Shoot The Breeze - Teil 2

  • Fixed-Limit
  • FL
  • $0.50/$1
  • Fullring (9-10)
(12 Stimmen) 5850

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Beschreibung

'Shoot the Breeze' ist die nächste Stufe nach Crush your Leaks und Into the Brain. Erneut gibt Liverix einem PS.com Member ein Private Coaching, doch diesmal kommt der Schüler zu Wort. Vorausgesuchte Hände werden gemeinsam mit dem Member diskutiert und analysiert. Der Schüler hat nun die Möglichkeit Liverix genau auszufragen und auch umgekehrt fragt Liverix den Schüler 'Was hast du dir bei diesem Move gedacht?' Dadurch erhält Liverix die Möglichkeit genau auf die Leaks des Members einzugehen. In Teil 1 und 2 von 'Shoot the Breeze' wird das Spiel des Members deep_patzer analysiert.

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Multicoach serie User Session Review

Kommentare (15)

Neueste zuerst
  • EuanM

    #1

    Viel Spaß mit dem zweiten Teil der neue Serie von liverix "Shoot the Breeze"! Wir freuen uns auf Ihre Feedback!
  • manuuuuu

    #2

    sehr gutes video.

    Fand gut, dass deep_patzer sich bei jeder hand gedanken gemacht hat, warum er die hand so gespielt hat und sich auch nicht immer sofort vom coach hat überzeugen lassen.

    Bei der ersten Hand find ich eine bet am turn auch etwas besser. Ich denke, dass aloven sehr häufig folden wird und gegen pokerzwerg brauchen wir ja nur sehr wenig foldequity, damit der bluff profitabel ist mit so vielen outs.
  • Liverix

    #3

    Danke dir für dein Feedback manuuuuu! Es freut mich, dass dir das Video gefällt.

    Beste Grüße
    Liverix
  • DannyVance

    #4

    Puh ich mag deine Videos auch wenn ich NL spiele.. Aber es ist echt anstrengend, weil eine Handdiskussion alleine oft schon über 10 Minuten geht.
  • AvoidMyRage

    #5

    Wieder ein geniales Video!
    Alles super erklärt, stimme auch - mit Abstrichen bei den bet/fold-Szenarien in Low Limits - überall zu.
    Wenn man die TT hand sieht, wo du die Straight am River übersiehst fragt man sich, wieviel Geld man schon an den Tischen gelassen hat, weil einem sowas im Spiel passiert ^^

    Jetzt zu meinen Fragen:

    Verrätst du, wie hoch du selbst spielst bzw., ob dir auch fortgeschrittene Konzepte so sehr bekannt sind, dass du sie auf diesem pädagogisch höchsten Niveau wiedergeben kannst?

    Und anschließend: Ist geplant, dass du entsprechend Videos auf höherem Niveau und Limit produzieren wirst oder ginge dies ausschließlich per Private Coaching?
  • Liverix

    #6

    @DannyVance: Danke für dein ehrliches Feedback. Ich stimme dir voll und ganz zu. Ich selbst finde es ebenfalls sehr anstrengend, sowohl als Produzent, als auch als Zuschauer. Gerade in einer Diskussion verbeisst man sich leicht in Details oder gar in redundante Wiederholungen, wie bei der ersten Hand. Ich versuche so etwas um jeden Preis zu vermeiden. Es wurden bereits ca. vier Videos vorproduziert und solche überlangen Hände kommen (so weit ich weiß) nicht mehr vor und in den Videos werden allgemein mehr Hände besprochen. Ich hoffe dich somit nicht als Zuschauer verloren zu haben ;-)

    @TT: Auf die Karte würde ich natürlich nicht folden (so fern ich es am Tisch nicht übersehen würde). Als ich im Video so lange vom Fold geredet habe, ging es mir viel eher um den allgemeinen Plan, den man am Turn hat. Ob man behind checkt um zu callen oder ob man behind checkt um zu folden, unabhängig vor der tatsächlichen Riverkarte.

    @Limit: Mein höchstes Limit war $5/$10. Jedoch muss ich zugeben, dass ich mich seit längerer Zeit schon hauptsächlich aufs Lehren konzentriere. Videos, Coachings, Private Coachings usw. Das ist das was ich kann und worin ich auch sehr viel Erfahrung habe. Dabei fehlt mir jedoch aber zugegebenermaßen gelegentlich ein Gefühl für den aktuellen Gameflow (siehe deine b/f Anmerkung). Deswegen mache ich auch keine Shorthanded Livevideos und produziere die Videos auch lediglich für Silber. Das ist das was ich meiner Meinung nach gut kann und somit konzentriere ich mich darauf ohne dabei Pläne für Videos auf höheren Limits zu haben. Private Coachings gebe ich momentan hauptsächlich auf dem Limit $2/$4, auf dem ich gerade drei Schüler habe. Infos dazu unter liverix.tk

    @AJ: Bei der letzten Hand möchte ich noch ergänzen, dass es einen großen Unterschied macht, ob man iP oder ooP ist. ooP hat man noch keine Ahnung von den Ranges der Gegner und kann sich am Turn weder eine Freecard nehmen, noch am for FreeSD betten. iP sieht es deutlich besser aus und drei Checks vor einem deuten auf Schwäche hin und seltene c/r. iP sollte man somit etwas looser contibetten.

    Danke euch für euer wertvolles Feedback!
    Beste Grüße
    Liverix
  • Witman

    #7

    Hi Liverix,
    ich finde deine Videos auch immer sehr gut! Bin zwar schon auf etwas höheren Limits unterwegs, aber es ist immer wieder gut auch die grundlegendsten Konzepte zu hinterfragen und nicht in Automatismen zu verfallen - und dafür finde deine Videos bzw. deine Diskussionen sehr hilfreich, danke!

    Eine Frage zur Odds & Outs Tabelle auf dem Tisch: Da war ich jetzt sehr verwundert, wie ist die denn entstanden? Mit 15 Outs ca. 33% Equity? Dachte da hätte man >50%... deswegen wär das für mich auch ne ganz easy bet gewesen mit dem FD + OESD + dem King... ist das ne "neue" Tabelle die irgendwelche bestimmten Faktoren berücktsichtigt?
  • Liverix

    #8

    Hallo Witman!

    Danke für dein positves Feedback, so etwas lese ich natürlich sehr gerne und motiviert mich stets an meinen Videos zu arbeiten :-)

    Pot Odds bzw. Equity kann man über eine Karte oder über zwei Karten betrachten. Wir haben am Flop einen Flushdraw. Diesen werden wir am Turn oder River zu 35% der Fälle treffen. Hier werden also beide Straßen, sprich beide Karten berücksichtigt. Im Layout wird jedoch nur eine Karte betrachtet. Also die Wahrscheinlichkeit den Draw am Turn bzw. am River zu treffen. Sagen wir, wir haben 15 Outs am Turn und fragen uns wie häufig diese ankommen werden. Dann rechnen wir 15/46 = 33%. 46 sind die verbliebenen unbekannten Karten und 33% entspricht unserer Equity am Turn.

    Mir gefällt diese Tabelle ein wenig besser als die Tabelle über zwei Karten. Wann wir Flushdraw usw. am Flop for Value spielen können ist schnell erlernt. Aber wie viel Equity wir mit unseren Outs am Turn haben, dies ist meist nicht ganz so geläufig und damit für das Layout sinnvoller, wie ich finde. Zumal uns am Turn fast jede Zahl interessiert, wohingegen am Flop uns ja fast nur interessiert wann wir 3 bzw. 4 handed for Value spielen können.

    Beste Grüße
    Liverix
  • Witman

    #9

    Ahaaaa! :-) Ja ist klar, soweit hab ich wieder nicht gedacht - ist aber echt ne gute Idee, weil ich am turn tatsächlich weniger aufs valueplay mit starken draws achte... wieder ne Anregung mehr, thx. ;-)
  • godfather63

    #10

    Meine Grippe hat bereits dunkle Ringe unter meine Augen geworfen.

    Doch nachdem ich jetzt 'mal wieder Zugriff auf Silber Content habe sitze ich mit Tee und Taschentüchern vor dem PC und "inhaliere" sozusagen all deine Videos, die mir entgangen waren.

    Ein Blick in den Spiegel zeigt mir nun eine Augenpartie, welche durch einen imaginären KO der Klitschko-Brüder entstanden sein könnte.

    Aber das nehme ich gerne in Kauf!

    Vielen Dank, Liverix!
  • Liverix

    #11

    Hehe, schön zu hören, godfather63. Spare dir aber deine Kräfte noch ein wenig auf. Habe die nächsten 6 Teile bereits vorproduziert, da kommt also noch was auf dich zu ;-)

    Beste Grüße
    Liverix
  • UlliH

    #12

    die analyse der k7s hand ist nur katastrophal! hier geht es nicht um odds und outs. durch die flop action schreiben beide villians in den chat nimm dir den Pott wir haben nichts. man kann ( besser muss ) am turn any two betten. desweiteren sollte man unserem hero erklären, das ein Gegner mit mehr als einer Gehirnzelle bei diesem draw heavy board mit Monstern immer bettet.
  • Liverix

    #13

    Hallo UlliH!

    Danke für dein Feedback. Leider habe ich nicht ganz verstanden worauf du hinaus willst. Da wir am Turn nicht callen, geht es sowieso nicht um Odds und Outs, darüber sprechen wir ja auch nicht. Es geht um Foldequity, wie du auch sagst und wie ich Hero im Video ja auch erkläre. Denn genauso spreche ich mir ganz klar für die Bet aus.

    > desweiteren sollte man unserem hero erklären, das ein Gegner mit mehr als einer Gehirnzelle bei diesem draw heavy board mit Monstern immer bettet.

    Ich sage bei 3:50, dass er auf dem Board hätte contibetten müssen.

    Womöglich habe ich dich auch nur falsch verstanden.

    Beste Grüße
    Liverix
  • UlliH

    #14

    hello again,
    ich will zum Ausdruck bringen, dass die Turnbet alternativlos ist und du am turn quasi zu 100% den Pott gewinnst, unabhängig von deiner Handstärke. Dies kommt in deinem Video halt nicht rüber. ( siehe Kommentar 2: " bei der ersten Hand finde ich eine turn bet auch etwas besser." usw. )
    bis min. 3:50 sprecht ihr über den monsterdraw mit bis zu 21 outs. für mich ist das, zugegeben salop ausgedrückt, eine Diskussion über odds and outs. danach kommt der Begriff foldequity, allerdings wird hier hauptsächlich von dem Fold eines Villians gesprochen und nur, auch salop formuliert, im vorbeigehen erwähnt, beide Gegner zum folden zu bringen.
    als dann hero die beiden Jungens ins Gespräch bringt und die Angst vor einem CR besprochen wird, sprichst du dich auch nicht mehr so klar für eine bet aus.
    so nebenbei bemerkt, auch ich finde deine Videos i.d.R. gut !
    Gruß, UlliH
  • Liverix

    #15

    Nun es scheint wohl wieder eine Annahmensache zu sein. Du sagst wir werden den Pot am Turn zu 100% gewinnen. Ich denke wir werden ihn direkt am Turn in weniger als 50% der Fälle gewinnen. deep_patzer geht so weit und sagt, dass wir sogar sehr häufig geraised werden. Wer hat nun recht und wer hat unrecht? Keine Ahnung und mir auch 'egal', da ich ungern über Annahmen diskutiere, da man sich da ewig im Kreis drehen kann, ohne dass es irgendjemandem Vorteile bringt. Deswegen habe ich im Video auch nicht gesagt 'Nein deep_patzer, du liegst falsch mit deiner Annahme!' sondern habe versucht die Annahme so hinzunehmen. Wenn deep_patzer recht hat, dann bringt die Bet natürlich nicht so viel.

    Jedoch sehe ich es wie du, dass auf dem Board eine verpasste Contibet schwach ist.
    Die Diskussion über unsere Outs bzw. unsere Equity hat direkt nichts mit unserer Spielweise in der vorliegenden Hand zu tun. Es wird dabei nur das Argument von deep_patzer bei 0:50 diskutiert 'Der Draw ist nicht stark genug um ihn zu valuebetten.' Auch wenn die Bet für mich kleine Valuebet ist, sondern eine klare Bluffbet, wie ich bei 4:15 sage, so fand ich es wichtig darauf genauer einzugehen und zu ermitteln wie stark unser Draw tatsächlich ist.

    Bei zwei reasonblen Gegnern, TAGs usw. gebe ich dir recht, die beiden Flopchecks müssen eigentlich Hände sein, die am Turn kaum weiterspielen können. Aber ich denke nicht, dass diese Annahme auf einen durchschnittlichen .5/1 Unknown zutrifft und wie deep_patzer würde ich die Flopchecks nicht unbedigt als so schwach einschätzen, dass die Gegner keine Turncallingrange mehr haben.

    Dennoch freut es mich natürlich, dass dir die anderen Videos gefallen :-)

    Beste Grüße
    Liverix