Postflop Defense - Erweiterungen und Besonderheiten

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Beschreibung

In diesem Video erweitert Tackleberry die Grundlagen aus dem ersten Video und wendet diese an Beispielen an.

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defend push or fold Theorievideo

Kommentare (13)

Neueste zuerst
  • silvy187999

    #1

    Troll Nr.1
    aber Thx für das schöne video hier.
  • Oger88

    #2

    Viel zu anspruchsvoll für Silber..., aber mir solls recht sein.


    Klasse Video!
  • plearn

    #3

    Jedes Video vom Verteidigungsminister bringt mein Spielverständnis nach vorne. Danke dafür
  • bastart83

    #4

    Einfach klasse das Video!

    Wäre es möglich die Text datei zu bekommen?
  • Allin5288

    #5

    Super Video Vorallem, die praxisbeispiele sind prima :)
  • Struppiwuffi

    #6

    Noch ein bisschen zu hoch für mich. Sollte wohl nochmal die Grundlagen durchgehen. :)
  • Davish13

    #7

    lohnts auch als FR spieler das zu gucken? finds so schade dass nur noch SH videos gepublished werden..
  • MiiWiin

    #8

    Sehr schönes Video.:-)

    Meine Frage zielt eher auf ein Randproblem ab: Im Big Blind "müssen" wir ja aufgrund der Odds / last-to-act weit defenden, somit treffen in diesem Spot (BU vs BB) immer die weitesten Ranges aufeinander.

    Daher ist schon die Frage: Was defenden wir preflop?

    Finde die BB-Defense ist ein heikles Thema. In dem Video sagst du nun, dass du AT+/KJo+/33+ 3-bettest, also 13%! Ist das deine tatsächliche Range?

    Dazu hätte ich zwei Fragen:

    1) Auf die Range bezogen: Warum any PP und KJ, aber keine Connectors oder kleinen suited Aces? Habe da jetzt lange überlegt aber viel positives kann ich der Range nicht abgewinnen.^^

    Könntest du evtl. kur erläutern?

    2) Bzgl. Postflop-Defense:

    Am Flop müssen wir dann eben sehr weit defenden, im letzten Beispiel an die 66%. Da dies ja nahezu immer der Fall ist, ist es dann wirklich klug die mittleren PPs zu 3-betten?

    Wenn wir nun Hände wie 99-33 preflop 3-betten (ob das preflop gut oder schlecht ist lassen wir jetzt mal dahingestellt), so fehlen diese Hände doch quasi in der Postflop-Defense. Da bleiben hinter getroffen Pairs nur noch die AHigh-Hände/Backdoordraws.

    Alleine auf den letzten Spot bezogen. Wäre es nicht deutlich angehmer da auch 99-33 in der Range zu haben, demnach mit weiteren 18 Midpairs sowie drei starken Set-Kombos?

    Denke zwar nicht dass dies deine wirkliche 3bRange ist, aber du hattest auf KQ6 66 gleich vehement ausgeschlossen (3-bet preflop!), daher meine etwas erstaunte Frage.:-)

    Grüße,
    MiiWiin
  • contfold

    #9

    3bettest du alle pairs vs 3x btn opens bis auf deuces? Magst du da n paar thoughts zu abgeben? Thanks und super video!
  • contfold

    #10

    Da kommen mir noch zwei Fragen:

    1. Hast Du Ideen wie man seine guesstimates zu villains equity realisierung genauer trainiert, bzw rauskriegt, ob man ueberhaupt irgendwie nah an der Realitaet liegt? Wenn Du zb 18% schaetzt in dem KQ6r example, kann ich das zwar gefuehlsmaessig nachvollziehen, lediglich durch Erfahrungs-estimates sozusagen, aber ich haette nun keinen Plan wie ich das jemals konkreter abchecken wuerde.

    2. Wenn wir gegen eine range defenden, die sehr likely nochmal die naechste street barreln wird, aus welchem Grund auch immer, sollte dies nicht auch eine Auswirkung auf unsere defense % haben?

    zb:

    HU
    BTN opens, Hero 3bets AA, BTN calls

    8s7c5d, Hero bets 60%, BTN calls

    Turn 4c, Hero checks, BTN bets 60%.
    ======

    Hier wuerde ich aufgrund meiner perceived range davon ausgehen, dass villain sehr likely is den river nochmal zu barreln. Seine value range ist hier dann sowas wie 2pr+ und alle 9x und JT combos als bluffs. Eine range gegen die wir nicht unbedingt nen klaren calldown haben mit all unseren bluffcatchern. (Dies sei einfach mal dahin gestellt :D)

    Ich verwirre mich hier gerade etwas selbst und bin nicht sicher ob ich meine Frage hier deutlich rueber bringe, aber ich habe das Gefuehl, dass in spots in denen man davon ausgehen kann, dass man eine weitere, grosse bet facen wird, man eventuell nicht lediglich die adjusted 1-a Formel fuer beide streets nehmen kann, sondern die next street mit in seine current street formel einfliessen lassen muss. Sozusagen kriegen wir, bzw villain gibt sich mit seinen barrels schlechtere odds als mit einer street im vakuum.

    Ah, ich fuehl mich als muesste ich meine Frage hier anders und genauer stellen, aber eventuell verstehst Du mein Problem ja bereits und erkennst nen logik-fehler oder weisst was ich meine. Urspruenglich ging es mir in dem 8754 Beispiel darum wieviel unserer bluffing range off barreln koennen wenn wir BTN sind. Da war ich dann sehr unschluessig und verwirrt in wiefern meine river frequencies sich auf meine (und seine) turn continuing range auswirkt. Dementsprechend stell ich die Frage hier nun andersrum, weil es basically das gleiche Thema ist, aight?

    Sorry for this wall of text und Danke
  • Tackleberry

    #11

    Vielen Dank für die Komplimente!! :) Antworten folgen am Wochenende ...
  • Tackleberry

    #12

    @Mii: Preflop-Defense-Ranges sind natürlich immer ein heikles Thema und Diskussionen darüber sind fast wie Diskussionen über Religion. :) Am Ende sind die Unterschiede zwischen den Ranges - mit einigen Ausnahmen - aus meiner Sicht aber eher marginal. Nimm' beispielsweise eine Hand wie 66. Gegen ein 3x-Open-Raise brauchst du verdammt hohe EQR, um den Call EV-mäßig besser zu stellen, als die 3-bet. Gegen ein 2x-Raise verhält es sich obv. wieder anders. Das ist keine wirklich befriedigende Erklärung, aber die habe ich auch nicht. :) Trotzdem erstmal ausreichend?

    @contfold: zu 1): Man kann das grob mit CREV approximieren, das ist aber sehr aufwändig und ich bin mir nicht sicher, ob die Ermittlung einer halbwegs "exakten" Zahl den Aufwand wirklich rechtfertigen würde.

    zu 2): Hier müssen wir aufpassen. Die Frage ist, aus welchem Grund eine Range übermäßig "likely" nochmal barreln sollte. Ist sie zu stark? Dann sollten wir overfolden - hatte ich im Video ja gesagt. Ist sie zu bluffheavy? Dann sollten wir noch mehr defenden (!!) und "nicht" folden, sondern entweder downcallen oder einfach den Turn shippen und Villain für seine hohe double-barrel-Frequenz bestrafen. In deinem Beispiel ist es so, dass Villain den Flop natürlich superlight floaten sollte. Wie gesagt - sollte. Er hat natürlich alle 2-pairs, Sets, 6x in seiner Range, aber das sind wieviele Combos? Das sind vielleicht 20-30% seiner Overall-Range mit der er den Flop callt. Overpairs sind keine Valuebets mehr auf 2 Streets, das bedeutet, seine Value-Range ist 2-pair+ und Bluffs. Wenn er also "übermäßig" viel bettet am River, würde ich am ehesten davon ausgehen, dass seine Range zu bluffheavy ist. Wenn er "100%" balanced ist, dann macht die "Barrel-Wahrscheinlichkeit" keinen Einfluss auf unsere Defense-Range.

    Es ist eine "mentale" Hürde, die uns an der weiten Defense% zweifeln lässt, weil wir uns sicher sind, am River zu oft folden zu müssen (übrigens der gleiche Effekt, warum viele davor zurückschrecken, preflop light zu callen, wenn der Gegner viel barrelt - das Gegenteil sollte der Fall sein!). Aber denk mal drüber nach. Die Riverbarrel-Range ist ziemlich polarized, right? Villain kann nur X Valuecombos haben, wenn er viel barrelt, hat er also entweder sehr viel Valuehände (die sind aber limitiert und bei weitem nicht so viel, wie man annehmen könnte) oder er ist sehr bluffheavy. Wenn er balanced ist, haben wir mit unseren Bluffcatchern "immer" 0EV - sind also indifferent zwischen Call und Fold, right? Also zählen wir wieder ab und folden genau so viel, wie wir "müssen". Einverstanden?

    Ich hoffe, das ist halbwegs verständlich rübergekommen ... ist aber nicht so einfach, das hier im Kommentarfeld zu erklären. :)
  • isodis

    #13

    Ist zwar nicht ganz so wichtig aber im Beispiel 2 berechnest du nur 60% von 449 Kombos und nicht 66% was somit 296 Kombos Defendrange anstatt 270 Kombos wären.