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StrategieNo-Limit BSS

Woche 36 (BSS): Warum legt man AQ nach einer Erhöhung weg?

Einleitung

In den Beispielhandforen sieht man sehr oft, dass mit AQ sehr oft in den Blinds (hierbei handelt es sich um die Pflichteinsätze) nach einer Erhöhung mitgegangen wird. In dem Starting-Hand-Chart wird auch empfohlen AQ nach einer Erhöhung wegzulegen. (Wir betrachten in diesem Artikel nicht die Situation, wenn der SB als erstes erhöht.)

Ich werde im Verlauf an drei Beispielhänden deutlich machen, warum man beim Mitgehen einer Erhöhung oft in eine unangenehme Situation kommt und wie man dies vermeidet.

Sofern nicht anders angegeben, haben sowohl wir als auch unsere Gegner einen vollen Stack.

 

 

Beispielhand 1

 

0.02/0.04 No-Limit Hold'em (10 handed)


Preflop: Hero is BB with A, Q

UTG folds, UTG+1 calls $0.04, 4 folds, CO raises to $0.20, 2 folds, Hero calls $0.16, UTG+1 calls $0.16.


Wir bezahlen die Erhöhung von dem Spieler aus dem Cutoff und nach uns bezahlt der Spieler aus früher Position (UTG+1), nachdem er zuvor schon mitgegangen war, die Erhöhung ebenfalls.


Flop: ($0.62) A, 5, J (3 players)

Hero checks, UTG+1 checks, CO bets $0.30, Hero raises to $0.72, UTG+1 folds, CO calls $0.42.


Am Flop treffen wir nun das Ass und haben somit Toppaar mit der zweitbesten Beikarte. Wir entscheiden uns zunächst zu schieben und hoffen, dass der Erhöher vor dem Flop nun eine Continuation Bet macht, mit dem Ziel diese dann ebenfalls zu erhöhen. Ein so genannter check/raise deutet im Allgemeinen auf eine sehr starke Hand hin, allerdings wird der Pot durch diesen Spielzug ziemlich groß. Jedoch bezahlt der Cutoff unsere Erhöhung, während der dritte Spieler seine Karten weglegt.


Turn: ($2.06) 5 (2 players)

Hero ????


Diese Karte sollte unserem Gegner nicht geholfen haben und daher ändert sich an der Situation nur wenig. Spätestens hier sollten wir uns nun fragen, was für eine Hand unser Gegner halten könnte. Zunächst erhöht er vor dem Flop aus einer späten Position und bezahlt am Flop einen check/raise. Vor dem Flop kann er eine große Palette von Karten spielen. Am Flop werden allerdings viele dieser Hände unseren check/raise nicht mehr bezahlen, zumal die drei Gemeinschaftskarten wenige Chancen auf eine Strasse oder einen Flush bieten. Daher würde ich unseren Gegner am Turn auf eine Hand wie JJ, AJ, AK, AA setzen. Daher müssen wir hier die Karte aufgeben. Also werden wir zunächst schieben und sollte der Gegner setzen unsere Hand weglegen.

 

 

Beispielhand 2

 

0.02/0.04 No-Limit Hold'em (10 handed)


Preflop: Hero is BB with A, Q

UTG folds, UTG+1 calls $0.04, 4 folds, CO raises to $0.20, 2 folds, Hero calls $0.16, UTG+1 calls $0.16.


Flop: ($0.62) A, 5, J (3 players)

Hero bets $0.40, UTG+1 folds, CO calls $0.40.


Turn: ($1.42) 5 (2 players)

Hero ???


Hier haben wir dieselbe Hand wie in dem Beispiel zuvor, jedoch schieben wir am Flop nicht, sondern setzen selbst etwa 2/3 des aktuellen Pots. Der Erhöher vor dem Flop bezahlt unseren Einsatz und wir müssen uns am Turn erneut entscheiden was wir tun. Der Flop bietet wieder keinerlei Chancen auf einen Flush oder eine Strasse, so dass unser Gegner hier durchaus auch mit einem Drilling oder zwei Paaren nur bezahlt und hofft, dass wir am Turn erneut setzen. Sicherlich können wir hier auch oft noch die beste Hand halten, aber dennoch können wir auch schon geschlagen sein. Ich würde daher am Turn zunächst schieben und sollte der Cutoff setzen, dieses bezahlen und am River je nach Karte neu entscheiden.


Sollte in dieser Hand der Gegner am Flop unseren Einsatz erhöhen, so können wir uns sehr sicher sein, dass wir geschlagen sind. Denn selbst wenn wir die Erhöhung bezahlen, stehen wir am Turn ohne Position auf den Gegner wieder vor einer schweren Entscheidung. Denn wenn wir am Flop bezahlen, können wir am Turn nicht einfach schieben und sollte gesetzt werden unsere Hand weglegen. Somit ist das Weglegen der Hand am Flop hier das Beste.

 

 

Beispielhand 3

0.02/0.04 No-Limit Hold'em (10 handed)


Preflop: Hero is SB with A, Q

UTG raises to $0.16, 7 folds, Hero calls $0.14, BB folds.


Flop: ($0.36) Q, 7, 2 (2 players)

Hero bets $0.25, UTG raises to $0.80, Hero ???


Vor dem Flop erhöht der Spieler UTG. Wir wissen von ihm, dass er ein Deutscher ist, und nur gute Hände spielt. Es handelt sich also offenbar um einen Spieler von PS.de.

Zunächst bezahlen wir wieder ohne am Flop Position noch Initiative zu haben die Erhöhung und treffen am Flop unser Toppaar mit der besten Beikarte. Wir entscheiden uns direkt zu betten und erhalten eine Erhöhung von dem Gegner. Natürlich müssen wir hier unsere Hand aufgeben.

Allerdings hätten wir auch schon direkt vor dem Flop unsere Hand weglegen können, denn schauen wir einmal in das Starting-Hand-Chart, so können wir sehen, dass aus dieser Position nur mit Händen wie JJ-AA, AQ-AK erhöht wird. Am Flop schlagen wir davon nur noch AK und JJ, gegen AQ haben wir einen geteilten Gewinn.

Sollte in diesem Beipiel unser Gegner den Einsatz am Flop nur callen, so wissen am Turn nicht wo wir in der Hand stehen, denn auf diesem ungefährlichen Flop können Hände wie AA oder KK den Einsatz einfach nur bezahlen, weil sie wissen dass wir auf eine Erhöhung die meisten Händen weglegen werden und unser Gegner oft, dass wir am Turn erneut betten.

 

 

Fazit

Die Beispiele haben hoffentlich gut gezeigt, dass man mit AQ oft von einer besseren Hand dominiert sein kann, man keine Position auf den/die Gegner hat, man keine Initiative hat und oft vor schweren Entscheidungen steht. Gerade zu Beginn der Pokerlaufbahn sollte man möglichst wenige schwere Entscheidungen treffen müssen, denn man ist noch nicht sehr sicher im Spiel am Flop und verliert so nur unnötiges Geld. Daher gilt: AQ nach einer Erhöhung vor einem in den Blinds einfach weglegen.

Sicherlich gibt es auch Ausnahmen, gerade wenn die Erhöhung von einem Spieler aus dem Cutoff oder Button kommt und vor diesem alle Gegner ihre Hand weggelegt haben. Hierbei handelt es sich aber um eine Situation, in der oft versucht wird durch die Erhöhung die Pflichteinsätze einzusammeln. Jedoch bedarf es auch hier einige Erfahrung und gerade für Einsteiger ist es schwer die richtige Entscheidung zu treffen. Auch die Situation, dass der SB als erstes agiert wurde hier nicht behandelt.

 

Kommentare (24)

#1 bananendealer, 03.08.08 18:36

Die Beispiele gefallen mir ganz gut. Auch wenn ich erwähnen muss, dass man auf dem Limit nicht damit rechnen sollte, dass der Gegner überhaupt weiß was "iP", "ooP" oder ein "SHC" ist. <br /> <br /> Der Grundgedanke wurde aber vermittelt ;)

#2 berseker, 12.08.08 11:07

Schöne Beispiele die in der Praxis immer wieder vorkommen.<br /> Sofern Infos vom Spieler im CO vorliegen, kann man mit einem ReRaise den Pot auch sofort sich holen. (Thema Blind Steal), aber dazu gehört ne Menge Übung.<br /> Oft führt die oben genannten Hände 1&2 dazu das man mit AQ gegen AK einen ziemllich großen Pott verliert.

#3 suitedeule, 17.08.08 21:36

finde alle 3 haende grauenhaft gespielt, das darf doch niemals als lernmaterial gelten!<br /> <br /> <br /> hand 1: 3bet imo besser, weil iso raise usw... wenn man aber hier called (was gg bestimmte gegner viell auch net schelcht ist)<br /> warum zum teufel soll man dann diesen flop hier c/ren? hä?? ich habe ne medium strenght hand und fuer mich waer das einfach c/c flop, c/... turn<br /> warum verwandelt der autor da aq in einen bluff?<br /> <br /> hand 2:<br /> warum wird der flop gedonkt? 4 info? s.o. fuer mich nen no brainer c/c am flop<br /> <br /> hand 3:<br /> ??? " Wir entscheiden uns direkt zu betten und erhalten eine Erhöhung von dem Gegner. Natürlich müssen wir hier unsere Hand aufgeben."<br /> <br /> warum entscheiden wir uns denn? warum warten wir nicht die cbet ab? und natuerlich verwandeln wir dann AQ in 72o super... das nen villian hier auch air raised, weil er sich net rausbluffen lassen will und ihm der lead spanisch vorkommt....<br /> auch hier auf dem super dry board ist doch pot control standard...<br /> <br /> also (imo) ist das absolut grauenhaft und duerfte niemals als lernmaterial gelten... AQ auf super dry board ohne ini zu bet/folden wtf??<br />

#4 Hanseman, 17.08.08 21:38

Sorry aber das das Lehrmaterial seine soll ist wirklich ne Frechheit. Ich sag ja sonst selten was aber die Hände sind alle so hart missplayed und ohne klare Darstellung was man besser machen sollte.<br /> <br /> Es entsteht der Eindruck das so eine Line wie c/r Flop und c/f Turn ohne Ini auf einem dry Board richtig ist. Wie bitte ?!?! ich meine WTF ??<br /> <br /> Die anderen Hände sind genau so ne Katastrophe.<br /> <br /> Bitte schnell überarbeiten bevor das zu viele Anfänger lesen.

#5 asdhgf666, 24.08.08 10:55

2 platin ein silber und ein gold! platin hat ja wohl mehr erfahrung als die silber und gold ,das limit ist nl4 wenn ich recht sehe.Also müsste man ja demnach wenn man limits in betracht zieht AQ auf jedem limit anders spielen was irgendwie logisch ist und mindestens 10 wenn nicht 16 AQ artikel hier vorhanden sein sehe aber nur einen!dieses beispiel kan man auch weglassen und sagen wenn ihr bankroll aufbauen wollt auf kleinen limits dann spielt nur highcards und nur raisen nie callen und nur spielen wenn man trifft sonst folden also ist aufjedenfall gut fürs bankroll aber so LERNT MAN NICHTS! Ich finde dieses Beispiel genau so unseriös,grob fahrlessig fuer einen Strategen,stupide wie die Handbewertungen bei limits bis nl50!Es ist schon schlimm die Tatsache zu kennen dass ein Lehrer ohne Ausbildung welcher sich als Lehrer ausgibt nichts einem beibringen kann also bitte köntet ihr mehr Aufmerksamkeit den Afängern widmen!!! <br /> Ps:ich schreibe immer klein wenn ich wenig zeit habe.Seit wann stört es die alten SC.CS.DIABLO.BF usw. Zocker das Klein geschriebene?

#6 Timechen, 24.08.08 13:12

also ka ob ich zu loose bin, aber auch auf nl5 hab ich aqs nach cu/bu steal ge 3bettet -.-<br /> <br /> ich schließ mich auch mein vorrednern an, dass die lines sinnlos sind :/<br /> <br /> h1: c/c c/c c/c wäre hier meine line c/r/f flop--->pure bluffline mit tpgk <br /> h2: stell ich am turn auf c/c um hier c/f zu spielen ist auch sinnlos<br /> h3: call pre und dann tptk aufgeben?

#7 maechtigerHarry, 13.10.08 23:22

Also ich kann mich einfach nicht damit anfreunden ne so starke Hand wie AQ gegen ne Erhöhung einfach aufzugeben.<br /> AQ wird dominiert von AK, AA, KK und QQ.<br /> Es gibt aber viel mehr Hände die preflop raisen. Besonders auf den Limits.<br /> <br /> JJ,TT,KQ...je nach Posiotion auch Hände wie 22+, A7s+,QJ,QTs,JTs...<br /> Sehr viele von denen dominieren wir mit AQ. Und besonders auf den kleinen Limits gibt es nunmal viele Spieler die mit sowas raisen.<br /> <br /> Ich würde AQ gegen nen 3-6BB raise normalerweise callen wenn ich nicht gerade in UTG2 sitze und UTG raist. Gegen ne 3-Bet würd ich folden und gegen nen Raise von CO oder BU würd ich selbst 3-betten.<br /> Natürlich muss man am Flop immer im Hinterkopf haben das man vllt dominiert wird und dann im schlimmsten Fall auch mal nen TPGK oder sogar nen TPTK ablegen aber in den meisten Fällen liegt man vorne und kann den Pot am Flop einsammeln wenn man getroffen hat.<br /> <br /> Ich bin hier zwar nicht der vollprofi der auf High-Limits spielt aber ich hab doch schon einige Jahre (live) Poker Erfahrung und nen paar 100k Hände hab ich online auch schon gespielt.

#8 mochentes, 15.11.08 13:17

@7: TPTK kann nicht dominiert werden. Guck dir nochmal an, was genau dominiert bedeutet!

#9 Grimlock, 14.01.09 23:21

Na ja, so schlecht ist der content auch wieder nicht. Wenn man gerade mit pokern angefangen hat, ist es bestimmt nicht das schlechteste AQ nicht zu 3betten. Bissl mehr Erfahrung ist da schon gefragt. Gerade auf NL4 wird da ne Menge Schrott ipo gecallt oder direkt gepusht. Da sollte man schon wissen, wie man AQ weiterspielt. Ansonsten verwandelt man AQ in nen pure 3bet Bluff. Und dann ist die Hand auch schon wieder egal. <br /> <br /> Hand 3 ist echt quatsch. Da braucht man schon nen super read um da b\f zu spielen. Und welcher Standard PS TAG raist denn hier bitte den Flop for Value?

#10 666mafia, 31.01.09 20:30

bitte löscht den dreck

#11 aceofspace, 04.05.09 16:33

@8: natürlich kann TPTK dominiert werden. <br /> <br /> zb. QA von QQ,KK und AA

#12 Huckebein, 04.05.09 18:42

AQ ist eine sehr starke Hand, aber auch eine Problemhand, weil sie massiv von QQ, KK, AA und AK dominiert wird. Nicht umsonst heißt es von Doyle Brunson, dass er diese Hand ungern spielt.<br /> <br /> Mit Erfahrung läßt sich das zwar ausgleichen, aber gerade für Anfänger ist es besser, schwierige Situationen zu vermeiden und AQ tight zu folden.

#13 Seidelino, 14.07.09 12:20

Man bin ich froh, dass es genügend Top-Spieler gibt die sich auch die Beiträge für Anfänger durchlesen. Schlecht erklärtes oder sogar falsch erklärtes Lernmaterial ist doch für die Anfänger wie Bananenschalen auf den Weg legen. Dass man mit AQ vorsichtig spielen muss ist schon klar... aber mit TPTK aus Angst die Hand wegzulegen leuchtet mir auch nicht ein, gerade in den niedrigen Limits wird doch fast alles aus UTG geraist was nen Anschein von ner guten Karte macht. So ein Flop mit reraise ist doch in den meisten Fällen geschenktes Geld in den Low-Limits.

#14 Parczensky, 14.07.09 13:01

lol ihr werdet echt immer beschißener naja mir solls recht sein

#15 masterblub, 14.07.09 16:35

wird der autor demnächst durch 2 praktikanten oder durch nen affen ersetzt?

#16 Huckebein, 15.07.09 11:53

@13-15: Hi Leute, vielen Dank für eure Hinweise. Die Kolumne ist schon etwas älter und vertritt einen sehr konservativen Ansatz. Mit den angenommenen Reads (sehr tighter Spieler) und nach der Action kann man durchaus einmal nitty folden.<br /> <br /> Das kann durchaus diskutiert werden, aber euer Tonfall ist nicht angemessen. Über sachliche Kritik freuen wir uns immer und werden versuchen, das zu verbessern. Bloßes Geschimpfe bringt aber weder euch noch uns weiter.

#17 alterego, 15.07.09 14:15

es geht nicht um den konservativen ansatz, sondern darum dass die hände ganz objektiv komplett missplayed sind, egal welchen ansatz man verfolgt. die gründe wurden hier ja schon zu genüge dargelegt.<br />

#18 Mike0170, 28.04.10 11:14

Ist an dem Artikel mittlerweile etwas geändert worden?<br /> <br /> Ich lese gleich im zweiten Absatz:<br /> "Ich werde im Verlauf an drei Beispielhänden deutlich machen, warum man beim Mitgehen einer Erhöhung oft in eine unangenehme Situation kommt und wie man dies vermeidet."<br /> <br /> Es geht doch nur darum, warum AQ eine gefährliche Hand ist, und das wird IMO deutlich gemacht.<br /> <br /> Musste jetzt nach diesen Kommentaren mal raus: Mir hat's geholfen und einige Denkansätze geliefert...

#19 Huckebein, 10.05.10 10:04

@18: Der Artikel dient ja auch als Denkanstoss, nicht als ultimative Line forerver. Schön zu sehen, dass dir der Artikel von dem Aspekt gefallen hat.

#20 moneymanni11, 06.10.10 22:23

Angesichts einiger harter Kritiken schreibe ich das mal dazu: Mein Kommentar bezieht sich darauf, was ich durch die Überschrift vom Artikel erwarte! (Falls der Artikel nach einem Kommentar, auf den ich mich beziehe, überarbeitet wurde, hoffe ich, ihr seid mir nicht böse!)<br /> <br /> Ich finde Beispiel 3 gut gewählt! oop gegen einen soliden Spieler, der aus UTG raist und wahrscheinlich nach einer Strategie spielt, die zumindest dem SHC sehr nahe kommt oder sogar diese ist, stimme ich zu, dass man die Hand direkt folden sollte. An dem Beispiel sieht man wunderschön, dass man nur gegen zwei Hände aus Villains Range vorne ist.<br /> @13: Die ersten 1 bis 2 Sätze bei Beispielhand 3 geben an, dass wir hier einen Read auf unseren Gegner haben und nur dadurch das danach geschriebene einen Sinn ergibt! Diese Beispielhand mit der Erklärung warum man hier direkt preflop folden sollte passt super zur Überschrift und man sieht auch gut in was für eine Zwickmühle uns ein Preflopcall bringt! <br /> <br /> Beispiel 1 würde ich preflop Raisen (ist zudem noch suited!), aber da der Artikel für Anfänger gedacht ist und man dann oop spielt und es auch noch weitere Artikel speziell zu Blinddefense gibt, kann man durchaus dazu raten hier zu folden und die Hand erst anders zu spielen, wenn man sich mit weiterführenden Artikeln eben zur Blinddefense beschäftigt hat!<br /> <br /> Mir hat der Artikel auf jeden Fall etwas gebracht, da ich mir nie sicher war wie ich AQ nach einem Raise spielen soll. Ich weiß jetzt zumindest in welchen zwei Situationen ein Call schlecht ist! :-)<br /> <br /> Dass die Lines nicht gut sind wundert mich nicht! Es soll doch gezeigt werden in welche Zwickmühlen man sich hier begibt! Oder habe ich den Sinn des Artikels nicht verstanden?

#21 JulioC249, 03.03.11 13:47

Schwerpunktmässig geht es doch hier um das, was man preflop mit AQ eher nicht machen sollte. Nicht mehr und nicht weniger. Inhaltlich ist der Artikel natürlich sehr dünn. Vieles scheint aus meiner Sicht selbstverständlich zu sein. <br /> <br /> Manche Kommentare zeugen allerdings von einer gewissen Hirnlosigkeit. Aber daran gewöhnt man sich hier recht schnell.

#22 Dodad, 28.03.11 10:35

"Wir wissen von ihm, dass er ein Deutscher ist, und nur gute Hände spielt. Es handelt sich also offenbar um einen Spieler von PS.de."<br /> <br /> LOL

#23 MarcelRene, 12.09.13 17:21

Der Artikel erregt so viele Mißverständnisse, weil die Überschrift schlecht gewählt wurde. Er ist ein wunderbares Beispiel für <br /> <br /> " Probleme beim Mitspielen-Wollen einer oft zweitbesten Hand am Beispiel von AQ. "<br /> <br /> Ist eine nette Beschreibung der Situationen und Handlungsmuster, in welche ein Anfänger kommt, der es zu schade findet AQ wegzulegen, sich jedoch so etwas wie Erhöhungen "nicht traut", diese Passivität jedoch meint durch dann absurd unangebrachte Aktivitäten ausgleichen zu müssen ec...statt da,wo ein "check-call" mal gut wäre so zu spielen.<br /> Ein Psychogramm einer Callingstation, die manische Aussetzer hat. Die ganzen Probleme wie mangelnde Information und die Ohnmacht OOP ohne Initiative- alles benannt. Es braucht eine andere Überschrift oder nochmals ein Warnschild dran a la "jetzt folgen Negativbeispiele".<br /> Sehr viel durch Beides gelernt, text wie kommentar.<br /> Gruß

#24 MarcelRene, 12.09.13 17:26

Und 3) ist einfach super, ein "no-brain-c-c" usw, so kurz und hart.