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StrategieSit and Goes

Die sechs Schlüsselstrategien für ein erfolgreiches Heads-up SnG-Spiel

Einleitung

In diesem Artikel
  • Welcher Spielstil für Heads-up SnGs geeignet ist
  • Wie du gegen verschiedene Gegnertypen spielst
  • Warum du immer einen Gameplan haben solltest

In diesem Artikel werden wir uns mit den wichtigsten Fertigkeiten für ein erfolgreiches Heads-up-Spiel beschäftigen.

Spiele ein aggressives, positionsbezogenes Spiel

In vielen Pokervarianten kann man ein solider Winner werden, indem man tight spielt. Wenn man aber Heads-up ist, ist das Warten auf die Auszahlung von starken Händen ein sicherer Weg, langfristig zu verlieren. Du musst in jeder Hand einen Blind posten und selbst wenn dein Gegner dir Action gibt, wenn du eine starke Hand hältst, wird er doch zu viele kleine Pots gegen dich gewinnen und deinen Handvorteil zunichte machen.

Deshalb solltest du viele Hände spielen, besonders wenn du am Button bist, und deshalb in jeder Setzrunde nach dem Flop in Position spielen wirst. Du solltest vom Button mindestens die folgenden Hände spielen: 22+, A2+, K2s+, K5o+, Q2s+, Q6o+, J2s+, J7o+, außerdem suited Connectors und mittlere offsuited Connectors. Steige immer mit einem Raise in die Hand ein.

Wenn du dich im Big Blind gegen ein Raise vom Button verteidigen musst, solltest du tighter werden. Selbst wenn du gute Odds bekommst, musst du auf jeder Straße nach dem Flop out of Position spielen. Dennoch ist jedes Ass, jedes Paar und jede Broadwayhand noch spielbar.

Erstelle einen Postflop-Gameplan

Wenn du auf dem Flop etwas triffst, ist es wichtig, dass du dir einen Gameplan für die Hand zurechtlegst. Du wirst manchmal auf mehreren Straßen lieber checken, um Bluffs zu induzieren und die Größe des Pots zu kontrollieren. Nimm zum Beispiel an, du raist vom Button mit K8 offsuit. Dein Gegner callt und der Flop kommt A K Q. Du solltest hier normalerweise entweder den Flop oder den Turn checken, denn nur wenige Gegner werden auf diesem Board drei Straßen callen, wenn sie eine schlechtere Hand als dein second Pair halten.

Du solltest Heads-up außerdem aggressiv semibluffen und deine Draws fast spielen, da du deinen Gegner oftmals erwischst, wenn er keine Hand hält und entsprechend folden muss. Du solltest jedoch nicht dazu tendieren, auf mehreren Straßen pure Bluffs zu spielen, wenn du dazu keinen guten Grund hast. Im Laufe der Zeit wirst du die Gelegenheiten erkennen, in denen sich ein Bluff anbietet. Zum Beispiel solltest du nach einem Preflopraise standardmäßig eine Continuationbet (C-Bet) auf dem Flop spielen. Am Turn kann sich eine gute Gelegenheit für einen Bluff bieten, wenn dein Gegner die C-Bet gecallt hat und auf dem Turn eine Scarecard erscheint – zum Beispiel ein König, nachdem auf dem Flop nur niedrige Karten erschienen sind.

Passe deine Strategie deinem Gegner an

Ein Hauptthema in meinen ersten Videos ist die Frage, wie du die verschiedenen Spielertypen, denen du am Tisch begegnen wirst, exploitest. Hier ist ein kurzer Überblick über mehrere wichtige Punkte.

Tighte Spieler

Gegen einen tighten Spieler solltest du sehr loose-aggressive spielen, aber gleichzeitig marginale Hände folden, wenn der Gegner Stärke zeigt. Dein Ziel im Match wird es sein, viele kleine und mittelgroße Pots ohne Gegenwehr zu gewinnen, einem tighten Gegner in größeren Pots aber nur dann Action zu geben, wenn du selbst eine sehr starke Hand hältst. Der angenehmste Gegnertyp ist sowohl tight als auch passiv, da dies der schwächste Spielstil Heads-up ist.

Loose-passive Spieler

Gegen einen loose-passiven Spieler ist es dein Ziel, jede Hand, von der du denkst, dass sie die beste ist, aggressiv zu valuebetten und gleichzeitig fast nie zu bluffen. Mache keine trickreichen Plays gegen eine Callingstation, sondern warte einfach, bis du eine Hand hältst, die mehr als nur Durchschnitt ist und bette dann for Value.

Loose-aggressive Spieler

Gegen einen loose-aggressiven Spieler könntest du in Schwierigkeiten kommen. Loose-aggressive ist Heads-up ein sehr effektiver Spielstil. Du musst hier ganz einfach gutes Poker spielen und jede mögliche Schwäche ausnutzen, die du bei deinem Gegner finden kannst. Dazu zählt zum Beispiel das Leak, dass ein loose-aggressiver Spieler schwache Hände out of Position verteidigt.

Tischauswahl

Deine Tischauswahl ist Heads-up besonders wichtig. Selbst als sehr guter Spieler wirst du gegen einen Weltklassespieler wahrscheinlich verlieren. Genauso wird ein schwacher Spieler einen Vorteil gegen einen sehr schwachen Spieler haben.

Deine Edge im Spiel resultiert aus deinem Skill-Level im Vergleich zu dem deines Gegners.

Wenn du auf den Micro Stakes auf einer großen Seite wie PokerStars spielst, kann es sein, dass neue Spieler so schnell Platz an den Tischen nehmen, dass es schwierig wird, Tableselection zu betreiben. Aber wenn du dich erst als zweiter Spieler an den Tisch setzt, kannst du nach schwachen Spielern Ausschau halten und Regulars meiden. Spiele außerdem niemals ein Rematch gegen einen guten Spieler.

Beherrsche die Shortstackstrategie

Wenn du Heads-up spielst, musst du genau auf die Größe des effektiven Stacks achten, das ist der kleinere der beiden Stacks. Nimm zum Beispiel an, die Blinds betragen $15/$30. Dein Stack beträgt $2850 und der deines Gegners $150. Wenn du einen großen Stack hast, geht jeder Betrag über $150, den du bettest oder raist, in einen Sidepot, den du automatisch gewinnst. Der effektive Stack ist damit 5 BB groß und du solltest dein Spiel entsprechend anpassen.

Dies sind die wichtigsten Richtlinien für das Spiel mit einem effektiven Shortstack:

0 – 9 BB

Jedes Raise, das du machst, committet dich. Du solltest deshalb direkt vor dem Flop pushen oder folden. Um zu entscheiden, welche Hände man profitabel shoven kann, kannst du Online-Charts oder eine Software wie den SNG-Wizard nutzen.

10 – 20 BB

Du kannst dich jetzt am Button zwischen einem Shove oder einem kleinen Raise entscheiden. Gegen starke Gegner ist das Push-or-Fold-Spiel oftmals der beste Gameplan, wenn du einen Stack um die 15 BB hast. Gegen schwächere Gegner ist Minraising eine geeignete Alternative, weil du ohne Probleme auf eine 3-Bet folden kannst und deinen Stack schützt, wenn dein Gegner eine starke Hand hält.

Wenn du im Big Blind bist, solltest du über ein kleines Raise vom Button eine weite Range drüberpushen. Die genauen Hände, die du profitabel 3-Bet-shoven kannst, hängen von der Openingrange deines Gegners ab sowie von der Range, mit der er deinen Shove callen wird. Der SNG-Wizard kann dir hier genaue Ranges vorgeben. Als groben Richtwert kannst du aber jedes Ass, jedes Paar oder jede suited Broadwayhand über ein kleines Raise mit einem effektiven Stack von bis zu 20 BB pushen. Gegen Gegner, die viele Hände spielen, kannst du sogar noch weiter shoven.

Bankrollmanagement

Ein Winning Player sollte auf jedem Level, das er spielt, über ein Minimum von 30 Buy-ins verfügen, wobei es vorzugsweise sogar 50 Buy-ins sein sollten, um auch die schlimmsten Downswings zu überstehen. Mit nur zwei Spielern, von denen die Hälfte ins Geld kommt, ist Heads-up ein Spiel mit weniger Swings, verglichen mit vielen anderen Formaten. Lange Downswings sind jedoch in allen Spielarten möglich, Heads-up ist hier keine Ausnahme.

Zusammenfassung

Heads-up SNGs sind ein Format, das Spaß macht und profitabel ist. Wenn du die Tipps dieses Artikels beherzigst und weiterhin lernst und an deinem Spiel arbeitest, könntest du schon bald ein neues Lieblingsspiel gefunden haben.

 

Kommentare (10)

#1 zygna, 30.09.11 10:25

booah danke, hab ich davor noch nicht gewusst. Mega Content weiter so!!!

#2 Joto, 30.09.11 11:32

ganz in ordnung, sollte noch vertieft werden<br /> <br /> piece und frieden

#3 Falco35, 30.09.11 11:42

Das ist ein Bronze Artikel und somit Anfängercontent. Dafür ist er sehr gut, mehr sollte imo auch nicht veröffentlicht werden auf Bronze.<br /> <br /> my 2 cents

#4 Hellraiser2011, 30.09.11 12:08

#3<br /> <br /> Diesen ganzen Artikel kann jeder lesen.<br /> Man muss nicht einmal angemeldet sein

#5 kingwtf, 30.09.11 15:04

lol - der artikel ist ja echt der kingshit!<br /> <br /> endlich weiss ich bescheid...

#6 Regina54, 30.09.11 22:20

#4 ja und is doch eh basic content <br /> <br /> oder konntets du jetzt daraus was mitnehmen was dir eine entscheidene edge verschafft?<br /> also lass basic content einfach das sein was er ist :)

#7 Boomzman, 08.11.11 12:16

Den Artikel kann ich aber auch anwenden wenn ich bei nem SnG ins Heads up komme oder? Also es muss ja nich unbedingt n heads up SnG sein? Oder macht das n Unterschied?

#8 pi113p4113, 19.04.12 12:50

#7 Wenn du ins HU kommst und die Stacks noch groß genug sind, klar. Meistens wirst du aber im Push-or-fold-Modus sein, wenn du bei einem normalen SnG ins HU kommst.

#9 msn1406, 05.02.13 10:17

Nice

#10 FourSigns, 23.03.13 13:53

Sehr gute hiflreiche Tips! thumbs up;)