Sie nannten es GTO - Missverständnisse am River

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Beschreibung

Im vierten und letzten Teil der Serie "Sie nannten es GTO" für PokerStrategy.com klärt Tackleberry die Spielweise rund um Missverständnisse am River.

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Gameplan GTO Theorievideo

Kommentare (7)

Neueste zuerst
  • Benzodiazepin

    #1

    Guter Abschluss der Serie. Es wurde zwar schon im Zuge der RCF der PS2.0 Artikel beschrieben, dass man nur seine SD-Valuerange betrachtet, allerdings ohne den mathematischen Background, den Du hier geliefert hast.
  • cYde

    #2

    Wie berechnen wir die Anzahl der Kombinationen von Händen mit denen wir den Turn bluffen können, wenn wir den River nicht kennen? Angenommen, dass wir 20 Kombinationen am Turn valuebetten und auf 50% der River betten wir davon noch 15 Kombinationen und bei den anderen 50% 10 Kombinationen.
  • Tackleberry

    #3

    @#1: Thanks. :)

    @#2: Ich denke, das ist nicht möglich, es gibt in dem Sinne keine Valuebets am Turn, es sind einfach nur "Bets" mit einer gewissen Equity und - basierend auf der Strategie des Gegners - einem bestimmten EV. Erst am River - wenn wir von einer völlig polarisierten "Modell"-Range sprechen, können wir definitiv ermitteln, wieviele Bluff-Combos wir zu unseren Valuecombos hinzunehmen können. Wenn Du Combos am Turn "valuebettest", die Du am River checkst, impliziert das ja, das Du nicht mehr valuebetten kannst, weil ein Teil der Range Deines Gegners Deine mittelstarken "Valuehände" schlägt, dann haben wir aber schon keine polarisierte Range mehr und die ganze Berechnung sieht eh völlig anders aus. :)

    Vom Bauchgefühl her denke ich, dass man die mittelstarken Hände, die wir am Turn noch "valuebetten", mit dem Plan, sie am River zu checken, vermutlich eh nicht in die Berechnung einbeziehen sollten, wenn wir also mit 20 Combos am Turn barreln und am River im Schnitt noch mit 12.5 Combos barreln, würde ich von 12.5 Valuecombos ausgehen, die im entsprechenden Verhältnis am River / Turn mit Bluffs balancen und die medium Hände einfach on top betten.

    Reicht das erstmal?
  • cYde

    #4

    Wenn unsere Valuerange halbwegs definiert ist und Villain weiß, auf welchen Rivers wir diese "extra"-Kombinationen auch weiter valuebetten werden (weil z.B. der Draw busted der (angekommen) schlecht für diese Hände wäre), dann kann er uns ja leicht exploiten, indem er immer foldet, weil diese 12,5 Kombinationen nicht mit Bluffinghänden gebalanced sind. Natürlich könnten wir diese Hände einfach nicht mehr am River betten aber damit lassen wir Geld am Turn liegen, weil wir da Händen bluffen könnten, die wir mit deiner Rechnung nicht bluffen würden.

    Die Zahlen sind ja auch beliebig gewählt. In der Praxis haben die allerwenigsten Hände annähernd 100% Equity gegen Villains Callingrange am Turn. Im PLO ist die Equityverteilung ja noch gleichmäßiger und die Nuts ändern sich mit hoher Wahrscheinlichkeit.

    Mir scheint auch, dass du mich missverstanden hast. Ich habe nirgends behauptet, dass wir am Turn "mittelstarke" Hände betten. Es gibt aber viele Boards, auf denen wir am Turn so gut wie immer die beste Hand halten, der River dann aber durch einen ankommenden FD z.B. so viel besser für Villain ist, dass wir nicht mehr valuebetten können. Busted der FD hingegen, können wir unser TPTK/Twopair/Set leicht gegen schwächere Pair-Hände valuebetten.

    Mich würde stark wundern, wenn sich dieser Sachverhalt nicht mathematisch darstellen lassen kann. Ich habe leider nicht ganz verstanden, warum du meinst, dass mein Ansatz nicht richtig ist. Kannst du das nochmal näher erläutern, bitte?
  • Tackleberry

    #5

    Hallo cYde, ich adde Dich mal im com-Tool, da gibt´s dann schon mal die Auflösung, die Details würde ich gern in meinem "Labor" gemeinsam erarbeiten, ok? :)
  • Kuschelbaer

    #7

    Super Video!