Autopilot - Teil 1

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  • FL
  • $5/$10 - $15/$30
  • Shorthanded (5-6)
(12 Stimmen) 3154

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Beschreibung

Viele Spieler verfallen beim Poker spielen in einen Autopilot Modus. Unsere zwei Coaches Beampoker und sonnesb zeigen euch weshalb ihr dies vermeiden solltet.

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Autopilot Multicoach PokerStars Session Review

Kommentare (13)

Neueste zuerst
  • DanielK

    #1

    Viel Spaß mit diesem Video
  • Nani74

    #2

    zu lange sessions reduzieren oft die winrate, das ist richtig, aber steigern die absoluten einnahmen, ein fakt den man nicht außer acht lassen sollte. weil eben genau das ein vorteil ist von autopilot, man begibt sich in einen flow, indem man mehr geld macht als mit A game und zeitl. überschaubaren sessions. Ich weiß nicht ob noch auf diesen und andere Vorteile vom Autopilot im Video genannt werden, aber hinsichtlich der Erfahrungen mit dem Autor dieses Vids glaube ich dass es wohl wieder ziemlich einseitig wird. schaus mir aber sicher nochmal weiter an.
  • sonnensb

    #3

    Hi Nani,
    das was du meinst, hatten wir im Vorfeld auch angesprochen, aber in diesem Video soll es darum nicht gehen. Ich denke du hast eine andere Definition von Autopilot. Wir meinen wie gesagt "das Spiel ohne Nachdenken", was nichts mit einem "flow Zustand" zu tun haben muss (ja, konzentriertes grinden kann eine höhere hourly bieten).
  • Nani74

    #4

    Ich meine auch das Spiel ohne Nachdenken -> spiel ohne nachdenken ist das perfekte spiel, das spiel basiert rein auf intuition das heißt eine schnelle, unbewusste entscheidung mit hilfe der fakten der man sich auch im bewussten zustand bedient.

    keine ahnung was du mit flow zustand meinst, es ist definitiv ein unbewusster zustand wo man NICHT nachdenkt.

    nicht mehr nachzudenken mein pokern, also rein intuitiv zu handeln ist die hohe Kunst, da das bewusste pokern eine teilmenge der intuition ist, kann diese niemals dem inutitiven Pokern/Autopilot das Wasser reichen.

    Natürlich gibt es Gefahren -> wer noch keinen Zugang zu seiner Intuition gefunden hat, der könnte einige Stimuli missinterpretieren.

    Letztlich ist aber die Herangehensweise an die Thematik von Euch (wie es in den ersten Mins erschien) ziemlich eindimensional.
  • beni

    #5

    da es im endeffekt ein video im session review format geworden ist hätte man besser den replayer im HM genutzt. das wär einfach übersichtlicher gewesen. inhaltlich fand ich es gut. (manchmal zu ausführlich)
  • sonnensb

    #6

    @nani
    Ich denke wir diskutieren recht akademisch in der Weise, dass wir sehr wohl nachvollziehen können, was der jeweils andere meint. Ich bin auch ein starker Verfechter der Intuition und halte sie gemeinhin für unterschätzt, allerdings bin ich genauso stark davon überzeugt, dass Intuition auf bereits gemachte Denkarbeit (Analysen etc) aufbaut, d.h. um gar nicht mehr nachdenken zu müssen und voll auf Intuition vertrauen zu können, müsste man unglaublich viel Wissen bereits aufgebaut haben. Das was du beschreibst, ist für mich ein Idealzustand, den man nicht - zumindest bestimmt nicht außerhalb der Top Elite - erreichen kann. Für mich ist es daher aus praktischen Gründen erstrebenswert mich darauf zu fokussieren, dass ich die Intuition in mir "fühlen" kann und zugleich - wenn erforderlich - die entscheidende Denkarbeit ad hoc leisten kann. Im Autopilot Modus, wie wir ihn verstehen (siehe auch unsere genannten Ursachen) ist dies jedoch nicht möglich.
    Mit Flow Zustand meine ich den Zustand, in dem uns die Denkprozesse sehr leicht fallen.

    @beni
    Danke. Ein sessionreview ohne replayer hat ja den Vorteil, dass man timings mitbekommt und auch sonst näher an der Realität ist, aber wenn gewünscht, sollte das mit HM auch kein Problem sein. Vlt. schreibt beampoker noch etwas dazu. Weniger ausführlich sollte leicht umsetzbar sein ;).
  • Meabpoker

    #7

    @ beni

    Ich halte das von uns gewählte Format ebenfalls für günstiger eben aufgrund der Thematik.

    Im Replayer hätte man beispielsweise garnicht mitbekommen, dass ich mich im Autopilot befand als ich mir zu Beginn des Videos mit 33er am River garkeine Gedanken über eine Valuebet gemacht habe.
  • MimiTiger

    #8

    @nani und @sonnensb.
    Ich vermute Ihr sprecht über verschiedene Bewusstseinszustände. Ich schlage zur Orientierung folge Bewusstseinszustände vor:
    1. unbewusst - unbewusst (man spielt so blöd dass man es nicht weiss)
    2. bewusst - unbewusst (man weiss, dass man vieles nicht weiss)
    3. bewusst - bewusst (das Unbewusste wird restlos bewusst gemacht)
    4. unbewusst - bewusst (alles ist so bewusst dass man es automatisch optimal macht)
    Ich gehe davon aus, dass das Video sich mit dem Zustand 3. beschäftigt und der "Flow Zustand" eines Meisterspielers in etwa Ebene 4. meinen könnte. Könnt Ihr Eure Ansicht darin wiederfinden? Oder versehe ich Euch falsch?
  • sonnensb

    #9

    Ja so eine Einteilung kann man machen. Wir würden dann in der Tat den 3. Zustand anstreben, in dem man nämlich weiß, dass jede Situation mehr oder weniger einzigartig ist und man deshalb ohne näherungsweise unendliches Wissen die Lösung nicht einfach so kennt, sondern die Lösung eine Mischung aus Denkarbeit und Intuition ist, wobei letztere wie gesagt auf bereits geleisteter Denkarbeit bzw. Erfahrung beruht. Das ist aber bereits etwas offtopic.
  • SniffvsSnaf

    #10

    "Das Video richtet sich an Spieler, die die Lowstakes schlagen, und aber noch nicht den Sprung in die Midstakes geschafft haben..."

    und ist ab Platinstatus

    :facepalm:
  • wuerstchenwilli

    #11

    Min 14:30 A5o. Das war vermutlich wirklich AUtopilot. Du sagst nämlich, dass er mit seiner 2% Donkingrange nur MHs und evtl. den OESD in seiner Range hat. Daher ist der Turncall für mich klar -EV. Ich würde auch schon einen Fold am Flop in Erwägung ziehen, weil du eben auch gegen den Fisch in Schwierigkeiten kommen kannst.

    Min 24:00 95s passiv Defend: QJ hat SD-value aber doch nur dann, wenn du AJ+ auf solchen Boards nie for value checkraised oder? Auf diesen Teil deiner Range seid ihr leider nie eingegangen. cfR finde ich gut.

    Min 27:00 unten-rechts A6 mit OC, BD-Nut-FD und BDSD ist das für dich ein easy Fold für 1:6? Du kannst ja auch noch vorne sein vs KQ, KJ.

    Min 30:00 A6 oben rechts. Für mich ein Fold. Fische machen imo nicht die guten Bluffbets am River. Aber anscheinend ist das auf 5/T anders *g

    Min 55:00 22 Call Flop. Ihr sagt der ist easy. Das hängt ja nun mal stark von der 3betting Range ab. Gegen Jemanden mit 15% 3bet aus SB vs Steal, kann man auch folden.
  • sonnensb

    #12

    Min 14:30 Gebe dir Recht, imo sage ich bzw wir genau das im Vid?

    Min 24:00 Doch, QJ hätte auch dann sd value, aber eben weniger, das stimmt. Gibt ja noch reichlich andere trash holdings und wir haben im Vid eine davon.

    Min 27:00 Knapp, für 1:5,5 im Moment des calls und im sandwich finde ich fold leicht besser. Wenn ich die Wahrscheinlichkeit als sehr groß erachte, dass hinter mir gecoldcalled und gecalled wird, dann wäre fold etwas zu weak.

    Min 30:00 Auch hier gilt: Wir sind mMn im Vid zu einem ähnlichen Schluss gekommen

    Min 55:00 Das stimmt, aber in Minute 52 geht Beampoker kurz darauf ein - 15% ist der allgemeine Wert, vlt untergegangen. Und 15% ist bereits eher etwas höher und als SBvsSteal sollte der Wert noch darüber liegen.
  • SanWogi

    #13

    @#8: Man kann sich natürlich pro Zeiteinheit nur ganz wenige Sachen bewußt machen. Je mehr Sachen du beim Spielen bewußt durchdenkst, umso anstrengender wird die Session und es ist richtig harter Denksport. Daher schaltet das Gehirn quasi automatisch auf Routine bei Situationen, die einem trivial vorkommen. Problematisch ist halt, wenn deine Routine falsch ist oder aber die Situation gar nicht trivial ist. Wenn man eine längere Session so bewußt wie möglich spielen will, kostet das sehr, sehr viel Energie. Man müßte z.B. so viele Ablenkungsmöglichkeiten wie möglich eliminieren sowie Obst,Früchte,Nüsse,Energieriegel und Getränke zu sich führen. Ich fürchte, das bewußte Gehirn nimmt sich trotzdem irgendwann eine Auszeit. Interessant wäre, ob man selber den Moment feststellen kann, ab dem man anfängt unkonzentriert zu spielen.