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StrategieNo-Limit BSS

Woche 38 (SSS): Die Artikel abseits von SSS

Einleitung

In dieser Woche möchte ich euch einen Anreiz geben euch auch mit anderen Artikeln ,außer denen die "SSS" in der Überschrift haben, zu beschäftigen. Dabei möchte ich darauf eingehen warum man, sofern man alle Artikel zur SSS gelesen hat, dennoch noch sehr weit davon entfernt ist, die SSS perfekt zu beherschen.


Vorneweg: Als Einsteiger, der gerade das Quiz geschafft hat oder beginnt die SSS zu spielen, sollte es ganz klar im Vordergrund stehen die vorhandenen Artikel zur SSS zu studieren. Erst wenn ich diese sicher beherrsche und auch praktisch im Spiel anwenden kann sollte ich mich mit weiteren Artikeln befassen.


Aber wann kann man davon sprechen, dass ich einen Artikel beherrsche?

Einerseits muss man natürlich den Inhalt jederzeit, also auch nachts um 3 fröhlich, sicher wiedergeben können. Auch die Geschwindigkeit, in der ich den Artikelinhalt wiedergebe, ist, denke ich, sehr wichtig. Je länger ich brauche, desto unsicherer ist das Wissen noch und ich muss daran arbeiten.

Weiterhin muss ich den Inhalt auch praktisch sicher verwenden können. Jeder kann sich dazu selber einige Fragen stellen: Halte ich mich jederzeit an das Chart? Entspricht mein Postflopplay jederzeit der vorgegebenen Strategie? Bin ich schnell in der Lage dieses Wissen anzuwenden (erneut je schneller, desto sicherer ist das Wissen)?

Erst wenn ich diese Fragen ehrlich zu mir selbst mit ja beantworten kann, sollte ich überhaupt darüber nachdenken weitere Artikel zu studieren. Haltet euch unbedingt daran, weil ihr sonst im weiteren Verlauf eurer Karriere unnötige Leaks (Fehler) haben werdet.


Jetzt habe ich aber die Artikel sicher verstanden und gebrauche sie auch schnell und zuverlässig. Wie gehts weiter?

 

Pokerstrategy bietet euch je nach Entwicklungsgrad weitere Artikel an, die zwar kein SSS in der Überschrift haben, aber dennoch sehr viel interessantes zu bieten haben. Diese weiteren Artikel fördern euerer Verständnis für Pokern und werden euch, egal ob ihr später BSS oder weiterhin SSS spielt, sehr viel weiterbringen.


Ich möchte euch jetzt eine kleine Auswahl an Artikeln geben und auch zeigen, warum der Inhalt wichtig ist und wie ich mir diesen erarbeiten kann. Es ist nur eine kleine Auswahl aber ich denke, das sollte auch reichen. Weitere Artikel werdet ihr dann selber finden.

 

 

 

Wie nutze ich Pokerstove / Equilator?

 

Diese Software (Equilator) ist ein Prorgamm, welches die Chancen berechnet, mit der meine Hand gegen eine einzelne Hand des Gegners oder ein Range gewinnen wird. Der korrekte Umgang mit diesem Werkzeug ist eine der wichtigsten Grundlagen überhaupt.

Spielt hier verschiedene Situationen durch, um ein Gefühl zu entwickeln, welche Chancen ihr gegen bestimmte Gegner und deren Ranges habt.

Wie ihr mit der Software umgeht zeigt euch das Handbuch.

 


Artikel zu Odds und Outs (ab Silber)

 

Dieser Artikel zeigt euch das absolut grundlegene Konzept beim Pokern, nämlich Odds und Outs. Nicht selten werdet ihr vor Situationen gestellt, in denen ihr callen müsst, da ihr nicht die beste Hand habt, aber dennoch einen sehr starken Draw (z.B. Flushdraw, OESD-Draw). Diese Situationen entstehen oft im Freeplay, aber auch wenn wir als Aggressor Preflop erhöht haben.

 

 

 

Spielen von Big Draws/ Semibluffs (Gold)

 

Oft spielt ihr mit einem Draw im Freeplay. Das Standardspiel check/call, also schieben und mitgehen, ist sicher der absolut geeignete Einstieg in das Spielen solcher Draws. Dennoch wird es Situationen geben, in denen man noch mehr Erwartungswert hat als mit dieser Standardspielweise. Die richtige Spielweise und auch mathematische Berechnungen findet man in diesen beiden Artikeln, welche aber schon fortgeschritten sind.

 

 

In der Rubrik Psychologie & Didaktik findet ihr sehr viele weitere Artikel. All diese sind bereits ab Bronze verfügbar. Hier eine kleine Auswahl:

 

Über das Tilten

 

Wer kennt es nicht: Wir haben AA und so ein Fisch geht unsere Erhöhung mit 72o mit. Am Flop erscheint 745 und wir sehen uns natürlich vorne. Getreu dem Motto: AA = Allin spätestens am Turn gehen wir wegen dem Reststack gleich allin und der Fisch geht mit. Bedauerlicherweise erscheint am Turn eine unwichtige Karte und am River eine 2 und wir verlieren die Hand. Wenn sich solche Situationen in kurzer Zeit häufen, kann man leicht auf Tilt gehen. Was das genau ist und wie man dagegen vorgeht findet ihr in dem Artikel.

 


Welcher Lerntyp bin ich?

 

Lerne ich eher, wenn mir jemand was erzählt? Oder doch eher am besten, wenn ich mir Texte durchlese? Manch einer wird auch sein Wissen am besten aufnehmen, wenn er es versprachlicht. Was für euch das Beste ist und wie ihr es auch herausfindet, dabei gibt euch dieser Artikel eine wichtige Hilfestellung. Da es um das Erlernen geht, sollte man sich denken können, dass ein solcher Artikel relativ früh bearbeitet werden kann.


Wie alle Artikel aus dem Bereich: Psychologie & Didaktik, kann man diese auch parallel zu den normalen SSS-Artikeln studieren.

 

 

 

Fazit

 

Wie ihr seht gibt es sehr wohl noch weitere Artikel, die einem SSS´ler nutzen können. Selbst die oben genannte Auswahl ist nur eine sehr kleine und kann noch um viele weitere ergänzt werden. Wichtig ist, dass ihr erst damit beginnt weitere Artikel zu studieren, wenn ihr die bisher behandelten sicher beherrscht. Hier liegt auch ein sehr häufiger Fehler, dass Spieler glauben die Artikel sicher zu beherrschen, aber eigentlich noch weit davon entfernt sind. Arbeitet euch Schritt für Schritt an die neuen Artikel heran und ihr werdet merken, dass SSS nicht, wie viele BSS´ler gerne sagen, nur Langeweile-Poker ist, sondern durchaus etwas Skill erfordert.


Schaut euch die neuen Artikel, die euch nach einem Limitaufstieg zur Verfügung stehen, genau an, findet heraus was sie euch bringen können, wo praktische Anwendungsmöglichkeiten sind. Stellt Fragen in den Beispielhandforen oder dem SSS Forum. Auch ein Coaching ist dazu geeignet.

 

Erneut handelt es sich nicht um Beispielhände, so dass ich auf euer Feedback warte und angewiesen bin. Also schießt los Zunge raus .

 

Kommentare (4)

#1 SanWogi, 13.08.08 06:17

Guter Inhalt! Mir hat z.B. auch der im Fixed Limit Bereich gepostete Artikel über die Floptexturen geholfen. Sich einfach bei jedem Flop die (eigentlich trivialen) Fragen zu stellen, wie suited, connected und high-card-lastig der Flop ist und ob Paare da liegen, ist beim Pokern eine wichtige Grundlage für das Einschätzen, ob man gegen so und so viele Gegner eher vorne oder eher hinten liegt. Dank dieses Artikels habe ich auch mal KK gegen Bet und Raise korrekt gefoldet, weil ein A auf dem Board lag. Und ich weiß, wie schwer es einem Anfänger fällt, sich von einer Premium-Hand zu trennen;-)<br /> <br /> Der Equilator verfeinert das Ganze natürlich noch wesentlich, auch weil man den Gegnern dort unterschiedliche Ranges geben kann und austesten kann, gegen welche Ranges man in einer Situation vorne bzw. hinten liegt. Also gut, den hier erwähnt zu haben.

#2 fehl2k, 03.09.08 09:30

Toller Comment. Wäre nie auf die Idee gekommen im FL-Bereich nach zu gucken. Hab mir schon ein paar mal BSS Content angeguckt, aber dieser Artikel fehlt da vollkommen. Es gibt zwar ein Video von hasenbraten zum Thema CB in Abhängigkeit vom Board, aber das ist für Anfänger weniger geeignet.

#3 gigamasterhammer, 10.07.09 09:01

Danke an karlo für den Artikel und Danke an SanWogi für den Tipp.

#4 rasta1988, 05.11.14 07:01

Danke für den hilfreichen Artikel :-) leicht verständlich :)