Bluff-Multiplikatoren dry Boards mit polarisierten Ranges

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Beschreibung

In diesem Video approximiert KTU maximale Bluff-Ranges auf dry Boards in der Situation: polarisierte Range vs Bluffcatcher. Hierbei wird ausserdem gezeigt, dass Equity Calls in Multistreet Games nur am River funktionieren.

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Kommentare (19)

Neueste zuerst
  • KTU

    #1

    Viel Spaß :)
  • KTU

    #2

    schrecklicher Fehler im Video (entdeckt von alderfalder).

    Bei 17.26 wird 1/3 der Bluffs behind gecheckt, aber wie man auch in der Gleichung sieht, steht da b*162. Es bezieht sich also auf die Gesamt-Range. (Wie dann am Turn auch später richtig gemacht).

    Damit ist das korrigierte Ergebnis:
    69,9% als maximale Bluff-Freq.

    Methodik und Rechnung sonst aber richtig.
  • alderfalder

    #3

    hehe,jo, war mir eine Ehre. Habe die Erlaubnis für einen gehässigen Comment:
    [12:09:39] KTU: jetzt sag deine antwort
    [12:10:20] KTU: nein, um einen tip kommst du nicht herum
    [12:10:27] KTU: los sag eine zahl!
    [12:11:24] alderfalder: ~70% bluffs

    Und dann akzeptiert er nichtmal die richtige Antwort und ich muss seinen Fehler finden...

    tztz
  • KTU

    #4

    bin mir sicher mit Rake ist man bei 62%...
  • alderfalder

    #5

    Deine Intuition hat schon ganz andere ein gutes Result gekostet:D

    Genug Smalltalk jetzt!
    Schaut euch das Vid an!
  • Buzibaer

    #6

    Was hier nicht berücksichtigt wird ist die Tatsache, dass wir hier sehr oft splitten gegen Ax(wegen paired board). Wenn villain uns bspw von einem split runterbluffen will (bspw turn K, river 3) und wir callen, splitten wir gegen seine A4-AQ combos.
  • KTU

    #7

    @6
    jep. Das Modell ist erstmal etwas vereinfacht. In der Realität haben Villains Bluffcatcher mehr als 0% Equity gegen unsere Value-Range. Genauso wie unsere Bluffs auch Outs haben werden.
  • Zatox11

    #8

    1)
    Wieso sind wir auf dem Beispielflop auf AT capped? Es ist nur das beste Ace, was wir Preflop callen, aber nicht die beste Hand, die wir auf dem Flop halten können. Wir haben doch auch sowas wie K2s in der Callingrange gegen ein BTN openraise.

    2)
    Wenn man nach der Methode vorgeht ist unsere Bettingrange zwar unexploitable, aber die Checkback Range besteht dafür nur aus Giveups und schwachen Händen und wäre somit ziemlich exploitable.
  • KTU

    #9

    hi Zatox11,

    1) Hey, jep wir haben vermutlich K2s,Q2s und J2s in der Range, allerdings hat BTN diese auch. Die 3-Value-Range von BTN ist eben genau um AJ+ stärker als unsere Range.

    2) Die Checkback-Range hat _alle_ 2-Value Hände.

    Wie sieht deiner Meinung danach eine exploitive Strategie für uns aus?

    Wenn Villain viel gegen Cb overbettet, kann es natürlich sein, dass exploitive Checks mit Händen aus AJ+ den höheren EV hat. Wo du natürlich Recht hast, ist dass man nicht super statisch seine Range permanent so spielt.
  • grrgrrbla

    #10

    @Zatox11:

    Der EV deiner Range setzt sich immer aus der Summe der nach Wahrscheinlichkeit gewichteten EVs aller Lines zusammen. Die Checkback-Line kommt zu selten vor, als dass irgendetwas exploitbar wäre, v.a. da die Bet-Line so viel Geld macht.
  • Grossmeiseter

    #11

    Verstehe ich das richtig das wir auf sonem board dann einfach 70% unserer Range als bluff durchballern können und villain kann mit TP nicht einfach runtercallen?
  • KTU

    #12

    @11
    nicht ganz. Du bestimmst deine Value-Range, kannst dann die Kombos mit 1.9 multiplizieren und diese unexploitable am Flop bluffen. Am Turn gibst du 1/3 deiner Bluffs auf, ebenso am River
  • Zatox11

    #13

    @KTU und grrgrrbla
    Danke von für die Antworten.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, wird angenommen, dass Villain all seine Air einfach foldet und seine Bluffcatcher (und besser) callt, was sicher in den meisten Fällen zutrifft.

    Wie verändert sich das Szenario, wenn Villain plötzlich anfängt mit random Crap z.B. J8o zu (min)raisen? In fast 2 von 3 Fällen haben wir selber Crap. Ohne weitere Adjustments sind wir doch danna auch erstmal machtlos oder nicht?
  • KTU

    #14

    naja, wenn er dich minraist: In diesem Fall kannst du zum Beispiel deine 30% Value-Hände und 20% Bluffs als Float callen. Villain steht dann am Turn gegen eine Value lastige Range gegen die er nicht mehr bluffen kann, die aber selber betten kann. Er kann es mit einer capped Range gegen uncapped Range auch nicht vor Value machen. (Bluffcatcher können nicht valuebetten gegen stärkere Hände).
  • lnternet

    #15

    Koordinatentransformation damit die Bluffs auf der Achse liegen, dann Rotationsinegral gibt den EV. (Muss man nicht zuruecktransformieren weil det(trans)=1!)
  • Happa2

    #16

    Koordinaten Waaaas?
  • KTU

    #17

    15 ist ein Troll. Natürlich muss man zurücktransformieren, ist ja schließlich nicht normiert.
  • Mega22

    #18

    at 11 minute formula for evRiver seems not correct. The last part, when he not bluff also been in (1-b)% cases. Here is right, I think:
    evRiver=b*162+(1-b)*(x*(162*2)+(1-x)*(-162))
  • KTU

    #19

    jep, true. Was already spotted by alderfalder (comment 2). The corrected bluff frequenciy is ~70%