Parlez vous Francais

  • MTT
  • MTT
  • $50
  • Shorthanded (5-6)
(17 Stimmen) 5349

Beschreibung

In seiner neuen Serie analysiert Asaban ein 50€ 6max Turnier, das Teil der Pokerserie FCOOP von Pokerstars.fr mit einem garantierten Preispool von 100.000€. In der ersten Folge betrachtet er die frühe Phase des Turniers und geht auf die Besonderheiten eines 6max Turniers ein.

Tags

FCOOP hand history review PokerStars serie Session Review

Kommentare (16)

Neueste zuerst
  • ctstc

    #1

    Viel Spass mit der neuen Videoserie.
  • oettinger4

    #2

    Bei einigen Händen konnte ich deiner Argumentation nicht wirklich folgen.

    z.B.:
    1) Die 3B mit AQs (co/mp): Du argumentierst damit, dass der Openraiser eine weite Range spielt und damit viel Foldequity vorhanden ist.
    Aber gerade mit AQs will ich doch nur 3betten, wenn ich entweder eine loose 3B-Calling-Range oder eine loose 4B-Broke-oder Bluff-Range erwarte. Auf beide Ranges -4B-Range und 3B-Calling-Range-hast du jedoch keinerlei Reads. In den meisten Fällen wird Villain entweder folden oder 4betten. Fold ist schlecht, weil man mit AQs keine FE aufbauen will (IP mit AQs Post-Flop gegen einen loosen Spieler ist ein Traum) und auf eine 4B musst du 5B/broke spielen, was ohne genau Reads nicht all zu profitable sein wird (hast ja bis dato nicht viel ge3bettet).
    PS: Nach der Co4B brauchst du für einen Call ca. 24% Equity, die du gegen eine Range aus JJ+, AK hast (32%).
    2)Shove mit AJo (co): Finde ich relativ sinnfrei, da dadurch dem BU/Blinds die Möglichkeit nimmst loose zu restealen.
    Außerdem sagst du, dass du nicht gerne mit AJ Post-Flop spielen willst. Warum? Du bist IP und spielst gegen capped Ranges, die du hart dominierst. Was soll daran schlecht sein?
  • Asaban

    #3

    Hey oettinger - danke für dein Feedback :)

    Zu 1: Wie im Video erwähnt ist der Call hier durchaus eine Option. Ich habe mich im konkreten Spot aber für die 3bet entschieden um meine 3bet-Range ein Stück weit nach oben zu treiben. Ich gebe dir recht, dass AQs dafür fast ein wenig zu schade ist. Allerdings schien mir der Spot passend zu sein.

    Bzgl der benötigten Equity: Ich comitte mit einem Call einen beträchtlichen Teil meines Stacks und werde am Flop Fit or Fold spielen müssen da eine Cbet zu teuer wäre zum callen.

    Die von dir angegebene Equity hätte ich nach einem Preflop Allin gegen diese Range. Da ich allerdings am Flop bereits eine Entscheidung treffen müsste ist das nicht relevant.

    Man kann hier sicherlich einen Oddscall machen - allerdings ist die Hand Postflop dann sehr unangenehm gegen eine derart starke Range zu spielen. Gibt da nur wenige Flops die mir weiterhelfen.

    Frage 2: Die Blinds waren zwar loose, sie waren aber nicht loose-aggressive. Einen Repush hielt ich daher für äusserst unwahrscheinlich. Gleichzeitig wird gerade der BB hier oftmals ein open raise callen. Postflop habe ich das Problem, dass ich mich auf Grund meiner Stacksize schnell comitte. Wie im Video erwähnt wäre der open raise hier meine Standard Line. In diesem Fall weiche ich aber aus besagten Gründen von dieser Line ab.

    Ich hoffe die Erklärung ist schlüssig und wünsche allen noch viel Spaß mit dem Video!

    Gruß,
    Asaban
  • MeBetUFold222

    #4

    sound ist nur so semigeil :/
  • HariRadovan

    #5

    Video hat mich leider nicht überzeugt. Vor allem im blindbattle ist Dein Spiel stark verbesserungswürdig: K2s, K4s, A7o! geopenfolded, AQ9-board mit Initiative check-fold gespielt, den flop mit gutshot gesemifloatet (gut!) um dann aber in der Analyse zu dem Schluss zu kommen, dass die Hand am turn auf eine gute Karte gefolded werden sollte (OESD für 3:1 mit sehr guten implied odds) - da hab ich mich nicht nur einmal gewundert...
  • LEman06

    #6

    Mir hat es gefallen. Alle Entscheidungen auch selbstkritisch und für mich schlüssig erläutert. Ich freue mich auf die nächsten Videos.
  • madein1984

    #7

    41:40 ich finde den openpush ganz schlecht, durch ein raise/call bist du gegen die broke-ranges weit vorne (57,5% gegen eine imo realistische 27% range der blinds mit Ax,22+ und ein paar broadways) und das ohne dead money. Sollten sie coldcallen, dominierst du die meisten ihrer defend Hände ip mit Initiative und Position. Und wenn wirklich ein reship und ein overship kommen, kannst du noch folden. Ich finde es generell eher fragwürdig, 19bb auch mit ante hier gleich reinzustellen. Wenn ich jemanden das 2x machen sehe, bekommt er von mir eine fishnote.
  • xWoodayx

    #8

    muss meinen vorrednern leider echt recht geben.wirklich einige (monster-)leaks dabei. werde mir die weiteren teile wohl auch gar nicht mehr anschauen,da der mehrwert gleich 0 ist. hat die varianz wohl positiv zugeschlagen, von daher gratz zu den shipments ;)
  • Asaban

    #9

    @HariRadovan:
    Zunächst einmal danke für die Kritik.
    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob du den Sound an hattest. Die angesprochenen Spots im SB analysiere ich selbstkritisch. Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist ein Turnier zu wählen bei dem man alles perfekt gespielt hat. Wichtig ist nur, dass die Analyse konsistent ist.

    Beim OESD habe ich ~15% Equity. Ich gebe dir allerdings recht, dass man auf Grund der implied Odds einen Call in Erwägung ziehen kann. Falsch finde ich den Fold aber nicht.

    AQ9-Board: Wie im Video erklärt bin ich nicht gewillt in dem Spot zu 2nd barreln. Gerade BvB werden wir den Pot aber oftmals nicht ohne Gegenwehr mitnehmen können. Die c/f Line ist mit Sicherheit weak, imo aber vertretbar.

    @madein: Zu dem Spot hatte ich bereits Stellung bezogen. Ich sehe sie hier nicht repushen. Gleichzeitig glaube ich, dass sie oftmals defenden werden. Macht mit AJo Postflop dann nicht wirklich viel Spass. Ein open push für 19BB ist nicht grundsätzlich schlecht. Es kommt lediglich auf die Situation an. Wie im Video erwähnt wäre der open raise aber sicherlich das Standard Play.

    Kann die Kritik insofern nicht ganz nachvollziehen, als das die jeweiligen Spots im Video selbstkritisch analysiert und ggf begründet werden. Ich spiele bei 20 Tischen sicherlich nicht alle Spots perfekt - wichtig ist lediglich, dass im Video die richtigen Schlüsse gezogen werden. Das ist imo der Fall.
  • kellerassel

    #10

    Finde die meisten Spots im Video gut erklärt und nachvollziehbar bis auf den angesprochenen AJ Spot und den ATs Spot am Btn bei 43:40.
    Das ist für mich ein klares min-openraise, so wie du es auch mit schlechteren marginalen Steal-Händen machen würdest. Gegen die Pushing Ranges von den beiden Blinds liegst du weit vorne (Ax, 22+, 78s+, j10+, KJ) und willst ja einen Shove inducen.
    Postflop wirst du den Pot mit deiner CB in vielen Fällen einfach mitnehmen. Außerdem glaube ich nicht, dass du mit deinem Shove besonders viel zum folden bekommst. Ich würde gegen den Openpush von einem guten Reg KQ, AJo+, A10s, 55+ callen.
    Besonders als Bigstack im BB ist meine restealing bzw. calling-Range auf deinen Push noch größer.
  • Asaban

    #11

    @kellerassel: Gegen Regs gebe ich dir da recht. Gerade gegen starke Regs ist ein open raise hier die deutlich bessere Wahl.

    Schwache Spieler haben hier hingegen zumeist keine Pushingrange. Vielmehr werden sie sehr viele Hände aus ihrer Range callen und wir müssten in der Folge Postflop spielen mit unserem Stack. Die Gegner können hierbei dann einfach fit or fold spielen während wir uns super schnell comitten und/oder crippeln.

    Ich habe mich entschieden die maximale FE mitzunehmen und den Gegner vor die Entscheidung zu stellen ein Allin zu callen. Erfahrungsgemäß werden schwächere Spieler hier nur äusserst tight callen und vieles nochmal folden.

    Noch einmal: Das open raise ist mit Sicherheit in besagten Spots die Standardline. Gründe für das Abweichen habe ich ja bereits erläutert. Hinzu kommt sicherlich noch die Tatsache, dass das Turnier Sonntags stattfand, ich daher 20+x Tische hatte und somit schnelle Entscheidungen bevorzugt habe. Das ist im Einzelfall dann nicht immer gut für den ROI, schlägt sich aber positiv auf die hourly nieder.

    Gruß,
    Asaban
  • Puscherbilbo

    #12

    Die Logik bzgl. open push ist inkosistent: Wenn reshove gut/besser als call sein soll, dann wollen wir doch gerade den call.
    Vllt. muss man etwas kreastiver serin bei den postfloplines (check behind/bet+push mit GS) je nach villains Tendenzen.
  • Zenetti

    #13

    Als sehr angenehm empfand ich Deine ruhige Sprachführung. Ansonsten strotzt Dein Video leider vom Start weg von Binsenweisheiten, denen Du am Tisch keine Taten folgen lässt. Insbesondere was die notwendige Aggresivität betrifft. Offensichtlich ist Dein Spiel von der Angst vor eventuellen Postflopentscheidungen geprägt.
    1) 6max gibt es keine im klassischen Sinne frühen Positionen, deshalb ist zB A10o in erster Position ein klarer Valueraise, insbesondere bei antes im Spiel und vermeintlichen Fischen am Tisch, die J10 und D10, vielleicht sogar Axs callen, aber ihre Premiumhände 3betten werden.
    2) Gegen einen Gegner, der jede dritte Hand openraised (also auch jedes leere As), ist eine Hand wie ADs zu stark zum 3betten und A9s ein no brainer call. Hier wäre es wohl angesagt gewesen, mal etwas früher mit junk 3zubetten
    3) Mit K4s und K2s im SB vs BB zu folden finde ich gegen einen Fisch noch nachvollziehbar, obwohl Du jeden A,K oder D high flop profitabel contibetten könntest. Ein fold von A7o im Blindbattle als shorty mit effektiven 13 BB ist dagegen einfach nur schlecht. Hier wäre zB ein direkter Push ganz klar plus eV, zumal dich sogar schwächere Hände callen könnten und Du auch keine Angst vor eventuellen coinflips vs KD oder 66 haben müsstest.
    4) Das Problem mit Händen wie AJo und A10s direkt allin zu gehen, besteht vor allem darin, das Du danach nicht mehr kleiner raisen kannst, da dies sofort als Schwäche interpretiert werden würde. Ausserdem begreife ich nicht ganz, welche Hände wenn nicht diese Du denn als postflop angenehm zu spielen empfindest.
    5) Mit dem Rücken zur Wand konntest Du Dich mit perfekt getimten 3bet allins wieder zurück ins Spiel kämpfen. Der reshove mit KJo scheint dabei klar überzogen, das 3x des BS in drei 20bb stacks bedeutete dann aber wohl doch eher eine schwächere Ax Hand. Den Call Deines Gegners mit A8o konnte ich insofern nachvollziehen, da Du hier aus seiner Perspektive auch mit weitaus schwächeren Händen als A10o restealen könntest: jedes Axs, any 2 broadway, any pair, viele suited connectors
    6) Um 20 Tische gleichzeitig zu spielen, bedarf es grosser Erfahrung und Sicherheit. Beides konnte ich in diesem Video zu keinem Zeitpunkt entdecken. Komisch auch Deine Bemerkung bei der A9s Hand, Du hättest diese Hand gecallt, da Du solange keine Hand mehr gespielt hättest. War denn an den anderen 19 Tischen gar nichts los?
  • Zenetti

    #14

    Als sehr angenehm empfand ich Deine ruhige Sprachführung. Ansonsten strotzt Dein Video leider vom Start weg von Binseneisheiten, denen Du am Tisch keine Taten folgen lässt. Insbesondere was die notwendige Aggresivität betrifft. Offensichtlich ist Dein Spiel eher von der Angst vor eventuellen Postflopentscheidungen geprägt.
    1) 6max gibt es keine im klassischen Sinne frühen Positionen, deshalb ist zB A10o in erster Position ein klarer Valueraise, insbesondere bei antes im Spiel und vermeintlichen Fischen am Tisch, die J10 und D10, vielleicht sogar Axs callen, aber ihre Premiumhände 3 betten werden.
    2) Gegen einen Gegner, der jede dritte Hand openraised (also auch jedes leere As), ist eine Hand wie ADs zu stark zum 3betten und A9s ein no brainer call. Hier wäre es wohl angesagt gewesen, mal etwas früher mit junk 3zubetten
    3) Mit K4s und K2s im SB vs BB zu folden finde ich gegen einen Fisch noch nachvollziehbar, obwohl Du jeden A,K oder D high flop profitabel contibetten könntest. Ein fold von A7o im Blindbattle als shorty mit effektiven 13 BB ist dagegen einfach nur schwach. Hier wäre zB schon ein direkter Push ganz klar plus eV, zumal dich sogar schwächere Hände callen könnten und Du auch keine Angst vor eventuellen coinflips vs KD oder 66 haben müsstest.
    4) Das Problem mit Händen wie AJo und A10s direkt allin zu gehen, besteht vor allem darin, das Du danach nicht mehr kleiner raisen kannst, da dies sofort als Schwäche interpretiert werden würde. Ausserdem begreife ich nicht ganz, welche Hände wenn nicht diese Du denn als postflop angenehm zu spielen empfindest.
    5) Mit dem Rücken zur Wand konntest Du Dich mit gut getimten 3bet allins wieder zurück ins Spiel kämpfen. Der reshove mit KJo scheint dabei überzogen, das 3x des BS in drei 20bb stacks bedeutete dann aber wohl doch eher eine schwächere Ax Hand. Den Call Deines Gegners mit A8o konnte ich insofern nachvollziehen, da Du hier auch mit weitaus schwächeren Händen als A10o restealen könntest (Du selbst beschreibst diese Hand ja auch als resteal, und nicht als Valueraise, was es glücklicherweise war): jedes Axs, any 2 broadway, any pair, viele suited connectors
    6) Um 20 Tische gleichzeitig zu spielen, bedarf es grosser Erfahrung und Sicherheit. Beides konnte ich in diesem Video zu keinem Zeitpunkt entdecken. Komisch auch Deine Bemerkung bei der A9s Hand, Du hättest diese Hand gecallt, da Du solange keine Hand mehr gespielt hättest. War denn an den anderen 19 Tischen gar nichts l
  • spade14

    #15

    hi asa...ton könnte etwas lauter sein. frage: sind denn BU raises mit unter 20 BB mit Q8 denn wirklich profitabel? ich beschränke mich da eig. eher aufs repushen bzw. raise mit value händen die ich auch gewillt bin zum callen. hab mit unter 20BB eig. keine r/f range mehr - ausser dei blinds sind sautight trotzdem gutes video - so schlimm wie manche tun ist es nun sicher nicht :o)
  • Asaban

    #16

    @Zenetti: Zu den meisten angesprochenen Punkten hatte ich bereits Stellung bezogen.

    Dein erster Punkt ist korrekt, zu Punkt 2,3 und 4 habe ich bereits was gesagt.

    Punkt 6 kann ich insofern unterstreichen, als das ich vor dem Tag des Turniers etwa 3 Wochen kein Poker gespielt hatte und mir insofern ein wenig die Routine fehlte. Mit der Anzahl der Tische hatte ich mich in der frühen Phase meiner Session daher etwas übernommen.
    Die Begründung der A9s Hand ist eher dem Replay-Format geschuldet. Mag sein, dass ich im konkreten Spot einen anderen Gedankengang hatte.

    @spade14: Es ist definitiv noch profitabel da zu open raisen, gerade weil man mit einem solchen Stack auf eine tightere Range gesetzt wird. Am Ende ist das aber natürlich abhängig von Gegnern und Tableflow.

    Ansonsten danke für das Lob. Die Bewertungen sind ja ebenfalls recht zufriedenstellend :)