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StrategieFixed Limit

How to avoid major Mistakes Teil 2

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How to avoid major Mistakes Teil 2

von firsttsunami

Wenn man von major Mistakes spricht, dann meint man damit schwerwiegende und kostspielige Fehler. Aufgrund eingehender Gedanken und Beobachtungen in den Beispielhandforen sind wieder drei dieser "groben Schnitzer" zusammengekommen.

Hier ist nicht nur die Schwere der Fehler sondern natürlich auch die Häufigkeit berücksichtigt. Wenn sich einer dieser Fehler in deinem Spiel wiederfindet, dann versuch, diesen so schnell wie möglich abzustellen.

FEHLER 1: ÜBERBEWERTUNG VON STATS BEI GERINGER SAMPLESIZE
Statistiken, die durch Software wie den PokerStrategy.com Elephant am Tisch ausgegeben werden, sind wichtig und helfen dir, den Gegner einzuschätzen und Aussagen über sein Verhalten zu treffen.

  • Spielt er aggressiv / passiv (AF)?
  • Weichen seine Stats sehr stark vom "Optimum" ab und ist er deswegen unreasonable (unvernünftig)?
    • Wie oft geht er zum Showdown?
    • Spielt er nur Hände hoher Qualität oder auch schwache Hände?
Bei der Verwendung der Statistiken ist aber Vorsicht geboten. Die Genauigkeit und demnach die Aussagekraft hängt nämlich maßgeblich ab von der Anzahl an Händen, die du vom Gegner gesammelt hast. Je weniger Hände zur Verfügung stehen, desto größer ist die Abweichung vom tatsächlichen Wert.

Über das Maß der Abweichung hat JollyRoger sich im folgenden Thread den Kopf zerbrochen: Ab wie vielen Händen werden Stats aussagekräftig?!

Der VPIP ist schon nach relativ wenig Händen aussagekräftig, weil es ja nur darum geht, ob man preflop Geld investiert oder nicht. Der Bereich des VPIP nach 100 Händen bei realen 30% VPIP kann gemäß den Analysen von JollyRoger trotzdem zwischen 30-39% liegen.

Die Aussagekraft vom AF in Abhängigkeit der Handanzahl ist noch nicht genau erforscht, aber ein sehr wichtiger Wert ist der "Went to Showdown". Von diesem Wert hängen nämlich zwei sehr bedeutende Fragen ab:

  • Mit welcher Range kannst du am River valuebetten (wie loose / wie tight)?
  • Kann dein Gegner bessere Hände folden und lohnt es sich deswegen...
    • ... zu bluffen?
    • ... einen Draw aggressiv zu spielen?
Wie groß kann denn die Abweichung sein?
Gemäß dem oben genannten Thread hast du bei einem realen WTSD von 34 auf 125 Hände zu 96%iger Genauigkeit einen Bereich von 17 - 52. Reicht einem schon 68%ige Genauigkeit, so varriert der WTSD noch zwischen 25 und 43.

Für dein Spiel würde das bedeuten, dass du gegen einen Spieler mit etwas über 25 WTSD jede Bluffmöglichkeit nutzen solltest und gegen 43 WTSD deine Draws passiv spielen solttest und es dann auch nicht zu empfehlen ist, großartig zu bluffen.

Erst ab einer Handanzahl von ungefähr 2000 Händen ist die Abweichung mit +- 3% nur noch relativ gering. Du brauchst also ganz schön viele Hände vom Gegner!

Was genau ist mit Überbewertung und Falschinterpretation gemeint?

Beispiel 1:


Preflop: Hero is SB with 6, 7
4 folds, Hero raises.

Laut Openraisingchart musst du diese Hand ja eigentlich folden. Du hast aber 60 Hände auf den Gegner gesammelt und er hat dort bei dem Wert "Foldet Big Blind to Steal" 80%. Er hat also bisher viel zu selten seinen BB verteidigt. Je häufiger der Gegner foldet, umso looser kannst du werden mit deinen Openraises im Small Blind. Wenn du von diesem Wert ausgehst, kannst du durchaus auch mit 67o openraisen.

Du solltest aber bedenken, dass du an einem 6-max-Tisch sitzt und der Gegner nur jede 6. Hand im Big Blind sitzt. Du hast also nur 10 Hände von ihm (60/6), in denen er im Big Blind war. Und bei diesen 10 Händen gab es nicht immer ein Stealraise. Es kann ja auch vor dem CO geraist worden sein oder jemand hat vorher gelimpt oder es haben alle gefoldet. Die 80% setzen sich dann oft nur aus 5 Händen zusammen, so dass die Anzeige lauten würde: Foldet Big Blind to Steal 80% (4/5)

Aus diesen 5 Händen kann man einfach keine signifikanten Aussagen treffen. Du darfst diesem Wert also nicht viel Glauben schenken und solltest erst einmal nach gewöhnlichen Standards spielen.

Beispiel 2:

Preflop: Hero is BB with Q, 9
MP2 folds, MP3 raises, 3 folds, Hero calls.

Flop: (4.40 SB) J, T, 6 (2 players)
Hero checks, MP3 bets, Hero calls.

In diesem Beispiel hast du Q9 im Big Blind gegen ein MP3-Openraise verteidigt. Du triffst nun einen open-ended Straightdraw und hast mit der Q noch eine Overcard.

Du hast 90 Hände vom Gegner gesammelt und kommst zu folgenden Stats: (35/27/2.8/44)

Laut diesen Stats ist der Gegner ein sehr aggressiver LAG. Gegen so einen Gegner, der sehr aggressiv ist und mit 44 WTSD auch kaum bessere Hände foldet, mit Ace high und K high sehr loose downcallt, ist es in diesem Spot richtig, seinen Draw passiv zu spielen.

Die Anzahl der Hände ist aber so gering, dass sich hinter dem mutmaßlichen LAG auch ein TAG verbergen kann, der momentan einfach nur gut trifft. Du solltest deinen Draw deswegen aggressiv spielen und die Chance wahrnehmen, dass der Gegner im Laufe der Hand ein Pocketpair wie 44, 55, 77, 88 weglegt oder eine Hand wie K9s, A7s, A8s A9s, A8o, A9o.

Solange diese Stats also nicht durch mehrere hundert Hände bekräftigt sind, solltest du nicht von deinen Standards abweichen.

Kann ich diese Behauptungen selber überprüfen?
Wenn du dem Elephant, Pokertracker oder Hold'em Manager statistische Werte über die Gegner aufzeichnest und zudem mehrere Datenbanken hast, dann versuch, in den beiden Datenbanken jeweils den gleichen Gegner zu identifizieren, und du wirst sehen, was für immense Abweichungen durch verschiedene Aufzeichnungen möglich sind.

Fazit: Es kann also gefährlich sein, Stats bei kleiner Samplesize überzubewerten. Man sollte, wie auch im Thread von Jolly Roger empfohlen wird, lieber das gegnerische Verhalten am Tisch beobachten und daraus Informationen ziehen und die tats als zusätzliche aber nicht einzige Information unter Berücksichtigung der Samplesize einbeziehen.

Ist die Samplesize hingegen groß, so sind die Stats ein wichiger Indikator, um bei marginalen Situationen die richtige Entscheidung zu treffen.

FEHLER 2: BLINDE TURNBETS GEGEN PASSIVE GEGNER
Viele Spieler besitzen die Eigenschaft, dass sie mit der Initiative gegen einen passiven Spieler mit hohem Went to Showdown den Turn immer erneut betten.

Wenn wir von einem passiven Spieler reden, dann meinen wir wirklich eine Callingstation die...
  • ... starke Hände auch passiv spielt.
  • ... selten bis nie blufft.
  • .. illegitime Hände zum Showdown bringt durch den hohen WTSD.
Die Stats eines solchen Gegners könnten so aussehen: 40/03/0,5/46

Im Poker muss man sich optimal an den Gegner anpassen. Weil der Gegner sich passiv verhält, zeigt das bei ihm ja keine Schwäche. Wenn du dich durch die passive Spielweise zur Aggression animieren lässt, dann machst du den gleichen Fehler, den ein Maniac macht, wenn er out of Position 3x bluffbettet und du ihm nach 3 Calls Ace high zeigst und den Showdown gewinnst.

Es soll keineswegs die Empfehlung ankommen, dass du dich nach einem Call von einem passiven Spieler immer gleich hinten sehen solltest und selbst zur Callingstation werden musst. Darum geht es nicht.

Es geht vielmehr darum, dass du deine Aggression sinnvoll einsetzt und in den passenden Situationen, in denen kaum eine bessere Hand foldet und du selbst Showdownvalue hast, lieber den Turn checkst und ggf. in Position die Freecard dankend annimmst. Nämlich nur so kannst du die Fehler deines Gegners am besten exploiten. Du spielst auch passiv und nimmst Freecards und free Showdowns an und bewirkst damit, dass er mit seinen made Hands keinen Value extrahiert.

Beispiel 1:

Preflop: Hero is BB with K, Q
4 folds, SB calls, Hero raises, SB calls.

Flop: (4.00 SB) A, 7, 4 (2 players)
SB checks, Hero bets, SB calls.

Turn: (3.00 BB) T (2 players)
SB checks, Hero checks.

River: (3.00 BB) 4 (2 players)
SB checks, Hero checks.

Final Pot: 3.00 BB

SB shows K7

Hier hast du eine klassische Situation. Die Callingstation limpt im SB und du raist mit KQ. Du verfehlst das Board, machst eine Continuationbet und die Callingstation callt die Bet.

Am Turn erhältst du einen Gutshot und hast weiterhin K high. Du bist zwar manchmal noch vorne, aber eine Bet am Turn ist nicht gut. Ein Pair wird so ein Spieler im Leben nicht aufgeben und wenn er doch mal mit einer starken Hand checkraist, dann verpasst du deine Chance, die Straight zu treffen.

Wenn der Gegner selbst nicht getroffen hat, hast du die beste Highcard mit bestem Kicker und du kannst auf eine Riverbet auch einen guten Fold machen.

Der Gegner hat oft maximal 6 Outs gegen dich. Der Pot ist aber klein und dir kann keine Overcard gefährlich werden. Du investierst 1 BB in einen 3 BB-Pot. Das sind 25% Investment, um 6 Outs mit einer Equity von 13% zum Folden zu bringen. Das kann man sich in dieser Situation sparen.

Hier ist ein Check also deutlich besser als eine Bet, da du auf eine Riverbet vom Gegner auch einen guten Fold machen kannst.

Beispiel 2:

Preflop: Hero is BU with Q, J
2 folds, CO calls, Hero raises, 2 folds, CO calls.

Flop: (5.40 SB) 8, 9, 3 (2 players)
CO checks, Hero bets, CO calls.

Turn: (3.70 BB) K (2 players)
CO checks, Hero checks.

River: (3.70 BB) 2 (2 players)
CO checks, Hero checks.

Final Pot: 3.70 BB

CO shows J9

Hier hast du eine ähnliche Situation. Die Callingstation spielt check/call und am Turn kommt ein König. Du hast einen Gutshot und oft sind deine Outs auf die Q und den J auch noch gut.

Du wirst mit einer Turnbet aber wieder keine bessere Hand zum Folden bringen. K high hat getroffen. Ace high foldet so ein Gegner sowieso nicht und Hände wie QT haben auch einen Gutshot und damit sieht er auch den River. Du solltest auch hier dankend die Freecard annehmen und dir am River unimproved auch den free Showdown nehmen.

Fazit: Man sollte seine Aggression gegen passive Spieler mit Bedacht einsetzen und wenn man eine gute Highcard und Showdownvalue hat, sollte man das passive Spiel lieber durch selbiges Verhalten exploiten und nicht durch blinde Continuationbets am Turn.

FEHLER 3: SCHLECHTE FOLDS AM TURN MIT ACE HIGH
Viele Spieler sind sich nicht bewusst, wie viel Showdownvalue sie mit Ace high wirklich haben. Am Turn wird Ace high unimproved gefoldet, obwohl man laut Equity noch einen einfachen Call hat.

Beispiel:

Preflop: Hero is BU with A, T
3 folds, Hero raises, SB 3-bets, BB folds, Hero calls.

Flop: (7.00 SB) 9, 9, 4 (2 players)
SB bets, Hero calls.

Turn: (4.50 BB) Q (2 players)
SB bets, Hero folds.

Der Pot ist am Turn 5,5 BB groß. Du zahlst noch 2 BB bis zum Showdown. Es gilt:

EV(Calldown im worst Case) > 0 , wenn EQ > Verlust / (Gewinn + Verlust)

Worst Case = Der Gegner spielt am River smart und du bekommst keine Bet mehr von einer schlechteren Hand.

Daraus folgt, dass dein Gewinn also maximal der Pot wäre mit einer Größe von 5,5 BB. Wenn du verlierst, betragen die Kosten: Kosten = Verlust ab dem Turn = 2 BB. Daraus ergibt sich:

EV(Calldown worst Case) > 0, wenn EQ > 2 / (5,5 + 2) = 26%

Spielt der Gegner den River perfekt, reichen also mindestens 26% EQ für einen Calldown. Du nimmst als Grundlage eine relativ plausible 3-Betting-Range aus dem Small Blind: 55+, A6s+, KTs+, A8o+, KJo+

Da nach einer Preflop-3-Bet aus dem SB oft bet Flop und bet Turn vom Aggressor als fixed Betting-Sequence gespielt wird, kannst du davon ausgehen, dass die Bet am Turn die Range vom Gegner nicht beeinflusst hat.

Ergebnis:

Board: 9s 4s 9h Qd
Dead:

equity win tie pots won pots tied
Hand 0: 69.485% 61.86% 07.63% 3892 480.00 { 55+, A6s+, KTs+, A8o+, KJo+ }
Hand 1: 30.515% 22.89% 07.63% 1440 480.00 { AsTh }

Obwohl am Turn eine Bildkarte kommt, die der Gegner gut halten könnte mit AQ KQ, hast du trotzdem noch 30% Equity und somit einen Call.

Angenommen am Turn kommt eine 2

Board: 9s 4s 9h 2d
Dead:
equity win tie pots won pots tied
Hand 0: 61.081% 55.73% 05.35% 3752 360.00 { 55+, A6s+, KTs+, A8o+, KJo+ }
Hand 1: 38.919% 33.57% 05.35% 2260 360.00 { AsTh }

Hier hast du sogar beeindruckende 40% Equity. Grade bei totalen Blanks wie der 2 ist ein Fold am Turn also ein sehr grober Fehler.

Angenommen am Turn kommt ein K

Board: 9s 4s 9h Kd
Dead:
equity win tie pots won pots tied
Hand 0: 78.113% 69.81% 08.30% 4239 504.00 { 55+, A6s+, KTs+, A8o+, KJo+ }
Hand 1: 21.887% 13.59% 08.30% 825 504.00 { AsTh }

Der König ist die einzige Karte, bei der du deine Hand aufgeben musst. Bei allen anderen Karten hast du einen ausnahmslosen Call.

Genauere Informationen zu diesem Thema findest du im Platin-Artikel: Heads-up am Flop OOP: C/C Flop ohne Initiative - Mit Showdownvalue

Fazit: Auch wenn man mit Ace high kein Paar getroffen hat, kann man bei loosen Ranges (3-Bet-Situation - Stealposition CO/BU vs. SB/BB) auch, ohne seine Hand verbessert zu haben, ambitioniert sein, den Showdown zu sehen. Das liegt daran, dass der Gegner genug Hände hält, die schlechter sind und das Board auch verfehlt haben.
 

Kommentare (10)

#1 fylipp, 20.05.08 14:04

sehr schöner Artikel

#2 Nizi, 20.05.08 15:27

zu FEHLER 3: Ich glaube, daß die 3-betting-Range des Gegners noch mehr betont werden sollte, da grade auf den unteren Limits viele Spieler nur starke Asse 3-betten (und Pairs). Nimmt man KJs,KTs,KJo aus seiner 3betting Range liegt die EQ bei 11% mit der Q am Turn und 21% bei weiteren lowcards. Man sollte sich also sicher sein daß der gegner in der Lage ist starke Kings zu 3-betten.

#3 Zinsch, 20.05.08 17:27

Also ich steale 76o fast als Default momentan. Ist das zu loose?<br /> <br /> Was uns bei der ATo-Hand vor allem viel Equity verschafft, sind schwächere Asse, die er hier zuhauf in seiner Range hat und die bei den Equity-Analysen weggelassen wurden (A2s+, A5o+). Da kann man imo ruhig noch ein bisschen runter gehen.

#4 firsttsunami, 20.05.08 18:39

#2<br /> <br /> KJ KQ KTs hier zu 3betten BU vs SB ist eigentlich ziemlich Standard und ab 2/4+ gängige Praxis.

#5 OnkelHotte, 21.05.08 07:29

@zinsch: ich steale 76o auch, um ehrlich zu sein, hat halt ne nette playability, aber obs wirklich +EV ist, weiss ich nicht. Man hat ja leider nur mini samplesizes von 76o im SB 1st in:)

#6 fmo01, 22.05.08 07:09

Super Artikel, vielen Dank<br /> mach weiter so

#7 onglmischa, 22.05.08 09:33

frage zu fehler 2: wie geht man grundsätzlich vor, wenn man OoP ist?

#8 firsttsunami, 22.05.08 20:06

#7<br /> <br /> Auch checken. Das Prinzip ist das gleiche. Die Gegner geben mit fast jeder Madehand eine Freecard, außer mit einem Monster und betten normal eh nur mit besseren Händen, so dass man bei 1:4 mit KQ und praktisch nur einem Gutshot folden kann wenn wir checken und so ein ultrapassiver bettet den Turn.

#9 HamburgmeinePerle, 27.05.09 17:26

schöner Artikel!<br /> <br /> Zu Fehler 2:<br /> Die Callingstations, die ich erlebe, sind meistens solche "Ich bette, wenn du checkst"-Fische. Wenn man selber bettet callen sie alles runter, jedes PP, jeden Gutshot und was weiß ich was noch alles, aber wenn man eben selber Schwäche zeigt, dann betten sie oft zumindest an der nachfolgenden Street.<br /> <br /> Ich finde deine gewählten Hände zwar okay, aber nicht so eindeutig. Wenn ich in Hand 2 zB. Ahigh hab, dann bette ich den Turn nochmal for FreeSD, wenn ich nicht GANZ SICHER WEISS, dass ich am River folden kann auf ne bet. Aber auch mit Qhigh könnten wir noch durchaus vorne sein, weil die draws, die er calln könnte halt kein A oder Khigh beinhalten.<br /> Es sind einfach so viele draws möglich, von denen wir am turn noch ne bet bekommen, wenn wir setzen, da fände ich speziell mit Ahigh ne bet for freeSD gegen die meisten Callingstations gut.<br /> <br /> <br /> Wie gesagt, dein Beispiel mit Qhigh ist okay, zumal du die Reads ja auch aufgeführt hast, aber die meisten Callingstations bluffen eben schon ganz gerne durch ne bet, wenn jemand schwäche zeigt imo.<br /> <br /> Deshalb find ich dieses Beispiel nicht ganz so eindeutig, manchmal callt halt auch so einer einfach any2 am turn^^.<br /> <br /> <br /> <br /> Aber insgesamt mal wieder ein lehrreicher Artikel, nice.

#10 firsttsunami, 29.05.09 07:34

Man kann mit QJ auch durchaus for free Showdown betten. Ich bin in dem Beispiel davon ausgegangen, dass man auf eine Riverbet gut folden kann. Wenn das nicht der Fall ist, finde ich Bet auch besser. Man sollte hier halt variieren und natürlich auch mal betten. Gerade gegen eine Station die am Flop alles callt. Ist knapp :-)