GTO auf den Micros

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Beschreibung

In diesem Video erklärt TBoombastic einen GTO Ansatz auf NoLimit 25. Anschließend analysiert er damit eine Session, die er auf Pokerstars gespielt hat.

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Live Video PokerStars Session Review Theorievideo

Kommentare (41)

Neueste zuerst
  • ctstc

    #1

    Viel Spass mit dem Video.
  • skatemaza

    #2

    Sound ist nicht gut. Macht kein Spaß sich das anzuhören.
  • Sneijder1091

    #3

    Guter content! bitte NL100+ video mit GTO-Ansatz... :D
  • Omarhawk

    #4

    Sehr interessant. Ich würde davon gerne MEHR sehen.
  • preem84

    #5

    Interessant!
    Und wie sehe deine 3b Range BB vs BU OP aus?
  • Hannen82

    #6

    Mach mal ein Video, in dem Du nicht so leichte postflop Entscheidungen hast, DAS wäre interessant ;)

    Ansonsten gutes Video.
  • TBoombastic

    #7

    Vielen Dank für das positive Feedback.

    #3 diesen Ansatz kann und sollte man mmn auch auf den höheren Stakes anwenden.

    #5 meine Default Range vs BU wäre diese Range
    77+, A2s+, K9s+, Q9s+, JTs, ATo+, KTo+, QJo.
  • danic00

    #8

    Nice Vid!
    MIch würde interessieren, welche Hände du bei deine 3bet Straegie gegen UTG, du dann brokest?!
    Und angenommen UTG ist sehr tight, dann müsste man ja Hände wie TT und JJ 3bet/folden?!
  • TBoombastic

    #9

    #8 vs UTG sehe die Range so aus TT+, AJs+, KQs, AJo+.
    Das ist richtig dass ich vs unknown TT und JJ (hängt von der Seite ab) folden würde.
    Broken QQ+ und AK. Allerdings habe ich Seitenspezifisch Anpassungen. So das ich dann auch JJ broke.

    Wenn UTG sehr tight ist (also ca. 10% OPR) tendiere ich zu einer nicht linearen 3-Bet Range allerdings dann mit einer sehr großen size. Also bei 3bb opr ca. eine 11-12 bb 3-bet.
  • danic00

    #10

    Wäre geil, wenn du da ne Serie draus machen würdest =)
  • Yallabah

    #11

    Gutes Video! Aber ich hätte noch 2 Fragen. Wenn du 100% deiner checking Range foldest ist das nicht exploitable? Ich dachte immer im GTO müsste man auch seine checking Range protecten. Und wenn du lineare Ranges spielst dann lässt du board coverage außer Acht, heißt das nicht dass du auf bestimmten board texturen nie Monster und immer nur bluffcatcher hast?
  • TBoombastic

    #12

    #11 theoretisch wäre es exploitable, aber wenn ich z.b 90% cbette und den rest c/f kann man mich dann aufgrund der 10% exploiten?
    Da wir das Board nicht beeinflussen können, spielt es keine Rolle.
  • Senseyy

    #13

    Video hat mir gut gefallen, mich würden aber falls du noch eines machst ein paar Spots folgender Art interessieren:

    Flop/Turn: V raise CBet

    Zu diesem Video habe ich noch eine Frage: Min 30:40~ "Ich würde any Jx shoven" Welche J kombinationen 3bettest du vs CO OR?
  • MindGrind

    #14

    Gutes Video!
    Ein paar kompliziertere Spots wären cool gewesen.
    Zb Situationen wo du ge4bettet wirst. Da würde es mich interessieren wie du deine Range aufteilst in calling/5bet/folding range.

    Außerdem würde mich interessieren wie du die Grenzen deiner 3betting Ranges (bzw deiner Ranges im allgemeinen)festlegst.
    zb bei der von dir geposteten 3bet Range vs utg "TT+, AJs+, KQs, AJo+"
    Nach welchen Kriterien legst du fest das du AJo,TT gerade noch 3betten willst, aber ATo und 99 nicht mehr?
  • TBoombastic

    #15

    #13 vs CO habe ich einige Jx Hände in meiner Range. AJ,KJ, JT und QJs.

    #14 Hände die sich gut zum 5-bet folden eignen sind AJo und KJo.
    Als Default habe ich da keine Anpassungen. Sobald ich Reads gesammelt habe dass er z.b sehr viel auf 3-Bets foldet erweitere ich meine Ranges. Dann würde ich vs utg auch AT und 99 3-betten.

    Vs SB/BU/CO kann man Anpassungen machen aufgrund von Carddeadness. Der EV des Bottom Parts verändert sich da kaum.
  • AggroNitt

    #16

    Irgendwie haben mich deine Argumente für einen gto Ansatz auf den Mikros noch nicht überzeugt. Nagut, du sagst dass wir dann viel besser exploiten können wenn wir wissen, was das optimale play wäre.
    Auf der anderen Seite betonst du aber immer wieder, dass handreading für den Ansatz unwichtig wird (was ja auch Sinn macht), aber wie willst du dann expoiten ohne von dem gto Spiel abzuweichen? Vll. habe ich das Konzept auch noch nicht ganz verstanden, aber macht gto nicht erst dann wirklich Sinn wenn unsere Gegner uns versuchen zu exploiten und dafür auch eine gewisse Sampel an Händen von uns haben? Warum sollte ich denn zum Beispiel anfangen gegen einen 40/10 Spieler der sich vermutlich kaum Gedanken über meine Range macht irgendwelche Lines zu balancen?
  • TBoombastic

    #17

    #16 Gto macht immer Sinn wenn wir nicht wissen wie der Gegner reagiert. Und das wissen wir, wenn jeder ehrlich zu sich selbst ist, nie.
    Man brauch sich nur die HBF anschauen.

    Exploiten kann man den Gegner z.b durch vermehrtes bzw vermindertes 3-betten.
    Auch die 3-bet Sizes können angepasst werden.
    Gegenfrage an dich ;) wie willst du jemanden exploiten wenn du nicht das optimale spiel kennst?
    Im worst case exploitest du dich bzw der Gegner dich selber weil du denkst der Gegner macht dies und das.

    Eine gute Barrelfrequenz am River durch einen optimales Verhältnis zw. Top Range und Bottom Range ist auf jeden Limit sinnvoll.

    Bei einer optimalen Frequenz ist der Mittlere Part von Villians Range +ev. Es ist egal was er macht, entweder er callt zuweit oder er foldet zu viel. Beides ist gut für uns.

    Das beste Beispiel ist ja dass man niemals eine Calling Station "bluffen" sollte. Klar ist diese Line +ev, ist sie aber max ev?

    Man kann nach einem kurzen Video nicht alles über diesen Ansatz verstehen. Man muss sich selber viele Gedanken dazu machen und nicht einfach stur Dinge übernehmen die ein Coach gesagt hat.
    Dafür muss man die mathematischen Pokergrundlagen beherrschen damit man seine Vermutungen belegen kann.
  • Tackleberry

    #18

    In Bezug auf #11/#12 ein kleiner Nachtrag: ich nehme mal die erste Hand (QQ vs. UTG) auf dem Qxx-Board. Du barrelst mit Topset und sagst, Du würdest any TP, FD, GS+ etc. barreln und den Rest x/f. Wenn ich CREV zur Hilfe nehme, würde das imho bedeuten, dass Du bei Deiner zuvor gezeigten 3-bet-Range ca. 55% x/f würdest, was wiederum bedeuten würde, Villain könnte den Flop mit any2 callen und einfach den Turn betten, sobald Du checkst.

    Das kann doch nur bedeuten, dass a) Deine 3-betting-Range zu weit ist oder b) Deine Barreling-Range zu tight ist (noch looser?!) oder c) Du Hände aus Deine Value-Betting-Range in die x/c-Range verlagern müsstest (z.B. AQ(KQ?)
  • TBoombastic

    #19

    #18 Natürlich gibt es Boards die meine Range besser/schlechter treffen. Aber wie willst du mich jetzt exploiten? Callen und hoffen dass dieses und jenes Board kommt? :)
  • CountZero

    #20

    Und schon wieder wird ein GTO durchs Dorf getrieben ...
    Sozialwissenschaftlich interessant, wie hier Rationalitätsmythen produziert und reproduziert werden -> normativer Isomorphismus in Reinform.
  • VCRulez

    #21

    Hast du deine GTO-Strategie, die du hier spielst, selbst entwickelt à la learning by doing oder hast du entsprechende Literatur/Strategieartikel/Videos als Basis genommen?
  • TBoombastic

    #22

    #21 nein hab ich nicht. Hab mal übern Tellerrand geschaut ;) Habe daraufhin viel Coaching genommen und Strategien mit Cardrunnersev entwickelt.
  • laubold2

    #23

    könnte man eventuell einen diskussionthread eröffnen? mir blieben auch einige Fragen offen
  • TBoombastic

    #24

    #23 Hab mal ein Diskussionsthread erstellt. Hier der Link http://de.pokerstrategy.com/forum/thread.php?threadid=1537177
  • super1

    #25

    Schönes Vid. Noch eins bitte :-)
  • Kannwas

    #26

    wieviel hat das video so mit gto zu tun
  • McPro

    #27

    Ich fand das Video ziemlich hilfreich. Mir fällt auf, dass die Gegner anfangen wie wild riesengroß zu 4-betten gegen meine kleinen 3bets IP. Wie geht man da vor?
  • TBoombastic

    #28

    #27 du brauchst im endeffekt nicht viel gegen machen. Dadurch dass Sie so groß 4-betten, musst du einfach nur deine Valuerange shoven.
    Wenn die Gegner anfangen keine Calling Range zu haben wäre es besser eine nicht lineare Range zu 3-betten.
  • McPro

    #29

    OK. Eine Frage zur KK Hand Minute 10: Wie spielst du die Sache, wenn du hier OOP wärst vs 2 Gegner? Das heißt du hast Preflop ein Isoraise ge-3bettet und 2 Calls bekommen. Bettest du da mit KK immernoch den Flop?
  • TBoombastic

    #30

    Ich würde den Flop checken und vermutlich einmal callen. Hängt u.a auch von den Gegnern ab.
    In position würde ich mittlerweile auch häufig behindchecken.
    Natürlich ist unsere Range dann ziemlich face up, aber ich denke nicht dass der durchschnittliche Gegner bis NL100 genügend Druck auf späteren Streets dagegen ausüben wird.
  • coimbra888

    #31

    Ich haette eine Frage zu der KK-Hand min 10:20.Du sagst, eine Variante ware behindzuchecken und den Turn und River zu callen(mitPopulationsRead,die Gegner barreln nicht 2 mal als Bluff).
    Das versteh ich nicht wirklich,wenn sie nicht als Bluff Turn und River barreln,dann muss es ja als Value sein und wieso willst du dann zweimal callen ??
  • TBoombastic

    #32

    #31 gut aufgepasst :)
    da habe ich mich versprochen und meinte eigentlich callen den turn und folden den River da die Gegner nicht 2x als Bluff barreln, sondern den Turn bluffen und den River aufgeben.
  • coimbra888

    #33

    Alles klar Danke.
    Von welchen OR-Werten fuer Villain gehst du bei der Festlegung deiner 3b-Range aus und von welchen Call3bet-Werten ??
  • TBoombastic

    #34

    In dem Video bin ich von Standard openraisewerten ausgegangen die folgendermaßen aussehen.
    EP: 12-15%, MP: 15-20%, CO:25-30%, BU:50-55%, SB:40-45%.
    Call 3-Bet Werte spielen da erstmal keine Rolle, da es egal ist ob der Gegner callt oder foldet. Er muss dagegen eine gewisse Frequenz defenden.

    Die Ausnahme ist der SB vs Steals, wo man häufig keine Callingrange hat. Da macht es Sinn eine ausschließlich lineare Range zu 3-Betten.

    IP wo wir häufig eine Calling Range haben, dagegen weniger.

    Aber ich würde die Strategie jetzt nicht mehr anwenden, da sie einige Nachteile mit sich bringt.
  • DeeWay

    #35

    servus t...erstmal..tolle videos...ich frage mich über gto...woher wisst ihr das alle...gibt es bücher die das erklären.oder die zumindestens mir die richtung vorgeben wie ich gto spielen kann??
  • TBoombastic

    #36

    #35 danke :)

    keiner weiß wie gto aussieht. Es sind alles nur Annäherrungen die wir machen und nach unserem aktuellen Wissensstand in Richtung "GTO" sind.

    Ein Buch dass sich mit dem Thema beschäftigt ist Applications of No-Limit Holdem von Matthew Janda.

    Hat hier überwiegend positive Feedbacks bekommen. Dennoch sollte man alles kritisch hinterfragen was man ließt und hört.
  • hanz007

    #37

    Den Grundgedanken des kleinen 3bettens mit einer linearen Range finde ich ganz nice.
    Ich glaube aber, dass man auf den niedrigen Stakes damit an Value verliert. Denn Wenn Villian dort auf eine 3bet mit A2s oder 44 callen will, dann macht er das bei einer 7bb genau so wie bei einer 9bb 3bet.
  • TBoombastic

    #38

    #37 Kann sein dass es so ist, möglich ist auch dass er aufgrund der kleinen size eher geneigt ist zu callen. Aufgrund des besseren pot odds sollte er mehr defenden.

    Ob der ev der gesamten line sich so stark verändert, aufgrund der preflop size, kann man denke ich nicht sehr genau beantworten.
  • Mofatoy

    #39

    Habe auch mal eine Frage zu der Pocket 55er Hand wo wir ein Set ip am BU vs MP floppen und den River nach Call Flop+Turn valuebetten wollen. Du sagst wir wollen klein betten weil wir wenig Qx in der Range haben. Meine Frage/Anmerkung wäre dazu: Das wissen zwar wir, aber Villain doch nicht? V kann uns da doch auf QTs+ KQ AQ perceiven? Oder meinst du, dadurch dass wir sowieso nur unsere Range spielen und auf dem Board selten stark sind betten wir klein, damit wir billiger bluffen können? Dann wäre meine Frage mit welchem Teil unserer Range wir da überhaupt in diesen Riverspot kommen und dann auch bluffen?
    Hoffe meine Gedanken/Fragen sind nicht zu wirr :)
  • TBoombastic

    #40

    #39
    Die Gedanken sind nicht zu wirr ;)

    wenn unsere Range nur aus pockets besteht, bedeutet es im umkehrschluss, dass wir am River mit nahezu keinen Bluff dastehen und daher eine sehr kleine Betsize wählen müssen (je mehr Bluffs desto größer die Betsize). Haben hauptsächlich ein paar Pockets die man evtl. in ein Bluff turnen kann. Das wars dann.
    Selbst wenn er uns perceived auf Qx setzt, besteht das Problem dass unsere Valuerange noch größer werden kann.
    Allerdings können wir am River wahrscheinlich nur AQ+ valuebetten, falls diese in unserer Range ist.
  • Doty

    #41

    AJo wieviel % unserer range sind top of our range? weil es ja noch ewigkeiten viele andere handkombies giebt, AQ, AK, AA, 99, TT. Daher würd ich jetzt nicht an Top range denken. Ich mein 67 kombies haben wir überhaupt auf diesem flop davon sind 33 bessere Top pairs+ als AJo und 15 kombies (20%) TP+ mit Qs,Ks.

    Davon mal abgesehen ist AJo garnicht in dieser range. Zumindest nicht in der range die du vorgestellt hast .... welche hast du denn dann eigendlich benutzt?