Last Action Hero - Teil 1

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Beschreibung

In 'Last Action Hero' erwartet euch eine Livesession 5$/10$ mit Beampoker ohne lästige Leerstellen und ABC Hände.

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Last Action Hero Live Video PokerStars

Kommentare (18)

Neueste zuerst
  • Pascal

    #1

    Viel Spaß!
  • major20111

    #2

    fürst
  • Syrtis

    #3

    -min 1:45(l) welche Hände capst du am BU gegen seine BB 3bet und warum?

    -min 3:00(r), wenn er am Turn zu dir checkt auf diese Karte, bettest du dann?

    -min 8:00(r), callst du da den River, wenn er nochmal betten würde?

    -min 20:50(l) wie passt du deine Openraises an die 1$-3$ Blindstruktur an, der Gegner ist ja unknown

    -min 24:30(r) stellt sich am River da nicht eher die Frage, ob man gegen die 9 V-Betten sollte oder c/c for bluffinduce spielt? Du erklärst ja schon, dass die 9 unwahrscheinlich ist aufgrund des Flopcaps. Willst du mit dem Checkraise eine Bluff-3bet induzieren?

    ansonsten GLHF als Videoproduzent
  • Meabpoker

    #4

    1:45 44er +, Top End und ab und an suited conntectors, um Bu Capingrange vs. sb / bb etwas aufzulockern + Ini Vorteil, welche ip gerade mit pockets sehr viel wert ist, da Villian seine 6 Outer oft schon am Turn aufgeben muss.

    3:00

    Nein. Villian macht das entweder mit SD Value Hands (Ax), welche er zu selten folden wird oder schlechteren Händen wogegen wir nicht betten brauchen.

    8:00

    In der Regel folde ich den River auf eine Bet, da unsere Equity dann nichtmehr ausreicht.

    20:50

    Ist ein Fehler von mir 96s hier nicht zu openraisen. Hatte mich zu sehr auf die Hand rechts konzentriert.

    24:30

    Die 9 ist mit der History fast nie in seiner Range. c / r und nicht c / c ,weil er Kx Kombis mit FD b / c spielen kann.
  • Syrtis

    #5

    Ich finde das Format übrigens misslungen. Der Vorteil einer Livesession ist ja, dass man die Tischdynamik mitverfolgen kann. Der Vorteil eines Sessionreviews ist, dass man sich für die interessanten Hände mehr Zeit nehmen kann. Das Ergebnis ist eine überhastete Ansammlung von aufpoppenden Tischen und folds nach einem openraise auf eine 3bet preflop.
  • Syrtis

    #6

    #4 thx
  • HamburgmeinePerle

    #7

    QT macht aber doch viel mehr Kombos aus (16) als Kx, da er mit Kx am Flop wohl nur raist, wenn er dazu noch nen draw hat und KQ, KT kann er pre auch 3-betten, da is dann nicht mehr viel, nur noch in paar FDs, K7s-K2s vllt.
    Aso c/r finde ich stark overplayed in dem spot.

    Ich finde dann auch bet/call besser als c/r, weil man gegen QT einfach 1 BB weniger verliert.


    Warum soll er nicht die 9 so spielen am Flop?! Also wie gesat, Kx sehe ich kaum in seiner range wegen preflop und dann dem Flopplay, nur die paar FD-Kombos.


    Imo ist c/r auf jeden Fall die schlechteste Option, wenn dann c/c, nur wer blufft da schon?! Vllt hat er doch mal die 9.


    Ich denke nach einigem drüber nachdenken, dass c/c am besten ist, das Hauptargument hierfür ist, dass man gegen QT nur 1 BB verliert (mit b/c 2 BB und mit c/r/c 3 BB, davon ausgehend, dass man nicht tough folden kann).


    Da hier alle Argumente recht schwach sind, wiegt QT sehr schwer mit 16 Kombos, auch wenns "nur eine hand ist".


    c/c ist etwas besser als b/c, weils gegen 16 Kombos QT um 1 BB billiger ist und er vllt nicht auf 16 Kombos 9x kommt, wobei man die auch schnell usammen hat...aber abgesehen davon schlägt dich ja auch noch JT, J9, QJ, dann wirds zu viel.



    Also ich bin mir ziemlich sicher, dass c/c > b/c > c/r/c, wenn man nicht save c/r/f oder gar b/f kann, denn die Kombos, die uns beaten sind einfach zu zahlreich.
  • HamburgmeinePerle

    #8

    esgeht um 24:30 obv
  • HamburgmeinePerle

    #9

    28:40 gegen MP2-open A4o im BB für mich ein fold.


    8:00 rechts: was hältst du davon, an seiner stelle sein 87 in nen bluff zu turnen am River? Du kannst viel Tx haben, das du gegen PPs, deceptive hands am Turn callst, den River aber foldest, da du nicht davon ausgehst, dass er PPs erneut bettet.



    1:45 also ob es nur aus Playabilitygründen gut ist, 44 hier zu cappen wage ich zu bezweifeln, deine EQ ist einfach deutich <50%.

    Ich kanns natürlich nicht beweisen, ist eine reine Gefühlssache, bin ich auch wirklich nicht sicher, denn Playability + Balancing der Cappingrange ist schon ein Argument, aber tendenziell finde ich den cap her schlecht, den gerade im capped Popt callt er gute Ax meist 2mal, dann hast du nichts von deiner protection, klar kannst du FE gegen 88 haben wenn das Board AQT ommt oder so, das sind natürlich Argumente für cap, der mit der Ini nimmt den Pot mit, auf der anderen seite bist du halt fast immer dominiert auf so highcardboards und willst dann preflop gar nicht die 1 BB mehr investiert haben...was ich sagen will: angenommen, das Board kommt AQT, dann hast du FE gegen bessere PPs als PFcapper, nur auf der anderen seite investierst du dann auch 2 SB mehr (eine preflop und die Cbet am Flop) und bist obv nach wie vor meistens behind. Du investierst also 2 SB in nen 9 SB großen Pot und ein großteil der besseren Hände foldet er ja nicht auf solchen Flops...


    Un auf anderen Flops hast du die FE nicht -> man kann ja pre nur dann cappen, wenn man sich postflop oft FE gegen bessere hände gibt oder wenn man so klare Playability Vorteile hat, nur weiß ich nicht, ob dem so ist, die 40% EQ pre kommen ja irgendwo her, das heißt auf der Mehrzahl der Flops wirst du Außenseiter sein.



    Finds nicht so gut.
  • Meabpoker

    #10

    Hab auch nochmal in Equilator geschaut und du hast Recht, dass C / R aufgrund der zu vielen QT Kombis gegenüber den Kx FD Kombis nicht die optimale Spielweise ist.
    Ändert aber nichts daran, dass hier wohl jeder am River standartmässig die vbet rausfeuern würde. Bei genauerer Betrachtung C / C (4 bluffinduce + 1 BB weniger Verlust vs. QT) > B / C ist.

    @ 7/8 thx ...guter Post. :-)
  • Meabpoker

    #11

    28:40

    Er ist preflop Ticken loser, weswegen A4o defend klargeht. Ist aber auch kein Fehler es pre zu folden. Overall pushen wir damit wohl einfach nur die Varianz.

    8:00

    An seiner Stelle hätte ich am River meine Made Hand in Bluff geturnt - muss ja nicht so oft klappen. Kann mir auch gut vorstellen, dass er den River ohne Improvement, welcher ihm vs. meine Range ja eigentlich nichts bringt, geblufft hätte.

    1:45

    Der Ini Vorteil wiegt in solchen Konstellationen schon sehr viel mehr. Seine 3 Bettingrange ist voller Ax und Kx Kombis usw., mit denen er auf vielen Boards nicht zum River kommt. Klar haben wir hier nicht die Equity aber die Argumente: bessere Playbility durch Ini Vorteil + Bluff Prevention und Auflockern der Range dürften das so ausgleichen das es kein - EV Play ist. Wir sorgen so halt einfach dafür, dass Villian oft nicht in der Lage sein wird, seine Equity zu realiseren und exploitet werden kann der Move auch nicht wirklich.
    .
    .
    Beam
  • Meabpoker

    #12

    noch zu 1:45

    Jeder der hier nicht capt, sollte einfach dabei bleiben und gut ist - ist halt eine Frage des eigenen Spielstils. :-)
  • HamburgmeinePerle

    #13

    @10: joa stimmt, intuitiv Nobrainervaluebet, man unterschätzt halt in dem Spot die Tatsache, dass QT ankommt, denn hier ist halt seine Range einfach ziemlich klein, insbesondere die callingrange. Und dann macht QT extrem viel aus.

    Auf ne blank am River dann aber valuebet oder? Weil er halt die 9 oft checkt, aber immer callt, durch den K wird bluffinduce und fakevaluebetinduce halt jeweils schwierig.



    nochmal zu 1:45


    wie gesagt, ich kanns nicht beweisen, ist nur ein Geüfl, ich habe keine Ahnung ob ich das richtig oder falsch sehe.

    und klar, es kommt auf den eigenen Spielstil an.


    Aber noch was anderes zum Thema Balancing in dem Spot:
    wenn du 44+ zu 100% cappst, dann sind in deiner callingrange ja fast keine PPs mehr drin. Kann er das nicht recht leicht exploiten (zB. easy valuebets am River mit Ax, toughe folds auf Axx, wenn er selbst PPs, Kx hat oder so)?

    Oder mixt du das auch, dass du mal AA nur callst, aber auch 44 nicht immer cappst, also komplett random durchmischen?

    Wenn man es zu 100% macht mit 44+ glaube ich nicht, dass es gut ist, weil die callingrange zu polarisiert wird.


    Mit dem Durchmischen ists halt immer so ne Sache, das so hinzubekommen und es einfach zu mixen muss ja auch Nachteile haben, auch wenn ich jetzt gerade nicht draufkomme, welche...^^





    danke für die schnellen und ausführlichen antworten in jedem fall!
  • Meabpoker

    #14

    Zu 100 % würde ich es natürlich auch nicht machen. Streue es meist nur sehr gerne gegen Leute ein, welche keine SD Monkeys sind und wenn es zum Gameflow passt.
    Und wiegesagt, der Move ist schwer zu exploiten. Man darf Balancing hier auch nicht überbewerten, laut SHC haben wir aus BU vs. SB ab 55er und vs. BB ab 88er standartmässig einen Cap. Die meisten auf 5/T und 10/20 sind vom eigenen Standart her eh schon ein Stück Loser.
    Wenn wir dann nun hin und wieder einen Cap mit z.B. 44ern einstreuen, können paar 10k Hände mit Villian gemeinsam vergehen, bevor er das in der Form realisiert, dass er in der Lage ist unsere leicht polarisiertere Callingrange angemessen zu exploiten, wenn überhaupt.
    .
    .
    Beam
  • HamburgmeinePerle

    #15

    meiner Erfahrung nach (nur bis 3/6) sind die Openraisingstandards vieler Leute (teilweise deutlich) looser als ORC, aber die cappingranges selten.

    Das ORC berücksichtigt ja auch kein Balancing. Nach diesem kann man im BB vs SB-openraise any Ax 3-betten, das wäre aber obv easy zu exploiten. Es is ja nicht so, dass in allen Situationen gilt: ORC sagt dies und das, ORC ist ziemlich tight -> es macht jeder mindestens so wie im ORC, eher looser.

    Das gilt für die Openraisingranges, aber nicht bei den 3-bet-/cappingranges, weil die einfach unbalanct sind, wenn man nach ORC spielt.

    Und wenn du 44+ hier zu 100% cappst dann hast du doch ein problem mit deiner callingrange...der cap ist vllt nicht so leicht zu exploiten, aber wenn wir dann nur callen, dann ist unsere Range polarisiert, was dann schlecht für uns ist in diesen fällen.


    Wenn ich das halt 1mal sehe mit 44 beim Gegner, blinkt schon gleich ein Warnlicht auf, speziell bei den cappingranges.


    So leicht ist die callingrange halt nicht polarisiert, wenn fast gar kein PP drin ist imo.


    Klar kann mans mixen, aber der Anteil an PPs nimmt einfach stark ab.
  • Meabpoker

    #16

    Ich versuche den Balancingaspekt mal zum Punkt zu bringen.

    Wenn Hero den Move ( Cap 44er + aus BU vs. SB / BB 3 bet ) im Repertoire hat, hat man folgende Optionen:

    - Sobald Hero merkt, dass Villian auf die leicht polarisiertere Callingrange adapted ( was gegen vielei Spieler sehr lange dauern kann, wenn überhaupt, wiegesagt ;-) ) sofort diesen Move gegen diesen Spieler aus Repertoire nehmen, oder einfach anfangen die calling - sowie cappingrange mit allen Pockets abzumischen.

    Zweiteres kann man auch von vorneherein so handhaben, dann kommt man erst garnicht in Gefahr, dass man aufgrund einer zu polarisierten Calling-Range exploitet wird.

    Wer von dem Move nichts hält, weil es nicht zu seinem Spielstil passt, auch okay - schlechter ist das auf keinen Fall. :-)

    @ Hamburg. Ich hoffe bei meinen zukünftigen Videos auf ähnliche Diskussionen. :-)
    .
    .
    Beam
  • Nani74

    #17

    ich finds süß wie du in min 15 mit den KK gg 55 einfach deine line komplett unabhängig vom gegner begründest, abgesehen davon ob sie in diesem spot gg katjes korrekt war, fehlt in deiner argumentation komplett das vorhandensein von floats und zeigt wunderbar wie der 0815 Tag in so einer Situation denkt. Sieht das board, sieht seine Hand, denkt der gegner ist unthinking und spielt drauf los.

    wie dem auch sei, das videoformat ist aber wirklich gut, kann sich kobe mal ne scheibe abschneiden, aber der content is halt dem status angemessen, solide, für einsteiger halt.
  • Nani74

    #18

    kommt ne spur zu aggressiv rüber mein comment, finds gut dass du den anfängern einblick in ein solides spiel gibst, hatte halt nur gehofft, dass n bissl content für mich dabei wäre und warn bissl enttäuscht.
    aber wie gesagt videoformat is klasse, weiter so.