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StrategieSit and Goes

Checkraise in Turnieren

» KOLUMNE

Checkraise in Turnieren

von Shakin65

Eine sehr häufig angewandte Postflop-Spielweise ist das Checkraise. Dies bedeutet, dass man an Flop, Turn oder River zunächst checkt, um dann auf eine gegnerische Bet zu raisen. Je nach Größe des Pots und der beteiligten Stacksizes kann dies ein normaler Raise oder ein All-In sein. Im folgenden wollen wir die Voraussetzungen untersuchen, unter welchen sich eine solche Linie empfiehlt und einige Beispiele einer genaueren Betrachtung unterziehen.

Bei der Anwendung von Check/Raise spielen folgende Faktoren eine entscheidende Rolle:

  • Preflop-Action: Sofern Hero der Preflopaggressor war, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch nach einem Check am Flop die folgenden Spieler behindchecken. Von daher sollte man tendenziell als Preflopaggressor einen getroffenen Flop selbst anspielen.
  • Reads: Sind die Reads auf einen oder mehrere noch in der Hand befindliche Spieler so stark, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem Check eine Bet erwarten kann, bietet sich gelegentlich ein Checkraise auch als Preflopaggressor an.
  • Textur des Boards: In Abhängigkeit von der Drawlastigkeit eines Boards und der Anzahl der Gegner muss man abwägen, ob das Risiko einer potenziellen Freecard durch die Aussicht auf mehr Value aufgehoben wird. Hinzu kommt, dass man auch als Preflopaggressor auf eine Situation am Flop treffen kann, in der eine Freecard die bevorzugte Option wäre, beispielsweise im Falle eines Draw. Je nach Stärke des Draws und der eigenen Stacksize kann dann auf eine Bet geraist oder gefoldet werden.
  • Anzahl der Gegner: Je mehr Gegner in der Hand sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass einer nach einem Check bettet.
  • Position: Je früher die Position Heros, desto eher kann man check/raise spielen. Je später Heros Position, desto mehr muss man die Risiken, die mit einem Check verbunden sind, abwägen.
BEISPIEL 1

Party Poker 33$ Speed No Limit Holdem Tournament
Blinds: t20/t40
10 players

Stack sizes:
UTG: t2120
UTG+1: t2080
UTG+2: t2040
MP1: t1940
MP2: t1940
MP3: t2060
CO: t1900
Button: t1940
SB: t1960
Hero: t2020

Pre-flop: (10 players) Hero is BB with 5 K
4 folds, MP2 calls t40 (pot was t60), 4 folds, 4 folds, Hero checks.

Flop: 5 T K (t100, 2 players)
Hero checks, MP2 bets t120, Hero raises to t320, MP2 raises to t800, Hero raises all-in t1620, MP2 calls all-in t1100. Uncalled bets: t40 returned to Hero.

Turn: 2 (t3900, 0 player + 2 all-in - Main pot: t3900)

River: 7 (t3900, 0 player + 2 all-in - Main pot: t3900)

Results:
Final pot: t3900
MP2 shows Ks Th
Hero shows 5h Kh

Die Voraussetzungen für check/raise sind in diesem Fall sehr gut. Hero war kein Preflopaggressor. Das Board ist nicht gerade drawlastig. Reads gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, außer dass Villain kein Regular zu sein schien. Auf den 33$ Speeds sehen viele Gegner in solch einem Spot die Chance, durch eine Bet am Flop den Pot zu gewinnen. Nach dem Raise hätte man auch nur coldcallen können. Allerdings werden selbst loose Spieler meistens vorsichtig, wenn man ihre Bet, die sogar etwas größer als Potsize war, callt. Von daher ist ein Checkraise durchaus angebracht. Von einem TP wird man in solchen Fällen auf diesem Limit meistens ausbezahlt. Leider hatte der Gegner in diesem Fall Top-2Pair.

BEISPIEL 2

Party Poker 55$ Speed No Limit Holdem Tournament
Blinds: t20/t40
10 players

Stack sizes:
UTG: t2000
UTG+1: t2000
UTG+2: t2000
MP1: t2000
MP2: t2100
MP3: t2000
CO: t2000
Button: t1980
SB: t1920
Hero: t2000

Pre-flop: (10 players) Hero is BB with 7 9
UTG folds, UTG+1 raises to t80, 3 folds, MP3 calls t80 (pot was t140), 3 folds, Hero calls t40 (pot was t220).

Flop: 8 6 T (t260, 3 players)
Hero checks, UTG+1 bets t200, MP3 calls t200 (pot was t460), Hero raises all-in t1920, UTG+1 calls all-in t1720, MP3 folds.

Turn: 3 (t2580, 0 player + 2 all-in - Main pot: t4300)

River: 2 (t2580, 0 player + 2 all-in - Main pot: t4300)

Results:
Final pot: t2580
UTG+1 shows Kd Kc
Hero shows 7c 9c

Preflop ist der Call des Minraises nicht meine Standardlinie. In diesem Fall sind 2 Gegner in der Hand, bei der ich am Flop die Nuts halte. Dadurch dass der Preflopaggressor nach mir an der Reihe ist, drängt sich check/raise geradezu auf.

Hätte der zweite Gegner die Bet des Preflopaggressors nicht gecallt, wäre ein Coldcall meine bevorzugte Linie gewesen. Das Board ist nicht ganz ungefährlich. Allerdings wäre das Verhältnis von Risk/Reward gegen einen Gegner durchaus attraktiv gewesen. Allerdings deutet der Coldcall des zweiten Spielers darauf hin, dass auch er in irgendeiner Form den Flop getroffen hat. Zum anderen sind auch bereits mehr als 600$ im Pot, was mich zu einem Checkraise All-In bewegt. Zusätzlich ein schönes Beispiel, warum man KK nicht minraisen sollte. Ein normales Raise hätte ich preflop kaum gecallt.

BEISPIEL 3

Party Poker 22$ Speed No Limit Holdem Tournament
Blinds: t20/t40
10 players

Stack sizes:
UTG: t2000
UTG+1: t2220
UTG+2: t1780
MP1: t2000
MP2: t1980
MP3: t1580
CO: t1720
Button: t2360
SB: t2360
Hero: t2000

Pre-flop: (10 players) Hero is BB with 5 5
UTG calls t40 (pot was t60), UTG+1 folds, UTG+2 calls t40 (pot was t100), 3 folds, CO raises to t80, Button calls t80 (pot was t220), SB folds, Hero calls t40 (pot was t300), UTG calls t40 (pot was t340), UTG+2 calls t40 (pot was t380).

Flop: 3 2 5 (t420, 5 players)
Hero checks, UTG checks, UTG+2 bets t320, 2 folds, Hero raises all-in t1920, UTG folds, UTG+2 calls all-in t1380.
Uncalled bets: t220 returned to Hero.

Turn: Q (t3820, 0 player + 2 all-in - Main pot: t3820)

River: 9 (t3820, 0 player + 2 all-in - Main pot: t3820)

Results:
Final pot: t3820
UTG+2 shows 9d Td
Hero shows 5h 5c

Preflop calle ich auf Grund der Odds mit einem PP. Am Flop treffe ich bei einem drawheavy Board mein Set. Da ich first to act bin, vier Spieler nach mir folgen - darunter der Preflopaggressor - und auf den 22ern selten durchgecheckt wird, entschließe ich mich zum Check. Nach der Bet des Gegners kommt auf Grund der Größe des Pots und der Drawlastigkeit des Boards dann auch nur Checkraise All-In in Frage. Selbst wenn der Gegner bereits einen Flush vollendet hat, bleiben einige Outs auf Full House oder Quads.

BEISPIEL 4

Party Poker 55$ Speed No Limit Holdem Tournament
Blinds: t30/t60
9 players

Stack sizes:
UTG: t2080
UTG+1: t1840
Hero: t2280
MP2: t4260
MP3: t1940
CO: t1800
Button: t1930
SB: t1650
BB: t2220

Pre-flop: (9 players) Hero is MP1 with K A
2 folds, Hero raises to t240, 2 folds, CO calls t240 (pot was t330), 3 folds.

Flop: 4 4 K (t570, 2 players)
Hero checks, CO bets t360, Hero raises to t840, CO raises all-in t1200, Hero calls t720 (pot was t2610).

Turn: 7 (t3690, 1 player + 1 all-in - Main pot: t3690)

River: T (t3690, 1 player + 1 all-in - Main pot: t3690)

Results:
Final pot: t3690
Hero shows Ks Ah
CO shows Qc Kh

Am Flop treffe ich als Preflopaggressor TPTK auf einem absolut ungefährlichen Board, auf welchem ich am Flop praktisch immer die beste Hand halte. Gegen zwei Gegner werde ich eher selten Value herausholen, wenn ich den Flop sofort anspiele. Eine Freecard sowie eine ½ potsized Bet am Turn oder ein Checkraise waren meine Optionen mit dem Check am Flop.

BEISPIEL 5

Party Poker 22$ Speed No Limit Holdem Tournament
Blinds: t30/t60
9 players

Stack sizes:
Hero: t1770
UTG+1: t1800
MP1: t1830
MP2: t3900
MP3: t1850
CO: t1840
Button: t1850
SB: t3070
BB: t2090

Pre-flop: (9 players) Hero is UTG with A Q
Hero raises to t180, 4 folds, CO calls t180 (pot was t270), 2 folds, BB calls t120 (pot was t450).

Flop: K K J (t570, 3 players)
BB checks, Hero checks, CO bets t240, BB folds, Hero raises all-in t1590.
Uncalled bets: t1590 returned to Hero.

Results:
Final pot: t810

Nach dem Preflopraise halte ich am Flop den Nutflushdraw sowie einen Gutshot. Zu berücksichtigen gilt es, dass man das ein oder andere Out discounten muss, da das Board paired ist. Nachdem einer der beiden Gegner bereits gecheckt hat und eine CB den Stack Heros durchaus belasten würde, ziehe ich einen Check vor. Wenn ich gebettet hätte, wäre ein Fold auf einen Push nicht mehr in Frage gekommen. Auf eine Bet ist check/raise All-In mein Plan, um die größtmögliche Foldequity zu erzielen und weil man mit einem Draw besser selbst pusht, als einen Push zu callen.

BEISPIEL 6

Party Poker 33$ Speed No Limit Holdem Tournament
Blinds: t50/t100
7 players

Stack sizes:
Hero: t1850
UTG+1: t2490
MP1: t1980
CO: t4150
Button: t6630
SB: t1750
BB: t1150

Pre-flop: (7 players) Hero is UTG with K K
Hero raises to t300, 3 folds, Button calls t300 (pot was t450), 2 folds.

Flop: Q 6 3 (t750, 2 players)
Hero checks, Button bets t600, Hero raises all-in t1550, Button calls t950 (pot was t2900).

Turn: 4 (t3850, 1 player + 1 all-in - Main pot: t3850)

River: 5 (t3850, 1 player + 1 all-in - Main pot: t3850)

Results:
Final pot: t3850
Button shows 8h Qd
Hero shows Ks Kd

Der Gegner war bis zu diesem Zeitpunkt super aggressiv. Mein Image war ziemlich tight. Von daher war die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er auf eine Bet foldet, bei einem Zeichen von Schwäche selbst bettet, unabhängig davon ob er den Flop getroffen hat oder nicht.

BEISPIEL 7

Party Poker 55$ Speed No Limit Holdem Tournament
Blinds: t50/t100
8 players

Stack sizes:
Hero: t1830
UTG+1: t2360
MP1: t1760
MP2: t1080
CO: t1870
Button: t4850
SB: t1815
BB: t4435

Pre-flop: (8 players) Hero is UTG with 8 8
Hero raises to t250, 4 folds, Button calls t250 (pot was t400), 2 folds.

Flop: J 8 3 (t650, 2 players)
Hero checks, Button bets t300, Hero calls t300 (pot was t950).

Turn: 2 (t1250, 2 players)
Hero checks, Button bets t400, Hero raises all-in t1280, Button folds.
Uncalled bets: t880 returned to Hero.

Results:
Final pot: t2050

Am Flop habe ich als Preflopaggressor auf einem relativ ungefährlichen Board mein Set getroffen. Um mehr Value herauszuholen, verzichte ich auf eine Bet. Bei einer Freecard hätte ich am Turn angespielt. Die Bet des Gegners coldcalle ich nur, mit dem Ziel bei einer potenziell gefährlichen Karte am Turn zu betten.

Da der Turn allerdings eine unverdächtige Karte bringt, entschließe ich mich erneut zum Check. Nach der erneuten Bet des Gegners ist der Pot bereits groß genug, um direkt zu pushen. Ein weiteres Slowplay hätte zudem am River kaum mehr Value herausgeholt, da der Gegner nach zwei Coldcalls wohl vorsichtiger agiert hätte.

 

Kommentare (22)

#1 MrCartmanez, 02.06.08 16:27

gute beispiele, hat mir für mein postflop spiel auf jedenfall etwas gebracht! merci

#2 steinek, 02.06.08 18:34

Bsp4: ist da was falsch konvertiert? Preflop Raise auf 4BB ohne Limper und am Flop hast du auch nur einen Gegner, gegen den du eigentlich immer kontibetten musst?<br /> Ansonsten n1 wie immer :)

#3 shakin65, 03.06.08 05:29

@ steinek: die 4x BB preflop Raise aus MP1 mache ich, wenn ich den Eindruck habe, dass relativ loose gecalled wird. Am Flop kann ich bei dem Board eine Freecard riskieren, da die Gefahr dass sich der einzige Gegner in der Hand entscheidend verbessert gering ist (geht nur wenn er ein PP hält und das set trifft). So habe ich die Chance, dass er selbst bettet oder eine Bet am Turn von mir called, weil er es für einen Stealversuch hält oder sich am Flop geringfügig verbessert hat. <br /> In dem Beispiel war es natürlich egal, weil er eh TP getroffen hat :-)

#4 shakin65, 03.06.08 05:31

@steinek: habe mich verschrieben. "oder sich am turn geringfügig verbessert hat". Beispiel: er hält Ax und trifft am Turn die A.

#5 Lukas8462, 03.06.08 09:00

@shakin65:<br /> <br /> 1. Gibt es denn auch Hände, die du HU am Flop auch checkfoldest, wenn du nicht getroffen hast. Andererseits ist das doch ziemlich auffällig, wenn du sonst quasi immer ne Conti machst? (Und daher entwertet das deine Bluffs...)<br /> <br /> 2. Holt man in Hand 2 nicht mehr value raus, indem man am Flop auf 800 bis 900 reraist anstatt direkt zu pushen? Du bist hier imo auch zu 85% am Turn noch vorn, bekommst aber auf nen Push doch viel zu oft einen Fold, den ich hier ja eigentlich nicht sehen möchte.

#6 JasonBerlin, 03.06.08 10:38

Eine Frage zu Bsp1:<br /> Du sagst das Board sei nicht sonderlich drawheavy. Liegen hier nicht aber zusätzlich zum FD noch eine Menge gutshots bzw der OESD mit QJ (was ja gut in seiner Openlimp-Range liegt). Wäre nicht betten hier die sichere Alternative ?

#7 shakin65, 04.06.08 05:45

@ Lukas: selbstverständlich gibt es hände die ich checkfolde. ich habe lediglich die aussagekräftigsten hände des HU ausgewählt. drum habe ich auch geschrieben, dass man das eigene Spiel variieren soll.<br /> in hand 2 weckt ein reraise oft mehr zweifel als ein push.

#8 shakin65, 04.06.08 05:53

@Jason: als drawlastig würde ich das board nicht bezeichnen, auch wenn ein draw beim gegner natürlich möglich ist. wären es 2 oder mehr gegner, würde ich den flop selbst anspielen. so finde ich das risk/reward verhältnis akzeptabel, um durch einen check mehr value herauszuholen als durch eine bet, mit dem risiko einer freecard. wie ich in dem kommentar zur hand erwähnte, nehmen die typischen gegner auf diesen limits solche spots dann gerne wahr, um durch eine - meist auch noch recht große - bet, den pot zu gewinnen.

#9 MagicH, 04.06.08 10:59

hi, ich hab mal ne Frage zu Beispiel 3. Ich spiel hauptsächlich Cashgame, und bei Hand 3 wäre mir die Gefahr, dass bei 5 Spielern durchgescheckt wird einfach zu hoch. Ist das bei Tunieren anders. Ist beim Tunier die Wahrscheinlichkeit höher, dass jemand in einem 5player Pot etwas setzt, als im Cashgame?

#10 MagicH, 04.06.08 11:03

hi, ich hab ne Frage zu Beispiel 3. Ist die Wahrscheinlichkeit im Tunier höher, dass jemand in einem Pot mit 5 Spieler etwas setzt als im Cashgame. Denn im Cashgame würde ich sofort etwas setzen, die Gefahr dass durchgescheckt wird, wäre mir viel zu hoch.

#11 shakin65, 04.06.08 11:35

@ magic: in einem multiway pot als first to act bei diesem board zu checken ist nicht vollkommen ohne risiko. gerade auf den niedrigeren und mittleren limits ist allerdings die wahrscheinlichkeit hoch, dass jemand bettet. in dem fall war ich auch nicht der preflop aggressor. der hält oft genug ein overpair oder einen Flushdraw, die er dann auch bettet. selbst wenn er nichts getroffen hat, folgt oft genug eine CB gerade weil dieses board für fast alle gegner scary ist.<br /> einen vergleich zum cashgame kann ich leider nicht ziehen, da ich da kaum erfahrung habe.

#12 gert3000, 06.06.08 14:02

beispiel 3. ich versteh nicht wieso der hero am anfang eines turnieres mit einer mittelmässigen hand all-in raised.

#13 gert3000, 07.06.08 07:36

der artikel gefällt mir. der autor sollte aber bei gelegenheit mal nachschauen, was ein coldcall ist (beispiel 7).

#14 shakin65, 08.06.08 08:58

@ #12: ich halte ein set und bekomme action. selbst wenn der gegner hier bereits einen flush hält, habe ich genug outs auf FH oder quads.

#15 shakin65, 08.06.08 08:58

@ #13: stimmt, sollte flat call heißen :-)

#16 Nightflight, 10.06.08 15:05

Ok, sicher Anfängerfrage, aber ich habe im Forum oder in FAQs nichts gefunden und bin neugierig: Was bedeutet in der Notation das t vor Chipständen? Danke.

#17 Lukas8462, 13.06.08 21:46

@16: Das t bedeutet, dass es sich um chips und nicht um Echtgeld handelt.

#18 Xy020, 23.07.08 13:28

also ganz ehrlich, die bsp.: sind wirklich alle optimal für uns. ich zeig schwäche der gegner haut sofort drauf...is im richtigen turnier so, da gibts dann nur checkbehinds ausser gegen superaggroleute.<br /> mir würd das spanisch vorkommen, er raised utg und dann am flop called er plötzlich gg

#19 TigerTino, 15.02.11 21:32

Frage zu Bsp. 7:<br /> <br /> Zwar geht es hier um das Thema c/r am Flop. Die Hand beginnt aber mit einem Raise mit 88 aus UTG. Hat Hero hier Preflop einen Fehler begangen, oder gibt es einen Grund für diese Spielweise? Die Frage stellt sich auch in Bsp. 5 mit AQs aus UTG.

#20 shakin65, 17.02.11 20:58

#19 bei der 88 Hand sind die blinds schon so hoch, dass ich einen open fold als zu weak erachte. AQ raise ich immer in einem jungfräulichen pot auf diesen limits.

#21 fuurukawa, 10.08.11 15:32

Also laut SHC soll man AQ ja aus UTG weglegen ;)<br /> Aber find ich persönlich auch zu tight auf den unteren limits.

#22 Huckebein, 11.08.11 11:03

@2!: In Speedturnieren steigen die Blinds schneller und daher sollte man im Vergleich zum Standardchart etwas loser spielen. Geht also schon in Ordnung.