Into the Brain - Teil 5

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Beschreibung

In dieser Videoserie bietet Liverix mehreren PokerStrategen Private Coachings an. Dabei stellt er gezielte Fragen um ein paar seiner Leaks aufzudecken. Hauptsächlich geht er aber in der ausführlichen Videoanalyse auf die Argumentation des Spielenden ein und erklärt alle Spots, bei denen sein Schüler die falschen Beweggründe für eine Entscheidung getroffen hat. Teil 5 bringt uns den letzten Teil vom Sessionreview mit PS.com mitglied TigerTom.

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brain into liverix serie the brain User Session Review

Kommentare (14)

Neueste zuerst
  • EuanM

    #1

    Viel Spaß mit diesem Video!
  • grembow

    #2

    Fürst, vielen Dank :-)
  • Nikita1972

    #3

    30:00 "Jetzt ist ein Ass angekommen, dass werde ich nur callen" und das gegen den krassesten Fisch am Tisch ^^ Vlt. noch ein Tipp an den Hero, welchen du auch schon genannt hattest Liv in ähnlicher Form: "Wenn du Hurgeräusche hörst, denk an Pferde, nicht an Zebras" ^^ Du siehst alles du pessimistisch ^^

    Schöne Situationen, wie immer Top aufgearbeitet und auf den Punkt kommentiert.
  • Nikita1972

    #4

    PS: zur A9o Hand cap pre: Es gibt für mich da, als " beschränkter " Spieler, nur zwei Gründe dies zu tun.. gegen Regs um die Playability und den Blufffaktor erhöhen zu können, wenn er viel foldet. Oder gegen den Fisch aufgrund der hohen Ev.

    Beides ist da nicht gegeben.
  • Toti1989

    #5

    Du wolltest ja, dass man was zur letzten Hand sagt, also tu ich das :):)

    Einen cap finde ich auch nicht gut und ich überlasse auch lieber den Maniac die Iniative.


    Du sagts das die beiden Varianten sich nur im Investment unterscheiden.
    Also gegeben ist:

    1)Villains 3betRange=Villains raising range nach Limp=100%

    2)Villains 3bet 3barrel Range=Villains raising nach Limper 3 barrel Range =100%

    3)Hero wird den calldown machen (bei beiden varianten)

    Es ist also der einzige Unterschied, dass der Pot 1 small bet größere ist.

    Wenn das Play aber absolut gleich ist,warum sollten wir da nicht mit der besseren Equity einen Pot haben wollen, der eine Small bet größer ist.

    Gleiche Preflop range,gleiche postflop range,gleiche Line, Equityvorteil = Da will ich doch den größeren Pot.

    Ich will natürlich nicht den Pot größer machen durch raises,weil dann die Range bzw die Line anders ist.

    Aber wenn ich die Wahl bei den Gegebenheiten,will ich doch den größeren Pot, da durch Sklansky Regel.

    "Wir wollen große Pötte gewinnen und kleine verlieren"

    , gegeben sein muss, dass wir die Pötte die wir gewinnen (das tun wir durchschnittlich öfter in diesem Falle!) dass er so groß wie möglich ist.


    Aber vll habe ich ein Argument falsch verstanden oder überhört.Bitte um Aufklärung.
  • Liverix

    #6

    Ich musste nach der Produktion dieses Videos noch längere Zeit an die A9 Hand denken, und ob alles stimmig ist, was ich gesagt habe. Auch ich sehe, dass 'Problem', dass wir Preflop eine klare Edge haben und wir mit einer klaren Edge diese eigentlich pushen wollen.
    Das Problem das ich dabei jedoch sehe, ist evtl. die Postflopplayability. Wir haben keine Ahnung auf welchen Boards wir wie viel Equity haben, können schwer einschätzen wann wir profitabel ui aggressiv spielen können und wann wir gar folden können.

    Durch den Preflopraise wird der Pot nur größer und es wird uns postflop noch schwerer fallen selbst auf ekligen Boards einen Fold zu finden. Wobei man sich überlegen muss, ob man überhaupt jemals einen Fold finden möchte. Wenn man selbst auf KQJ87 Board runtercalled, dann sehe ich einen Sinn im Preflopraise.
    Wenn wir hingegen uns die Möglichkeit beibehalten wollen auf ungünstigen Boards zu folden, will ich den Pot Preflop lieber klein lassen. Dadurch kommen wir nicht in einen toughen Spot, bei dem wir nicht mehr aus dem Pot rauskommen. Wobei man auch argumentieren könnte, dass uns die Potgröße die Entscheidung gerade einfach macht, da wir gegen diesen Gegner eigentlich Postflop auf keinem Board folden dürften und das (isoliert betrachtet bereits +EV) Preflopinvestment die Entscheidung nur noch einfacher (und damit richtiger) macht.

    Mathematisch gesehen wird es wohl am besten sein, wenn man Preflop capped und dann auf vielen Boards c/calldown spielt.

    Dennoch ist das ein ungewöhnlicher Spot, weil man selten auf so aggressive Gegner stößt. Ich will gegen Maniacs keine großen Pötte mit Ahigh spielen und bevorzuge weiterhin limp/call Preflop. Wir geben dabei etwas Value auf, aber wenn wir hitten werden wir Postflop gut ausbezahlt.

    Beste Grüße
    Liverix
  • Gandhi27

    #7

    hui das ist ja ein tolles format! Wo kann man sich denn als Spieler bewerben?
  • Nikita1972

    #8

    Mathematisch mag ich da noch mitgehen, aber blind downzucallen.. pusht einfach nur die Varianz und nicht den EV .. denke das steht in keinem guten Verhältnis
  • Alph0r

    #9

    A9s Cap müsste schon +EV sein. Wenn wir eine Edge haben, dann schadet es auch nicht zu sehr, wenn wir oft nach einem Raise einen 0EV Calldown haben, da wir trotzdem den Preflop EV nicht komplett verlieren werden. Wenn der Gegner zu viel Blufft, dann erhöht das den EV sogar und dieser Gegner kann selbst komische Mid Pairs in einen Bluff turnen, wir killen mit einem cap wahrscheinlich nichtmal die Action.
    Wenn wir L/C spielen, muss man auch oft UI C/R imo, sonst verliret man zu viel Value.
    IMO raise/cap preflop und weitersehen.

    Passiv zu bleiben um dann nen Fold finden zu können, ist glaub ich nicht sinnvoll.
  • Liverix

    #10

    Danke Alph0r für deine Einschätzung! Ich kann mich damit sehr gut anfreunden. Wir pushen damit zwar die Varianz und müssen Postflop sehr eklige Calldowns machen. Aber wie ich oben geschrieben habe, halte ich dieses Spiel als das mathematisch beste. Preflop haben wir eine große Edge, deswegen wird gecapped. Und postflop dann weiterschauen, ui meist möglichst günstig zum SD kommen.

    Beste Grüße
    Liverix
  • Guesswhat

    #11

    ...und noch einmal die A9-Hand ;) :

    L/C hat einen Vorteil, den wir hier, glaube ich, noch nicht angesprochen haben:

    In einem kleineren Pot kann unser Aggro-Fisch am Flop und später, prozentual betrachtet, größere Fehler machen.

    Ich denke, ich werde diese Line gegen überaggressive Gegner in mein Spiel einbauen.
  • EtniX

    #12

    Es geht nicht unbedingt um größere Fehler postflop sondern eher um den Gesamt EV der Hand. Diese Argumentation mit Fehlern wird überbewertet imo, das wurde von Konr auch gutn in einem Artikel gezeigt.
    Der Maniac macht auch einen risigen Fehler, wenn er preflop 2SB mehr mit einer Hand investiert, die nur 30% EQ gegen uns hat.
  • Tillit

    #13

    Geb ich doch meinen Senf auch noch zur A9s Hand ;). Cappen wir hier mit 60% Equity machen wir einen kleinen Preflopprofit von 1/5 small bet, mit Rake 1/10. Ist mehr eine Entscheidung ob man die aggressive Linie oder die Passive einleiten möchte, was ich vom Maniactyp abhänig machen würde.

    Man hat ein überstarkes Bedürfniss gegen Preflopmaniacs nicht mehr zu folden selbst wenn die gut Postflop spielen und 3 BB schlecht investiert am Turn und River können das schnell -EV werden lassen.
    Bringt dieser Maniac ungeachtet unserer Range alles zum Showdown würde ich cappen. Gibt aber auch Maniacs die durchaus folden können, dann fast immer wenn sie auch wirklich hinten sind und die einen manchmal sogar mit besseren A oder K high valuetowen.
    Gegen solche Maniacs, wenn sie auch noch süchtig danach sind mit Initiative zu betten finde ich den passiven Ansatz nicht schlecht.
    Gegen diesen, der noch schlechte Madehands am River raist eher den aggressiven.
  • Tillit

    #14

    P.S. Auch ein wenig problematisch ist, dass wir auf ~1/3 der Flops sehr gute Equity haben, auf ~2/3 der Flops aber meist knapp unter Durchschnittsequity liegen und sich das zusammen auf unsere 60% Preflopequity aufsummiert. Was das Valueplay gegen bestimmte Maniacs schwierig macht.