Tilt No More 6 - Solutions II

  • Psychologie
(14 Stimmen) 4569

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Beschreibung

Unser Pokercoach & Midstakes-Grinder Siete777 trifft auf den Psychologieexperten und Hochschuldozenten Robin! Heraus kam dabei die erste Psychologie-Videoserie, die sich ausschließlich um das Thema "Tilt" dreht. Nachdem wir Tilt nun aus verschiedenen Perspektiven beschrieben und erklärt haben, folgen in den Episoden 5 und 6 Lösungsansätze. Zwar schöpfen wir dabei nicht aus dem Nichts, sondern bedienen uns Ideen unterschiedlichster Herkunft. Doch ist die Verknüpfung dieser Ideen mit dem Phänomen Tilt einzig und allein unserer Feder entsprungen. Wie bei den vorhergehenden Episoden auch setzen wir dabei auf Customization. Konzentriert Euch also auf die Hilfestellungen, die Euch persönlich am meisten zusagen und praktikabel erscheinen.

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Kommentare (25)

Neueste zuerst
  • DanielK

    #1

    Viel Spaß mit dem letzten Teil von Tilt No More :)
  • Sommersommer

    #2

    Danke für die Serie. Bin gespannt auf die Rückmeldungen.
  • Sommersommer

    #3

    Intuition ist Intelligenz mit hoher Geschwindigkeit. (Einstein - glaub ich).
  • Falco35

    #4

    Vielleicht beantwortet sich meine Frage noch im laufenden video - ich stelle diese Frage somit nach den ersten paar Minuten:"Kann ich zB klassische Musik mit der ich persönlich eben Ruhe und Gelassenheit verbinde (Chopin, Mozart) auch fürs Ankern verwenden"?
  • Falco35

    #5

    min 27:37 sagst du, Robin, etwas interessantes:"Ideal wäre etwas Ablenkung zB Sport - aber doch nicht zu viel wegen der Endorpfine..."
    Was hat es damit auf sich? Ging um die Enstpannungsphasen und Pausen während dem Grinden.
  • Falco35

    #6

    Nächstes mal wenn ich im Tilt auf die Staße laufe und paar Autos demoliere, dann sage ich zur Polizei " aber ey, Robin & Siete haben gemeint man soll das machen" ;D
  • Nani74

    #7

    min 21 "Intuition hat nicht die Tiefe wie das Denken" ...

    Intuition ist sogar viel tiefer & komplexer als das Denken, welches extrem begrenzt ist. Es laufen innerhalb der Intuition die selben! neurologischen & chemischen Prozesse ab wie beim Denken, nur eben unbewusst, also nicht durch das Denken nachvollziehbar, weil eben um ein Vielfaches komplexer und "tiefer". Das Ergebnis dieses Prozesses wird uns durch das Erfahren von Emotionen bemerkbar gemacht, auch wenn wir den Prozess nicht bewusst nachvollziehen können. Darauf zu schliessen dass diese Intuition etwas "flaches" ist und dass das Denken etwas tieferes ist, disqualifiziert den Sprecher als komplett inkompetent und zeigt wunderbar die Überschätzung des eigenen Denkens und, auch wenn wir da ins philosophische Abgleiten, das Überschätzen der menschlichen Intelligenz im Kontext des Universums.

    Ansonsten ist das Video aber durchaus fruchtbar für Leute die sich noch nicht mit Konzepten aus NLP & Co auseinandergesetzt haben. Und gibt einen rudimentären Einblick, wenngleich die ersten 4 Teile, durch reine Informationsabgabe, ein wenig künstlich in die Länge gezogen wurden und 0 Mehrwert für die aktive Verbesserung vom Mindset von Pokerspielern hatten. Und mit NLP lassen sich Tilt wunderbar in den Griff bekommen, aber die Nutzung von Intuition hat sein Potential nicht in der Tiltbekämpfung, sondern, aufs Pokerspiel bezogen, in besseren und schnelleren Entscheidungen. Besser im Sinne von tiefer "durchdacht" auch wenn wir nicht bewusst denken.

    Dazu ein Video von einem Fachmann und nicht einem derartigen Stümper würde ich sehr begrüßen.
  • nosnbaer22

    #8

    auf monkey tilt unterm schreibtisch hängen haribos ins sich reinschaufeln und permanent RUHE brüllen - i like it

    good stuff
  • r0binn

    #9

    #4: Wenn Dich klassische Musik in eine bestimmte Stimmung versetzt, ist sie gewissermaßen schon "verankert". Ankern wäre hier nicht mehr nötig. Aber prinzipiell sollte es funktionieren. Nur weiß ich nicht, wie handlich es ist, wenn Du jedes Mal die Neunte von Beethoven hören musst, um Dich auf eine Session vorzubereiten oder Deinen Gemütszustand zu verändern. (Die Neunte ist zugegebenermaßen ein schlechtes Beispiel für Ruhe - wohl eher Chopin, eh?)
  • r0binn

    #10

    #5: Endorphine sind so etwas Ähnliches wie Morphine, die in der Regel nicht gerade mit Konzentration in Verbindung gebracht werden... Beim Sport - besonders beim Ausdauersport - produziert der Körper eine Menge davon... Das war damit gemeint... Daher werden viele Menschen übrigens auch gewissermaßen abhängig vom Joggen...
  • r0binn

    #11

    #7: Sehr geehrter Herr Dr. Schlau, zu den NLP-Themen schau Dir einfach den Thread an. Ansonsten habe ich Dir nichts zu sagen. Mit besten Empfehlungen, r0binn.

    Für die anderen: Denken ist insofern "tiefer", als es gewissermaßen einen Umweg um die direkte Reaktion darstellt. Intuition hingegen verläuft unmerklich, automatisiert, so dass sie gezwungenermaßen nicht im engeren Sinne gedanklich tief in die Materie eindringt. Das heißt aber nicht, dass sie dem Denken unterlegen sein muss, was wir in der Serie eingehend diskutiert haben. (Was das mit dem Universum zu tun hat, kann ich Euch leider nicht sagen - kannte aber mal jemanden, der ständig so etwas erzählt hat und schließlich in der geschlossenen Anstalt gelandet ist;)
  • r0binn

    #12

    #6: omg! don't, please;)
  • r0binn

    #13

    #8: cheers!
  • Dodadodadodada

    #14

    #11: Was bedeutet das genau, dass das bewusste "Denken einen Umweg um die direkte Reaktion darstellt"?
    Ich stimme da #7 auf jeden Fall zu.
    Bewusstes Denken = Spitze des Eisbergs
    Unbewusstes Denken = Rest des Eisbergs

    Was wir beruflich machen wollen, welche Freunde wir haben, in wen wir uns verlieben, was wir essen wollen, wo wir leben wollen, welche Aktivitäten wir gerne machen.. Das sind Alles Entscheidungen "aus dem Bauch", also dem Unbewussten (Intuition). Niemand gleicht da irgendwelche Statistiken ab, was jetzt warum besser ist.
    Das bewusste Denken hat den Vorteil, Entscheidungen zu reflektieren und dementsprechend zu adaptieren. Danach kommt erneut das Unbewusste ins Spiel, was beim Schlafen, dem Spaziergang oder der allgemeinen Zerstreuung die durch das Bewusstsein erkannte Informationen erneut durchlebt.
    So entsteht im optimalen Fall eine Interdependenz zwischen bewusstem Denken und unbewusstem Denken.
  • Nani74

    #15

    R0bin ich habe keine Ahnung woher Du Dein "Wissen" nimmst, wahrscheinlich aus irgeneinem Studium oder einer vergleichbaren theoretischen Basis.

    Deutsche Fachbuecher zum Thema unterscheiden sich oft (insb. die fürs Studium verwendete Lektüre) von den internationalen Standards. Deine Aussagen beweisen dass Du nicht die leiseste Ahnung von Intuition hast bzw. von den realen Prozessen im Gehirn. Mein Beitrag war sicher zu scharf formuliert und ich betone noch einmal die NLP Facts sind in Ordnung, nur entschuldige bitte dass wenn ich so einen Schwachsinn lese dass bewusstes Denken in irgendeiner Weise produktiver, tiefer oder effektiver sein soll als das unterbewusste Denken, die Intuition dann musst ich mich mal auskotzen.

    Im Übrigen ist auch Dein neueres Statement Bullshit, wahrscheinlich einfach nur zwanghafte Abwehrhaltung. Wenn Du das Gehirn neurologisch beobachtest siehst Du dass beim Denken und beim unterbewussten Denken die selben Arreale aktiv sind und die selben chemischen Stoffe arbeiten. Um es einfach und nicht wissenschaftlich auszudrücken, Das Denken ist einfach eine komprimierte für den Menschen bewusst nachzuvollziehende Zusammenfassung elementarer Knotenpunkte der Musterzuweisung durch "denkprozesse" (neurolog. Befeuerungen) und niemals ist es der Inution überlegen, nicht in Geschwindigkeit nicht in Komplexität, nicht in Durchdringung und nicht in Effektivität. Das Einzige was Denken der Intuition voraus hat, ist das es beschreibbar ist.

    Sry, wenn Du Dich angegriffen gefühlt hast, das war nicht meine Absicht und Eure Videoserie ist sicher trotzdem ein Mehrwert für die meisten User hier.
  • vincenTTTaa

    #16

    Einstein hat sicherlich gesagt : "Ich vertraue auf Intuition"

    weil er sich bewusst für das "niedere" denken entschieden hat.
    *ironie modus off.
  • Sommersommer

    #17

    Nanin74 hat mit den Prozessen die Ablaufen Recht, ausser mit der Literatur fürs Studium. Hier das Intuitive abzuwägen mit minderwertig etc. entbehrt jeder Sachkenntnis.

    Die Literatur war, zumindest in meinem Studium schon immer eine andere Liga, wenn Sie aus dem amerikanischen Sprachraum kam und wurde auch so immer verlangt.
  • bobbels

    #18

    @Nani74: Hattest du nicht etwas versprochen?

    "Dazu muss ich mich von vielen Dingen lossagen. Neben dem Besitz, wird es nun auch meine Aktivität in Internetforen sein und in der Endinstanz von allen Menschen beruflich wie privat die mich mit ihrer geistigen Enge beschränken"
  • JustgAMblin

    #19

    Ich hatte insgesamt mehr arwartet von der Serie. Sie hat gut angefangen um eine Informationsbasis zu schaffen, doch leider ist es bei der Information geblieben. Dafür, dass so viel Aufwand betrieben wurde und wir eine unendliche Wartezeit hatten bis die Serie kam, gab es für mich leider nichts Bahnbrechendes, was mich zu einem "tiltfreieren" Spieler macht,leider...

    Trotzdem finde ich es als Info Serie gut gemacht und in dem Rahmen einer Pokerschule eher zu erwarten gewesen. Sind ja nicht ne Psychologie-Seite hier. ;)


    Meine Erwartungen waren im Endeffekt einfach zu hoch.
    Aber wie hasufly einst in einem epic post geschrieben hat hängt alles von unserer Erwartung von Dingen ab.

    Viele Pokerspieler können trotz Mionen gespielter Hände ihre Erwartungen nicht realistisch genug gestalten, sodass Tilt keine Rolle mher für sie spielt oder zumindest auf das absolute Minimum beschränkt wird.

    Der Tip den ich aus hasus post für mich als gut und wirkend herausgezogen habe war, dass man zuerst einmal beusst üben sollte im Vorhinein (also z.B. bevor man mit AA AI gegangen und gecallt wird) die richtige Erwartungshaltung einzunehmen.

    Heißt, bewusst und laut vor sich hinsagen: "Ich kann und werde in 2 von 10 Fällen mit AA verlieren, das ist Teil des Spiels."

    Alleine wenn man die Erwartung nicht auf die 8 von 10 Gewinnfälle richtet, schmerzt der Verlust schon viel weniger schlimm, da man sich einen möglichen Verlustfall vor Augen geführt und somit beusst gemacht hat.

    Wer sich jedoch immer in der "Gewinn-Erwartungshaltung oder auch Hoffnungshaltung" befindet kann im Prinzip nur verlieren und läuft somit Gefahr viel öfter dem Tilt zu verfallen.

    Sinn meines Ausschweifens ist ganz einfach gesagt:

    Ändert eure Grund-Erwartungshaltung und übt diese stetig und mit der Zeit werdet ihr eine positive Veränderung feststellen. ;)

    PS: Ich möchte nicht damit sagen, dass ich tiltfrei bin, aber ich habe schon oft genug Erfolg damit gehabt und wollte es mit euch teilen.

    Und dankt hasu von mir falls ihn einer kennt oder im skype hat. awesome guy. ;)
  • JustgAMblin

    #20

    Ich kann leider meinen eben verfassten post nicht lesen. er war ziemlich lang und ich hoffe es gibt keine wörter beschränkung in den comments!

    Falls doch bin ich bächtig Möse!!
  • TheLegend142

    #22

    Kann mich den Vorrednern nur anschließen. Insgesamt habe ich sehr viel mehr von der Serie erwartet (gerade nach der langen Wartezeit) und bin einigermaßen enttäuscht.
  • xHexerx

    #23

    @Nani74, warum regst Du Dich auf. Ein wissenschaftlich bzw. schulmedizinisch denkender Mensch (und das muss man sein, wenn man im Denksystem der Wissenschaft einen Abschluss schaffen und auch weitrhin darin bestehen will) ist in rational-funktionellem Denken gefangen. Wie sollte so jemand WIRKLICH erfassen, dass das rationelle Denken dem (kultivierten) intuitiven Erfassen unterlegen ist?

    Und, egal was man persönlich davon hält, so steht es einem wissenschaftlich fixierten Menschen nicht zu etwas abzuwerten, das er nur vom Hörensagen her kennt und keine eigenen Erfahrungen damit gemacht hat - ich spreche hier die Abwertung der Esoterik an (denn es gibt tatsächlich auch inhaltlich stimmige und sehr hilfreiche Richtungen in der Esoterik - also nicht das Kinde mit dem Bade ausschütten!).
  • xHexerx

    #24

    Ich finde es ein bischen schade, dass ihr euch so viel Kritik eingehandelt habt, schließlich habt ihr viel Mühe und Zeit in die Serie investiert und deshalb möchte ich euch meinen Dank für doch einige hilfreiche Punkte aussprechen, die ich aus der Serie mitnehmen konnte. Das gilt natürlich nicht für die Manipulations-Techniken, da ich finde, dass Manipulation an der eigentlichen Basisthematik vorbei geht (und früher oder später zu einem Bumerang wird).
  • SniffvsSnaf

    #25

    Gute Serie... na klar ist auch noch genug Content da Draußen noch 4 weitere Folgen voll zu machen, die sich noch mehr mit den praktischen Aspekten befassen.

    KORN - rück die Mäuse dafür raus!!!

    @Nani74 - wieder mal mit Kanonen auf Spatzen oder was? :-D

    @Robin... Meditation und nicht denken - sag mal hast du es mal versucht und wenn ja wie... irgendwie spotte ich da nen blinden Fleck bei dir :-D

    Kurzes Bsp.: Setz dich aufrecht hin atme normal tief ein und aus... mach die Augen zu. Jetzt versuche nicht bewußt oder zielgerichtet an etwas zu denken, sondern beobachte deine Gedanken wie sie kommen und gehen... - du wirst merken - sie tauche auf wie Seifenblasen und machen sich wieder davon... bewerte sie einfach nicht... - richte dein Augenmerk auf die Zeit, nachdem der eine Gedanke gegangen und der nächste noch nicht aufgetaucht ist...

    das ist die Zeit wo du nicht gedacht hast (zumindes nicht bewußt ;-)
  • LeGoLaS05

    #26

    Achtung: Dieses Video ist im Zuge unserer Stimmung-rauf & Status-runter Promotion bis zum 25.07 im Status heruntergesetzt!

    Viel Spass mit dem Video!