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Crushing NL 50 4/6 - Gegnerspezifisches Play

» KOLUMNE

Crushing NL 50 (4/6)
Gegnerspezifisches Play

von Hasenbraten

Im Verlauf dieser Artikelserie hast du bis jetzt schon einiges gelernt. Du hast dich über die Verbesserung deines Fullring-Preflopspiels hinweg vom Starting Hand Chart gelöst und bist nun über das Kennenlernen allgemeiner theoretischer Grundlagen des Postflopspiels bei den Inhalten zum Shorthandedgame gelandet.

Im letzten Artikel hast du eine erste Hilfe für deinen Ein- bzw. Umstieg erhalten: Das Openraisingchart. Auf dieser soliden Basis soll nun in den letzten Teilen ein besonderes Augenmerk auf das Einbeziehen und Ausnutzen gegnerischer Schwächen gelegt werden.

Dies verleiht dir den letzten Schliff und sorgt, richtig angewendet, dafür, dass du dein Limit nicht nur schlägst, sondern auch für gute Spieler auf diesem ein unangenehmer Gegner bist.

Dazu noch eines vorweg: Es werden jetzt fortgeschrittene Konzepte betrachtet. Gerade dabei ist es nun wirklich nicht mehr möglich, Lehrbuchpoker zu spielen. Vielmehr solltest du diese Artikel als Denkstütze oder Trainingshandbuch sehen und damit arbeiten.

Exploiting

Dieses Wort tauchte bis jetzt eigentlich nicht auf, dennoch bestimmt es viele Spielzüge auf höherem Niveau. Was bedeutet Exploiting?

Exploiting bedeutet systematisches Ausnutzen gegnerischer Schwächen. Aufgrund bestimmter Verhaltensmuster sucht man im Spiel der anderen Spieler nach Situationen, in denen eine bestimmte Aktion oder Aktionenfolge enorm profitabel ist, was auf Fehlern der Gegner beruht.

Ein perfekter Spieler ist nicht exploitbar, da er in jeder Situation entweder Hände aus jeder Kategorie halten kann oder sich dessen zumindest bewusst ist (also zum Beispiel Herocalls machen kann). In der Praxis ist aber kein Spieler perfekt. Das bedeutet, du kannst bei jedem deiner Gegner mögliche Exploits finden, du musst nur lange und genau genug danach suchen.

Je besser ein Spieler ist, desto weniger solcher Fehler wirst du finden. Genauso werden sie immer schwerer zu erkennen sein. Das beschreibt den theoretischen Unterbau zu Exploits. Da auch dieses Konzept nicht oder falsch verstanden nur Schall und Rauch ist, sollen dir auch hier einige Beispiele helfen. Welche Spielweisen sind also exploitbar?

Zum Einen muss sie eine präzise Information über die gegnerische Range liefern, zum anderen muss daraus auch eine mögliche Aktion für dich resultieren, die gegen diese Range sehr profitabel ist. Nehmen wir als Beispiel folgende Situation:

BEISPIEL 1

100BB Stacks

Preflop: 6 folds, CO raises 4BB, BU calls 4BB, 2 folds

Flop: 3, 9, T Pot 9.5BB
CO bets 6BB

Eine Continuationbet. Die meisten Spieler machen sie, die Frage ist aber, ob man sie exploiten kann? Die Antwort ist: Es kommt darauf an. Oft ist es möglich. Dazu eine kleine Rechnung: Nimm an, der CO ist einigermaßen tight-aggressive und kennt den BU nicht. Seine Range preflop wird vielleicht so aussehen:

22+,A6s+,KTs+,Q9s+,J9s+,T9s,98s,87s,76s,65s,54s,ATo+,KTo+,QTo+,J9o+,T9o,98o,87o

Das sind etwa 25% aller Hände bzw. 334 Handkombinationen. Auf ein fiktives Raise des BU wird er etwa Toppair+ und starke Straightdraws weiterspielen, also T9 – AT, JJ+, 33, 99, TT, QJ. Das sind noch 4*6 (Pairs) + 4*12 (Top Pairs) + 6 (2 Pair) + 9 (Sets) +16 (Draw), also 103 Kombinationen.

Jetzt stellt sich die Frage nach der Continuationbet-Range des CO. Mit dieser steht und fällt unter der gegebenen Range, die CO weiterspielt, ein möglicher Exploit der Continuationbet.

Nimm an, BU raist hier 18BB. Er investiert also 18BB, um 15.5BB zu gewinnen. Damit benötigt er nach der EV-Formel für einen Bluff in etwa 54% der Fälle einen Fold. CO spielt von seiner Prefloprange 103/334 = 30% weiter.

Bettet er am Flop also mehr als etwa 68% seiner Range, kann CO einen 100% profitablen Raise machen, ungeachtet seiner eigenen Hand. Dazu sei noch darauf hingewiesen, dass die Range, die CO am Flop auf ein Raise weiterspielt, relativ loose ist. Häufig ist diese aber auch tighter.

Die Range, die er vor dem Flop raist, ist relativ tight, häufig ist diese looser. Würde der CO 30% openraisen und am Flop nicht alle Kombinationen von QJ und nur TPTK+ weiterspielen, ergäbe sich folgendes:

CO spielt preflop etwa 400 Kombinationen. Er spielt auf ein Raise z.B. 12x AT, 6x T9, 8x QJ, 9x Sets, 4x6 Overpairs = 59 Kombinationen weiter, also 59/400 = 15% seiner Range. Hier ergäbe sich nun eine Grenzfrequenz von Continuationbets von nur etwa 33%. Im ersten Beispiel ist es nicht so stark, vielleicht betten einige Spieler dort 100% und sind exploitbar, im zweiten Beispiel ist es sehr viel deutlicher.

Die Situation ist vielleicht nicht perfekt, aber 75%+ Frequenz sind hier keine Seltenheit, obwohl nach über 33% die Spielweise sofort exploitbar ist. Was bedeutet das nun für dich? Zunächst folgendes:

Bevor du an deinem Continuationbet-Verhalten etwas drehst, frage dich, ob dein Gegner so weit denkt.

In den allermeisten Fällen ist die Antwort Nein und du musst dein Spiel nicht umstellen. Heißt die Antwort hingegen Ja, hast du ein Problem. Diesem kannst du auf verschiedene Arten und Weisen begegnen. Zum einen kannst du weniger oft setzen und einfach check/fold oder auch check/call spielen.

Zum anderen solltest du weniger oft bet/fold spielen, indem du bet/call oder bet/3-bet spielst. Ergo weniger Pairs folden und Draws häufiger reraisen. Das erhöht zwar die Varianz, ist spieltheoretisch aber die einzige Möglichkeit, keinen Fehler zu machen, wenn du nicht jeden Pot aufgeben möchtest.

Bist du dagegen der BU, stellst du dir auch die Frage, ob dein Gegner auch versteht, was hier passiert. Ist die Antwort Ja, solltest du es nicht übertreiben. Ist die Antwort hingegen Nein, so kannst du hier auch eine Menge bluffen, solange er sich nicht anpasst. Diese Methodik lässt sich nun auch wieder umkehren. Es gibt gegen sehr aggressive Gegner wiederum Situationen, in denen der CO sogar any two profitabel über ein Raise von BU pushen kann, weil dieser eben zu oft blufft.

Dieses Beispiel war noch relativ einfach, auch wenn die Herangehensweise wohl nicht jedem vorher klar war. So oder ähnlich funktionieren Exploits. In bestimmten Situationen sind eben gegen bestimmte Muster profitable Spielweisen möglich. Diese gilt es zu erkennen und auszunutzen sowie im eigenen Spiel zu vermeiden.

Ein weiteres, hier nur angesprochenes Beispiel wäre das Checkraise am Flop. Auch im Hinblick auf polarisierte Ranges, welche später besprochen werden, sind diese interessant. Es gibt einfach viele Spieler, die gar nicht als Bluff oder Semibluff checkraisen oder dies viel zu oft tun. Ist eines von beidem der Fall, so kannst du sehr gut dagegen spielen. Auch Donkbets bzw. die Reaktionen darauf ergeben oft gute Exploitansätze.

Das Raisen von Donkbets am Flop dürfte für die meisten Spieler gängige Praxis sein. Du hast im Kopf, dass eine Donkbet oft weak ist und raist daher einfach mit Air noch mal darüber. Das führt oft dazu, dass Spieler am Flop mit diesen Raises exploitbar sind.

Besonders auf trockenen Boards, auf denen diese Bluffraises oft gemacht werden, ergibt sich eine widersprüchliche Argumentation. Man möchte ja Bluffen und tut das durch ein Raise. Gleichzeitig möchte man den Gegner mit seinen stärkeren Händen wie Toppair+ nicht vertreiben oder spielt Way ahead - Way behind und callt diese nur.

Was sagt dir das über die Range, mit der ein solcher Spieler den Flop raist? Richtig, sie ist oft zu blufflastig. Hier ergeben sich häufig Spots für bet/3-bet mit Händen, die auf den ersten Blick zu schwach dafür wären, weil du extrem selten einen Call bekommst und im Falle eines Erfolges ziemlich viel dead Money mitnehmen kannst.

Ähnliche Denkansätze sind für Multibarrels oder zum Beispiel Turnraises denkbar und werden dir selbst überlassen.

Wie exploitest du dich selbst?

Ein guter Einstieg in das Ausnutzen von Exploits ist die Frage, welche Spielweisen hast du, die andere exploiten könnten?

Viele der besseren Spieler auf deinem Limit werden zumindest ähnlich spielen wie du und auch ein ungefähr vergleichbares Spielverständnis aufweisen. Fragst du dich nun, wie du gegen dich selbst optimal spielst, erreichst du damit zwei Dinge:

  • Du wirst verstehen lernen, wo gute Gegner dich exploiten könnten und solche Situationen vermeiden oder zumindest bewusster spielen können.
  • Du wirst genau diese Informationen gegen viele Gegner auf deinem Limit selbst aktiv einsetzen können, um einen Vorteil daraus zu ziehen.

Polarisation von Ranges, Balancing

Zum Begriff "polarisierte Range": Die Bezeichnung meint häufig eine Range, welche entweder aus Bluffs oder sehr starken Händen besteht. Polarisation ist hier in Anlehnung an einen elektrischen Dipol gemeint, wo sich zwei Extrema gegenüber stehen. Mit diesem Verständnis lassen sich viele Spielzüge verfeinern und verstehen.

In diesem Artikel soll der Begriff "polarisierte Range" jedoch weiter gefasst werden. Anschaulich soll dies wie folgt vonstatten gehen: Stell dir eine gegnerische Range aus möglichen Händen in verschiedenen Kategorien vor. Sind alle Kategorien wie Bluff, Monster, Semibluff, marginale Hand usw. darin vertreten, ohne dass ein Ungleichgewicht darin entsteht, soll die Range maximal depolarisiert (ohne Schwerpunkt) oder gebalanced genannt werden.

Nimmst du nun aus dieser Range einzelne Kategorien der Gewichtung nach zurück, wird die Range ungebalanced und beginnt zu polarisieren. Ein extremer Fall ist wieder die "ursprüngliche" Form einer polarisierten Range, welche offensichtlich ein extremes Ungleichgewicht beinhaltet. In diesem Bild ist die extremste Form jedoch eine Range, welche auf eine einzelne Handkategorie polarisiert ist, diese beinhaltet das größtmögliche Ungleichgewicht. Damit kann auch kurz und prägnant fortgefahren werden.

  • Eine polarisierte Range ist eine Range, in der bestimmte Teile fehlen.
  • Balancing bezeichnet das Gleichgewicht zwischen verschiedenen Teilen einer Range.

Ist eine Range gebalanct, so ist sie nicht polarisiert. Dies sind wieder sehr theoretische Begriffe. Zum besseren Verständnis einige Beispiele zu Situationen, in denen Ranges polarisieren. Der häufigste Punkt ist auch der Ursprung des Begriffes. Eine Range spaltet sich in einen sehr starken Teil (Value) und einen sehr schwachen Teil (Bluff) auf. Es befinden sich keine Draws oder mittelstarken Hände mehr darin.

BEISPIEL 2

100BB Stacks
MP (TAG)
SB (schlechter TAG)

Preflop: MP Raises 4BB, SB calls 3.5BB

Flop: 2, 7, Q Pot 9.5BB
SB checks, MP bets 6BB, SB raises 18BB

Kurzes Handreading: Preflop hat der TAG hier fast nur Pocketpairs. Ab und an wird er auch AQ, KQ QJ oder 78, 67 halten, was den Flop getroffen hat. Ein schlechter TAG käme wohl auch nicht auf die Idee, ~AQ zu checkraisen, womit sich seine Range wie folgt polarisiert:

Entweder hat er ein Set und will All-In, oder er hat kein Set und kein starkes Toppair und will nicht All-In.

Möchte MP daraus einen Vorteil ziehen, muss er die Blufffrequenz vom SB abschätzen. Ist sie quasi Null, so kann Hero hier gute Folds machen. AA direkt zu mucken wird niemand übers Herz bringen, aber grade Qx wandert hier gegen solche Gegner schnell in die Tischmitte.

Ist die Blufffrequenz dagegen sehr hoch, kann man sich neben den Downcalls von TP+ auch Rebluffs überlegen. Das sollte besonders dann in Erwägung gezogen werden, wenn die Bluffinrange des SB die Hand von MP schlägt (er hat <= A high).

Das könnten dann entweder 3-Bets am Flop sein (auch diese polarisieren, die Frage bleibt aber, ob der SB darauf reagiert) oder “Bluffcalls” des Checkraises mit der Intention, den Pot später kaufen zu können. Hierfür ist eine genaue Kenntnis der Spielweise seiner Bluffs notwendig (bettet er den Turn oder gibt er auf?).

Eine weitere Form der Polarisation ist das Fehlen von Draws nach bestimmten Aktionen von Gegnern. Hierfür ist eine recht gute Kenntnis des Gegners notwendig. Allerdings gibt es durchaus Gegner, die ihre Draws niemals checkraisen. Das führt dazu, dass man gegen sie, auch wenn Draws liegen, nicht protecten muss und z.B. Way ahead - Way behind spielen kann. Das mögliche komplette Fehlen von Monstern in der Range eines Spielers macht im Allgemeinen anfällig für Bluffs.

BEISPIEL 3

100BB Stacks
UTG (TAG)
BB (TAG)

Preflop: UTG raises 4BB, BB calls 3BB

Flop: 8, T, 5 Pot 8.5BB
BB checks, UTG bets 6BB, BB calls 6BB

Was erwartest du beim BB bzw. was erwartest du nicht? Sets oder Twopairs. Diese würden out of Position fast immer gespielt werden, es bleiben also (deutlich) schwächere Hände. Von Zeit zu Zeit sieht man verschiedene Flush- oder Straightdraws oder eben mittelstarke made Hands. Wie gesagt, die Monster fehlen.

Turn: 2 Pot 20.5BB
BB checks, UTG bets 15BB, BB calls 15BB

Der Turn verfehlt die Draws. Der BB wird hier fast immer Toppair oder einen Draw bzw. eine Kombination aus beidem haben.

River: K
BB checks Pot 50.5BB

Ungeachtet der Hand von UTG stellt sich nun die Frage, ob BB hier jemals eine Riverbet callen kann?

Nur wenn er einen Herocall macht. Abgesehen von einem möglichen KT hat er hier im besten Fall eine Hand wie T9-AT. Diese schlägt nichts, was UTG valuebettet. Er muss UTG also relativ häufig bluffen sehen, um callen zu können. Lange nicht jeder Spieler denkt so weit und in dieser Situation kann UTG durchaus aufgrund fehlender Monster in BB's Range eine zu 100% profitable Bet machen.

Wenn er KK hat, ist die Bet natürlich profitabler als mit AsJs. +EV ist sie oft mit beiden Händen. Eine andere denkbare Form von Polarisation wäre auch “Nur Monster”. Das wäre bei viel Preflopaction eines sehr tighten Spielers und großen Stacks denkbar. Gerade wenn du mit gutem Grund AK für wenig wahrscheinlich hältst, kannst du hier deine Hand sehr perfekt spielen und entweder tight folden, oder dir für Suckoutvalue den Flop anschauen.

Balancing ist für dein Spiel selbstverständlich wichtig. Das bedeutet nicht, dass du auf Teufel komm raus in jeder Situation keine polarisierte Range halten darfst. Zwei Dinge sind aber wichtig: Frage dich, ob dein Gegner versteht, dass deine Range polarisiert und wird er das eventuell ausnutzen?

Ist die Antwort Nein, brauchst du nicht darauf zu achten. Ist die Antwort Ja, heißt es immer noch nicht, dass polarisierte Ranges verboten sind. Es bedeutet nur, dass du dir dessen bewusst sein musst und im Zweifel auch bereit sein musst, z.B. mit Herocalls darauf zu reagieren.

» ZUSAMMENFASSUNG

Abschließend lässt sich sagen, dass die Berücksichtigung von polarisierten Ranges im Spiel einen guten Einstieg in Exploitingkonzepte sowie insgesamt komplexere Spielzüge darstellt.

Zum einen lernst du besseres Handreading. Zum anderen erhöhst du damit auch deine Edge gegenüber anderen, guten Spielern. Diese Konzepte sind insbesondere dafür wichtig, nicht nur Geld von Fischen aufzusammeln, sondern auch Spielern Geld abnehmen zu können, die selbst versuchen, es durch eine strategische Vorgehensweise zu gewinnen.

Im Grunde bauen diese Konzepte auf dem Konzept “Plane deine Hand” zusammen mit “Handreading” auf. Dort wurde ja schon sinngemäß gesagt: Setze deinen Gegner auf eine Range, überlege dir wie welcher Teil dieser Range auf Aktionen deinerseits reagiert und wähle die mit dem besten Gesamtergebnis.

Diese simple Vorgabe, welche an sich nur eine Formulierung des Prinzips der EV-Maximierung ist, führt wie schon gesagt zu immer komplexeren und fortgeschritteneren Konzepten. Du musst dich nur damit beschäftigen.

Im nächsten Artikel wirst du noch einmal praktischer etwas über den Semibluff sowie Deception lernen und weiterhin einige Ansätze von Spielweisen gegen unterschiedliche Gegnertypen kennenlernen. Dabei soll besonderes Augenmerk auf exploitbare Spielzügen dieser Gegner gelegt werden.

 

Kommentare (10)

#1 jever2, 03.11.09 12:14

Sehr komplexer Artikel. Mehr Beispiele wären schön.<br /> Gruß<br /> Andreas

#2 Finnsi, 24.11.09 16:51

guter Artikel, danke Hasenbraten.

#3 AceOnRiver, 20.12.09 14:23

wie kommt man auf die 6 kombinationen fürds 2 pair ?

#4 httpd, 31.12.09 05:09

... "Im letzten Artikel hast du eine erste Hilfe für deinen Ein- bzw. Umstieg erhalten: Das Openraisingchart."<br /> <br /> In Teil 1-3 hab ich kein ORC gefunden... Habe ich Tomaten auf den Augen?

#5 Hhopeless, 31.03.10 18:11

*push*<br /> <br /> #4 hat recht, ich hab es auch nicht gefunden!?

#6 ameisenmann, 23.04.10 12:05

ich komme bei Beispiel 1 bei der ersten Berechnung auf 66% Range, die er betten muss, damit damit wir 54,5% Foldequity haben.

#7 ameisenmann, 23.04.10 12:09

ok ich hab mit den gerundeten 30% gerechnet...alles ok

#8 ameisenmann, 28.04.10 15:30

"Allerdings gibt es durchaus Gegner, die ihre Draws niemals checkraisen. Das führt dazu, dass man gegen sie, auch wenn Draws liegen, nicht protecten muss und z.B. Way ahead - Way behind spielen kann."<br /> <br /> Warum soll ich gegen solche nicht protecten? Wenn er Draws passiv callt, will ich doch gerade protecten, um ihm schlechte Odds vorzusetzen oder nicht?! Dann kann ich doch in einer WAWB Situation selber betten anstatt die Free card zu verteilen auf drawy Boards, da ich von Draws kein Raise befürchten muss. Bitte um Aufklärung.

#9 hasenbraten, 29.04.10 10:23

@8: Das ist ungünstig formuliert.<br /> Ich meine damit das, wenn ein Gegner, der niemals Draws checkraised auf einem Board mit Draws einen Check/Raise spielt du dir keine Gedanken darüber machen musst, das er einen Draw halten könnte. Allgemein musst du dir natürlich Gedanken über Draws machen, nach dem Check/Raise jedoch nichtmehr... ich hoffe das ist so etwas klarer?

#10 CryingAce, 15.02.11 14:05

War ja vorher ,für mitdenkende Leser wenigst. klar, oder ?