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StrategieNo-Limit BSS

No Tilt Teil 1

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No Tilt Teil 1

von MiiWiin

Eigentlich wissen es alle, doch wirklich wahrhaben will es keiner: Tilt ist eines der größten Probleme eines jeden Pokerspielers und hat vielen eine mögliche Karriere auf höheren Limits verbaut. Wir wollen heute Möglichkeiten durchgehen, diesem Phänomen vorzubeugen, und zwar auf eine praktische Weise.

Ich möchte dieses Thema in zwei Teilen behandeln. Heute werden wir über Ursprung, Problematik und Wirkungsweisen des Tilts reden. Wir werden sehen, wie man sich auf eine Session vorbereitet, wie man im Vorfeld und während der Session Sicherheit erlangt und wie wichtig die Tableselection sowie die Anzahl der Tische ist.

Nächste Woche spreche ich die „Down-Regel“ an. Wir werden vorbeugende Maßnahmen des Bankroll-Managements bewerten und auf weitere Aspekte eingehen, mit denen wir einem Tilt vorbeugen können.

Hinweis: In der Psychologiesektion findet ihr übrigens eine fünfteilige Artikelserie zum Thema Tilt vom psychologischen Berater und Dozenten Robert Langer: zur Psychologiesektion

URSPRUNG

Warum tilten wir überhaupt? Schuld daran ist die Varianz und dass wir für ein eigentlich gutes Spiel an den Tischen kurzfristig nicht ausbezahlt werden. Zum Thema Varianz sowie Down- und Upswings gibt es viele mathematische Ansätze, die wir nicht erläutern wollen.

Über das Thema, warum wir überhaupt tilten und welche emotionalen Beweggründe dort mit hinein spielen, gibt es eine aktuelle Videoserie, die ich jedem ans Herz legen möchte. Deswegen werden wir diese Themen außen vor lassen und uns nur darauf konzentrieren, was wir neben der Grundeinstellung grundsätzlich tun können, um einer möglichen Tiltgefahr vorzubeugen.

PROBLEMATIK

Warum ist der Tilt eines der Hauptprobleme eines Pokerspielers? Was nützt es denn, wenn wir der Meinung sind gutes Poker zu spielen, ein gutes Preflop- sowie Postflopspiel besitzen und an den richtigen Stellen Valuebets ansetzen können, dafür aber in unnötigen Situationen die Stacks rausblasen. Die meisten werden diese Erfahrung schon gemacht haben und nach einer Session die Hände über den Kopf schlagen: „Was habe ich da nur veranstaltet…!?“

Gerade diese unnötigen Stackverluste treffen uns hart. Der Ärger darüber, getiltet zu haben, verleitet einem manchmal noch zu größerem Tilt. Jetzt ist es ja auch egal.

WIRKUNGSWEISEN

Wie macht sich Tilt bemerkbar? Einige werden etwas passiver, andere aggressiver. Manche werden zum Maniac und Bluffer, andere zur Callingstation und zum Showdown-Junkie. Offensichtlich sollte sein, dass nichts davon gut ist.

Jede Abweichung zu unserem A-Game verschlechtert unsere Winrate. Wir begeben uns in ungewohnte Situationen und können diese nicht profitabel spielen. Zudem leidet natürlich die Konzentration, wir schauen vermehrt auf unsere Karten als auf unsere Gegner und neigen in den meisten Fällen dazu, unsere Hände zu overplayen.

Unser Ziel muss es also sein, solch eine Situation mit allen Mittel zu vermeiden!

VORBEREITUNG

Schon die Vorbereitung auf eine Session ist mehr als wichtig. Häufig lese ich, wie Spieler unmotiviert in eine Session gehen oder mit der Einstellung, dass sie ohnehin verlieren werden. Einfach den Hand-Converter anstellen, die Bad Beats einsammeln, danach ins Forum stellen und sich darüber beschweren, was sie doch für Pechvögel seien, dass Poker ohnehin nur ein reines Glücksspiel oder gar dass die Seite XXX „rigged“ sei.

Wenn ich mit solch einem miesen Gefühl in eine Session starten würde, erginge es mir wohl ähnlich. Wo sollen denn auch der Mut, die Sicherheit und das Vertrauen ins eigene Spiel herkommen, wenn man buchstäblich auf Suckouts wartet, nur um sich selber zu beweisen, wie schlecht das doch alles läuft?

Man wartet nur darauf, den ersten Stack zu verlieren und ist sich dann beinahe sicher, dass noch weitere folgen werden. Und was ist das schlimme an dieser Einstellung? Man startet quasi schon in einem Tilt-Gemütszustand in eine Session!

Was kann man also dagegen tun? Viele fragen sich, ob es sinnvoll ist, öfter mal eine Pause einzulegen, wenn es nicht läuft. Die Antwort ist recht einfach: Jein!

Wenn ihr der Meinung seid, gut zu spielen und euch von den Ergebnissen nicht beeinflussen zu lassen, solltet ihr weiterspielen. Swings gehören nun mal dazu und müssen von einem guten Spieler bewältigt werden. Sich hinzusetzen und zu warten „bis das Down vorbei ist“, kann aus rationaler Sicht sicherlich nicht empfohlen werden.

Sollte allerdings Tilt-Gefahr herrschen, und zwar schon so, dass ihr euch mit einer miesen Laune an die Tische setzt, solltet ihr definitiv eine Pause machen. Fragt euch vor jeder Session, ob ihr überhaupt Lust habt zu spielen, konzentriert zu sein, euer Bestes zu geben!? Ist dem nicht der Fall, lasst es sein, konzentriert euch auf Theorie oder macht etwas komplett anderes.

SICHERHEIT VOR SPIELBEGINN

Solltet ihr nun also unzufrieden mit eurem Spiel sein bzw. unsicher mit dem Umgang von teuren Entscheidungen, so solltet ihr etwas dagegen unternehmen.

Zuerst kann man vor einer Session mal in sich gehen, sich konzentrieren, sich gewisse Sachen vornehmen. Wenn ich weiß, dass ich mich zuletzt zu häufig mit Overpairs habe stacken lassen, oder ich das Grundproblem sehe, dass mein Turnplay schlecht ist, da ich dort häufig zu weak agiere, werde ich da in der nächsten Session gezielt darauf achten. Je konzentrierter ich bin, umso weniger mache ich mir um Tilt Gedanken.

Schafft euch eine Wohlfühl-Atmosphäre. Ein netter „Arbeitsplatz“, ein Lieblingsgetränk, nette Musik im Hintergrund, die einen eher beruhigt als aggressiv macht.

Versucht alles mögliche zu tun, um mit einer guten Laune und dem größtmöglichem Gefühl an Sicherheit in die Session zu starten.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, direkt vor einer Session Hände zu bewerten oder Artikel zu lesen. Durch das Bewerten von Händen wird das Gehirn sozusagen „warm gemacht“. Man startet also in die Session und hat einige pokerspezifische Sachen im Kurzzeitgedächtnis. Ebenso kann man natürlich das in Artikeln Gelesene oder in Videos Gesehene direkt an den Pokertischen anwenden.

Sich also eine halbe Stunde vorher „warm zu machen“, schadet in keinem Fall. Zudem hat man nach einer Session auch nicht mehr die Motivation, sich mit der „grauen Theorie“ auseinanderzusetzen. Verbindet also diese beiden nützlichen Sachen, widmet euch dem Content und startet konzentrierter und vorbereiteter in die nächste Session.

AUSWAHL DER TISCHE

Genau wie das allgemeine Tilt-Problem ist die Tabelselection eines der meistunterschätzten Themen überhaupt. Warum achten so wenige Leute auf Tableselection und was macht sie so wichtig?

Ebenso ist natürlich die Frage interessant, wie viele Tische spiele ich? Habe ich Erfahrungswerte, dass ich bei einer gewissen Anzahl an Tischen noch mein bestes Spiel abliefern kann? Weiß ich wo meine Grenze liegt? Habe ich vergleiche in meinen hourly Winrates?

Fangen wir mit dem Thema Tableselection an. Warum nicht allzu häufig darauf geachtet wird, hat natürlich mit der Bequemlichkeit zu tun. Ich such mir meine Anzahl an Tischen heraus, setze mich hin, sortiere sie und schon kann es losgehen. Mit der Zeit bemerke ich schon, dass der ein oder andere Tisch nicht optimal ist, er ist zu aggressiv, es gibt keine Fische, ich habe keine gute Position. Nun müsste man sich also einen neuen Tisch suchen, man muss auf die Hände pro Stunde sowie den durchschnittlichen Pot achten, auf altbekannte Gegner, egal ob sie mir als Fisch oder als guter Spieler bekannt sind. Das ist Arbeit. Gleichzeitig widme ich den anderen Tischen vielleicht nicht mehr die nötige Konzentration. Und überhaupt ist die Frage, ob der andere Tisch wirklich besser sein soll? Wenn ich jetzt den Tisch schließe und auf einen neuen warte, verschenke ich doch wertvolle Hände!?

Und auf einmal betrachtet man den Maniac hinter sich nicht mehr als Problem, sondern als Herausforderung. An den anderen Tischen versuche ich Geld zu machen, hier versuche ich mich zu beweisen. Durchaus bin ich in der Lage, es mit einem solch aggressiven Typen aufzunehmen. Eigentlich war es nicht mein Ziel, da ich weiß, warum ich überhaupt Tableselection betreiben sollte. Aber nun ist halt so und ich bleibe an dem Tisch. Ich kann auch 4-betten.

Auch wenn man vielleicht weiß, dass der Maniac ein guter Spieler ist, versucht man mit loosen 4-bets im Spiel zu bleiben. Es wird verdrängt, dass man sich diesen Tisch sparen könnte. Es sitzt kein Fisch am Tisch, geschenkt wird einem hier nix. Man muss schwere Entscheidungen treffen, die zudem teuer und varianzreich sind. Klar ist auch, dass unser Spiel an diesem Tisch nicht +EV sein wird. Sofern alle Spieler recht gut sind, läuft es eher auf break even hinaus und der Rake tut sein übriges.

Wir befinden uns auf einem möglichen Weg zum Tilt. Die anderen Tische sind hervorragend spielbar, aber anstatt uns auf unser A-Game sowie die aus unserer Sicht profitablen Situationen zu konzentrieren, schauen wir meistens auf den starken Tisch, den wir schon längst hätten schließen können. Wir versuchen hier nun starke Moves anzubringen und uns nicht aus dem Pott bluffen zu lassen. In –EV-Situationen wollen wir uns beweisen und vernachlässigen dabei die anderen Tische.

Und dann läuft es halt so wie befürchtet. Wir verlieren einen Stack, am anderen Tisch haben wir ebenfalls einen Stack gegen einen vermeintlichen Fisch verloren. Wir regen uns auf und schon wird ein Toppair maßlos overplayed, der dritte Stack ist weg, es geht bergab. Wir befinden uns in der Tiltphase. Konzentriertes Spiel ist kaum mehr möglich, der Puls schlägt hoch, an ein A-Game ist momentan nicht mehr zu denken.

Kommt das jemandem bekannt vor?

Wie hätten wir diese Phase einfach vermeiden können? Nehmt euch die Zeit, schaut euch die Tische an und verlasst sie, wenn sie für euch nicht wirklich profitabel zu spielen sind. Es wird sich lohnen.

Damit verbunden ist natürlich die Anzahl der Tische. Dies ist sehr spielerspezifisch. Es gibt viele, die problemlos viele Tische spielen können. Anderen ist diese Gabe nicht mit auf den Weg gegeben worden. Erste Anzeichen entstehen dann, wenn man in seinen Aktionen hektisch wird. Wozu lasse ich mir viele Werte meiner Gegner am Tisch anzeigen, wenn ich ohnehin nicht die Zeit habe, sie mir anzuschauen, sie zu interpretieren und darauf hin eine gute und konzentrierte Entscheidung zu treffen!?

Wer sein Spiel verbessern und die nach Stats bestmöglichen Entscheidungen treffen möchte, macht mit 4 Tischen nicht viel verkehrt. Alles was darüber hinausgeht, sollte man in Selbstversuchen austesten. Ich persönlich gebe zu, wenn ich mein A-Game spielen will, was ich für absolut notwendig halte, fällt mir dass beim Shorthanded-Spiel an 6 Tischen mehr als schwer.

Wer viele Hände spielt, kann nicht innerhalb von 15 Sekunden gleichzeitig an 3 Tischen sich jeweils seine Position anschauen, seine Hand, die Gegner, die Stats der Gegner, sich mögliche Spielweisen überlegen, nicht nur für jetzt, sondern auch für spätere Streets, diese dann abwägen, eine Entscheidung treffen und diese dann umsetzen. Ich habe Respekt vor den Leuten, die mehr als 6 Tische hochkonzentriert gleichzeitig spielen können. Ich bin mir ebenso sicher, dass dies auch viele Spieler wirklich können, im Gegensatz zu mir. Ich bin mir aber genauso sicher, dass es viele Spieler gibt, die nur der Meinung sind sie könnten es. Vielleicht haben sie sich selber noch nie hinterfragt, ob weniger Tische nicht mehr Spaß macht und die durchschnittlichen Entscheidungen verbessert, die man recht häufig fällen muss?

Je mehr Tische man spielt, umso häufiger trifft man suboptimale Entscheidungen. Häufen sich die Fehler, kann das natürlich teuer werden, denn wenn man nicht mehr in der Lage ist, sein A-Game zu spielen, ist dies natürlich schlimmer wenn dies an 8 Tischen der Fall ist anstatt an 4.

Wir sollten uns also das Ziel setzen, nur so viele Tische zu spielen, wie wir problemlos bewältigen können, sich die Tische gezielt auszusuchen und bei einer deutlichen Verschlechterung des Tisches diesen einfach verlassen und sich einen neuen auszusuchen. Beherzigen wir das, spielen wir meist in profitableren Situationen und sind von einem womöglichen Tilt weitmöglichst entfernt.

» ZUSAMMENFASSUNG

Wir haben heute einige Punkte besprochen, wie wir dem Tilt weitmöglichst aus dem Weg gehen können. Besondere Aufmerksamkeit lag dabei bei der Vorbereitung des Spiels und unserer Einstellung sowie der Tableselection und was diese für Auswirkungen haben kann.

Nächste Woche werden wir uns weiter mit dem Thema beschäftigen und insbesondere das Bankrollmanagement und die „Down-Regel“ unter die Lupe nehmen.

 

Kommentare (12)

#1 4nGeL, 08.04.08 22:38

sehr guter artikel! hier wird auch gut deutlich wie eng varianz, downswing und tilt einher gehen.. mir selber ist das leider etwas spät aufgefallen, aber doch noch rechtzeitig ;)<br /> auf und ab, das gehört dazu. ich hoffe ich hab meine lektion auch für spätere hoffentlich höhere limits gelernt und wünsche jedem von pokerstrategy, dass er den faktor psychologie niemals unterschätzt und stets an sich arbeitet *von oben herab schau* :D :D :D.<br /> denn umso mehr geld im spiel ist, ... umso größer ist die gefahr des tiltens und dem zu starken "sich durch seine gefühle leiten lassen" .<br /> mfg :>

#2 scherejr, 13.04.08 09:06

ich bin maniac!!!

#3 qotsa7887, 14.04.08 20:27

sehr nice! danke fuer diesen artikel<br /> vor allem die tatsache, das Table selection bzw. ein schlechter tisch sich nicht nur auf die winrate an diesem einen tisch, sondern auf sein gesammtes spiel einfluss nimmt, ist meiner meinung nach ein sehr wichtiger punkt!

#4 HamburgmeinePerle, 08.04.09 16:09

Der beste Pschologiartikel, den ich gelesen hab. Und ich habs schon mit vielen probiert...<br /> <br /> will mir einfach nicht gefallen, aber dieser ist halt sehr nah dran an der Praxis, und dazu noch klasse geschrieben, gleich der zweite Teil :)

#5 wespetrev, 01.05.09 22:20

Noch ein Gedanke dazu, der vielleicht von PokerStrategy "offiziell" so deutlich schlecht formuliert werden kann: es gibt von diversen Pokerseiten immer wieder Aktionen und Boni, die zum Vielspielen anregen sollen. Die können eine Tilt-Quelle sein. Ich habe Verlustserien hingelegt in dem Bemühen, die erforderliche Zahl von Händen oder Punkten in der vorgegebenen Zeit zu schaffen. Wenn ich dann müde an unprofitablen Tischen spiele, können die Geldprämien die Verluste nicht ausgleichen.

#6 gforce85, 14.05.09 08:56

Super Artikel und an der stelle möchte ich mich auch nochmal bei Michimanni bedanken der mich (übers Sorgenforum) auf diese Artikel gebracht hat!

#7 Anton83, 08.08.09 01:37

Super Artikel,genau das was ich jetzt brauche :)

#8 Romeryo, 09.12.09 14:44

Naja, einfach den Tisch verlassen mag ja bei Cashgame funktionieren. In SNGs ist es aber nicht so einfach, besonders wenn Rund um die Uhr immer irgendwelche Winning-Regs die Tische vollstopfen :S

#9 kwasir11, 27.04.10 12:00

Sehr guter Artikel, hab ein paar nette Anregungen bekommen. Danke.<br /> <br /> @#5: Ohja wie recht du hast :-(

#10 titus34, 16.06.11 17:37

Sehr guter Artikel...Leider hab ich Ihn zu spät gelesen...LOL..Ich rate jedem auf Tableselection zu achten...bin echt auf maniacs reibgefallen...damned...

#11 wikky85, 15.11.11 03:16

Beobachtet ihr mich? ;-) Wirklich gut auf den Punkt gebracht, vielen Dank dafür

#12 FunnyDog, 01.07.12 10:51

Wunderbar! "Und auf einmal betrachtet man den Maniac hinter sich nicht mehr als Problem, sondern als Herausforderung." Ich denke gerade, dass derartige Herausforderungen an den Tischen kontraproduktiv für mich sind. Lieber mein derzeitiges Bestes gelassen spielen und die heraus- oder überfordernden Situationen später mit Zeit nochmal anschauen.<br /> Die Wichtigkeit der Rahmenbedingungen. Selbstversuche, um sie zu optimieren.<br /> thx thx, MiiWiin