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StrategiePoker-Basics

Grundlagen: Position

Poker ist ein Spiel unvollständiger Informationen. Jede Information, die du bekommen kannst, ist daher sehr wertvoll. Je mehr Spieler vor dir agieren, desto mehr Informationen besitzt du. Deine Position am Tisch besagt, zu welchem Zeitpunkt du eine Entscheidung treffen musst.

Die absolute Position bezeichnet deine Position in Abhängigkeit vom Button. Du sitzt in UTG, MP, CO am Button oder den Blinds. Wirklich relevant ist aber die relative Position. Sie bezeichnet deine Position in Bezug auf andere aktive Spieler in einer Hand.

Es gibt drei relative Positionen: In Position, out of Position, Sandwich

Hast du am Flop nur noch einen Gegner (Heads-up), gibt es zwei Optionen:

  • Du spielst in Position (IP): Das bedeutet, dass du zuletzt agieren darfst.
  • Du spielst out of Position (OOP). Du bist der erste, der eine Entscheidung treffen muss.

Die Position wird anhand der Setzreihenfolge ab dem Flop ermittelt. Der Small Blind spielt immer out of Position, auch wenn er vor dem Flop als Vorletzter agieren darf.

Hast du am Flop jedoch mehrere Gegner, so spricht man von einem Multiway-Pot. Hier kannst du zwischen zwei Spielern sitzen. Das nennt man Sandwich-Position. Solltest du dich postflop im Sandwich befinden, kannst du niemals die letzte Aktion haben.

SB Muss als Erster agieren, ist also OOP.
BB Sitzt im Sandwich und hat Position auf SB.
BU Darf als Letzter agieren, ist also IP. Hat Position auf BB.

In Position ist besser als out of Position

Dein Ziel ist es, möglichst viele Hände in Position zu spielen. Denn dadurch kannst du mit einem Informationsvorteil auf jeder Street (Flop, Turn und River) die letzte Entscheidung treffen.

Spielst du am Button, hast du immer Position. Du wirst in jedem Fall zuletzt agieren. Darum ist der Button auch der beste Platz am Tisch.

Der schlechteste Platz ist der Small Blind. Preflop darf er zwar als Vorletzter eine Entscheidung treffen, postflop hingegen ist er immer zuerst an der Reihe.

In den anderen Positionen sind alle Möglichkeiten denkbar. Wenn noch viele Gegner hinter dir agieren können, ist die Gefahr größer, postflop out of Position spielen zu müssen. Der Cutoff ist demnach der zweitbeste Platz am Tisch, denn nur der Button kann postflop noch nach dir agieren. Je früher deine Position, desto höher die Wahrscheinlichkeit, nach dem Flop OOP spielen zu müssen.

Hast du nach dem Flop Position, müssen deine Gegner an jeder Street vor dir agieren. Du hast also immer den Informationsvorteil zu wissen, ob sie gecheckt oder gebettet haben. Deine Gegner hingegen wissen nicht, was du auf einen Check machst. Du hast dann die Kontrolle in der Hand. Du kannst entweder setzen oder aber checken und damit die Entscheidung treffen, die nächste Karte umsonst zu sehen - dir eine Freecard zu nehmen.

In Position kannst du mehr Hände spielen

Es gibt zwei wesentliche Faktoren, die die Auswahl deiner Starthände beeinflussen:

  • Die Chance, dass hinter dir ein Spieler eine starke Hand hat.
  • Die Chance, dass du ab dem Flop Position hast.

Je später deine Position ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer starken Hand nach dir. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du postflop Position hast. Es gilt daher:

Wichtig:
Je näher du am Button sitzt, desto mehr Hände kannst du spielen.

Eine Ausnahme ist dabei der Small Blind, denn in diesem Fall stehen beide Faktoren im Konflikt. Der SB agiert preflop als Vorletzter. Damit ist die Chance gering, dass hinter ihm jemand eine starke Hand hat. Postflop ist der Small Blind aber immer OOP.

Daher gilt für den Small Blind: Du kannst mehr Hände spielen als beispielsweise in früher Position, aber deutlich weniger Hände als am Button.

Du möchtest häufig Position auf schwache Spieler haben

Die relative Position bezieht sich auf deine aktiven Gegner am Tisch. Idealerweise möchtest du gegen schwache Spieler (Fische) spielen und auf diese Position haben.

Je näher du links von einem Spieler sitzt, desto häufiger hast du postflop Position auf ihn. Je näher du rechts von einem Spieler sitzt, desto häufiger musst du out of Position spielen. Daher ist es dein Ziel, möglichst nah zur Linken eines schwachen Spielers zu sitzen. Idealerweise direkt links neben ihm.

Zusammenfassung

Position bestimmt, wer zuerst agieren muss und wer zuletzt agieren darf.

Es gibt drei relative Positionen, die die Setzreihenfolge ab dem Flop bestimmen:

  • In Position (IP): Du darfst ab dem Flop als Letzter agieren.
  • Out of Position (OOP): Du musst als Erster agieren
  • Sandwich: Du sitzt zwischen zwei Gegnern. Gegen den einen bist du IP und gegen den anderen OOP.

Aufgrund des Informationsvorteils ist es besser, in Position zu spielen als out of Position. Daher kannst du in Position mehr Starthände spielen. Hast du einen schwachen Spieler am Tisch, möchtest du möglichst zu seiner Linken sitzen, da du so meistens Position auf ihn hast.

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Diskussion
 

Kommentare (12)

#1 Shaggx, 10.05.13 18:37

First :D

#2 Snatch11, 16.05.13 13:07

Der Artikel ist, wie das dazugehörige Video, super erklärt und verständlich.

#3 lnternet, 21.05.13 12:36

Gute zum Auffrischen der Grundlagen.

#4 moneymanni11, 06.06.13 22:04

Sehr einprägsame Bilder =) Finde ich gut. Auch sonst ein sehr guter Artikel.

#5 Fausipoker, 04.07.13 17:10

Nice! <br /> Finds gut, dass man nach jeder Lektion kurz Quizen kann um zu sehen ob man alles verstanden hat!<br /> Gut und eindeutig erklärt!

#6 swaaa, 31.07.13 09:29

Ist mit relativer Position hier der Sandwich Seat gemeint, der Position auf den SB hat?<br /> <br /> Dachte immer, dass relative Position meint, dass man pre zuletzt callt und somit den Positionsvorteil, da alle zum cBettor checken und ich damit als Letzter agiere.

#7 OmgAAces, 13.08.14 16:34

Well eine :-P

#8 Snatch11, 10.09.14 07:12

BU: Darf als Letzter agieren, ist also IP. Hat Position auf BB.<br /> <br /> Müsste das nicht korrekt heißen "Hat Position auf BB und SB?

#9 knolle22, 21.04.15 11:00

Den Satz verstehe ich nicht ganz: <br /> "Je später deine Position ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer starken Hand nach dir."<br /> Sowohl zwei Gegner vor, als auch nach mir können doch mit der gleichen Wahrscheinlichkeit AA und KK halten. <br /> Und falls es darauf bezogen sein sollte, dass schwächere Hände vor mir regelmäßig gefoldet würden und nur starke Hände den Flop sehen: Auf den unteren Limits gehen doch auch relativ schwache Hände oft mit.<br /> Könnte mir das vllt. einer kurz erklären ?

#10 Kleeblatt, 18.06.15 23:23

@knolle22: Tja....und gerade DAS gilt es dann während des Spiels herauszufinden, ob die ganzen Spieler vor dir wirklich starke Karten haben. :D Der Satz macht so schon Sinn. Es gelten ja nicht die Wertigkeiten allein der Startkarten, sondern viel mehr, wie du sie einsetzt. Und da hast du in später Position einfach den Vorteil, dass du schon sehen kannst, was der Großteil an Spielern vor dir macht. Lies hier ein wenig weiter und spiel vor allem (aber bitte noch NICHT mit Echtgeld!!!) und du wirst es selbst merken ;)

#11 saggzz, 19.06.15 18:58

@Kleeblatt, das mit dem "Nicht mit Echtgeld" ist halt so eine Sache! Bei Spielgeld gibt es übermäßig viele "Maniacs", es geht ja um nichts und da kann man gegen die Langeweile auch mal 7-2 o in UTG1 All-in pushen! Je höher die Einsätze um so verantwortungsvoller wird das Spiel. Ist jedenfalls meine Erfahrung!

#12 BigBrother76, 09.08.16 02:22

Also bei den Kommemtaren für diesen Beitrag habe ich zur Zeit Position (IP)! Fragt sich nur wann es an der Zeit ist das ich im Sandwich verschwinde.