#8 grubsi, 27.11.08 02:55

@#2: peinlicher Unfug ist maßlos überzogen.<br /> Die 35%-Allin-Regel hat durchaus praktischem Wert.<br /> Allerdings ist das konkrete Beispiel mit Q4o nicht gut gewählt, weil die Kritikpunkte 1),2),3) imho zutreffen.<br /> 4) ist aber eher zu unseren Gunsten und 5) ist schlicht Quatsch<br />

#9 Avogadro6023, 08.12.08 14:19

Ich finde den Artikel interessant aber unvollständig, denn er beschreibt im zweiten Teil nur den Gewinn des all-ins. Zu 2/3 verliert er aber diesen Pot und liegt mit 1675 (inkl. gez. SB) in der nächsten Hand gegen den Leader bereits im Grenzbereich "seiner Gruppe". Diese Signifikanz-Grenze wäre noch OK wenn man auf der anderen Seite nicht 2 neue Leute in die "eigene Gruppe" hieven würde (nur noch 11% Abstand) auf die man ansonsten besser Druck ausüben könnte - der cutoff könnte natürlich ohne unseren push vielleicht den ersten pot gewinnen.

#10 niknik88, 09.02.09 02:09

wie sich hier alle in eine einzige situation vernarren... <br /> das ist ein allgemeines konzept, welches auf den highlimits durchaus angewendet werden kann und sollte, da es sehr ordentliche vorteile einbringen kann. <br /> <br /> um aber nochmal auf #2 einzugehen:<br /> du hast den artikel wohl nicht richtig durchgelesen und spielst zudem wohl nicht auf hohen limits... da steht nämlich: für 55$+ spieler ;)<br /> <br /> zu 1) er wird hier nicht AI gehen, wenn er nicht weiß, was die leute hier spielen und folden. <br /> zu 2) auf den highlimits sollten solche leute eher die seltenheit sein, die sagen: "was, der will mich bluffen? nicht mit mir!!!"<br /> zu 3) es kann dir hier latte sien ob der shorty verdoppelt, verdreifacht oder bustet... der tisch ist noch voll mit spielern und wir sind noch nicht an einem punkt angekommen, wo ein gebusteter spielr etwas ausmacht. Da du aber bei einem verlust nicht in die untere gruppe rutscht, sind die zu gewinnenden chips mehr wert als die zu verlierenden. <br /> Daher ist auch die wahrscheinlichkeit gegen eine 20% range von ihm total ok, da die chips die du gewinnst ja mehr wert sind. du machst also $-technisch +, chipstechnisch aber im schnitt minus.

#11 pingolfin, 31.08.09 20:58

mit Q4o muss dann das Gefühl stimmen...

#12 Huckebein, 01.09.09 10:54

Ihr müsst hier bedenken, dass es sich beim Gigabet Dilemma um einen sehr fortgeschrittenen Spielzug dreht, der nur bei konkreten Reads und passenden eigenem Image profitabel sein kann. Einige vor mir (7,10) haben das ja bereits angesprochen.<br /> <br /> Darüberhinaus beschreibt das Gigabet-Dilemma auch keinen konkrten Standardmove, sondern ist eher als Denkanstoss gedacht, um über das eigene Spiel und ICM nachzudenken.

#13 gourgaz1, 02.09.09 08:22

Ich denke das das Konzept selber durchaus richtig ist, jedoch ist das Beispiel nicht ausreichend erklaert. Die reads sind ueberaus wichtig in diesem Beispiel und sollten daher auch klar mit angegeben werden. In einem Beispiel in dem es um reads geht, wuerde man ja auch nicht den Stack size weglassen. <br /> <br /> Des Weiteren halte ich es auch fuer wichtig zu welchen Zeitpunkt des SNG's ich dieses Konzept anwende. Wenn die ersten 3 bezahlt sind und noch 5 Spieler im Rennen sind, ist dieser move nach meiner Meinung nicht gut. <br /> <br /> Das Konzept ist gut, man haette jedoch noch mehr Aspekte behandeln muessen.

#14 nitram87, 18.10.09 17:02

guter Denkanstoss auf alle Fälle, aber bitte zieh/zieht doch Stats mit ein. DENN die Limps der ersten Spieler werden völlig unterbeleuchtet ... aber es kommt viel zu oft vor dass vor allem ein guter Spieler auch mal Fallen auslegt und eben slowplayed ... sehr sehr gewagt dieser Push

#15 kslate, 31.10.09 03:32

Komisch das auch erst alle Albatross ausgelacht haben, wegen seiner -EV Calls im BB und nun macht das jeder Regular -.-<br /> <br /> Setzt euch mit der Materie mal auseinander.<br /> Aber richtig, denn der Artikel ist nur ein Funken der Idee ;-)

#16 fu4711, 14.07.10 04:13

Regelmäßig auf 35% meines Gegners zu openraisen um dann zu folden scheint mir sehr exploitable...oder verstehe ich Beispiel Zwei falsch? Wir wissen doch auch gar nicht, auf welche Range Villain uns da packt und was er dann dagegen for value shippt. Da kommen wir mit vielen Händen bei 2:1 never ever raus.<br /> <br /> Also ich werde demnächst immer drüber ballern, wenn einer so ne komische Raisesize ansetzt.

#17 DaRkCoRTeX, 24.09.10 19:52

@ #16 Der entscheidende Punkt ist hier, dass er sich mit einem call committed und Drüberpushen muss. Das kann er aber auch nicht, aufgrund der zahlreichen Shortstacks ICM und so. Somit ham wir ihn an den eiern gepackt und können hier anytwo 35% betten. Ich hoffe ich hab das richtig verstanden

#18 WdTrueStory, 14.01.11 09:04

sind schon schöne ideen dabei, aber wirklich (wenn überhaupt) ab 55+, setzt nämlich wie so viel in der SnG theorie voraus, dass die gegner wissen, was sie tun.

#19 Dumm1984, 07.02.11 13:59

Ich würde eher sagen: 55+ und werktags. :-)<br /> <br /> Die Kernbotschaft für mich lautet: Chips, mit denen ich mich gruppenmäßig von meinen Konkurrenten absetzen kann, sind mehr wert, als ICM suggeriert. <br /> <br /> Der Effekt fällt unter Future Game-Faktoren: Die Chips sind deshalb mehr wert, weil ich meine Gegner in zukünftigen Händen mit 35% ihrer Chips All-In setzen kann, ohne selbst All-In gehen zu müssen. Wodurch ich zusätzliche +EV-spots generiere.<br /> <br /> Richtig? :-)

#20 GaiusGrobi, 04.04.11 08:56

Netter Artikel!<br /> @18,19: #

#21 Schmahonni, 20.04.11 20:14

Durchaus Lesenswert

#22 vanFalke, 19.06.11 03:22

Ja sehr interessant, solange die Gegener sich auch dran halten...

#23 tehil1901, 23.08.11 02:27

Klasse Artikel. Man sollte aber nicht von gigabet, den wohl jeder kennt auf sich selber schließen ;)

#24 Huckebein, 23.08.11 10:43

Der Artikel ist vielmehr als kreativer Denkansatz zu verstehen, mal über den Tellerrand zu schauen und von daher sein Spiel neu zu durchdenken....