30$ Superturbos Review mit Jaygatsby

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Beschreibung

Dieses Video ist die Fortsetzung zum 30$ Hyperturbo Review: http://de.pokerstrategy.com/video/22209/ Jaygatsby geht wieder direkt auf euer Feedback aus dem ersten Video ein. Er analysiert knifflige Spots aus dem ersten Video nach unter anderem auch mit Nash!

Tags

Equity PokerStars Session Review Theorievideo

Kommentare (32)

Neueste zuerst
  • DanielK

    #2

    Viel Spaß mit dem 30$ Feedbackreview von JayGatsby!
  • JayGatsby

    #3

    Eine Berichtigung:

    Min. 26:55 ein Fold hat hier einen EV von -1.1 BB, denn wir sitzen ja im BB und geben diesen auf, wenn wir folden, nicht im SB
  • smokinnurse

    #4

    23:00 ... der flat QTs
    ich verstehe deine rechnung nicht
    wir brauchen am flop nur noch 30% equity
    warum willst du da die ganze zeit "vorne" sein?
    dh. bis 30% equity brauchst du keine FE
    und mit jedem draw (ausser gutshot) hast du deutlich >30%
    spricht imo also gegen stop'ngo bei draws
    und stop'ngo wird gerade bei den händen interessant, die du dann folden würdest
  • grrgrrbla

    #5

    extra video für 10-15bb strategy hu wäre nice, da könnte auch ich als hu-sng spieler was damit anfangen!!
  • eingezingelt

    #6

    Top Video!

    Bei der QTs Hand im HU kann ich dir immer noch nicht so ganz zustimmen, muss das mal selbst genauer
    analysieren.

    Nichtsdestotrotz viele neue Gedankengänge, die abseits des ABC-Pokers führen
  • P4ndemonium

    #7

    finde die QT Hand im HU gegen sehr interressant. Danke für den neuen Denkanstoss!
    Top Vid weiter so
  • JayGatsby

    #8

    Hey Smokinnurse,

    verstehe deine Logik nicht so ganz. Wenn wir am Flop 30% haben, und nach einem Check aufgrund von Odds von ca. 2,3:1 profitabel check/callen können, folgt daraus ja nicht, dass dies da profitabelste Play wäre.

    c/c wäre dann ja genau Break Even, während ein Push am Flop Chips gewinnt, sobald unser gegner auch nur in ein Prozent der Fälle foldet.

    Daher sollten wir Hände mit 30% Equity am Flop semi-bluff donken.

    Schau dir mal den Artikel von Moshman an, da wird genau so eine Situation berechnet:

    http://de.pokerstrategy.com/strategy/sng/2053/1/

    lg

    Jay
  • wool85

    #9

    ca. 9:10
    Du sagst, dass ein Fold -EV wäre (ich bezeichne das mal als -x) weil wir den SB schon drin haben und wir auch -EV pushen sollten, solange der EV > -x ist. Jetzt ist aber imo die angegebene EV-Differenz doch die Differenz zwischen Push und Fold unter Einbeziehung des Deadmoneys. Oder irre ich mich da?
  • wool85

    #10

    sry, war eher so 8:30
  • smokinnurse

    #11

    @jay
    nur dass wir mit unseren draws deutlich mehr als 30% equity haben
    mir ging es aber mehr um die hände, die zb 25-30% haben und die du folden würdest

    das schien mir der eigentliche widerspruch:
    du (semi-)bluffst hände, für die es auch locker zum ch/c reicht (also die mit 35%+ EQ)
    und foldest hände, bei denen sich der bluff imo lohnt

    thx für den link
    schau ich mir auf alle fälle an
  • JayGatsby

    #12

    Hey Smokinnurse,

    selbst wenn wir 35% Equity haben und wir auf einen Call nur 30% Equity brauchen ist es doch trotzdem profitabler zu pushen, und die Foldequity zu maximieren.

    Habe hier mal eine genaue Rechnung gemacht:

    http://de.pokerstrategy.com/forum/thread.php?postid=10597203#post10597203

    lg

    Jay
  • JayGatsby

    #13

    BTW erwähne das normalerweise, habe es dises Mal leider vergessen:

    Die Idee mit QT hier passiv zu defenden und so zu analysieren ist inspiriert von einer Handanalyse Florian Langmanns, der dieses Konzept in einem anderen Spot angewendet hat.
  • JayGatsby

    #14

    Hey Wool85,

    du hast Recht. Was ich eigtl meinte ist, wir sollten hier alle Pushes machen, bei denen wir weniger als 0,5bb verlieren.

    lg

    Jay
  • wool85

    #15

    Vllt hab ich mich schlecht ausgedrückt, aber imo sind die 0,5bb hier schon mit drin bei EVFold.
    Die 90 Chips die wir hier schon drin haben würden 3% des verbliebenen Pricepools entsprechen (ich hab im ICM Calculator eine 100/0 Auszahlung eingegeben, da es im Heads-up ja quasi winner takes it all ist). Dementsprechend müssten wir (falls ich dich richtig verstanden hab) alles bis zu einer EVDiff von -3% pushen. Und in dem Spot hier hat selbst 32o nur -0,63%.

    PS: Bei einer 65/35 Auszahlung im ICM Calculator wären die 90 Chips immer noch 0,9% des gesamten Pricepools, also auch any2.
  • JayGatsby

    #16

    Hey Wool85,

    ja bei Nash sind die -0.5bb da mit drin.

    Deshalb ist meine Aussage bei 8:30 auch nicht richtig. Wir sollten nur die Pushes und Calls machen, bei denen die EVdiff >0 ist.

    Aber wir sollten eben, unabhängig von Nash sehen, dass ein fold nicht den EV 0 hat, sondern -0,5bb im SB und -1bb im BB.

    lg

    Jay
  • Bobbs

    #17

    8:30 Wir vergleichen immer EV(Push) mit EV(Fold). Das ist im SnG ganz normal
    Die Folgerungen sind dann natürlich falsch!
    12:10 Der Typ ist ein Fisch, der wird hier niemand 65% shippen.
    Der Minraise mit QJo wird von passiven Spielern halt super oft mit dominierten Händen nur gecalled.
    13:00 Die Range ist m.E. völlig unpassend für einen unknown SH Fisch im HU.
    Ich spiele aber auch keine Hyperturbos, vielleicht ist es da ja anders.
    Gib ihm doch eine eigene Range, du bist doch der SH Hyperturbo Experte.
    Glaubst du wirklich, dass die Range da so passt?
    21:00 QTs gg fisch,
    Flo Langmann macht das Play an der Bubble und sein Gegner kann es sich einfach leisten ihn da mit ein paar seiner Chips allin
    zu setzen und wird das seiner Meinung nach immer machen. Er bekommt also auf allen Flops auf denen er vorne liegt immer noch die
    zusätzlichen Chips des Gegners.
    24:30 "Ich outfloppe ihn sehr häufig", du hast in 30% der Fälle mehr als 50% EQ. Das ist für mich eine seltsame Definition von ausfloppen. :)
    Dann hast du nochmal 20% der Flops in denen du Stop&Go spielen willst. Die Idee ist eigentlich, dass du hier deine Chips sicher als Fav. reinstellen kannst und dass das reicht um
    das Play +EV zu bekommen. Das gilt m.E. gegen einen Fisch sicher nicht.
    26:00 Das ein Fisch hier fast immer c-shoved ist m.E. Blödsinn.

    Generell fand ich das Video aber sehr gelungen!
  • JayGatsby

    #18

    12:10 und 13:00

    Ja die Range ist für einen unknown Fisch zu loose, habe das etwas undeutlich ausgedrückt.

    Wollte sagen: selbst gegen diese loose Range haben wir kein raise/call mit QJ, also erst recht nicht gegen einen passiven Fisch.

    Dass der Spieler mit vielen dominierten Händen passiv defended habe ich dann ja auch gesagt.

    21:00

    Die Hand von Florian ist nicht an der Bubble imo, aber zumindest in einer Situation, in der er einen ICM Aufschlag braucht.

    Ich outfloppe ihn sehr häufig ist schlecht formuliert, das stimmt. Ich hätte sagen sollen: Ich outfloppe ihn häufig genug, um bei den Odds ein Call profitabel zu machen.

    Diese Hand ist halt auch lediglich inspiriert, von der Morgoth Hand.

    Er sagt ja z.B. eine Bedingung für dieses Play sei, dass der Gegner loose openraised, während ich in diesem Beispiel versuche zu zeigen, dass wir auch dann passiv defenden sollten, wenn unser gegner eher tight openraised.

    Es ging mir einfach darum die Minimalbedingungen für einen passiven defend zu formulieren.

    Und selbst wenn wir kein Value mehr bekommen, wenn wir hitten, dann ist der Call trotzdem BE und damit besser als ein Fold, bei dem wir unseren BB und das ante verlieren
  • pwnadine

    #19

    wie mir die ohren weggeflogen sind
  • JayGatsby

    #20

    deine Rückschlüsse die du aus dem 'prädikat' Fisch ziehst finde ich zu allgemein, in einer situation, in der ein spieler mit ~8bb 3bb vom BU im HU raised können wir denke ich schon davon ausgehen, dass selbst ein 'fisch' da häufig cbettet und wenn ers nicht tut, dann bekommen wir freecards, können evtl den turn bluffen, und haben trotzdem einen profitablen defend

    Thx für deine Comments!
  • pokerjan

    #21

    Kann man, bzw muss man das NAsh HU Chart nicht vergessen, sobald man Teile
    seiner Range nicht pushed?
  • JayGatsby

    #22

    Ich würde sagen, dass Nash-Chart sollte man eh nur als Anfänger zur groben Orientierung benutzen (aber auch nur das Push-Chart, das Call Chart ist gegen die meisten Gegner zu loose auf den Lowstakes).

    Aber selbst wenn du Teile deiner Range raised und kannst du dich bei dem Teil, den du pusht am Nash Chart orientieren, solange er nicht auf einmal looser callt, weil er deine Pushingrange discounted.


    lg

    Jay
  • pokerjan

    #23

    Aber bei Nash ist doch nur die komplette Range unexploitable, wenn ich
    Top of the Range rausnehme (durch min open z.B.) kann er die Pushing Range doch exploiten, wenn ich sie nicht von unten anpasse. Daher wunderte es mich, dass du sagst, das minopen ich, das limp ich, und das ich glaube 105s kann ich nach Nash für 11 BB pushen).
    Dann musst du doch sklansky chubukov nehmen, oder habe ich da etwas nicht verstanden. ( Vielleicht hattest du ja auch bei dem Nebensatz einfach nicht darüber nachgedacht, ka. Ich wüsste aber gern, ob ich das vorher richtig verstanden hatte.)

    Es geht um Minute 18:43.
    Den Teil mit 30% am Flop vorne sein, kann ich auch nicht nachvollziehen, aber da fehlt mir wohl einfach noch der Skill.
    VG Jan
  • JayGatsby

    #24

    Hey Jan,

    Was ich geschildert habe ist ein Default Gameplan vs Unknown.

    Sobald ich Informationen über meinen Gegner habe, muss ich meine Strategie natürlich an seine Spielweise anpassen.

    Deswegen habe ich oben ja auch gesagt, solang mein Gegner nicht adaptet, kann ich mich bei den Pushes am Nash Chart orientieren.

    Wenn ich weiß, dass der Gegner meine Pushingrange um die Toprange discountet muss ich eben adapten, und ab und zu auch Monster pushen, oder tighter pushen usw.

    Eine generelle Strategie fürs HU Preflop Game gibt es halt einfach nicht, man kann eben nur eine ungefähre Default Strategie erstellen, von der aus man dann adaptet, wenn man Information über seinen gegner sammelt.

    lg

    Jay
  • Bulled

    #25

    sehr gutes vid, mag auch das Konzept.
  • pokerjan

    #26

    Danke dir, viele neue Eindrücke.
    Werde mir gleiche weitere Vids von dir anschauen.
  • goxie

    #27

    18:00 zu deinem default gameplan: imo lässt du zu viel value liegen, wenn du medium starke hände wie J9s, QJo, etc. minraise/foldest, mit denen du nach nash einen klaren 20bb+ push hast.
    ich nehme ja an, dass du hier niemals solche hände raise/callst.
    lasse mich aber gern eines besseren belehren.
    ansonsten mal wieder ein sehr gutes video!
  • Bobbs

    #28

    @Goxie:
    Ich denke, dass du eine etwas falsche Vorstellung vom EV eines Pushes mit solchen Händen wie J8s hast.
    Der EV für einen Push mit 20BB (nach Nash) ist +0.11% und für 15BB +0.16%.

    Diese 0.16% sind ungefähr 5 Chips!
    Mit dem Minraise machen wir aber allein schon Profit, wenn der Gegner weniger als 50% seiner Hände verteidigt.
    Nehmen wir mal an, dass er 40% verteidigt und dass alles pushed und wir folden.
    Damit ist der EV unserer Raise/Fold Linie +60 Chips! (= .6*150 + .4*-150)

    Und da haben wir die Playability von J8s noch garnicht berücksichtigt.
  • JayGatsby

    #29

    Thx Bobbs, habe dem nichts hinzuzufügen ;)
  • goxie

    #30

    @Bobbs: danke für deinen ausführlichen Post.
    Dass die Nash-Pushes so marginal sind hätte ich wirklich nicht gedacht.
    Bei deiner Bsp.-Rechnung komme ich trotzdem auf 30 Chips (.6*150-.4*150)
    @Jay: wie viele hände spielst du dann mit dieser default strategie? ist ja eigtl recht einfach dagegen zu adapten.
    oder ist das schon ne mixed strategy, wo du bspw. AA in 80% der fälle minraist und 20% shovst?
  • Bobbs

    #31

    @goxie: Mit den 30 Chips hast du natürlich recht!
  • JayGatsby

    #32

    Hey,

    also das ist ja wie gesagt nur eine Default Strategie vs Unknown.

    Aber soo leicht kann man dagegen auch nicht adapten, nur unsere Limipng Range ist extrem einfach zu exploiten, da dies alles Limp/Folding Hände sind.

    Wie gesagt, muss man natürlich, sobald man Reads auf den Gegner hat seine Strategie anpassen.

    Schau dir am besten mal ab Seite 35 das Mersennary E-Book an, da gibt es ein Q&A zu dieser Strategie. Es ist aber def. klar, dass diese Strategie nur ein grober Ausgangspunkt ist, aber imo besser als readless nach Nash zu pushen.

    Wie gesagt ist das ein Thema für ein eigenes Video, aber ich bin da selbst noch am überlegen und rechnen, wie man gegen welche Gegner am besten adaptet ;)

    lg

    Jay
  • jimira

    #33

    Hoffe das diesen "thread" nicht gesclössen ist, weil ich eine allgemeine frage habe. Es ist um raise/fold und raise/call:

    Wenn ich zum beispiel am BTN ist, und in eine situation 30% +EV pushen kann, aber stattdessen eine R/C und R/F range haben will, wie mache ich dass?

    1. Soll ich die top z.B. 5% R/C + extra x% R/F und alles dazwischen pushen?

    2. Soll ich 30% oder z.B. 40% raisen und callen relativ zum villans push?

    3. etwas anderes?