Herocalls oder Nullstellenanalyse?

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Beschreibung

In diesem Video erklärt euch unser Coach grrgrrbla wie ihr der Herocall-Mentalität aus dem Weg gehen könnt. Viele Spieler reden von Herocalls, können aber nicht wirklich begründen ob der Call gut oder schlecht ist. Grrgrrbla zeigt euch wie ihr berechnen könnt ob ein Spot Call oder Fold ist.

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Theorievideo

Kommentare (17)

Neueste zuerst
  • dedxx

    #1

    die ersten 4minuten dieses "grrgrrbla"videos gefallen mir sehr gut!!!!
  • grrgrrbla

    #2

    @1: danke :) und go for platin!!
  • PokerPaulMainz

    #3

    gesamtrage bis zum entscheidungspunkt ermitteln <3
  • praios

    #5

    gutes video kannste mal die genaue rechnung posten wie man die benötigten bluffkombos ermittelt wenn wir noch restequity gegen die valuerange haben. also quasi die herleitung für die fromel die du verwendest
  • JayGatsby

    #6

    Super Video!

    krrrrrrrkrrrrrrrbla
  • grrgrrbla

    #7

    @5:



    Benötige Restequity = Benötigte Equity – vorhandene Equity

    Kombos Gesamt * (Benötigter Equity – Equity vs Villains Valuerange) = Nullstelle für +EV-Call


    Equity heißt am River ja nichts anderes als wie oft haben wir die beste Hand? Wenn wir z.b. 20% Equity gegen Villains Valuerange haben (vorhandene Equity), ist unsere Hand in 20% der Fälle die beste Hand. Wenn Villain aber so groß bettet, dass wir 30% Equity brauchen (Benötigte Equity), fehlen uns 10% Equity (Benötigte Restequity) für einen Call:

    Benötige Restequity = Benötigte Equity – vorhandene Equity

    Benötigte Resequity = 30% - 20% = 10%

    d.h. uns fehlen 10%, die Villain bluffen muss. Das heißt im Umkehrschluss dass Villain zu 90% valuebetten muss (100 - Benötigte
    Restequity in %). Das dividieren wir jetzt durch seine Valuerange und multiplizieren das Ergebnis mit 100. Raus kommt wie groß Villains Gesamtrange sein muss damit er zu 90% Valuebettet, also zu 10% blufft. Das Ergebnis an Gesamtkombos multipliziert mit 0,10 ergibt dann die Mindestanzahl an Bluffkombos für einen +EV Call.

    Ich hoffe das beantwortet deine Frage, wenn nicht meld dich.
  • grrgrrbla

    #8

    kurz gesagt: das einzige was sich ändert ist der Anteil den Villains Valuerange an der Gesamtrange ausmachen muss. bei 0% Equity sind das einfach 100- Benötigte Equity. Bei 10% Equity gegen Villains Valuerange sind das einfach 100-Benötigte Equity -10%. Also ersetzten wir einfach in allen Formeln die benötigter Equity durch die benötigte Restequity.
  • Sattelite1

    #9

    Hi.Im Grunde genommen gefällt mir deine Serie ganz gut. Ist halt Theorie und etwas trocken(fad) aber gehört auch dazu. Und da bin ich dann auch beim Punkt bzw. meiner Kritik. Du stehst da offenbar sehr unter der Anleitung von KTU der es auch schafft 3 Stunden was richtiges zu sagen, jedoch es nicht schafft mir in meinem Hirn die Brücke zwischen den Ansätzen zu bauen damit ich mal trocken durch die Spots komme und nicht immer wieder mal ins Wasser falle im übertragenen Sinn. Fuer das Video konkret könnte man zB die Online Rechnerei lassen und das fertig haben und die Zeit dafür nützen wie du es evaluiert bekommst das Villain da überhaupt mal blufft und nicht aufgibt. Und nur um die Frage dreht es sich. Ist zwar schön zu wissen wenn er reasonable ist das er in 50% da bluffen könnt, aber wenn ers nicht tut bin ich ziemlich -EV.

    Und genau den Konnex zum Umsetzen in real in 15 Sekunden vermiss ich da (bei KTU Vids im allgemeinen total, gleichwohl es in dem Fall liegen kann das man Deutsche ab und an mal schwerer versteht was bei dir aber nicht der Fall sein kann).

    das wär dann auch gleich der Input fuers nächste Vid soferns nicht schon im Kasten ist. da wirds dann drum gehen Gameplan etc. Wenn ich dann da in Villains BU Posi bin - wann bluffst du da bzw. wie bekommst du da deine Bluffrange auf ~50% gesetzt. Wie bekommst du ungefähr die Zahl da in dein Spiel ohne das du ein gegen 100% oder 0% tendierst.

    Ich hoff du kannst aus meinem Komment was rausziehen wobei vielleicht versteh ichs ja morgen besser wenn mir nicht die VIP Party mehr im Kopf rumgeistert.
    lg
  • grrgrrbla

    #10

    @9: erstmal vielen dank für deinen kommentar!

    "Du stehst da offenbar sehr unter der Anleitung von KTU der es auch schafft 3 Stunden was richtiges zu sagen, jedoch es nicht schafft mir in meinem Hirn die Brücke zwischen den Ansätzen zu bauen damit ich mal trocken durch die Spots komme und nicht immer wieder mal ins Wasser falle im übertragenen Sinn."

    Ich steh da natürlich auch unter dem Einfluss von KTU, bin aber selbst sehr theoretisch veranlagt. Hilfe kann ich dir geben: das nächste Video wird auch wieder theoretisch, aber danach werde ich paar Videos machen, wo das Ganze in der Praxis umgesetzt wird. Das ist doch das was du möchtest?

    "Fuer das Video konkret könnte man zB die Online Rechnerei lassen und das fertig haben und die Zeit dafür nützen wie du es evaluiert bekommst das Villain da überhaupt mal blufft und nicht aufgibt."

    du willst also wissen was dir hilft villains reale bluff-frequenz einzuschätzen?
    CB-Flop%, CB-Turn%, CB-River%, WWSF, AF% auf allen Streets, und dann natürlich Reads. Je höher all diese Werte desto eher würde ich in dem konkreten Spot im Video callen. Jedoch muss hier Villains Barrel-Frequenz sehr hoch sein, damit der Call gut wird.



    "Und nur um die Frage dreht es sich. Ist zwar schön zu wissen wenn er reasonable ist das er in 50% da bluffen könnt, aber wenn ers nicht tut bin ich ziemlich -EV."

    Genau darum geht es: du weißt jetzt, dass Villain hier enorm viel bluffen muss damit du +EV callen kannst. Daher weißt du für die Zukunft: wenn Villain derart viel blufft kann ich callen, wenn nicht ists ein Fold.
  • Sattelite1

    #11

    "wo das Ganze in der Praxis umgesetzt wird. Das ist doch das was du möchtest?"

    Das waere sehr wuenschenswert

    "du willst also wissen was dir hilft villains reale bluff-frequenz einzuschätzen?
    CB-Flop%, CB-Turn%, CB-River%, WWSF, AF% auf allen Streets, "

    Dann nimm mal nen NL100/NL200 Standard Reg und rechne das mal durch bzw. ab welchen Werten wärst du bei Call und bei welchen definitiv fold

    "wann bluffst du da bzw. wie bekommst du da deine Bluffrange auf ~50% gesetzt. Wie bekommst du ungefähr die Zahl da in dein Spiel ohne das du ein gegen 100% oder 0% tendierst."

    Hier waer dann auch die Frage das die Frequenz passt. Weil hab da rund 90Hands/Spots die nicht gut sind und das ist schon ne Menge
  • KTU

    #12

    hey,

    also ein paar Sachen dazu:

    I) Den Überschlag in die Praxis schafft man durch viel analysieren. Dadurch hat man ein besseres Gefühl die Situationen und weiß mehr über die Kombos. In der Praxis alleine lässt es sich so nicht anwenden. Das ist klar. Das funktioniert genau wie das Bewerten und Analysieren von Händen. Dann wenn man Zeit hat, nimmt man etwas mit.

    Hier wäre also eine Übung: Du stehst am River: Villain bettet und du musst dich letztlich auf dein Gefühl verlassen. Dann ist es gut sich so eine Hand im Nachhinein anzuschauen und mal in Kombos auseinanderzunehmen.

    Also auf keinen Fall ingame und offgame verwechseln.

    Ingame kann ich dir nur den folgendne Tipp geben:

    Ich charakterisiere Ranges meist mit Attributen:

    Wie weit sind die Ranges die aufeinander treffen?

    UTG Range & Call3bet = starke Range
    SB Openraise = sehr weite Range

    Was ist durch die Line und das Betsizing am Wahrscheinlichsten an sonstigen Attributen:

    capped, uncapped Range, undefinierte Range, polarisierte / depolarisierte Range, reine Valuerange, nur Backdoor - Valuehände usw.

    Dann verknüpfe ich das mit den Eigeschaften des Gegners: WWSF, Barrel Freq., History & aufgeschriebene Hände.

    Denke diese Analysen sind vor allem sinnvoll in Spots, wo man einen Bluffcatcher hat und nicht genau weiß welche Hände Villain eigentlich Bluffen kann. Wieviel aufgepickte und gebarrelte Draws ausmachen usw. Darin besser zu werden, muss man wie im Video aufgezeigt einfach analysieren.
  • KTU

    #13

    Nachtrag: Durch das Zusammentragen der Parameter für den Spot setze ich dann meist einen Calldown - Punkt für meine Range, woraus dann meine Entscheidung für mein konkrete Hand folgt.

    Insgesamt muss ich hier aber mal ein Allgemeines Problem ansprechen.

    Diese Videos sind darauf ausgelegt sich wirklich im Pokern zu verbessern und das geht nunmal nur über richtige Arbeit am eigenen Spiel. Das bedeutet, dass man vor der Session ein paar Hände analysiert. Sich vielleicht Gameplan Entscheidungen ingame aufschreibt, später löst und dann im Forum zur Diskussion stellt.

    Früher war's so, dass in Videos paar Ideen geliefert wurden und die konnte man dann ingame sofort umsetzen. Also eine Bluff 4bet Shoving Range übernehmen, Buttons 3betten, Fische min3betten usw.

    Je tiefer man sich mit dem Spiel beschäftig umso weniger reicht eine oberflächliche Sammlung von Ideen, die man als Takeaway aus dem Video mitnimmt und umso mehr muss man konkret an irgendwas arbeiten.

    Je bessere Analyse Ergebnisse man erreicht umso besser wird dann die Inuition. Wenn du einem Matheanfänger eine Aufgabe stellst, knobelt er ewig daran rum. Der Profi weiß vielleicht direkt: Ja, da wird man wohl xyz machen.

    Genauso wenn du einem Programmier Profi und einem Anfänger eine Aufgabe stellst, wird der eine dir als First-Guess eine deutlich bessere Lösung präsentieren als der Andere usw.

    Genaus können Schachgroßmeister Simulatn spielen. Sie gehen einfach an 40 Brettern vorbei, ziehen und vernichten ihre Gegner, obwohl die Amateure auf der anderen Seite für jeden Zug ewig haben. Die Großmeister sehen aber sofort worauf es ankommt.

    Letztendlich kannst du dir dann auch selber überlegen wie du bestimmte Ergebnisse in die Praxis übertragen kannst. Mein Verfahren oben ist eins, aber ich kenn auch Leute die das anders machen. Da gibts dann keine allgemeingültiges Verfahren mehr.

    Insgesamt sollten Pokerspieler mehr darüber nachdenken wirklich Poker zu trainieren
  • Sattelite1

    #14

    Also der Spot ist fuer mich recht klar definiert:
    Es ist diese Hand wie im Video(Maybe A9s,AJ), Position BU gegen Blinds. gegen EP/MP komm ich nicht in die Situation.

    Und wenn der Typ am BU dreimal durchballert komm ich mir halt vor wie zum Abschuss freigegeben und mit einer hand die am R ziemlich Face Up ist, ich eine der besten Hände in meiner Calldwon Range halte und der Call halt nicht easy zum entscheiden ist.

    Das Video als solches ist ja recht gut und zeigt den Lösungsweg auf wie man da hinkommt. Hab auch einiges gelernt bzw. von meinem Gefühl her war ich eigentlich immer der Meinung das Villain da mehr Bluffs haben sollte was wohl nicht ganz stimmt.

    hab aber auch jetzt durch die Forenbeiträge weiter gelernt was mir bei der Definition der Villainblufffrequenz weiterhilft was ja das um und auf ist. Mein Entscheidungsfaktor dabei war meist nur der AF aber da gibt es wohl wie angeführt einiges mehr.

    Was mir eben im Vid primaer abging(wohl durch den Ansatz den ihr da verfolgt es bei der Theorie zu belassen) ist eben der Konnex zu konkreten Statswerten.
    Bzw. könnte man derartige Berechnungen auch recht schnelle auf Unterschied zu BU zu EP Range (50% zu 18%) darlegen. Fuer EP steht ja wohl schon fast der Coldcall pre mit der hand auf der Kippe.

    Aber seis drum. Mal schaun was am Ende der Serie noch rüber kommt.

    Fuer heute ist wohl buenas noches
  • puddelding

    #16

    Microsoft Word - Nichtkommerzielle Verwendung :D
  • canidoloco

    #17

    Mal so eine Idee an die Verantwortlichen:

    Würd gern einige Videos anschauen die nicht für meinen Status sind. Dennoch sind es zu wenige um mir für den Preis jetzt wie hier den Platin Status zu kaufen.
    Idee: verkauft doch jedes Video für einen gewissen Preis, damit sich interessierte dieses dann anschauen können!!!Wäre mal eine sehr coole Sache!!!Und an alle Flamer die sich jetz beschweren für was sie dann hier so einen Status haben...kaufen kann man ihn sich eh schon und das Teilnehmerfeld hat sich dadurch auch nicht wirklich verbessert, von daher...verkauft einzelne Videos!!! Aber nicht teurer als 2,99 € ;)