Coaching Podcast - Equilab Live mit Liverix Teil 2

  • Aufgezeichnete Coachings
(6 Stimmen) 3265

MELDE DICH AN, UM DAS GESAMTE VIDEO ZU SEHEN

Kostenlose Mitgliedschaft

Jetzt anmelden
 

Beschreibung

Viel Spass mit dem Video.

Tags

Equilab Podcast Theorievideo

Kommentare (13)

Neueste zuerst
  • Liverix

    #1

    Viel Spaß beim Video!

    Den Chat könnt ihr euch als Alternative hier anschauen: http://goo.gl/YDIlx

    Beste Grüße
    Liverix
  • Liverix

    #2

    Inhaltsverzeichnis mit den wichtigsten Situationen:
    05:00 – Was ist Equity?
    25:30 – Ausführliche Rangereduktion
    52:45 – Riverraise mit 66% Equity?
    1:06:50 – Grundlagen des Negative Freeroll
  • Toti1989

    #3

    noooooin silber..noooooin
  • SvenBe

    #4

    na Toti, du als alter Forenfuchs weisst doch dann was nun zu tun ist, oder? Und nach dem ersten Teil hat es sich ja gelohnt, da bin ich mir sicher!
  • HamburgmeinePerle

    #5

    finde dieses Video nicht so gut wie den ersten Teil.

    ~47:00

    naja Equilab hilft uns insofern weiter, als dass wir sagen können, er blufft 66, 88-99 zu soundsoviel % und dann können wir die EQ dagegen berechnen. Das ist hier nicht sinnlos.

    Ich finds nicht so einfach, hier zu folden, man muss ja auch schauen, wie groß die eigene Foldingrange ist und wenn man Kx foldet wird sie schon sehr groß...ich würde dann vllt alle Tx folden oder so, aber spieltheoretisch müsste man Kx eher callen gegen gute Gegner. Wenn Villain str8forward ist und nicht adaptet kann man obv alles wegfolden hier.
  • HamburgmeinePerle

    #6

    1:06 ich denke da am River eher über c/f als über c/r bzw donk nach^^


    dir Turn3-bet ist aber gar nicht so klar imo, man muss schon davon ausgehen, dass er auch semiblufft, ansonsten reichts nicht, vor allem wenn er AT nicht mehr raist:

    [FONT=courier new][SIZE=12]
    [b]Board: [/b]A:heart:J:club:6:spade: 9:heart:
    [b]       Equity     Win     Tie[/b]
    [b]MP2  [/b]  51.52%  51.52%   0.00% { AA, JJ, 99, 66, AJs+, AJo+ }
    [b]SB   [/b]  48.48%  48.48%   0.00% { As9c }
    [/SIZE][/FONT]


    selbst wenn er OESDs + FDs + AT nochmals raist haben wir keine 66%:

    [FONT=courier new][SIZE=12]
    [b]Board: [/b]A:heart:J:club:6:spade: 9:heart:
    [b]       Equity     Win     Tie[/b]
    [b]MP2  [/b]  41.62%  37.45%   4.17% { AA, JJ, 99, 66, A9s+, QTs, A9o+, KhQh, KhTh }
    [b]SB   [/b]  58.38%  54.21%   4.17% { As9c }
    [/SIZE][/FONT]




    also so eindeutig ist das nicht...
  • HamburgmeinePerle

    #7

    ich meinte natürlich 1:06:00 also 66:00
  • Liverix

    #8

    Hallo HamburgmeinePerle!

    Schade, dass dir das Video nicht gefällt. Aber ich denke, dass es auch daran liegt, dass du schon deutlich mehr Pokerwissen und -erfahrung hast, als die eigentliche Zielgruppe. Am Chat kannst Du die Antworten der meisten Spieler zu den Händen sehen, hier kann man schnell erkennen, dass in dem Video viele der gängigen Leaks angesprochen werden. Ich bin mir sicher, dass ich in dem Coaching sehr vielen Spielern wichtige Einsichten geliefert habe und es entscheidende Aha-Effekte gab. Dies erkennt man auch an der sehr positiven Resonanz am Ende des Chats. Würde ich das Coaching erneut für dieselbe Zielgruppe machen, würde ich wahrscheinlich alles genauso machen (Verbesserungsvorschläge nehme ich natürlich gerne an). Bei einem Equilabcoaching für dich würde ich dann jedoch eher Themen wie Foldequityberechnung, praktische Nutzung des Scenarioanalyzers usw. vorbereiten, die Dir mehr Nutzen bringen werden.

    > naja Equilab hilft uns insofern weiter

    Das Equilab hilft uns immer weiter, bei jeder Situation. Selbst bei komplizierter Situationen, die auf Annahmen beruhen, kann man mehrere Analysen mit mehreren Annahmen berechnen und zusätzlich durch Ausschließung einzelner Kombinationen gewichtete Annahmen treffen, zum Beispiel 'Er bluffed seine schlechten Madehands in 30% der Fälle'. Das ist jedoch für Spieler, die gerade die Grundlagen des Equilabs erlernen viel zu kompliziert. Hier machen 'Equilabanfänger' häufig den Fehler, dass sie dem Gegner alle möglichen Bluffhände in die Range geben und sich dann wundern, dass es ja immer locker für einen Call reicht. Ich wollte mit der Hand zeigen, wie wichtig es ist vorher nachzudenken, bevor man dem Gegner eine Range vergibt.
  • Liverix

    #9

    > und wenn man Kx foldet wird sie schon sehr groß...

    Das ist ein sehr wichtiger Aspekt! Aber für ein Grundlagenequilabcoaching habe ich es vollständig vermieden über GTO zu sprechen und versucht einen reinen Exploitiv-Ansatz zu wählen. Ich kann mir da einen toughen Fold gegen einen unkreativen TAG vorstellen. Standard sollte jedoch eher der Call sein.

    > dir Turn3-bet ist aber gar nicht so klar imo

    Ich habe das aus dem Handbewertungsforum kopiert und es wurde von niemandem angezweifelt, deswegen habe ich es einfach so übernommen ohne selbst darüber nachgedacht zu haben, da es mir eher um das Riverplay ging.
    Für den River c/r hat sich niemand ausgesprochen, aber einige Spieler wollten hier donk/call spielen, was ein häufiger Fehler ist, den ich ansprechen wollte.

    Wie immer, danke für dein Feedback!

    Beste Grüße
    Liverix
  • HamburgmeinePerle

    #10

    hey Liverix!

    ich habe nicht gesagt, dass es mir nicht gefällt, nur nicht so gut wie das erste, welches wirklich richtig gut war! Es ist ja auch ab Silber, daher ist dein Argument absolut verständlich, dass die Zielgruppe ne andere ist.


    vielen Dank für dei ausführlichen Antworten!

    Gruss
  • Guesswhat

    #11

    Interessantes Video!

    BTW:
    Im Poker-Kontext kann man "Cap" mit "gedeckelt" übersetzen.
  • Tillit

    #12

    Werden langsam meine Lieblingsvideos hier.
    Finde ne (kurze) Equityanalyse nie verkehrt, auch wenn es nun mal viele Hände gibt bei denen die Entscheidung auch ohne getroffen werden kann.
    Die erste K5-Hand bei der du nach Sinn der Equity fragst. Gegen eine komplette Randomrange hat man 95% am River. Macht natürlich keinen Sinn aber trotzdem irgendwie interessant wie stark diese Hand gegen zufällige ist, möchte einem ein bluffi Maniac irgendwas verkaufen.
    In dem Beispiel ist leicht einzusehen nach der Erklärung, dass raisen Mumpitz ist gibt es ja soviele bessere Kings und sets und wenig anderes in seiner Callingrange.
    Interessant fände ich hier mal genau nachzusehen, ab welchem King man eigentlich noch raisen könnte. Das ist ja weniger intuitiv klar und hängt eben schon sehr davon ab welche Hände der coldcallt. Aber selbst mit ak ist man ganz dicht bei der 66% Marke und mit K10 vielleicht schon unter 50% auch wenn er noch ein paar Q6 und 64 suited Kombis in der betting Range hat. Fallen die noch aus seiner Callingrange siehts noch trüber aus. Auch wenn der wohl nicht alle besseren Hände auch noch dreibetten würde.
  • Liverix

    #13

    Habe die Hand nun nicht nochmal speziell angeschaut, wenn ich mich recht erinnere, dann war die interessante Sache, dass wir am River nicht improven. Es gibt so gut wie keine Hände, die wir eingeholt haben. Wenn wir uns also mit einem guten K wie AK vorne sehen, dann können wir den Turn 3betten (oder bewusst delayen). Aber sich am Turn hinten zu sehen und runterzucallen und am River überglücklich zu sein, weil wir einen so großen Sprung in absoluten Handstärken gemacht haben, ist auf jeden Fall ein Fehler.

    Danke Dir für dein Feedback! Es freut mich, dass dir die Videos gefallen.

    Beste Grüße
    Liverix