Beating the Lowstakes - Teil 5

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(8 Stimmen) 2725

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Beschreibung

Im fünften Teil seiner Serie geht Cornholio auf Bluffs gegen Regulars ein. Wie kannst du TAGs exploiten und ihre Standardlines und Annahmen zu deinem Vorteil verwenden?

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Beating the Lowstakes hand history review serie Theorievideo

Kommentare (7)

Neueste zuerst
  • Sela

    #1

    Fürst 1st time
  • Sela

    #2

    i like! missed your intro...
    Finde du hast damit eine super Serie beendet! Schade, dass sie schon vorbei ist!
  • HamburgmeinePerle

    #3

    bei der letzten Hand dachte ich auf den 1. Blick auch, dass bet River -EV ist.

    Aber angenommen, er foldet wie du sagst 44, 77, 99 ohne Flush. Das wären 9 Kombos. Dazu kommen jedoch dann auch noch A5s, A6s, die hast du wohl vergessen, das sind nochmal 6 Kombos (sie können keinen Flush haben).

    In seiner Prefloprange sind nach PS.com-Chart 44+, A8o+, KJo+, A5s+, KTs+, QJs+.

    Alle suited Kombos außer A6s, (A5s) fallen nach dem Turncall von ihm raus, da er damit entweder den Flush hat oder eben weder Flush noch Flushdraw. KTs raist den Turn wegen TP.

    55, 66, TT+ sind nicht mer drin. 44, 77, 99 sind die angesprochenen, die er folden soll, sofern er damit keinen Flush hat.
    Das sind wie gesagt 9 Kombos, die hier folden werden, nach deinen Assumptions.

    Bleiben davon 9 Kombos mit 99, 77, 44, die er aufgrund des Flushes noch callt.

    Dazu kommen dann Ac8 (3 Kombos), Ac9 (3 Kombos), AcJ (2 Kombos), AcQ (3 Kombos), AcK (2 Kombos), KcA (3 Kombos), KcQ (3 Kombos), KcJ (2 Kombos), QcA (3 Kombos), QcK (2 Kombos), JcA (3 Kombos), JcK (2 Kombos), 9cA (3 Kombos).

    das sind alle Hände, die ein club haben, aber keine 2, außerdem bercksichtigt sind unsere Holecards, daher maximal 3 Kombos, manchmal nur 2.

    Insgesamt 34 Kombos, dazu die 9 Kombos durch die PPs, die jetzt einen Flush haben, also insgesamt 43 Kombos, die nicht folden werden.

    Denen stehen 9 Kombos durch die PPs ohne Flush, dazu A6s, A5s mit 6 Kombos, also zusammen 15 Kombos gegenüber. Okay, vielleicht foldet A5s am Turn , dann sind es eben nur 12 Kombos insgesamt die folden können.


    12 Kombos folden, 34 callen, das heißt, unsere FE liegt bei 12/(43+12) = 0,218 = 21,8%.


    Wir brauchen aber nur 1/8,7 = 11,5% FE.

    Selbst wenn er 99 immer callt, dann callt er 46 Kombos und foldet mit 77, 44, A6s 9 Kombos, dann haben wir immer noch 9/(46+9) = 16,36% FE. Wenn er noch 77 foldet, dann haben wir noch 6/55 = 10,9% FE, dann reicht es ganz knapp nicht, aber man sieht, dass der Bluff +EV ist, selbst wenn er nur sehr wenig foldet am River, man muss ja schließlich nur 1 BB investieren in nen Riesenpot und es fallen halt viele Hände aus seiner Range nach seiner Action. Sollte er noch anfagen, mit dem Ahigh-FD zu semibluffraisen am Turn, dann wird die Bluffbet noch profitabler, aber das habe ich ja gar nicht berücksichtigt (weil ich es auch nicht glaube, trotzdem kann es sein).


    Das heißt damit nicht, dass bet das Play mit dem höchsten EV ist, aber es kam für mich so rüber, als ob du gesagt hättest, der Bluff sei -EV, daher check, weil das nen EV von mindestens 0 hat. Den check/raise hast du dann isoliert betrachtet, und erst entschieden, als er gebettet hat.

    Um die EVs von check/aise und bet zu vergleichen, muss man ja die WSKs berücksichtigen, dass Villain erstmal bettet und auf c/r dann foldet, du sagst es würde sinnvoll sein, den Ahigh-Flush an deiner Stelle zu c/r, wenn Villain dasweiß, kann er b/f.
    Wenn er das weiß, kann er aber auch einfach viele Flushes behindchecken, weil du fast nie c/c spielst.

    Isoliert betrachtet mag der c/r +Ev sein, wenn er einmal gebettet hat, aber ich denke bet hat hier den höheren EV, ich weiß auch gar nicht, ob c/r gegen sehr gute überhaupt +Ev ist, denn er muss halt erstmal nen Jhigh-Flush hier valuebetten und auf c/r dann folden, du wirst ja hier nie mit nem Pair c/c spielen...





    ansonsten mal wieder sehr geiles Video, auch wenn das ein oder andere ja schon bekannt war.


    Noch eine Frage:
    wenn du denkst, du hättest es mit einem sehr guten TAG zu tun, der weiß, dass du sehr gut bist, wie adaptest du dann auf solche checkraises am Flop auf drawheavy Boards, wenn du selbst nur OCs hast?
    Callst du auch mal beuwsst down, wenn Draws ankommen? Also wenn du weißt, dass Villain zu solchen Moves in der Lage ist.


    Und wie spielst du gegen sehr gute Gegner, die von dir wissen, dass du ein sehr guter Spieler bist, mit denen du jetzt aber keine großartige History hast, wenn du sage wir 98o im BB gegen Villains CO-Openraise defendet hast, der Flop kommt 762 rainbow.

    Du kannst hier was reppen, Villain ist oft ui, also generell ein guter Spot für den c/r.

    Das Problem ist hier, dass alleKarten, die dich improven, Scarecards sindund es umgekehrt kaum Karten gibt, die dich nicht improven, die Villain foldet, selbst auf eine 4 wird er oft nicht folden, da nur 65s in deiner Range sein dürfte, kein 65o.


    Das ist ja dann genau, wasman nicht will, dann ist c/c wohl besser?!

    Neigst du dann eher, auf Boards zu semibluffen, wo sowohl Flush- als auch Straightdraw möglich sind und du nur einen von beiden hast? Um FE zu haben, wenn der andere ankommt?

    Wie ist es mitMonsterdraws gegen einen MP- oder UTG-Openraise, du brauchst zwar nur sehr sehr wenig FE, er hat aber fast immer mindestens Khigh, sodass er auf Blanks fast nie foldet.

    Ist es da dann sinnvoll, obwohl mans ehr wenig FE braucht, den Monsterdraw passiv zu spielen, wenn wirklich alle Scarecards einen improven?

    Klar muss man da wieder readapten, wenn Villain dann weiß, dass wir die Draws passiv spielen und Air c/r, dann foldet er auch einfach mal so, dann werden semibluffs mit Draws wieder profitabel.



    Randomisierst du deine Spielweise, wenn ein guter Gegner gegen dich spielt und auf drawy Boards c/r? Also foldest du manchmal auf Blanksund callst manchmal down, einfach zufallsverteilt?
  • Lausbub7

    #4

    wieso 12/43+12 HMP?
  • iseekyou

    #5

    gutes vid wie immer
    würde mich über nich eine serie in der art freuen
  • HamburgmeinePerle

    #6

    man muss immer den Teil, der foldet durch dieGesamtanzahl an Kombos teilen.

    Ich kann mir denken, warum du nachfragst, weil ich in diesem Absatz 34 Kombos, die callen, geschrieben habe, dass muss obv. 43 heißen, im Sbschnitt zuvor habe ich ja gesagt, 34 Kombos die nicht folden, dazu 9 PP-Kombos mit Flush, also 43 Kommbos, die nicht folden plus den 12 Kombos, die folden, also steht im Nenner 55, der Nenner ist immer 55, da das die Gesamtzahl Kombos seiner Range ist, und durch das muss man immer teilen.
  • Cornholio

    #7

    Hi.

    thx fürs Feedback :)
    epic comment HHmp ;) bestimmt der längste aller Zeiten.

    Das Bet knapp +ev sein kann (je nach Assumptions) hast du ja selbst dargelegt, wobei auch sei kann dass er die Pockets und A6s light callt- sei es richtig oder falsch- die Frage ist aber, wie du gesagt hast, ob check und dann c/r vielleicht einen höheren EV hat.
    Mit check, musst du bedenken, sparen wir gegenüber Bet auch eine Bet gegen bessere hände, die gecallt hätten, so aber behind checken. und mit c/r gewinnen wir eben evtl. den ganzen Pott, den wir mit Bet verloren hätten. Und das für ein Extra Investment von 1BB gegenüber Bet (+ die mögliche ersparniss wenn er checkt ). Da bedürfte es einer recht aufwädnigen EV analyse mit genauen Assumptions.
    Aber du hast recht- Bet ist wohl auch ne Option.

    Zu deiner Frage mit dem 67 board- 1. in geringerer frequenz c/r wär meine lösung-> vorteil auch: erhöhte implieds bei hit. außerdem würd ich cc cr einstreuen. wäre ja auch mit ner madehand hier ganz sinnig.

    ein board wo beide draws möglich sind, den weniger offensichtlichen zu bluffen ist mmn perfekt-> du brauchst weniger FE weil starker Draw, hast aber trotzdem viele bluffouts.

    ich würde monsterdraws eigentlich immer aggressiv spielen, das bißchen FE hat man dann schon oft alleine dadurch, dass villain sich in einen fold levelt, wenn man auf blanks eben durchballert. und aus metagame gründen.

    echtes randomisieren ist kaum nötig und kaum möglich. ich würde einfach je nach gameflow und history die line wählen, die mir am sinnigsten erscheint, aber dabei generell auf ein gleichgewicht / balancing achten.