Mathematical Concepts for NL Holdem - Teil 4/4

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Beschreibung

Im letzten Teil seiner Serie spricht hasenbraten die Themen 5-Bet-Analyse, Bluff vs Second Barrell und G-Bucks an.

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bluff g-bucks Mathematics for NoLimit Theorievideo

Kommentare (15)

Neueste zuerst
  • CBFunk

    #1

    Viel Spaß beim Schauen
  • David

    #2

    Nice!
  • shalzyvl

    #3

    ich versteh gar
  • OnkelHotte

    #4

    Tolle Serie Lutz!
  • hasenbraten

    #5

    Danke!
  • taschendamenfalter

    #6

    auch wenns schwere Kost ist, super Serie - Danke Hasenbraten. Das Ganze wird ja auch noch als Artikel aufbereitet - sehr gut.
  • xkinghighx

    #7

    endlich mal etwas für dne mathenerds unter uns :)
  • kslate

    #8

    Endlich mal eine sehr gute mathematische Analyse zu einigen Sachen und nicht wie es häugi leider vorkommt: ich rate eine Range, gebe sie in den Equilator ein und rate ob es reicht.
  • moneymekka

    #9

    @bluff vs. 2nd barrel:
    es ist ein bisschen irreführend wenn bei ppush 1 gleich pfold von 52% steht. denn wenn er immer pusht, dann ist die foldwahrscheinlichkeit null und dann brauchen wir ja keine 52% foldwahrscheinlichkeit oder?
    andererseits muss ja ein ppush von null nicht gleich ein pfold von 1 sein, er könnte ja auch callen.
    ich sehe die falluntersheidung eher in der ersten klammer des 2.summanden der gleichung, nämlich (1-pFold).
    du ziehst deine weiteren annahmen in die fette klammer. ich hab zwar nur mathe im nebenfach und auch nur ein semester lang^^ aber ich würd die formel so aufstellen: (pfold*pot) + (pcall*x) + (ppush*y). ich spalte (1-pfold) in pcall*x + ppush*y.
    auf eine rückmeldung würde ich mich sehr freuen! ich muss hier auch noch anmerken dass deine serien genau solche denkanstöße anregen und das finde ich super! weiter so
  • hasenbraten

    #10

    @9:
    pPush kann nur eintreten wenn er nicht foldet, die entscheidung ist also quasi
    pFold oder 1-pFold
    falls 1-pFold
    Push oder nichtPush
    klar soweit?
  • Kamelle

    #11

    Ich hab ne Frage zu 3. Weitergeführte Bluffs:
    Das Prinzip "Entsteht durch beliebige Aktionen ein Spot für eine +EV-Bet ohne Equity ist der ganze Move profitabel sofern die +EV-Bet oft genug auftritt." ist mir nicht ganz klar:
    Wir spielen am Flop gegen einen Gegner , der zB den Royal Flush gefloppt hat, wir also keine Equity haben und der Einfachheit halber sollen alle PF-Einsätze wegen des Rakes wegfallen, der Pot ist dann am Flop = 0 und der effektive Stack am Flop beträgt 101 BB. Jetzt betten wir 100BB und der Gegner callt. Der EV dieser Bet beträgt dann -100BB, wenn der Gegner immer callt. Jetzt nehme ich an, dass der Gegner auf unsere 1BB-Bet am Turn in 10% der Fälle foldet aufgrund eines Misclicks, dann beträgt der EV dieser Bet 0,1*200-0,9*1 = 19,1BB. Insgesamt verlieren wir also 80,9BB in dieser Hand.
    Kann man das als Gegenbeispiel sehen oder bedeutet der Teil "sofern die +EV-Bet oft genug auftritt" gerade, dass dieses Beispiel kein Gegenbeispiel zu dem Prinzip ist, da die Bluffbet am Turn mit 10% eben zu selten funktioniert.

    Außerdem verstehe ich nicht, was in der Formel EV=p(x1)*EV(x1)+p(x2)*EV(x2)+... für EV(xi) eingesetzt werden soll und warum sie immer positiv sind. Vllt. kannst du die Formel noch in einem Beispiel anwenden zB in meinem Bsp von oben.

    Super Videoserie !!

    Gruß
  • hasenbraten

    #12

    @kamelle - oft genug beudetet eben genau das die einzelnen moves (flop + turn für dein beispiel) zusammengerechnet +EV werden müssen. ist ja bei dir nicht der fall, du kommst auf -80.9bb.

    foldet dagegen dein gegner in 55% der fälle weil er dumm ist oder so, kommt dein gesamtev eben auf -100 (flop) -0.45*1 + 0.55*200 = 9.55BB. der profitable bluff am turn rechtfertigt so die übertriebene flopbet - das ist mit "oft genug" gemeint

    x1 x2 usw sind unterschiedliche fälle die eintreten können und so bezeichnet werden. z.b:
    x1 = villain foldet
    x2 = villain callt, turnkarte ist Xs
    x3 = villain raised
    usw usf
    diese fälle treten mit wahrscheinlichkeiten auf und sind mit einem bestimmten ev behaftet. der gesamtev ergibt sich indem du die einzelnen ergebnisse EV(xi) mit ihren wahrscheinlichkeiten p(xi) gewichtest, wie in der formel

    grüße

    ps: für dein beispiel könnte man es obwohl es nicht viel sinn macht so aufbauen

    x1 = villain fold flop
    x2 = villain call flop + fold turn
    x3 = villain call flop call turn

    EV(x1) = 0, da der pot 0 war
    p(x1) war aber nach denem beispiel auch 0
    EV(x2) = 100BB
    EV(x3) = -101BB
    die wahrscheinlichkeiten kannst du dir dazudenken - wenn du jetzt
    EV = EV(xi)p(xi) rechnest kommst du auf das ergebnis. hier ist es allerdings der kompliziertere weg :-)
  • Kamelle

    #13

    Ok, dann ist alles klar :-)

    Danke für die schnelle und ausführliche Antwort !
  • OoMichaeloO

    #14

    Huhu,

    Ich habe eine Frage zur Rechnung im Part "2. Bluff vs. 2nd-Barrel" (etwa bei ~40 min.)
    Müssten das nicht statt 149.5 BB, 111.5 sein? Denn die 38 BB, die Hero am Turn bettet, sind ja die Investition dafür, dass der 18%-fall am River, nach einem Call von MP, eintritt und Hero den MP-stack inkl. SB, BB und seiner bereits Preflop und am Flop getätigten Einsätze gewinnt. Andernfalls verliert er sie eben, wie es da steht (-0.82*38BB).

    Feedback wäre nice.

    btw.: Großes Lob, Hasenbraten. Wirklich gute Videoreihe.

    Gruß
  • Luftgeist

    #15

    @14
    Du hast Recht. Heros Einsatz am Turn darf nicht in die Gewinne reingerechnet werden. Was wir gewinnen können mit dem Move ist: Pot am Turn + Villains Turnebet + Villains Reststack als Implied's. Also 21,5 BB + 13 BB +77 BB = 111,5 BB