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StrategieSpecials

Don't fold, just ask - NL: Wann 2nd-barreln nach einem Squeezeplay?

 
» Don't fold, just ask

 

Es gibt Momente im Leben eines Pokerspielers, in denen der fundierte Rat eines Profis Not tut. Unter dem Motto "gemeinsam statt einsam" könnt ihr genau diesen professionalen Rat bei unseren Contentchefs, OnkelHotte (Fixed Limit), sammy (No-Limit, SNG), Wishmaster (Fixed Limit, Real-Life-Poker), einholen. Ob ihr euch bei einer Hand unsicher seid, Fragen zur Pokertheorie habt oder was auch immer ihr auf dem Herzen habt - fragt! Eure Fragen könnt ihr im Forum in diesem Thread loswerden: Fragen an die Contentchefs

 

Frage von emophiliac

No-Limit

lieber sammy,
heute habe ich eine interessante hand an einem nl25sh-tisch gespielt. ich sitze im big blind mit K T . der bu openraist, sb callt. ich reraise, da meine hand schlecht genug ist und der bu vorher schon durch leicht aggressives preflopspiel, aber eher zurückhaltendes, relativ tightes postflopspiel aufgefallen ist - er kann eine gute hand erkennen und folden, reagiert auf aggression passiv und etwas hilflos. es ist ~hand 20 am tisch, ich habe bisher 2 materialisierte semibluffs im unraised pot gezeigt, 3mal preflop geraist, wenig aber aggressiv gespielt, also bet, raise oder kein interesse.

der bu callt, anzunehmende calling-range (AK, AQ, AJ, KQ, QJ, JT, T9s, 87s, 22-QQ), sb foldet, effektiver stack ~ 100bb. der flop bringt Q 8 3 . ich setze 2/3 pot. der bu zögert, callt dann. ich gehe bei diesem typ gegner damit von einer made hand aus, vllt. AQ, KQ, QJ. JJ, TT, 99 sind beim flopcall aber auch noch drin. flushdraw ist aufgrund des timing-tells fast auszuschließen, hätte er schneller gecallt. ein slowplay mit einem set halte ich für wenig wahrscheinlich. würde er eher raisen.

der turn bringt J , mir den oesd, flushdraw ist angekommen, ich habe keine herz-karte. ich setze erneut 2/3 pot.

wie geneigt wärst du, bei diesem handverlauf auf diesem limit und bei diesem gegner ebenfalls zu betten? was wenn der turn A , Q , A , 6 oder 6 gebracht hätte? vielleicht kannst du auch die zeit aufbringen, kurz ein paar allgemeine dinge zur frage beizusteuern: welche board-texturen in relation zu meiner hand begünstigen bei einem standardgegner dieser art eine 2nd barrel, wenn er nach einem squeezeplay meine contibet gecallt hat?

vielen lieben dank für deine antwort
dein emophiliac


Antwort von sammy

Lieber emophiliac,
das ist in der Tat eine sehr interessante Spielentscheidung. Um die Situation für alle Leser übersichtlicher zu gestalten, fasse ich erst einmal die Aktionen und deine Reads zusammen:

No-Limit Hold'em, $0.10/$0.25$

BU - 25$
SB - 25$
BB(Hero) - 25$

Preflop: Hero is BB with K , T
BU raises to $0.75, SB calls $0.65, Hero raises to $3.00, BU calls $2.25, SB folds.

sammy
Sammy betreut die Sektion No-Limit von PokerStrategy. Selbst lange Zeit als Spieler erfolgreich, mittlerweile auch Black Member, hat er es sich nun zur Aufgabe gemacht, die nachfolgenden Generationen in der Kunst des, wie er sagt, Big-Balls-Pokers zu unterrichten.
Flop: ($6.75) Q , 8 , 3 (2 players)
Hero bets $4.50, BU calls $4.50.

Turn: ($15.75) J (2 players)
Hero ???

Reststacks: $17.50

Deine angenommene Preflop-Callingrange des BU:
22-QQ, AJ+, KQ, QJ, JT, T9s, 87s

Deine angenommene Turnrange des BU:
99-JJ, AQ, KQ, QJ

Reads und eigenes Tableimage:
  • Wir selbst waren bisher sehr tight-aggressiv und sind durch Semibluffs schon aufgefallen.
  • Der Button scheint ein straightforward Standard-TAG zu sein, welcher passend zum Limit bei Gegenaggression mit Passivität antwortet.

Bevor ich nun detailliert die Situation analysiere, noch etwas Allgemeines zum Squeezeplay bezogen auf diesem Limit:

Allgemein ist es nicht notwendig Squeezeplays schon auf NL25 in sein eigenes Spiel mit einzubauen, um dieses Limit erfolgreich zu schlagen, da die meisten Gegner pre- wie auch postflop zu viele Hände callen und kaum toughe Folds machen werden. Hinzu kommt, dass die Gegner weder auf euer Tableimage noch auf eure möglichen Handranges achten und somit eine wichtige Grundlage des Squeezeplays flöten geht. Sie sehen oftmals nur ihre eigene Hand, welche sie dann auch noch durch zu viele Calls overplayen. Insgesamt gesehen reicht also eine straighforward tight-aggressive Spielweise aus, um dieses Limit hinter sich zu lassen.

Nun zur Hand:

Preflop
Wir haben hier im Allgemeinen einen Standard-Fold nach einem BU Openraise und einem Coldcall des SB. Wenn man jedoch genau hinschaut, erkennt man, dass sich uns hier unter bestimmten Gegebenheiten eine Squeezesituation bietet. (Mehr zum Thema Squeezeplay findet ihr in unserem Platin-Artikel)

Flop
Nach dem Preflopcall vom BU machen wir in einer Squeezesituation auf jedem Board eine Continuationbet, da der Gegner nur in 30% der Fälle das Board direkt getroffen hat und somit sehr oft folden muss. Die Betsize sollte sich hier eigentlich immer im Raum von ½ bis ²/³ Potsize befinden, um genügend Foldequity zu erzeugen und dennoch mit seinen guten Händen ausreichend protecten/Value herausholen zu können.

Turn
Nachdem der BU auch unsere Continuationbet gecallt hat, können wir ihn aufgrund des Reads sicher auf eine Made Hand setzen. Nun sind wir hier in einer eher ungeliebten Situation, da wir in solch einer Squeezesituation nicht immer einfach check/folden können und auf ein check/call oftmals nicht die korrekten Odds haben.

Inwiefern können wir also nun in dieser Situation profitabel 2nd barreln? Da wir hier mit einer 2nd Barrel einen Semibluff spielen, können wir uns nun anschauen, wie unsere Equity gegen seine momentane Range am Turn verhält. Wichtig ist, dass wir hier nicht unbedingt die Turnbetcallingrange brauchen, da sich unsere Equity gegen diese kaum verändern wird. Wir spielen sowohl gegen seine Turnrange wie auch gegen seine Turncallingrange einen Draw. Durch diese Tatsache verändert sich unsere Equity kaum und wir können durch diesen Ansatz der Analyse nun schauen, wie hoch unsere Foldequity sein muss. Wie könnte also nun die Range des BU in dieser Situation aussehen?

Den Timingtell des Gegners würde ich hier aber nicht zu sehr überbewerten, da er doch eventuell gegen seine normale Spielweise sich durchaus Gedanken gemacht haben könnte, hier einen Nutflushdraw zu raisen. Daher würde ich ihm hier noch A T mit in die Range geben, so dass sie dann wie folgt aussieht:
99-JJ, AQ, A T, KQ, QJ

Gegen diese Range hätten wir am Turn eine Equity von 18,5%, was uns deutlich macht, dass wir hier ein sehr großer Underdog gegen seine Made Hands sind. Dennoch stellt sich uns hier die Frage einer 2nd Barrel, da wir das scary Board sehr gut ausnutzen können, um ihn hier von dem Großteil seiner Range runterzubringen.

Durch die Equityberechnung müssen wir uns auch nicht mehr all zu große Gedanken über die Betsize machen. Hier gibt es eigentlich nur die Option eines Pushes, da wir uns mit jeder anderen akzeptablen Betsize commiten würden. Und da es dann für uns keinen Unterschied macht, ob wir nun ²/³ Potsize betten und das All-In callen oder direkt All-In pushen sollten wir hier direkt pushen, um unsere Foldequity hier zu maximieren.

Würden wir nur ½ Potsize (7.8$) betten, so würden wir nach einem Push seinerseits Pot Odds von 9,7:41,05 bekommen. Das sind gerundet 1:4,32. Ab einer Equity von 19,1% könnten wir hier profitabel callen. Aufgrund von Rakeabzug hätten wir dann sogar noch bessere Odds, was uns einen knappen Call geben würde.

Bet/fold Turn bei einer Betsize von <1/2 Potsize, check/fold River unimproved halte ich hier nicht für eine sehr gute Spielweise, da er uns bei einer sehr kleinen Bet zu oft mit Made Hands, welche er auf einen Push foldet, callt. Daher Push oder check/fold Turn!!

Nun stellt sich also nur noch die Frage, wie viel Prozent seiner Hände er hier auf unseren Push folden muss, so dass dieser +EV ist. Hierzu folgende Rechnung:

(x entspricht der benötigten Foldequity)

0 < x * (+15,75$) + (1-x) * (0.185 * (+33,25$) + 0.815 * (-17,5$))

(Aufgrund der Lesbarkeit werden die $ Zeichen nun entfernt, da sie sich schlussendlich sowieso rauskürzen werden.)

0 < 15,75x + (1-x) (6,151 – 14,2625)
0 < 15,75x - 8,1115 + 8,1115x
0 <23,8615x – 8,1115
23,8615x > 8,1115
x > 0,3399

x > 34%

Erläuterung zur Aufstellung einer solchen Ungleichung:
Um die Foldequity in einer solchen Situation (Semibluff vs. Sichere Made Hand) herauszubekommen, betrachtet man den durchschnittlichen Gewinn bei einem Fold des Gegners, den durchschnittlichen Gewinn bei einem Call des Gegners und den durchschnittlichen Verlust bei einem Call des Gegners. Man erhält dann eine Ungleichung mit einer Variablen, der Foldequity. Nach dieser löst man auf und erhält den Mindestwert.

Wichtig: Spielt man nicht zu 100% einen Draw gegen die momentane Range des Gegners, so kann es drastische Unterschiede in der eigenen Equity gegen die gegnerische Callingrange geben. Daher ist es wichtig zu wissen, wie die gegnerische Gesamtrange aussieht, um zu entscheiden, ob man die Equity vs. Callingrange oder die Equity vs. Momentane Range benutzen muss.

Wie wir nun anhand der Ungleichung feststellen konnten, muss er also nahezu exakt 1/3 seiner Range hier folden, so dass wir hier einen +EV Push haben.

Nun kommt es hier auf unseren Read an. Und dieser sagt, dass er in der Lage ist made Hands zu folden. Durch den ankommenden Flushdraw könnten wir somit davon ausgehen, dass er 99, TT und KQ Hände foldet, da er sich von seinem Set Buben, sowie von seinem 2Pair nicht mehr runterbringen lässt.

Insgesamt besteht seine Range aus 43 Handkombinationen, wenn man das Board berücksichtigt: 6x 99, 3x TT, 3x JJ, 12x AQ, 9x KQ, 9x QJ, 1xA T

Foldet er, wie gesagt, 99, TT und KQ, so wird er 18 Kombinationen folden, was ein prozentualer Anteil von knapp 41% ist. Da 41 > 34 ist, hätten wir hier also gegen diesen Gegner einen +EV-Push.

Würden wir nun gegen einen Villian1 spielen, welcher sich nicht von allen KQ Händen verabschieden kann, und gegen Villian2, welcher sich nur in grob 50% der Fälle überwinden kann, ein TPGK zu folden, so würden diese Gegner folgenden Prozentanteil ihrer Range folden.
Villain1: 21%
Villain2: 32%

Gegen eine absolute Callingstation können wir hier also bedenkenlos check/fold Turn spielen, wobei wir es bei Semi-Callingstations es etwas schwieriger haben werden.

Insgesamt sehen wir hier also, wie wichtig ein akkurater Read bei No-Limit Hold’em sein kann.

Zur Auswechslung der Turnkarte
Ein Ass wäre hier ein gute Turnkarte, da sie a) zu unserer Range passt und b) Villains Pair schwächer macht, sofern er nicht AQ hat. Somit wird er hier sehr oft mit KQ und QJ einen Fold finden können. Die einzigen Karten, welche ich noch sehe neben dem A und J, sind der K und die T, da wir mit diesen Karten einen Equitypush gegenüber seiner Range bekommen. Jede andere Turnkarte (egal ob oder nicht) gibt uns bei einem Call Villains nur eine Equity von ungefähr 6%. Und da wir besonders bei totalen Blanks wie 2, 7 oder 3 ihn niemals oft genug zum Folden bewegen können, ist hier eine 2nd Barrel nicht anzuraten.

Nun noch ein paar allgemeine Dinge zu solch einer Situation
Wir müssen uns hier immer im Klaren sein, dass der Flopcall eines Squeezeplays uns immer sagt, dass der Gegner eine Hand mit Showdownvalue getroffen hat. In den seltensten Fällen werdet ihr am Flop von einem guten Draw gecallt. Denn, wenn man von guten Gegnern ausgeht, so werden diese ihre guten Draws sehr oft direkt am Flop pushen, um
  • selbst Foldequity zu erzeugen und
  • ihren Draw dann reinzustellen, wenn sie eine gute Equity haben.

Eine Line wie Call Flop, Fold Turn unimproved in einem 3-Bet Pot ist super schlecht und werdet ihr nur von absoluten Fischen sehen, die nicht exakt wissen, was sie da überhaupt tun.

Um also eine 2nd Barrel in so einer Situation in Betracht zu ziehen, müssen wir immer schauen, dass die Turnkarte zum Vorteil unserer Range fällt. Auf totale Blankkarten zu 2nd-barreln macht keinen Sinn, da der Gegner schon eine Made Hand mit seinem Flopcall angezeigt hat und sich nach einer Blank am Turn sicher nicht davon verabschieden wird. In einzelnen Fällen können wir auch eine Scarecard (ankommender Flushdraw) ausnutzen, sofern wir auch einen akkuraten Read des Gegners haben, dass er seine Made Hands auch oft genug folden kann und wir dennoch bei einem Call eine nicht verschwindend geringe Equity (<12%) haben.

Würden wir beispielsweise im oberen Beispiel auf eine 2 pushen, so bräuchten wir eine Foldequity von >48,2%, was sehr schwer gegen einen Standardgegner zu erreichen ist.

Viele Grüße
sammy
 

Kommentare (8)

#1 emophiliac, 10.03.08 18:35

vielen lieben dank, hat mir sehr geholfen. der gegner hatte übrigens qq, hat den turn gecallt und auch den push am river, als die 9 kam.

#2 Sleyde, 10.03.08 19:28

bist halt n upswingplayer emo!!!

#3 zwacke, 10.03.08 20:19

sammy, meiner Meinung nach machst du bei der Berechnung einen Fehler. Du betrachtest einerseits den Teil der Range den er folden wird gegen eine 2nd barrel (approximativ) und andererseits benutzt du die komplette range die er hält bei der Berechnung deiner Equity. Ich denke, dass man hier nur die Equity gegen seine CALLING-range berechnen kann und dazu dann seine Fold-Equity addiert. Denn wenn er called haben wir sicherlich nicht die 19% die wir haben wenn 99 und so in seiner range sind.

#4 futsalpro, 10.03.08 21:14

solide erklärung wenns weiter so geht wäre das schon nice

#5 reality, 10.03.08 21:28

bevor du die werte in die formel einsetzt könntest du vielleicht die formel der nachvollziehbarkeit halber erst nochmal allgemein hinschreiben. und EV(Push) statt P(Push) benutzen

#6 hazz, 12.03.08 02:09

zwackes einwand ist vollkommen korrekt.<br /> <br /> und kombos zaehlen will gelernt sein ;) hier sind die fehler glücklicherweise auf beiden seiten. vielleicht sollte man dann noch gewichten. und Th9h hinzunehmen. KhQx foldet da auch keiner.

#7 hazz, 12.03.08 16:14

..es reicht btw auch nicht hier nen +ev push zu haben (wenn du die kombos korrekt zaehlst ist es eh marginal), denn ein c/f kann wegen möglicher freecard mehr EV haben.

#8 KingofQueens08, 27.09.08 11:05

very great job, sammy!<br /> <br /> es ist zwar eigentlich ein Fehler, wenn man die Equity gegen alle Hände seiner Range berechnet, aber in diesem Fall spielt es keine Rolle:<br /> <br /> KdTc hat gegen die Range (JJ,QJ,AhTh,AQ,KhQc,KhQs,KhQd) immer noch 18,51% Equity, also stimmt die Equity nach wie vor. Zwackes Einwand ist zwar korrekt, aber es wirkt sich in diesem Fall nicht auf das Ergbenis aus. Klar, die Combos, die Villain foldet, werden weniger, wenn er KhQx noch callt, dann haben wir nur 34,88% Foldequity, also ist es sehr marginal...<br /> <br /> wenn man dann bedenkt, dass Villain hier auch mal behind checken kann, wie von "hazz" angemerkt, dann ist wohl ein c7f wirklich besser...aber da er ja hier immer eine made Hand haben muss, sehe ich ihn diese auch fast immer betten, wenn wir OOP den Turn checken, da er weiß, dass wir keine tricky Moves auspacken können auf dem Board, weil wir protecten müssten mit ner made hand und damit niemals ne Freecard vergeben dürfen! Bleiben also nur noch draws in unserer Range, die er mit seiner made Hand fast alle schlägt, also muss er ja betten, um Value zu bekommen bzw. um gegen uns zu protecten.<br /> <br /> Aus diesem Grunde sollte ein thinking Villain hier nie behind checken und damit ist der Push eben um 0,88% besser...<br /> <br /> nun ja, 0,88% sind halt schon sehr wenig und wenn Villain sich doch ml verklicken sollte, dann wäre wohl c/f besser, aber ich finde es gut ausgearbeitet von sammy, auch wenns am Ende dann ziemlich knapp ist, aber ie Gedankengänge sind unabhängig vom ergebnis sehr gut!