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StrategiePoker-Basics

Welche Pokervariante liegt dir am besten?

Einleitung

In diesem Artikel
  • Die Vor- und Nachteile von No-Limit Hold'em
  • Die Vor- und Nachteile von Sit and Goes
  • Die Vor- und Nachteile von Fixed Limit Hold'em

Hallo und herzlich willkommen bei PokerStrategy.com, deiner professionellen Pokerschule. Du hast dich also bei uns angemeldet und kannst es sicherlich kaum erwarten, mit dem Pokern zu beginnen. Doch halt, mit dem Pokern?

Wie du sicherlich schon weißt, gibt es mehrere Arten des Pokerns und jede hat ihre eigenen Regeln, Vorzüge und auch Nachteile. Es handelt sich dabei zwar immer noch um Texas Hold’em Poker, doch ist die strategische Herangehensweise eine völlig andere, so dass sich jede Variante vollkommen anders spielt.

Natürlich könntest du jetzt ins Forum gehen und fragen, welche die beste Variante ist. Nur wird dir fast jeder Spieler sagen, dass seine die beste sei. Daher soll dir dieser Artikel die Eigenarten, die Vorzüge und auch Nachteile der einzelnen Pokervarianten aufzeigen. So kannst du dir dein eigenes Bild machen und für dich bestimmen, was du am liebsten spielen magst.

Vor einiger Zeit gab es übrigens eine Podiumsdiskussion, in der PokerStrategy.com-Coaches und Education-Mitarbeiter der verschiedenen Spielvarianten miteinander über die einzelnen Varianten diskutierten.

Klicke hier für das Video der Podiumsdiskussion

No-Limit Hold‘em

No-Limit ist die Variante von Hold’em Poker, die heute wohl die meisten Spieler hat. Anders als beim Fixed Limit kannst du hier deine Setzgröße frei wählen. Du kannst also auch jederzeit dein ganzes Geld in die Mitte schieben und bist somit All-In. Es ist dir also möglich, in einer Hand, das gesamte Geld eines Gegners zu bekommen oder leider auch, dein gesamtes Geld zu verlieren.

Begrenzt ist dies nur durch deinen eigenen Stack, also das Geld, mit dem du dich an den Tisch gesetzt hast und natürlich auch der Stack des Gegners. Schließlich kannst du nur das gewinnen, was du setzt und was der Gegner auch hat. Ebenso wie beim Fixed Limit Cashgame kannst du auch im No-Limit Cashgame jederzeit wieder Geld nachkaufen.

Bei PokerStrategy.com wirst du lernen, wie du die No-Limit Bigstack-Strategy spielst.

Bigstack-Strategy (BSS)

Bei der Bigstack-Strategy kaufst du dich mit 100 Big Blind an einen Tisch ein. Du hast somit die meisten Gegner covered, also genug Geld am Tisch, um mit einem richtigen All-In den gesamten gegnerischen Stack zu gewinnen. Allerdings gerätst du auch schon mal in eine schwierige Situation, in der du auch schon mal die beste Hand folden musst.

WELCHE VORTEILE BIETET DIE BIGSTACK-STRATEGY

Du, als Spieler, kannst in jeder Runde beliebig viel von deinen Chips setzen. Du hast somit also die Möglichkeit, mit nur einer einzigen Hand die gesamten gegnerischen Chips zu gewinnen. Begrenzt wird diese Gewinnmöglichkeit lediglich von deinem eigenen Stack und dem Stack deines Gegners.

Du spielst weniger Setzrunden als in Fixed Limit. Deine Gegner werden öfter und früher aussteigen und du gewinnst sehr oft ohne Showdown. Dadurch stehst du nicht so häufig vor schweren Entscheidungen.

Anders als bei Fixed Limit bezahlst du auch weniger Gebühr. Das kann unter Umständen den Unterschied zwischen Verlust und Gewinn ausmachen.

Du kannst vom Button, also der Position des Kartengebers, relativ viele Hände spielen, auch solche, welche vor dem Flop nicht die meisten Hände gewinnen würden. Du fragst dich jetzt sicher, warum das so ist. Nun, das Zauberwort heißt implied Odds.

Diese modifizierte Variante des möglichen Gewinns berücksichtigt auch das Geld, was du auf späteren Straßen noch aus deinem Gegner holen kannst. Da du bei No-Limit jederzeit die ganzen Chips deines Gegners gewinnen kannst, kann es also sehr profitabel sein, auch mal mit Händen zu spielen, die du beim Fixed Limit nicht spielen würdest. Es kommt also nicht so sehr auf Karten an, die vor dem Flop gut aussehen, sondern eher darauf, dass deine Karten viel Geld aus dem Gegner ziehen können. No-Limit nach der Bigstack-Strategy ist also das Spiel der implied Odds.

No-Limit ist ein sehr dynamisches Spiel. Da sich jeder deiner Gegner mit unterschiedlich vielen Chips einkaufen kann, musst du dich auch auf jeden Gegner individuell einstellen. Ein All-In eines Shortstacks mitzugehen, kann eine leichtere Entscheidung sein als bei einem All-In von 100 Big Blinds. Kennst du dich gut mit Menschen aus und kannst ihre Spielweise gut einschätzen, so ist No-Limit dein Spiel.

Der wohl größte Vorteil von No-Limit ist aber, dass du deine Gegner zu großen Fehlern drängen und ihre Spielweise beeinflussen kannst. Dies kann sehr teuer für sie werden. Da du deine Setzgröße beliebig wählen kannst, kannst du die Kosten deines Gegners für eine weitere Karte im Vergleich zu seinen Chancen zu gewinnen beeinflussen. Zum einen kannst du deine Hand damit wesentlich besser schützen und du kannst deine Gegner zu weitaus kostspieligeren Fehlern zwingen.

Du siehst also, auch No-Limit hat eine mathematische Komponente, nur hast du auf Grund der beliebigen Setzgröße mehr Variablen in deiner Gleichung. Für den puren Mathematiker ist deshalb Fixed Limit besser geeignet. Für einen Spieler mit mathematischen Verständnis und zudem noch guten Menschenkenntnissen kann jedoch No-Limit die bessere Variante sein.

WELCHE NACHTEILE HAT DIE BIGSTACK-STRATEGY?

So wie du das Spiel deiner Gegner beeinflussen kannst, indem du ihnen die falschen Kosten zum Mitgehen gibst, so können deine Gegner denselben Trick auch bei dir anwenden. So kann es unter Umständen vorkommen, dass du auf einem unfertigen Flush sitzt und einfach nicht mitgehen kannst, weil dein Gegner zu sehr erhöht hat. Hier mitzugehen wäre ein Fehler und anders als in Fixed Limit, wo du viele kleine Fehler machen kannst, machst du hier einen großen, der dich unter Umständen deine gesamten Chips kosten kann. Du kommst zwar weniger oft in schwierige Situationen, aber wenn du mal in einer bist, kann ein Fehler sehr teuer für dich werden.

Wie du bereits gesehen hast, kann der Gewinn beim No Limit sehr groß sein, aber auf der anderen Seite, kann dein Verlust genauso groß sein. Solltest du also Angst haben, um große Summen bzw. um deinen ganzen Stack zu spielen, könnte Fixed Limit vielleicht die bessere Variante für dich sein.

Leider bekommst du in No-Limit nicht so viel Action wie in Fixed Limit. No-Limit ist nämlich auch das Spiel des Weglegens und Wartens auf gute Karten. Da kann es schon mal vorkommen, dass du mit einem Paar Assen keine Action bekommst, weil alle deine Gegner ihre Karten weglegen. Um No-Limit Spieler zu sein, solltest du also eine ordentliche Portion Geduld mitbringen und nicht aus Langeweile anfangen, schlechte Karten zu spielen!

Sit and Goes - Turnierpoker

Bei den Sit and Goes (kurz: SnG) beschränken wir uns hier nur auf die No-Limit Variante. Auch wenn es zunächst so klingen mag, als sei dies ein normales No-Limit-Spiel, so spielt es sich doch vollkommen anders.

Bei einem SnG kaufst du dich mit einem sog. Buy-in, einer Art Eintrittsgeld, an einen Tisch ein. Dieses wird dann auf eine bestimmte Anzahl an Plätzen verteilt, z.B. die ersten drei. Jeder Spieler bekommt dann zu Beginn des SnG die gleiche Anzahl an Chips zur Verfügung gestellt. Hat ein Spieler alle seine Chips verspielt, wird er vom Tisch genommen und kann auch bis zum Ende des SnG nicht wieder an diesen Tisch kommen. Gleiches gilt natürlich auch für andere Spieler.

Anders als beim Cashgame sollen bei einem Sit and Go die Spieler nach und nach den Tisch verlassen, deshalb steigen bei den Sit and Gos regelmäßig die Blinds. Dadurch kann man es sich als Spieler nicht leisten, ewig auf gute Karten zu warten, sondern wird gezwungen, zu spielen.

Dein Ziel ist es, möglichst Erster zu werden oder zumindest so lange im Spiel zu bleiben, bis du einen Platz erreicht hast, welcher bezahlt wird. Hast du dies geschafft, bist du „im Geld“. Du solltest bei einem SnG also sparsam mit deinen Chips umgehen, da du anders als beim No-Limit Cashgame nicht jederzeit nachkaufen kannst. SnGs freuen sich immer größerer Beliebtheit, sind sie doch die kleine Form eines Turniers wie beispielsweise der WSOP.

WELCHE VORTEILE BIETEN SIT AND GOES?

Am Anfang eines Sit and Gos bekommst du genauso viele Chips wie alle deine Gegner. Damit hat jeder Spieler im Grunde die gleichen Ausgangschancen. Natürlich sind deine auf Grund deines besseren Spielstils dann doch ein wenig besser als die deiner Gegner.

Sit and Gos sind durch das sog. Independent Chip Model (ICM) mathematisch so gut wie gelöst. Kennst du dich mit diesem System also gut aus, hast du einen entscheidenden Vorteil gegenüber deinen Mitspielern und du wirst so sehr oft ins Geld kommen.

Bei SnGs kommt es in der späten Phase sehr oft zu All-Ins. In fast jeder Runde schiebt ein Spieler seine gesamten Chips in die Mitte. Solltest du also auf den Nervenkitzel stehen, oft All-In zu sein, könnten die SnGs das Richtige für dich sein!

Sit and Gos sind momentan schwer im Kommen. Du wirst immer eine Runde finden, in die du dich einkaufen kannst. Besonders vorteilhaft ist, dass Sit and Gos auch viele schlechte Spieler anziehen und du als guter Spieler so sehr viel Gewinn machen kannst.

In einem Sit and Go profitierst du mehr als in allen anderen Varianten durch das schlechte Spiel deiner Gegner. Setzen sich zwei schlechte Spieler gegenseitig All In und einer verlässt den Tisch, bist du automatisch um einen Platz nach oben gekommen. Es kann also sein, dass du ins Geld kommst, ohne überhaupt eine einzige Hand gespielt zu haben, während du beim Cashgame nur Geld verdienst, wenn du mit deinen Gegnern um Pötte spielst.

Zu guter Letzt wäre da noch der finanzielle Aspekt eines Sit and Gos. Du machst verhältnismäßig mehr Gewinn, als in allen anderen Varianten. Kaufst du dich beispielsweise für $10 ein, kannst du durch einen Sieg in einem solchen SnG $50 gewinnen. So schnell wirst du in einem Cashgame deinen Einsatz nicht verfünffachen können!

WELCHE NACHTEILE HABEN SIT AND GOES?

In der späten Phase eines SnG bist du oft All-In. Auch wenn du nach dem schon erwähnten Independent Chip Model ICM spielst und einen Vorteil gegenüber den anderen Spielern haben solltest, kann es natürlich passieren, dass die Glückskomponente gegen dich spielt und du ein All-In nach dem anderen verlierst. Es kann also durchaus Phasen geben, in denen du Verlust machst, weil du nicht oft genug ins Geld kommst.

Wenn du einmal wenig Zeit hast, kannst du ein SnG nicht einfach so beenden wie ein Cashgame, da du sonst dein Buy-in verschwenden würdest. Möchtest du also ein SnG spielen, sorge dafür, dass du auch genug Zeit hast, falls es mal wieder etwas länger dauert. In der Regel richten sich die Zeiten nach der Anzahl der Teilnehmer, die Anzahl der Startchips und dem Zeitraum, in denen die Blinds steigen. Rechne also, um ganz sicher zu gehen, für ein Sit and Go mit ungefähr 30-40 Minuten.

Ab einem bestimmten Limit wirst du es mit vielen guten regulären Spielern zu tun haben, mit denen du oft an einem Tisch sitzen wirst. Anders als beim Cashgame musst du dich bei den SnGs irgendwann diesen Gegnern stellen und Pötte mit ihnen spielen.

Ein weiterer Nachteil, der aber nur die niedrigen Limits betrifft, in denen du dich als Einsteiger ja zunächst aufhalten wirst, ist die Gebühr die für ein Sit and Go erhoben wird. Auf den niedrigen Limits ist diese nämlich im Vergleich zu dem Betrag mit dem du dich einkaufst relativ hoch und kann je nach Anbieter 10% bis 20% betragen. Aber keine Angst, je höher du in den Sit and Gos kommst, desto geringer wird prozentual die zu zahlende Gebühr.

Fixed Limit Hold‘em

Fixed Limit ist die Urform von Hold’em Poker. In dieser Variante ist die Höhe der Einsätze begrenzt, daher der Name Fixed Limit. In den ersten beiden Setzrunden kannst du nur die so genannte Small Bet als Einsatz bringen, bzw. nur um diese erhöhen. In den letzten beiden Setzrunden verdoppelt sich dieser feste Einsatz und wird dann zur Big Bet.

WELCHE VORTEILE BIETET FIXED LIMIT?

Besonders wichtig für einen Einsteiger ist wohl, dass man für diese Spielart schnell eine funktionierende und profitable Basisstrategie erlernen kann. Gerade mit den Strategieartikeln von PokerStrategy.com sollte es für dich relativ schnell möglich sein, die ersten Gewinne einzufahren. Die ersten Limits wirst du also schnell hinter dir gelassen haben und dann auf den Limits spielen, wo auch die Gewinne schon langsam spürbar werden.

Zudem ist Fixed Limit nicht nur auf Grund der schnellen Erlernbarkeit besonders für Anfänger geeignet, sondern auch auf Grund der Tatsache, dass man die Verluste in einer Hand minimieren kann. Es ist also nicht möglich, dass du direkt bei der ersten Hand die du spielst, broke gehst, das heißt, deine gesamten Chips verlierst.

Dadurch, dass man auch nicht so einfach seine gesamten Chips verlieren kann, bekommst du auch viel mehr Action in den einzelnen Setzrunden. Deine Gegner werden ihre Karten durch eine Erhöhung oftmals nicht wegwerfen, weil sie mathematisch auf lange Sicht einfach noch genug Gewinn machen, um mitgehen zu können.

Magst du also viel Action in deinem Spiel und spielst gerne über mehrere Setzrunden, bist du bei Fixed Limit gut aufgehoben. Bedenke aber, dass du Karten brauchst, welche am Showdown auch noch eine Hand gewinnen können, denn bezahlt wird nur das beste Blatt!

Was aber die meisten Fixed Limit Spieler interessieren dürfte, ist die mathematische Analysierbarkeit, mit der man an diese Variante herangehen kann. Der Grund dafür ist, dass die Setzgrößen vorgegeben sind und du so leicht im Voraus schon sehen kannst, ob du eine Hand noch mit einem positiven Erwatungswert spielen kannst, also ob du mit deinen Karten auf lange Sicht Gewinn machen würdest.

Eine Möglichkeit, dies relativ schnell festzustellen sind die sog. Pot Odds, welche du in den Bronzeartikeln noch genauer kennen lernen wirst. Du kannst dabei von vornherein schon deine Wahrscheinlichkeit zu gewinnen, mit der Größe des Pots im Falle eines Gewinns bzw. eines Verlustes vergleichen und weißt, wie du reagieren musst, wenn dein Gegner erhöht.

Dadurch kannst du leicht sehen, ob es sich lohnt, wenn dir noch eine Karte für einen Flush fehlt, die Hand noch bis zum River zu spielen und zu hoffen, diese Karte noch zu treffen. Du siehst also, Fixed Limit ist das Spiel der kühlen, analytischen Mathematiker. Nicht ohne Grund sind dies die besten Fixed-Limit-Spieler, denen du in deiner Karriere begegnen wirst.

Hast du Probleme um große Beträge zu spielen oder Angst davor viel zu verlieren, so kann Fixed Limit auch die richtige Wahl für dich sein. Durch die begrenzten Verluste hast du nicht stets im Hinterkopf, dass du mit jeder Hand, die du spielst, ein kleines Vermögen verlieren könntest. Aus psychologischer Sicht ist Fixed Limit also die Variante für Spieler, die noch mit Angst an jede Hand rangehen.

WELCHE NACHTEILE HAT FIXED LIMIT?

Wie du gesehen hast, ist die Basisstrategie für Fixed Limit leicht zu erlernen. Leider ist dies nur eine Seite der Medaille. Denn während du relativ leicht ins Spiel findest und die ersten Gewinne machst, wird es ein Leben dauern, bis du Fixed Limit wahrlich gemeistert hast. Der Grund dafür sind die Entscheidungen, die in jeder Setzrunde auf dich warten. Durch diese Vielzahl an schweren Entscheidungen wirst du auch viele Fehler machen, die dich wieder zurückwerfen werden. Aber das gute daran ist, dass dich ein Fehler, den du bei Fixed Limit machst, nicht so viel kostet wie ein Fehler in einer anderen Variante.

Ein weiterer Nachteil ist in den begrenzten Setzgrößen zu sehen. Hast du eine gute Hand wie ein Paar Asse, aber auf dem Flop liegen schon zwei Karten in einer Farbe, so läufst du Gefahr, dass einer deiner Gegner nur noch eine Karte dieser Farbe für einen Flush benötigt und er hinterher, wenn diese Karte kommt, die Hand noch gewinnt.

Setzt du jetzt den festen Betrag, kann dein Gegner die Wahrscheinlichkeit berechnen, dass diese Karte noch kommt, und mit seinem möglichen Gewinn vergleichen. Macht er dabei langfristig Gewinn, kann dein Gegner ohne Probleme deinen Einsatz mitgehen, was er bei einem höheren Einsatz von dir vielleicht nicht gekonnt hätte. Du hast also kaum Möglichkeiten, deinen Gegner zum Weglegen zu bringen, weil er durch die fixen Setzgrößen oft die passenden Gewinnchancen zum Mitgehen erhält. Es ist dir also nur schwer möglich, deine gemachte Hand gegen deine Gegner zu verteidigen.

In fast jeder Hand, die gespielt wird, nimmt der Pokeranbieter eine kleine Gebühr, den so genannten Rake. Diese kann sich je nach Limit und Höhe schon bemerkbar auf deinen Gewinn auswirken. Bei Fixed Limit ist diese Gebühr in der Regel höher als bei anderen Varianten. So kann ein mittelmäßiger Spieler, der ohne die Gebühr weder Gewinn noch Verlust machen würde, durch diese doch noch zum Verlierer werden.

Fazit

Du hast nun gesehen, dass sich jede Variante von Texas Hold’em völlig anders spielt und jede ihre eigenen Vor- und Nachteile hat. Die beste Pokervariante gibt es also, objektiv zumindest, nicht.

Lass dich jedoch nicht von dem möglichen Gewinn beeinflussen, sondern spiele die Variante, die dir am meisten Spaß bereitet, denn nur dann investierst du auch freiwillig mehr Zeit in die Theorie, was der Schlüssel zum Erfolg ist.

Informiere dich doch einfach in Strategie-Sektion ein wenig genauer über die einzelnen Varianten und probier einfach mal an einem Spielgeldtisch alle Varianten durch und schaue, was dir liegt und Spaß bereitet. Denn darum sollte es beim Pokern gehen. Und denke daran, dass du auch jederzeit wechseln kannst, wenn du die Lust an einer Variante verloren hast.

 

Kommentare (25)

#1 Indy1701e, 05.08.08 16:50

Also ich finde den Artikel für den Einsteiger echt gut ;)

#2 KingofQueens08, 06.08.08 14:49

Nice!<br /> Sehr schön beschrieben, hier kann man sich leicht als Einsteiger ein Bild davon machen, was einem am besten liegt.<br /> <br /> Bin leider keiner mehr und hatte diesen Artiekl nicht als Grundlage :(<br /> <br /> aber hab wohl glücklicherweise das Richtige gewählt mit Fixed Limit, macht mir sehr viel Spaß.<br /> <br /> Kann jetzt ja anhand von diesem Artikel entscheiden, ob ich zuerst NL oder SnGs probiere...<br /> <br /> <br /> aber an alle Einsteiger:<br /> diesen Artikel solltet ihr am besten als allererstes lesen, bevor ihr euch für eine Variante entschieden habt.<br /> Es ist alles sehr gut geschildert, mit den Vor- und Nachteilen, das bringt euch auf jeden Fall weiter, wenn ihr nicht im Vorraus schon sicher seid, was ihr spielen wollt.<br /> <br /> <br /> Ich kann euch jedenfalls nur zu FL raten, ist einfach das beste ;)))<br /> <br /> hat halt viel mit Mathematik zu tun, das ist meiner Meinung nach der wichtigste Punkt. Aber mir liegts jedenfalls...<br /> es gibt aber auch 1 Million Tabellen, die ihr auswendig lernen könnt, also man muss nicht unbedingt ein Matheass sein.

#3 Adstriker87, 06.08.08 20:49

schöner artikel, gefällt mir!

#4 norenore, 07.08.08 00:09

Hi,<br /> <br /> ich dachte immer, dass bei FL noch ein weiterer Nachteil die im Vergleich zum Gewinn relativ großen Swings sind. Habe allerdings noch nie selbst FL gespielt und weiß nicht, ob das vielleicht nur ein Gerücht ist. Kann mich da jemand aufklären?<br /> <br /> Gruß<br /> David

#5 shaga, 07.08.08 02:32

ich hatte in mathe ne 5 und grinde 3/6 FL, man muss also echt kein großes ass in mathematik sein :D

#6 OnkelHotte, 07.08.08 06:58

Zur Mathematik: Das ist bei FL ja auch keine Zauberei. Alles, was macht braucht, sind die Grundlagen der Stochastik und ein bisschen verständnis bei der Umformung von Gleichungen. Ist letztlich Mittelstufenmathematik mit Grundkurs in Stochastik, in der Tat nix weltbewegendes. Die Gleichungen sehen nur manchmal was schwierig aus, was aber lediglich an der Länge und nicht an der Komplexität liegt.

#7 RandomWalker, 15.08.08 19:20

Hehe, ich hatt Mathe-Leistungskurs und studiere Physik, trotzdem ist mir FL zu kompliziert, um das an mehr Tischen und damit ZEITLICH PROFITABEL zu Spielen.<br /> Außerdem bin ich 100%-tiltsicher, was bei NL (mein Favorit im Echtgeld) und SnG (derzeit mein Favorit beim Playmoney^^) ein sehr großer Vorteil ist. Bei FL reicht das alleine nicht.<br /> FL hat mir aber sehr geholfen mich ins "echte" Cashgame einzufinden und die Angst vor Verlusten abzulegen.<br /> <br /> Whatever, super Artikel! (Kommt für mich zwar leider auch zu spät, aber ich sehe mich zumindest in meinen Gedankengängen zu den drei Varianten bestätigt^^)

#8 KingofQueens08, 16.08.08 11:13

@RandomWalker:<br /> <br /> bist dir ganz sicher, dass du 100% tiltischer bist?? Ich denke, wer so etwas von sich gibt, der ist es sicherlich nicht...<br /> soll jetzt nicht als Angriff gegen dich verstanden werden, aber hattest du schon mal nen richtigen Downswing? Ich glaube, niemand ist 100% tiltsicher, oder bist du ne Maschine?? ;)))<br /> <br /> ich wage mal zu behaupten, dass jeder Fehler macht, wenn er so nen richtig schlimmen Downswing hat, der eine mehr und der andere weniger, aber jedenfalls resultieren aus einem Downswing fast immer Fehler, die man sonst nicht gemacht hätte. Du bist einfach nicht mehr ganz du selbst, wenn du viele Bad Beats nacheinander erlebst, auch wenn du das selber nicht denkst, während du tiltest, aber mit einem Tag Abstand kann muss dann oft sagen, dass man die ein oder andere Hand einfach niemals so gespielt hätte, wenn es die erste in einer Session gewesen wäre, bzw. wenn bisher alles "normal" verlaufen ist in der Session.<br /> <br /> Können ist, wenn man eben nur kleine oder wenige Fehler macht in einer Tilt-Phase, das bringt langfristig das Geld, ich weiß nicht, wie das bei dir ist, aber kann mir beim besten Willen nciht vorstellen, dass du in deiner Pokerkarriere nie tilten wirst, das gehört einfach dazu...

#9 KingofQueens08, 16.08.08 11:16

noch ein Zusatz:<br /> <br /> man kann einen Tilt verhindern, indem man einfach aufhört zu spielen für den Moment, aber meiner Meinung nach muss man zuvor schon mal einen gehabt haben, um dann auch aufhören zu können, bzw. es zu merken, wann man auf tilt ist.

#10 SoWhatTrain, 17.08.08 23:31

Ich werde mir nun sofort einmal das ICM angucken. Spiele zwar lieber NL als SnG, aber so ein Turnierchen hier und da kann schon Spaß machen. Hab vorher noch nichts von diesem Model gehört...

#11 byLon, 19.08.08 04:03

nett nett! werde zusätzlich zum regulären FL + SNG noch einen schnupperkurs SSS machen, mich reizt daran a) dass ich als shortstack verhältnismässig wenig aufs spiel setze b) die bigstacks andersrum genauso denken und c) meine allins daher öfter gecallt werden.<br /> oder nicht?<br /> ist zumindest in SnGs oft der fall dass der bigstack gerne die shorties callt

#12 Hoschii, 27.08.08 16:42

@byLon:<br /> wuerde dem generell schon zustimmen.<br /> Im SnG callt der BS den shorty eigentlich nur wenn er sich eine passable Gewinnchance gegen die Pushingrange des Shortys ausrechnet und ihn auch ein moeglicher Verlust noch mit genuegend Chips in Relation zu den Gegner weiterspielen laesst. ...naja, vielleicht auch mal wenn er den Shorty auf'm Kieker hat. :-)<br /> Im Cashgame wird er den Shorty auch nur callen wenn er sich gegen die Pushingrange des Shorty ausreichend Equity geben kann, wobei er diese bei einem SSS-spieler wohl leichter abschaetzen kann.<br /> Ich glaube jedoch nicht dass man die Shortys "nur" leichtsinnig callt, weil man sie ja eh nicht als Gefahr wahrnimmt.<br /> Hatte ich bisher zumindest nicht so das Gefuehl. Falls doch, umso besser fuer den Shorty an diesem Tisch. :-)

#13 Raggamann, 13.09.08 04:16

"Zu guter Letzt wäre da noch der finanzielle Aspekt eines Sit and Gos. Du machst verhältnismäßig mehr Gewinn, als in allen anderen Varianten. Kaufst du dich beispielsweise für $10 ein, kannst du durch einen Sieg in einem solchen SnG $50 gewinnen. So schnell wirst du in einem Cashgame deinen Einsatz nicht verfünffachen können!"<br /> - ist doch unsinn, langfristig landet man so oft auf schlechteren plätzen (auch ohne überhaupt was zu gewinnen), dass man so nicht rechnen kann. ich hab auch schonmal 5 stacks in 40 minuten cashgame gewonnen, klappt nur leider auch nicht jedesmal.<br /> ich würde also nicht sagen, dass man mehr gewinne als in anderen varianten macht<br />

#14 AEKFC, 02.12.08 06:45

Also zu denn SnG sag Ich mal spielt 200 , 3$ Tische und wenn Ihr soviel gewonnen habt das Ihr nach einem monat + - null seit dann rechnet mal wie lange es dauert in die nächste Stufe zu steigen.<br /> <br /> SnG ab 10$ ja alles andere zeitverschwendung!!!!!!!!!!!!<br /> ( nur zur Übung)

#15 AdmiralZwieback, 21.02.09 01:39

@14 <br /> #2

#16 notwhatuthink, 21.08.09 02:20

SSS - ich kann dazu nur sagen probiert es auf verschiedenen Plattformen aus! Die Spielstärke der Gegner variiert erheblich!<br /> <br /> Hab es mit SNGs ähnlich erlebt. Bei einem Anbieter z.B. finde ich die Low-Limit SNGs sehr schwierig zu schlagen. Das hab ich bei einem anderen Anbieter ganz anders erlebt. Wiederum woanders klappt es dann mit SSS und Cash-Game...

#17 whuat, 22.08.09 18:23

Super Artikel nur bei mir leider auch zuspät, hatte mit Fixed-Limit angefangen und habe dann mal SnGs ausprobiert und hab daran defenitiv mehr Spass...

#18 Johannimus, 20.10.09 23:26

Klasse Artikel für jeden Anfänger.<br /> Ich hatte zwar von Anfang an geahnt, dass S&Gs am meisten Spaß machen, denn mal ehrlich: Geld verdienen ist ja schön und gut, aber in keiner anderen Variante kann man sich auch mal über ein gewonnenes Tunier freuen. Irgendwie sind MTTs und S&Gs daher sportlicher ;)<br /> Und wenn man verliert, kann man sich ja auf den olympischen Gedanken berufen :)

#19 Th0m4sBC, 20.11.09 12:30

Super Artikel. Für Anfänger wirklich 1A...allerdings würde ich das mit dem Spielgeldtisch nicht erwähnen Leute spielen an Spielgeldtischen nicht gleich wie wenn Sie selbst Geld eingezahlt haben. Das Spiel an Spielgeldtischen ist genau dazu gut zu lernen, wie Poker läuft --> was schlägt was. Was ist der Mindesteinsatz etc.

#20 Kingmurder, 26.08.10 22:55

Schöner Artikel........

#21 michaelknight31, 14.11.11 13:36

Nützlicher Artikel für Einsteiger, da er eine gute Übersicht über die verschiedenen Varianten bietet.

#22 BokiAs, 29.04.13 03:40

Toller Artikel!!! Ich war zunächst immer der festen Meinung, dass NL für mich die beste Variante darstellt. Nachdem ich mir den Artikel durchgelesen habe, musste ich meine Meinung ändern. Für mich als Einsteiger ist sicherlich die FL-Varinate nun die bessere, weil die möglichen Verluste überschaubar sind & das Spiel mehr kalkulierbar ist, als bei den anderen Varianten.

#23 Kraese, 08.05.13 12:40

schade, dass bei SnG´s nicht wirklich unterteilt wird. Es macht einen riesen unterschied MTTßs, SNG´s oder HU zu spielen.... mir halt der artikel also nicht geholfen. zu oberflächlich

#24 83karak83, 06.04.14 10:44

Also ich finde den Artikel für den Einsteiger echt gut ;)

#25 Panamasatanananas1988, 25.04.14 05:09

@23: Ist ja auch für Einsteiger geschrieben. Natürlich hätte man gleich noch mit Full-Ring, 6-max, Normal vs. Turbo vs. Hyper oder normalstackt mit deepstackt, No-Limit / Pot-Limit etc. pp alles beschreiben können, was es gibt, aber dann wäre das hier schlichtweg zu unübersichtlich geworden. Für den absoluten Anfänger ist der Artikel nach wie vor gut und informativ.